Mord auf dem Golfplatz

von Agatha Christie 
3,8 Sterne bei96 Bewertungen
Mord auf dem Golfplatz
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Neue Kurzmeinungen

Fernweh_nach_Zamoniens avatar

Nicht der beste Hercule-Poirot-Fall, aber ich lese ihn immer wieder gerne.

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Wie jedes Agahta Christie -Buch was ich bis lang gelesen habe) hats mich wieder total überzeugt. Das Ende habe ich mal wieder nicht erwartet

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Inhaltsangabe zu "Mord auf dem Golfplatz"

Hercule Poirot erhält den verzweifelten Hilferuf eines französischen Multimillionärs und macht sich mit Hastings auf die Reise. Als die beiden aber in Frankreich eintreffen, liegt der betuchte Monsieur Renauld bereits in seinem frisch geschaufelten Grab - mitten auf dem Golfplatz. Der Brieföffner in seinem Rücken gehört seiner Frau, womit die Polizei den Fall als geklärt betrachtet. Doch Hercule Poirot weiß, dass die Suche nach dem Mörder gerade erst begonnen hat …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783455651003
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:Atlantik Verlag
Erscheinungsdatum:16.04.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 06.10.2003 bei Hörbuchproduktionen erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Daniel89s avatar
    Daniel89vor 15 Tagen
    Netter Mord der nichts mit Golf zu tun hat.

    Worum geht es in "Mord auf dem Golfplatz",

    Das Ehepaar Renauld wird überfallen, Sie wird gefesselt und geknebelt, er entführt und kurze Zeit später Tod aufgefunden. Poirot wird dazu gebeten und muss sein detektivisches Talent gegen einen anderen Detektiv (Monsieur Giraud) unterbeweis stellen.

    Meine Meinung;


    Also Hastings hat mich mal wieder absolut aufgeregt.
    Diese grenzdebile Figur, die immer alles falsch versteht und der Assistent des großen Genies ist, finde ich persönlich schrecklich langweilig.
    Das Problem ist einfach, wenn Autoren eine Figur sehr dumm macht um andere klüger wirken zu lassen finde ich nicht, dass der Detektiv klüger wirkt, sondern eher ein Betreuer ist.

    An sich fand ich die Geschichte recht nett, aber so 80% des Geschehens war mir klar, mir fehlte nur, wer der Mörder ist. Das Problem so ziemlich alle konnten den Mord begehen, wie ich es mir gedacht habe. Erst in den letzten Seiten bekommt man noch einen Hinweis und es muss jemand bestimmtes sein.


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    StefanieFreigerichts avatar
    StefanieFreigerichtvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Hercule Poirot hat ja immer so eine Neigung zum Besserwisser - aber der eigentliche Held dieses 3. Agatha-Christie-Krimis ist doch Hastings
    Die kleinen grauen Zellen…(AC3, Poirot + Hastings 2)

    Das Original heißt „Murder On The Links“ und erschien im Original 1923, allerdings zuerst in den USA bei Dodd, Mead and Company, dann im Mai The Bodley Head im selben Jahr auch in Großbritannen (falls jemand weiß, warum – ich bin Fan genug, dass es mich interessieren würde). 1927 kam die deutsche Erstausgabe in der Übersetzung für den Georg Müller Verlag in München von Irene Kafka auf den Markt, 1937 die mir vorliegende Bearbeitung durch Friedrich Pütsch im Goldmannverlag (Leipzig) – meine Ausgabe ist von 1986, ISBN 3442000092 (für DM 6,80!!!), Scan hängt an, alle Zitate daher in alter Rechtschreibung - 1999 folgte noch die Neuausgabe in der Übersetzung von Gabriele Haefs im Scherz Verlag. Mit diesem Buch durften deutsche Leser Agatha Christie zum ersten Male in ihrer eigenen Sprache kennenlernen [Fakten aus Wikipedia].

    Ich bin mit vielleicht elf/zwölf Jahren Fan geworden – und stelle nach langem Agatha-Christie – „Teilfasten“ gegenwärtig fest, dass die Bücher mitnichten an Reiz für mich verloren haben, ganz im Gegenteil. Gerade der Zugriff auf weitere Informationen zum Hintergrund würzt im Moment für mich die Lektüre und natürlich ändert sich mit den Jahren auch die Sicht. Dieses ist meine erste chronologische Lesereise zu „AC“ und ich lege in meinen Rezensionen stärkeres Augenmerk auf bestimmte Anekdoten und Charakteristika als auf die Handlung – von der verrate ich ja ohnehin bei spannender Lektüre möglichst wenig!

