Agatha Christie Mord im Orientexpress

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Inhaltsangabe zu „Mord im Orientexpress“ von Agatha Christie

Nach einigen Mühen hat Hercule Poirot ein Abteil im Kurswagen Istanbul - Calais des Luxuszugs ergattert. Doch auch jetzt ist ihm keine Ruhe vergönnt: Ein amerikanischer Tycoon ist ermordet worden, der ganze Zug voller Verdächtiger. Und der Mörder könnte jederzeit wieder zuschlagen. Eine Aufgabe, wie gemacht für den Meisterdetektiv.

Top Unterhaltung ♥

— Cubey

Zeitloser Klassiker mit grandioser Wende.

— MA_Audren

Mein erster Agatha Christi und ich liebe ihn, will mehr davon

— CorinaPf

Ein spannender Mordfall auf engstem Raum – ein großartiger Hercule Poirot

— Mlle-Facette

Schnell zu lesen und empfehlenswert!

— Rapha

Spannende Auflösung und wirklich sehr schöner klassischer Krimi

— ulrikeu

Sehr spannend und perfekt zum Miträtseln. Auch ohne Blut und Action absolut fesselnd.

— -Leselust-

Ich persönlich fand das Buch leider nicht sehr spannend, es lässt sich aber flüssig lesen unf das Ende ist sehr gut und überraschend!

— anna_schwpps

Das Buch gilt zurecht als einer der Klassiker des Genres! Sehr zu empfehlen!

— SandraKath

Ein gutes Buch. Hat mich aber nicht total begeistert.

— LaLaura

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  • Das Buch war sehr gut

    Mord im Orientexpress

    CorinaPf

    20. May 2018 um 16:35

    Inhalt: Wir begleiten in diesem Buch Hercule Poirot, den Privatdetektiv. Er begib den Orientexpress von Istanbul nach Wien. Doch einiges ist merkwürdig bei dieser Fahrt, nicht nur dass, kein einziges Abteil mehr zu bekommen ist sondern dass, auch einige dubiose Fahrgäste in diesem Zug mitfahren.  Ein sehr unangenehmer Mann erkennt Poirot und hätte einen Auftrag für ihn, er solle ihn beschützen. Poirot ist der Mann etwas zu gefährlich und lehnt dieses Auftrag ab. In dieser Nacht stirbt der Mann und Poirot begibt sich auf die Suche des Mörders, denn es alles deutet auf einen Mord hin. Kann Poirot den Mörder vor der nächsten Haltestelle finden bevor die meisten Fahrgäste aussteigen oder ist die Zeit gegen ihn? Schreibstil: Ich kam recht schwer in dieses Buch hinein, denn ich wusste am Anfang nicht wer in diesem Buch der Protagonist ist. Doch wie mir das klar war, war mein nächstes Problem dass, ich mir den Namen nicht merken konnte.  Nachdem die Tat begannen wurde, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Immer wieder wurde ein Wendung gezeigt und immer wieder konnte man Poirot nicht folgen somit musste man weiterlesen damit man verstand was  Poirot herausgefunden hat.  Ich hatte bis zum Schluss keine Ahnung wer der Täter war und die Auflösung war einfach der Hammer. Protagonist: Hercule Poirot erinnerte mich leicht an Sherlock Holmes. Er ist ein toller Spurenleser und kann tolle Schlüsse ziehen. Er hat auch seine Eigenheiten, findet jedoch Freunde. Er gibt nicht auf auch wenn er mal nicht weiter weiß. Ich finde ihn als Protagonisten toll. Er passt zu diesem Buch. Cover: Das Cover ist das gleiche wie das Filmplakat und es gefällt mir gut. Es sind fast alle Verdächtigen oben und das dunkel blau lässt schon erahnen dass das Buch etwas düstere ist.  Fazit: Da ich am Anfang nicht gleich hinein gekommen ziehe ich einen halben Stern ab.  Im Mittelteil war es etwas langatmig aber das Ende macht dies wett. Dies war mein erster Agatha Christie Roman und ich werde noch einige davon lesen denn der Schreibstil hat mir gut gefallen.  4 1/2 Sterne 

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  • DER Poirot/Christie Klassiker (Poirot 8)