    Der Krimi ist der dritte Roman der Autorin, dabei der zweite jeweils mit Hercule Poirot und seinem Helfer und Freund Arthur Hastings. Und wieder sehe ich Anleihen an Sherlock Holmes – Hastings erzählt wie im Debüt als Ich-Erzähler. Im ersten Buch war er ja wegen einer Kriegsverwundung auf Heimaturlaub und arbeitete zuletzt für das Kriegsministerium (vgl. S. 154 „Das fehlende Glied in der Kette“). Inzwischen wohnt er mit Poirot zusammen in London (sic!) und erwähnt, dass er nach der Schlacht an der Somme als invalid ausgemustert wurde und als eine Art Privatsekretär für einen Parlamentarier arbeite (S. 7).

    Anfang Juni, im Zug von Paris nach Calais zur Überfahrt lernt Hastings eine junge Frau kennen – noch ahnt er nicht, dass er alsbald zurückkehren wird nach Frankreich, diesmal mit Poirot und in einem neuen Fall, in dem auch besagte Reisebekanntschaft eine Rolle spielen wird. Er betrachtet sich im Moment als wenig angetan von ihr, erzählt ihr aber doch einiges über seinen besonderen Mitbewohner und dessen Beschäftigung:  „Ich habe Hercule Poirot schon an anderer Stelle beschrieben. Ein ganz außergewöhnlich kleiner Mann! Fünfeinhalb Fuß hoch, den eiförmigen Kopf ein wenig zur Seite geneigt, mit Augen, die in der Erregung grünlich schillerten, einem martialisch steif gedrehten Schnurrbart und mit unendlich würdevollem Aussehen! Seine äußere Erscheinung war peinlich, beinahe übertrieben elegant. Überhaupt war bei ihm jede Form von Ordnungsliebe zur Leidenschaft gesteigert. Sah er irgendwo etwas, was schief stand, lag irgendwo ein Körnchen Staub, gab es irgendwo die geringste Unordnung, so litt der kleine Mann Folterqualen, bis er sein Herz durch Abschaffung des Übels erleichtert hatte. „Ordnung“ und „Methode“ hießen seine Götter. Er verachtete gewissermaßen greifbare Beweise wie Fußstapfen und Zigarettenasche und behauptete, daß sie allein noch niemals einem Detektiv die Lösung seiner Aufgabe ermöglicht hätten. Darauf schlug er sich mit lächerlichem Behagen auf den eiförmigen Kopf und bemerkte selbstgefällig: „Die wahre Arbeit muß von innen heraus getan werden. Die kleinen grauen Zellen – gedenke immer nur der kleinen grauen Zellen, mein Freund.“ (S. 10) Dieser Begriff mit den kleinen grauen Zellen wird erst ab diesem Band von der Autorin eingeführt und später verwendet, ebenso erinnere ich mich an spätere Erwähnung von Poirots spezieller Phobie bezüglich der Seekrankheit, die hier Erwähnung findet: An Bord nun auf der Reise zum neuen Fall wendet Poirot die Methode Laverguiers an – „man wiegt sich hin und her, wendet den Kopf von links nach rechts, atmet ein und aus und zählt nach jedem Atemzug bis sechs“ (S. 15)

    Als Poirot und Hastings bei ihrem neuen Auftraggeber Mr. Renauld eintreffen, wurde er bereits ermordet. Seine Frau wurde geknebelt und gefesselt im Schlafzimmer aufgefunden – ein Affront für den belgischen Meisterdetektiv.
    Im Laufe der Ermittlungen ergeben sich einige Besonderheiten: Abends hatte Mr. Renauld häufig Besuch von seiner Nachbarin, Madame Daubreuil. Eines der Dienstmädchen weiß zu berichten, am Vorabend des Mordes sei eine weitere, jüngere Dame zu Besuch gewesen, eine Engländerin. Und warum hatte der Chauffeur freibekommen, wenn doch Poirot abzuholen gewesen wäre? Im Mantel, den der Tote trägt, findet sich ein Liebesbrief von einer Bella. Vor vierzehn Tagen schrieb Renauld ein neues Testament, in dem alles der Witwe vermacht wird, nicht mehr zur Hälfte seinem Sohn. Im Arbeitszimmer liegt das Eckchen eines Schecks an jemanden namens Duveen. Warum ging die Armbanduhr im Schlafzimmer um zwei Stunden voraus gegenüber der anderen Uhr?

    Poirot: "Oh, mon ami, ich wünschte, eines Tages einem wirklich großen Verbrecher zu begegnen - einem, der sein Verbrechen verübt und dann - nichts tut! Sogar mir, Hercule Poirot, könnte es dann geschehen, daß er mir entschlüpfte." (S. 88) Es sind einfach zu viele Spuren - dabei sagt Poirot zu Fingerabdrücken, Fußspuren, Zigarettenasche: „Der geübte Beobachter, der Sachverständige, ist zweifellos sehr brauchbar. Aber die anderen, die ‚Hercule Poirots‘, stehen höher“. Er fragt Hastings: „Du warst doch sicher auch bei Fuchsjagden, nicht?‘
    ‚Ja, ab und zu‘, sagte ich [Hastings] etwas verblüfft über diesen plötzlichen Gesprächswechsel. ‚Warum?‘
    ‚Gut, um den Fuchs zu jagen, sind Hunde nötig, nicht wahr?‘

    ‚Ja, aber du steigst doch nicht vom Pferd, um mitzulaufen, den Boden mit der Nase zu beschnüffeln und laut Wau-Wau zu rufen?‘ “ (S. 16).

    Dann taucht eine weitere Leiche auf, erstochen mit demselben, vom Tatort entwendeten Dolch wie Mr. Renauld – und der Todeszeitpunkt wirft Fragen auf.

    Poirot und Hastings bieten dem Leser quasi zwei Seiten der Münze zur Identifikation – natürlich möchte jeder Poirot sein, der Detektiv, der alle Fälle zu lösen vermag, fürchtet aber gleichzeitig, genau das nicht zu vermögen. Hastings leichte Entflammbarkeit gegenüber der Damenwelt, seine steife Ehrbarkeit, seine Gutgläubigkeit im Widerstreit mit seinen felsenfesten Überzeugungen und Vorurteilen bieten das Gegenbild – er spielt den gutmütigen Trottel, der allenfalls durch eine zufällige Bemerkung, deren Bedeutung er typischerweise nicht im geringsten erahnt, an der Aufklärung beteiligt ist. Jedem ist dabei bewusst, eine bessere Figur zu machen als letzterer, auch wenn der Leser vielleicht optisch und vom Lebensstil her lieber weniger wie der stets etwas stutzerhafte Poirot wirken möchte.

    Mordmethode: Erstechen

    Zeitgeist:
    Poirot zu Hastings‘ schnell entflammbarem Herzen, als er nacheinander für zwei verschiedene Damen schwärmt: „Du hast entschieden das weite Herz eines Türken, Hastings! Du solltest dir einen Harem zulegen!“ (S. 89)
    Werden Frauen verhört, lässt man zu dieser Zeit besondere Rücksicht walten, wenn es sich um Damen handelt: Da wird taktvoll verschwiegen, falls man vermutet, dass der Ehemann eine Ehebrecher war, um die Dame nicht zu beunruhigen. Auch ein allzu forsches Verhör ist nicht „comme il faut“. Allerdings wird auch den Herren zugestanden, in weiblicher Gegenwart nicht ganz Herr ihrer Sinne zu sein – so „darf“ Hastings unter weiblichem Einfluss für den Verlust des Mordwerkzeugs verantwortlich sein – ohne jegliche Konsequenzen.
    Eine Formulierung für eine zu damaliger Zeit nicht als korrekt erachtete Beziehung zu einer verheirateten Frau lautet  „Seine Verehrung war offenkundig, wenn auch streng innerhalb der erlaubten Grenzen.“ (S. 108)