    Mord im Orientexpress

    StefanieFreigericht

    31. March 2018 um 23:59

    O: "Murder on the Orient-Express", erschienen 1. Januar 1934 (US Version: "Murder on the Calais Coach", umbenannt zur Vermeidung einer Verwechslung mit einem Buch von Graham Greene von 1932, „Stamboul Train“, das in den USA veröffentlich wurde als „Orient Express“, siehe englischsprachige Wikipedia). Mein Buch heißt „Der rote Kimono“, ein alternativer Titel, der sich weiter unten in meinem Text erklärt, und so zuerst 1934 in deutscher Sprache erschien. Ich lese das Taschenbuch von 1984 aus dem Goldmann-Verlag mit der Uhr auf dem Cover (als Referenz zu der später gefundenen). Alte Rechtschreibung, bei den Zitaten erkennbar. „Hoffen wir, daß sie im Taurus nicht einschneien.“ S. 6 So wünscht man es dem Meisterdetektiv Hercule Poirot, als er in Aleppo, Syrien, den Taurus-Expreß besteigt, um dann nach Besuch Istanbuls in den Orient-Express wechseln zu können. Beim Aufenthalt zwischen den beiden Zugfahrten erhält er ein gutdotiertes Angebot von dem US-Amerikaner Ratchett, der nach Erhalt von Drohbriefen Schutz wünscht. Der Meisterdetektiv lehnt ab. Beide besteigen den Orient-Express im selben Wagen, es finden sich weitere Mitreisende. Bald hat Poirot eine unruhige Nacht: „Mit einem Sprung war er aus dem Bett, riß die Tür auf und schaute hinaus. Nichts! Nur zur Rechten ging eine Frau in scharlachrotem Kimono den Gang hinab.“ S. 29 Dann wird morgens Ratchett erstochen aufgefunden – da der Zug in einer Schneewehe zwischen Vincovci und Brod fest steckt, nimmt Poirot die Ermittlungen auf. Die Handlung ist Christie/Poirot extrem: generell erhält der Leser hier „Whodunnits“, kennt die Beteiligten und kann selbst mitermitteln. Es gibt nicht den unbekannten, durchreisenden Täter. Allerdings gibt es mehrere Fälle, in denen vermeintliche Nebenpersonen sich als Täter entpuppen, gar der Ich-Erzähler oder ein vermeintliches Opfer. Hier hingegen stellt sich der Kreis der Verdächtigen aufgrund der Kammerspiel-Situation von vorneherein als geschlossen dar (o.k., nicht ganz…). Ein Zug im Schnee, keiner konnte rein, keiner kommt raus, die Türen zu den anderen Zugteilen waren nicht nutzbar.  Dazu ist der Leser quasi an der Seite von Poirot bei der Ausführung des Verbrechens dabei und entdeckt gemeinsam mit ihm so einiges an Spuren. Vermutlich kenne ich diese Romanhandlung am besten von allen Christies, auch wegen der von mir geliebten Verfilmung mit unter anderem Ingrid Bergman, Lauren Bacall, Sean Connery, Vanessa Redgrave, Michael York und Anthony Perkins. Ich lese das Buch und sehe die Schauspieler aus dem Film vor mir, den ich als sehr werkgetreu empfinde (siehe dazu weiter unten). Nur die übliche „Konfrontation“ aller mit ihren kleinen Geheimnissen verläuft im Buch zunächst einzeln oder grüppchenweise, erst dann erfolgt der Showdown, im Gegensatz zum Film, bei dem man dieses zusammengefasst hat. Die Schauspieler sind gut, gerade Ingrid Bergman mit ihrer Darstellung als reichlich schlicht und dem Gerede über ihre „armen braunen Babys“... Dafür ist das Buch bissiger. Da darf sich Poirot freuen: „Noch vor einer Stunde überlegte ich, wie ich mir über die Langeweile unseres erzwungenen Aufenthalts hinweghelfen könnte, und nun wird mir das herrlichste Problem beschert.“ S. 36 Übersetzt: Wie schön, jemand ist ermordet worden! Weiter: „„Mit mehr Kraft als Ritterlichkeit brachte der Direktor die ohnmächtige Dame auf einem Stuhl unter…“ S. 116 Andere Gedanken bringt: „Auch Poirot wußte über Mrs. Hubbards Tochter schon hinlänglich Bescheid, und mit ihm jedermann im Zug, der einigermaßen die englische Sprache verstand! Daß sie und ihr Gatte zu dem Lehrerkollegium einer großen amerikanischen Schule in Smyrna gehörten und daß dies Mrs. Hubbards erster Aufenthalt im Orient gewesen war, und was sie von den Türken und ihrer schlampigen Art hielt und von dem hanebüchenen Zustand ihrer Straßen.