    Trivia

    (Quelle Wikipedia):
    „Christie widmete ihr drittes Buch wie folgt: "Für meinen Ehemann. Ein großer Liebhaber von Detektivgeschichten und vor allem von meinen, für große Hilfe und Kritik".
    Christie bezieht sich hier auf ihren ersten Ehemann, Archibald Christie (1890 - 1962), von dem sie im Jahr 1928 geschieden wurde. Die Widmung wurde in vielen Editionen danach nicht mehr gedruckt.“
    „Das Thema "Golf" spielt nicht nur in diesem Roman Christies eine Rolle. Der Rasenballsport kommt auch in „Ein Schritt ins Leere“, in „16 Uhr 50 ab Paddington“ sowie in „Kurz vor Mitternacht“ vor. Golf sollte in Christies Leben eine traumatisierende Rolle spielen. Ihr erster Ehemann wurde laut ihrer eigenen Aussage nach dem Umzug des Paares nach London süchtig nach Golf und verbrachte auf dem Golfplatz mehr Zeit als mit seiner Ehefrau. Sie selber bezeichnete sich in dieser Phase ihres Lebens als "Golf-Witwe". Insofern sind Titel und Widmung als ironischer Wink mit dem Zaunpfahl an den Gatten zu verstehen. Letztendlich verlor Christie den Konkurrenzkampf mit dem Golfplatz: Archibald Christie trennte sich von seiner Frau wegen seiner neuen Golfpartnerin, die er nach der Scheidung heiratete und die bis zu seinem Tod seine Gattin blieb. Agatha Christie gab nach der Trennung das nie geliebte Golfspiel, das sie nur des Ehemannes zuliebe gelernt hatte, auf.“

    „Der Theateragent Joseph Aarons spielt sowohl in dem Roman Der blaue Express als auch in der Kurzgeschichte Die Doppelsünde mit.“ Edit: sowie in „The Big Four“ 1927/ „Die großen Vier“ D 1963.


    „Eigentlich wollte AC mit diesem Roman Hastings loswerden, da sie den Charakter nicht mochte……
    Hastings, von Poirot stets auf Französisch als "mon cher ami Hastings" (mein lieber Freund Hastings) bezeichnet und angeredet, verschwindet nicht sofort, wie von Christie geplant, aus den Poirot-Romanen, sondern taucht noch in zahlreichen weiteren auf. Erst 1937 in Der ballspielende Hund verschwindet er bis auf weiteres von der Bildfläche. Seinen letzten Auftritt hat er in dem 1940 geschriebenen Roman Vorhang, der allerdings erst mehr als 30 Jahre später veröffentlicht wurde. In diesem Roman … ist auch vom Tod von Hastings Ehefrau Dulcie die Rede, mit der er eine glückliche Ehe samt Tochter geführt hatte und die in Argentinien begraben ist.“


    Alle Poirots chronologisch:

    1. The Missing Link (1920) = Das fehlende Glied in der Kette (1929). Gleichzeitig erstes AC überhaupt. https://www.lovelybooks.de/autor/Agatha-Christie/Das-fehlende-Glied-in-der-Kette-142905060-w/rezension/1244913044/1244917397/

    2. Murder on the Links (1923) = Mord auf dem Goldplatz D (1927) 

    Anthologie: Poirot Investigates (1924) = Poirot rechnet ab (1924)(Kurzgeschichten) https://www.lovelybooks.de/autor/Agatha-Christie/Poirot-Investigates-144867380-w/rezension/1248721044/

    3. (1926) The Murder of Roger Ackroyd = Alibi  (1928)https://www.lovelybooks.de/autor/Agatha-Christie/The-Murder-of-Roger-Ackroyd-The-Detective-Club-1246094036-w/rezension/1432047893/

    chronologisch wurden dazwischen die (periodisch veröffentlichten) Kurzgeschichten aus "Poirot's Early Cases" geschrieben, sie wurden jedoch erst 1974 gemeinsam herausgebracht als genannte Anthologie. Deutsch Hercule Poirot's grösste Trümpfe - jedoch später, nur in Teilen. Siehe Wikipedia.

    4. O: The Big Four(1927)/ D: Die großen Vier (1963) https://www.lovelybooks.de/autor/Agatha-Christie/Die-gro%C3%9Fen-Vier-142977410-w/rezension/1545133908/  

    5. The Mystery of the Blue Train (1928) = Der blaue Express (1930)https://www.lovelybooks.de/autor/Agatha-Christie/Der-blaue-Express-142805430-w/rezension/1545411714/

    Dazwischen liegen die Stücke

    Alibi (1928) - so derTitel im Englischen - dem zugrunde liegt natürlich der deutsche Titel des oben genannten dritten Poirot-Romans

    Black Coffee (1930) - später novellisiert durch Charles Osbourne (1998)


    6. Peril at Endhouse (1932) = Das Haus an der Düne (1933) https://www.lovelybooks.de/autor/Agatha-Christie/Das-Haus-an-der-D%C3%BCne-Kriminalroman-Peril-at-Endhouse-Goldmann-98-Goldmann-Krimi-Rote-Krimi-344200098X-Aus-d-Engl-%C3%BCbertr-von-Otto-Albrecht-van-Bebber-1545885014-w/rezension/1545912425/


    7. Lord Edgeware Dies (1933) = Dreizehn bei Tisch (1934) https://www.lovelybooks.de/autor/Agatha-Christie/Dreizehn-bei-Tisch-297993841-w/rezension/1546436580/

    8. Murder on the Orient Express (1934) / Murder on the Calais Coach = Mord im Orient-Express / Die Frau im Kimono (1934) / Der rote Kimono https://www.lovelybooks.de/autor/Agatha-Christie/Der-rote-Kimono-145149940-w/rezension/1546781789/


    9. Three Act Tragedy US: Murder in Three Acts (1935) = Nikotin (1935) https://www.lovelybooks.de/autor/Agatha-Christie/Nikotin-142687260-w/rezension/1551091753/


    10. Death in the Clouds/Death in the Air (1935) = Tod in den Wolken (1937)


    11. The A.B.C. Murders (1936) = Die Morde des Herrn ABC (1937)

    12. Murder in Mesopotamia (1936) = Mord in Mesopotamien (1939)
    13. Cards on the Table (1936) = Mit offenen Karten (1938)
    14. Death on the Nile (1937) = (Der) Tod auf dem Nil (1959)
    15. Dumb Witness (1937) = Der ballspielende Hund (1938)
    Anthologie Murder in the Mews (1937) = Hercule Poirot schläft nie oder Auch Pünktlichkeit kann töten (1984?)
    17. Appointment with Death (1938) = Der Tod wartet/Rendezvous mit einer Leiche (1944)
    18. Hercule Poirot's Christmas (1938) =  Hercule Poirots Weihnachten (1961)
    19. Sad Cypress (1940) = Morphium (1943)
    20.One, Two, Buckle My Shoe (1940) = Das Geheimnis der Schnallenschuhe (1951)
    21. Evil under the Sun (1941) = Das Böse unter der Sonne (1945)
    22. Five Little Pigs (1942) = Das unvollendete Bildnis (1957)
    23. The Hollow (1946) = Das Eulenhaus (1947)
    24. The Labours of Hercules (1947) = Die Arbeiten des Herkules (2 Bände)
    25. Taken at the Flood (1948) = Der Todeswirbel (1950)
    26. Mrs. McGinty's Dead (1951) = Vier Frauen und ein Mord (1956)
    27. After the Funeral (1953) = Der Wachsblumenstrauß (1954)
    28. Hickory Dickory Dock (1955) = Die Kleptomanin (1958)
    29. Dead Man's Folly (1956) = Wiedersehen mit Mrs. Oliver (1959)
    30. Cat among the Pidgeons (1959) = Die Katze im Taubenschlag (1961)
    31. The Clocks (1953) = Auf doppelter Spur (1965)
    32. Third Girl (1956) = Die vergessliche Mörderin (1968)
    33. Hallowe'en Party (1959) = Die Schneewittchen-Party (1971)
    34. Elephants Can Remember (1972) = Elefanten vergessen nicht (1973)
    35. Poirot's Early Cases (1974) = Poirots erste Fälle ()

    36. Curtain Vorhang

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    Karin_Kehrers avatar
    Karin_Kehrervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Raffinierter Plot mit vielen Wendungen.
    Nichts ist so, wie es scheint


    Hercule Poirot wird von dem Millionär Paul Renauld um Hilfe gebeten. Doch als der berühmte Meisterdetektiv im eleganten Badeort an der Atlantikküste in Frankreich eintrifft, kommt er zu spät. Renauld wurde ermordet aufgefunden – in einer frisch geschaufelten Grube auf einem Golfplatz. In seinem Rücken steckt ein Dolch.
    Poirot sieht sich einem verzwickten Rätsel gegenüber, bei dem nichts so ist, wie es den Anschein hat.