“ S. 24 Bevor jemand sich auf die Zehen getreten fühlt: nicht Agatha Christie übt hier Kritik, sondern Mrs Hubbard. Es gibt einiges, was man der Autorin anlastet (ich bin da noch unentschlossen), unter anderem einen gewissen Nationalchauvinismus: in diesem Buch spielt sie munter mit den Vorurteilen jeder Art. Die US-Amerikaner ziehen über die Briten her und umgekehrt, der belgische Bekannte von Poirot wähnt den italienischstämmigen US-Amerikaner natürlich bei der Mafia und so fort. Im Prinzip findet wohl die meisten von Christies Lesern etwas, dem sie heimlich zustimmen und in die komfortable Situation geraten, es nicht selbst sagen zu müssen…während ich den Eindruck gewann, dass die Autorin einen Heidenspaß dabei gehabt zu haben schien. Herrlich unterhaltsam statt humorfreier Political Correctness (ja, ich weiß, es gibt auch andere Textstellen in anderen Büchern, die mindestens fraglich sind). TriviaPoirot spricht deutsch! Zumindest steht das so in meiner deutschen Ausgabe, er führt dort das Verhör mit der Zofe der Prinzessin in deutscher Sprache S. 107.Das Buch spielt eindeutig an auf die Entführung des Lindbergh-Babys Zum Film von 1974:der Freund Poirots bei der Eisenbahngesellschaft hat im Film einen anderen Namen, eher ein Italiener statt eines Belgiers. Martin Balsam spielt diesen Signor Bianchi statt M. Bouc aus dem BuchDer Diener wird im Film gespielt von John Gielgud und heißt Mr. Beddoes statt Masterman. Mehr dazu https://de.wikipedia.org/wiki/Mord_im_Orient-Expre%C3%9F_(1974)Der Film ist wirklich toll!! ZeitgeistWieder finde ich gehäuft Ausdrücke, die ich noch nie (mindestens in dieser Nutzung) gehört habe – oder seeeehr lange nicht mehr:„Nimm ein Heftchen mit Abonnementskarten für das Essen; dann hast du keine Weiterungen.“ S. 21 Weiterungen?S. 27 „Babuschen“ Puschen?S. 47 „schnurrig“ ich LIEBE dieses Wort schon lange.S. 53 „Nun können wir ungesäumt mit dem Verhör beginnen.“ Ähnlich wird ungesäumt auf S. 148 genutzt, es erschließt sich aus der gemeinsamen Wortherkunft mit versäumen bzw. aus dem Gegensatz dazu.„Und der andere willfahrte seinem Wunsch.“ S. 97 willfahren?S. 97 „gutsagen“ anscheinend statt bürgenS. 123 „revidieren“ für durchsuchen – wir kennen den Revisor in Banken.…von der schieren Anzahl dieser Begriffe her ist das wohl der bisher „altmodischste“ Poirot, dennoch wirkt der Text auch mich frisch, charmant.Kognak hilft gegen Mrs. Hubbards Ohnmacht S. 116.S. 123 ein Fehler – einmal steht Mrs. Hardman statt Mr. Hardman.S. 151 ein Fehler – die achte Tochter statt die echte TochterS. 170 man kann am Bett einen Uhrhaken – für die Taschenuhr Bleibt nur die Frage, warum JEDER aus dem Kreis der Verdächtigen anscheinend ehrlich erschrickt, wenn bei ihnen etwas gefunden wird (Hildegarde und der Inhalt ihres Koffers, Mrs Hubbard und ihr Schwammbeutel) sowie die Frage, wie realistisch ein von den anderen Waggons abgeschirmter Waggon ist. Nun ja. 6 Sterne. Immer und immer und immer wieder. 1. The Missing Link (1920) = Das fehlende Glied in der Kette (1929). Gleichzeitig erstes AC überhaupt. https://www.lovelybooks.de/autor/Agatha-Christie/Das-fehlende-Glied-in-der-Kette-142905060-w/rezension/1244913044/1244917397/ 2. Murder on the Links (1923) = Mord auf dem Goldplatz D (1927) https://www.lovelybooks.de/autor/Agatha-Christie/Mord-auf-dem-Golfplatz-142810680-w/rezension/1245744308/ Anthologie: Poirot Investigates (1924) = Poirot rechnet ab (1924)(Kurzgeschichten) https://www.lovelybooks.de/autor/Agatha-Christie/Poirot-Investigates-144867380-w/rezension/1248721044/3. (1926) The Murder of Roger Ackroyd = Alibi  (1928)https://www.lovelybooks.de/autor/Agatha-Christie/The-Murder-of-Roger-Ackroyd-The-Detective-Club-1246094036-w/rezension/1432047893/ chronologisch wurden dazwischen die (periodisch veröffentlichten) Kurzgeschichten aus "Poirot's Early Cases" geschrieben, sie wurden jedoch erst 1974 gemeinsam herausgebracht als genannte Anthologie. Deutsch Hercule Poirot's grösste Trümpfe - jedoch später, nur in Teilen. Siehe Wikipedia.4. O: The Big Four(1927)/ D: Die großen Vier (1963) https://www.lovelybooks.de/autor/Agatha-Christie/Die-gro%C3%9Fen-Vier-142977410-w/rezension/1545133908/   5. The Mystery of the Blue Train (1928) = Der blaue Express (1930)https://www.lovelybooks.de/autor/Agatha-Christie/Der-blaue-Express-142805430-w/rezension/1545411714/ Dazwischen liegen die Stücke Alibi (1928) - so derTitel im Englischen - dem zugrunde liegt natürlich der deutsche Titel des oben genannten dritten Poirot-Romans Black Coffee (1930) - später novellisiert durch Charles Osbourne (1998) 6. Peril at Endhouse (1932) = Das Haus an der Düne (1933) https://www.lovelybooks.de/autor/Agatha-Christie/Das-Haus-an-der-D%C3%BCne-Kriminalroman-Peril-at-Endhouse-Goldmann-98-Goldmann-Krimi-Rote-Krimi-344200098X-Aus-d-Engl-%C3%BCbertr-von-Otto-Albrecht-van-Bebber-1545885014-w/rezension/1545912425/ 7. Lord Edgeware Dies (1933) = Dreizehn bei Tisch (1934) https://www.lovelybooks.de/autor/Agatha-Christie/Dreizehn-bei-Tisch-297993841-w/rezension/1546436580/ 8. Murder on the Orient Express (1934) / Murder on the Calais Coach = Mord im Orient-Express / Die Frau im Kimono (1934) / Der rote Kimono https://www.lovelybooks.de/autor/Agatha-Christie/Der-rote-Kimono-145149940-w/rezension/1546781789/ 9. Three Act Tragedy US: Murder in Three Acts (1935) = Nikotin (1935) https://www.lovelybooks.de/autor/Agatha-Christie/Nikotin-142687260-w/rezension/1551091753/ 10. Death in the Clouds/Death in the Air (1935) = Tod in den Wolken (1937) 11. The A.B.C. Murders (1936) = Die Morde des Herrn ABC (1937) 12. Murder in Mesopotamia (1936) = Mord in Mesopotamien (1939)13. Cards on the Table (1936) = Mit offenen Karten (1938)14. Death on the Nile (1937) = (Der) Tod auf dem Nil (1959)15. Dumb Witness (1937) = Der ballspielende Hund (1938)Anthologie Murder in the Mews (1937) = Hercule Poirot schläft nie oder Auch Pünktlichkeit kann töten (1984?)17. Appointment with Death (1938) = Der Tod wartet/Rendezvous mit einer Leiche (1944)18. Hercule Poirot's Christmas (1938) =  Hercule Poirots Weihnachten (1961)19. Sad Cypress (1940) = Morphium (1943)20.One, Two, Buckle My Shoe (1940) = Das Geheimnis der Schnallenschuhe (1951)21. Evil under the Sun (1941) = Das Böse unter der Sonne (1945) 22. Five Little Pigs (1942) = Das unvollendete Bildnis (1957)23. The Hollow (1946) = Das Eulenhaus (1947)24. The Labours of Hercules (1947) = Die Arbeiten des Herkules (2 Bände)25. Taken at the Flood (1948) = Der Todeswirbel (1950)26. Mrs. McGinty's Dead (1951) = Vier Frauen und ein Mord (1956)27. After the Funeral (1953) = Der Wachsblumenstrauß (1954)28. Hickory Dickory Dock (1955) = Die Kleptomanin (1958)29. Dead Man's Folly (1956) = Wiedersehen mit Mrs. Oliver (1959)30. Cat among the Pidgeons (1959) = Die Katze im Taubenschlag (1961)31. The Clocks (1953) = Auf doppelter Spur (1965)32. Third Girl (1956) = Die vergessliche Mörderin (1968)33. Hallowe'en Party (1959) = Die Schneewittchen-Party (1971)34. Elephants Can Remember (1972) = Elefanten vergessen nicht (1973)35. Poirot's Early Cases (1974) = Poirots erste Fälle () 36. Curtain () = Vorhang ()