    Die Autorin führt dem Leser ein meisterhaftes Verwirrspiel vor, das Hercule Poirot mit Hilfe seiner grauen Zellen natürlich am Ende bravourös löst. 
    Die vielen Wendungen in diesem Fall erstaunen wirklich, denn nichts ist so, wie es den Anschein hat und wenn man endlich mit dem armen, verwirrten Captain Hastings die Lösung präsentiert zu bekommen glaubt, taucht doch wieder ein neuer Aspekt auf.
    Der übereifrige beste Freund Poirots stürzt diesmal noch dazu in heftige Liebesgefühle und dass seine Angebetete ebenfalls des Mordes verdächtig ist, macht die Sache für ihn nicht leichter. Das Mädchen seiner Wahl ist alles andere als standesgemäß für den gesitteten, ein wenig fantasielosen Engländer und das verlockt manches Mal zum Schmunzeln.
    Die Krimis von Agatha Christie wirken naturgemäß ab und an ein wenig verstaubt, aber hier hat sie ein interessantes Rätselspiel mit erstaunlichem Ende geschaffen und gibt einen interessanten Einblick in die damaligen gesellschaftlichen Ansichten. 

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    nw0783vor 6 Jahren
    Rezension zu "Mord auf dem Golfplatz: Roman (Fischer Klassik PLUS)" von Agatha Christie

    Ein klassischer Agatha Christie Krimi ! Übersichtlich (nicht zu viele Schauplätze) und spannend bis zum Schluß !

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    Stefan83s avatar
    Stefan83vor 7 Jahren
    Wer anderen eine Grube gräbt

    Erst drei Jahre nach ihrem Debütroman "Das fehlende Glied in der Kette" hat Agatha Christie diesen zweiten Krimi um Hercule Poirot und seinen Freund Captain Hastings folgen lassen. Wartezeit, die sich für ihre damaligen Leser wohl gelohnt haben dürfte, denn "Mord auf dem Golfplatz" ist ohne Zweifel einer der spannendsten Fälle mit dem belgischen Meisterdetektiv geworden.

    Der Inhalt ist schnell erzählt: Poirot und Hastings, die sich mittlerweile in London eine Wohnung teilen, erreicht ein Brief aus dem Norden Frankreichs. Monsieur Renauld, der sein Leben in Gefahr glaubt, bittet in diesem dringend um die Unterstützung des Detektivs. Poirot, gelangweilt von den unspektakulären Fällen der letzten Zeit, sucht gemeinsam mit seinem Freund sofort Renaulds französischen Landsitz, die Villa Geneviève, auf. Die Eile erweist sich allzu bald als berechtigt, denn noch bevor er mit seinem Mandanten ein Wort wechseln kann, wird dieser tot in einer ausgehobenen Grube auf dem nahe liegenden Golfplatz gefunden, während seine Ehefrau gefesselt und geknebelt im Schlafzimmer liegt. Eigentlich scheinen die Indizien klar auf einen Einbruch hinzudeuten. Und auch für den arroganten Ermittler der Sûreté, Monsieur Giraud, scheint der Fall gelöst. Niemand anderes als der Sohn, Jack Renauld, der für den Abend kein Alibi hat, kann die Tat begangen haben. Doch Poirot kommen Zweifel, die sich auch schon nach kurzer Zeit als berechtigt erweisen sollen.

    Inhaltlich hört sich das alles nach einem typischen Agatha-Christie-Roman an, aber "Mord auf dem Golfplatz" birgt durchaus einige Besonderheiten, denn die "Queen of Crime" läuft hier nicht nur was die Spannung angeht zu herausragender Form auf, sondern weiß auch mit dem geschickt inszenierten Konkurrenzkampf zwischen Girauld und Poirot zu überzeugen. Die Art und Weise wie sich die beiden Ermittler ein geistiges und verbales Kräftemessen liefern, macht einfach nur Spaß. Christie geizt hier weder mit Situationskomik noch mit einer gewaltigen Portion britischen Humors, so dass man nicht nur gebannt und atemlos der Aufklärung des äußerst komplexen Falls folgt, sondern sich auch das ein oder andere Mal beim Schmunzeln ertappt. Hinzu kommt, dass sich die Autorin auch noch die Zeit genommen hat, die Figuren weiterzuentwickeln. So verliebt sich Hastings diesmal in eine mit dem Mordfall verwickelte Frau, was wiederum im weiteren Verlauf die Freundschaft zwischen ihm und Poirot auf eine schwere Probe stellt. Frönt Agathe Christie in ihren Krimis zumeist eher einer beschaulichen Gangart, wird dieser Roman gegen Ende zum fesselnden Pageturner, den man auch für alle guten Worte nicht mehr aus der Hand legen möchte.