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  • Ein spannender Mordfall auf engstem Raum

    Mord im Orientexpress

    Mlle-Facette

    21. February 2018 um 22:14

    DER INHALTDer Detektiv Hercule Poirot wird zu einem Fall nach England gerufen und reist spontan mit dem Orientexpress. Ungewöhnlich für die Jahreszeit, ist es kaum möglich noch ein Abteil für ihn zu bekommen, aber durch gute Kontakte, klappt es letztlich doch. Poirot bereitet sich also auf den anstehenden Fall vor, als der Zug im Schnee stecken bleibt. Und dann wird auch noch einer der Mitreisenden tot in seinem Abteil aufgefunden. Ein neuer Auftrag für Poirot, denn er wird gebeten, den Fall zu klären, während sie alle im Schnee feststecken.MEINE MEINUNGMein erstes Buch von Agatha Christie, mein erster Fall mit Hercule Poirot. Natürlich war mir der Name Christie bekannt, aber da ich mich mit Krimis ohnehin etwas schwer tue, hatte ich bisher nie den Drang, mir ihre Bücher mal genauer anzusehen. Nun kam die Neuauflage mit unter anderem Kenneth Branagh und Johnny Depp ins Kino und irgendwie mochte ich den Trailer und hatte Lust auf diese Geschichte. Übrigens der einzige Titel, den ich von Christies Büchern kenne, schon immer, seit ich mich erinnern kann. Ich weiß nicht mal warum, aber der Titel war immer schon da, obwohl ich nie das Buch gelesen habe.Wie so oft bei Verfilmungen die Frage: Erst das Buch oder doch schon den Film? Ich hab mich für das Buch entschieden und wurde nicht enttäuscht. Es gefiel mir wirklich unheimlich gut. Ich hab mich sogar ein bisschen gefühlt, als läge es allein an mir das Rätsel um den Mord im Orientexpress zu lösen, denn der Fall wird sehr strukturiert angegangen. Nacheinander werden alle Reisenden im Zug vernommen. Ich war oft geneigt mir Notizen zu machen, um zu sehen, ob ich den Fall ebenfalls lösen könnte. Absolut ungewohnt für mich im Vergleich zu den Fällen von David Hunter.Die Besonderheit: das Setting ist, aufgrund des eingeschneiten Zugs, sehr klein. Hauptsächlich befindet man sich im Speisewagen zusammen mit Poirot und seinen Kollegen. Keine Einbledungen aus anderer Sicht eines Geheimnisvollen, kein Verpassen von Hinweisen, da sich niemand entfernen kann und man selbst bzw. Poirot nicht von anderen Dingen abgelenkt werden kann. Und trotzdem habe ich es keineswegs als langweilig empfunden, ich fand es sogar ganz erfrischend, dass sich mein Gehirn komplett auf den Fall konzentrieren konnte, wo es sonst selten eine Chance hat, wegen ständiger Schauplatzwechsel. Aber ich hatte auch diesmal keine Chance.Poirot warf ihm einen tadelnden Blick zu.„Ich? Ich verdächtige alle und jeden bis zur letzten Minute“, sagte er. S.58Wie immer hatte ich schnell einen Verdächtigen, aber die Auflösung übertraf alles, was ich mir vorgestellt und zusammen gereimt hatte. Beim genaueren hinsehen vielleicht etwas verrückt, aber das fand ich überhaupt nicht schlimm, weil es einfach so besonders war.Ich fand auch den Stil sehr angenehm. Sehr strukturiert und obwohl das Buch schon von 1934 ist, hatte ich nicht eine Sekunde das Gefühl, dass das Buch wirklich schon so alt ist.Auch waren die Charaktere und insbesondere Hercule Poirot großartig. So viele Charaktere auf so engem Raum, aber alle so grundverschieden und alle mit mehr oder weniger großen Geheimnissen. Poirot selbst ist ein cleverer Detektiv, findig wie Sherlock, mit dem Blick auf die Details ohne das große Ganze aus den Augen zu verlieren, aber wesentlich umgägnlicher und weniger narzisstisch.„Das Unmögliche kann nicht geschehen sein, folglich muss das Unmöglich, allem Anschein zum Trotz, eben doch möglich sein.“ S. 156Sehr empfehlenswert und ich werde mir beim nächsten Besuch in der Buchhandlung auf jeden Fall auch mal ein paar andere Fälle von Poirot anschauen.„Sie sind der größte Rätselrater aller Zeiten.“ Mr Hardman lehnte sich zurück und sah Poirot bewundernd an. S. 238