    Insgesamt ist "Mord auf dem Golfplatz" ein herrliches Krimivergnügen von der ersten bis zur letzten Seite, das viele Haken schlägt und den Leser bis zum Schluss im Dunkeln tappen lässt. Ein absolutes Must-Read für Fans der Queen of Crime und eine uneingeschränkte Empfehlung für alle Liebhaber des klassischen britischen Krimis. Allein die Tatsache, dass mir einige Elemente des Falls in Hinblick auf Doyles "Das Tal der Furcht" bekannt vorkamen, sorgt hier für einen geringen Punktabzug. Von dem nichts sagenden und irreführenden Titel (der Plot hat so gut wie nix mit dem Golfplatz zu tun) sollte man sich übrigens nicht täuschen lassen.

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    ralluss avatar
    rallusvor 8 Jahren
    Rezension zu "Mord auf dem Golfplatz" von Agatha Christie

    2. Band mit Hercule poirot und hastings in denen Hastings seine spätere Frau trifft. Verwirrende Geschichte mit wieder mal verblüffender Auflösung des Falles. Doch man muss schon genau aufpassen um die Auflösung herauszufinden. Starker Fall.

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    cherubinas avatar
    cherubinavor 9 Jahren
    Rezension zu "Mord auf dem Golfplatz" von Agatha Christie

    Auf der Rückreise von einer der seltenen Gelegenheiten, bei denen Hastings seinem eigentlichen Beruf als Sekretär nachgeht, trifft er im Zug in Frankreich ein junges Mädchen, mit dem er eine angenehme Fahrt verbringt. Beim Abschied nach ihrem Namen gefragt nennt sich das Mädchen Cinderella.
    Am nächsten Morgen erhält Poirot einen Brief von einem gewissen M. Renault aus Frankreich, der ihn bittet, dringend zu Hilfe zu kommen. Der Brief enthält nur wenige Andeutungen auf geheimnisvolle Verfolger aus Südamerika, die hinter einem Geheimnis her sind und ihn töten wollen. Poirot und Hastings machen sich auf den Weg, doch am Ziel angekommen erfahren sie, dass sie zu spät gekommen sind. M. Renault wurde in der Nacht ermordet und seine Leiche am Morgen auf dem frisch angelegten Golfplatz hinter dem Haus gefunden. Madame Renault, die von einem Hausmädchen gefesselt und geknebelt im Bett aufgefunden worden war, berichtet, dass in der Nacht zwei Maskierte in das Schlafzimmer eingedrungen seien und ihren Mann gezwungen hätten, sie zu einem unbekannten Ziel zu begleiten.
    Nachdem er das Verbrechen nicht verhindern konnte, macht sich Poirot an die Klärung des Falles, während Hastings fasziniert die Methoden des viel aktiveren ermittelnden Beamten verfolgt und an Poirots Geisteszustand zu zweifeln beginnt, weil dessen Fragen und Aktionen ohne Sinn zu sein scheinen.
    Poirots wichtigste Fährte ist ein alter Fall, der dem Mord an Renault zu ähneln scheint. Doch welches sind die Zusammenhänge?
    Einer der wenigen Agatha Christi Krimis, der mich wirklich enttäuscht hat. Die Personen bleiben sehr blass, die Geschichte konstruiert und verworren. Seitenweise habe ich gehofft, jetzt gleich wird etwas spannendes passieren, nein, nichts passiert. Nichts, was den eigenen Detektivgeist zum Mitraten anregt. An der Geschichte ist kein Fleisch, keine Substanz, keine Hintergründe, man steht als Leser völlig ausserhalb und folgt den Gedankengrillen Poirots. Für mich wirkt das Buch lieblos hingeschrieben.

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    roterHerings avatar
    roterHeringvor 10 Jahren
    Rezension zu "Mord auf dem Golfplatz" von Agatha Christie

    spannend

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    Fernweh_nach_Zamoniens avatar
    Fernweh_nach_Zamonienvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Nicht der beste Hercule-Poirot-Fall, aber ich lese ihn immer wieder gerne.
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    Laura_Ms avatar
    Laura_Mvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wie jedes Agahta Christie -Buch was ich bis lang gelesen habe) hats mich wieder total überzeugt. Das Ende habe ich mal wieder nicht erwartet
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