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  • Mord im Orientexpress

    Mord im Orientexpress

    Kleine8310

    07. January 2018 um 06:10

    "Mord im Orientexpress" ist ein Kriminalroman der Autorin Agatha Christie. Auf dieses Buch bin ich durch die angekündigte, und mittlerweile laufende Neuverfilmung aufmerksam geworden. Da ich gerne das gedruckte Werk vor dem anschauen einer Verfilmung lese und schon ewig etwas von Agatha Christie lesen wollte, passte das perfekt.    In dieser Geschichte geht es um den Protagonisten Hercule Poirot. Poirot ist ein Meisterdetektiv, der froh ist ein Abteil im Kurswagen Istanbul - Calais, im berühmten und luxuriösen Orientexpress' ergattert zu haben. Eigentlich hatte sich Poirot nach ein bisschen Entspannung gesehnt, doch dann wird ein amerikanischer Tycoon, mit dutzenden Messerstichen getötet, in seinem Abteil aufgefunden.   Poirot kann nicht aus seiner Haut und als er von der Bahngesellschaft um Hilfe gebeten wird, nimmt er sich dem Fall an. Leider ist die Auflösung nicht annähernd einfach und das nicht zuletzt, weil der gesamte Orientexpress voller möglicher Verdächtiger ist ... Der Einstieg in diesen Klassiker ist mir sehr gut gelungen. Der Schreibstil von Agatha Christie hat mir direkt gut gefallen. Die Geschichte ist flüssig zu lesen und der Autorin ist es gelungen mein Interesse an den Entwicklungen stets aufrechtzuerhalten.    Die Handlung ist sehr strukturiert und klar aufgebaut. Zum einen fand ich die Struktur wirklich super, da die Autorin so auch mehr und mehr falsche Fährten bezüglich der Auflösung gelegt hat. Leider war mir die Auflösung ansich ein kleines bisschen zu überzogen dargestellt. Es ist durchaus raffiniert und ich hätte nie damit gerechnet, aber es war, mir persönlich, ein bisschen zu extrem gezeichnet.   Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir richtig gut gefallen. Hercule Poirot ist ein toller Protagonist, aber auch viele andere Charaktere hat die Autorin facettenreich und interessant gezeichnet. Der Meisterdetektiv hat mir mit seiner ruhigen und zurückhaltenden Art gut gefallen. Besonders spannend fand ich seine Überlegungen, und bis zum Abschluss konnte ich auch nie ganz sicher sein in welche Richtung seine Vermutungen letztendlich gehen würden.   Die Emotionen hat Agatha Christie alleine schon durch die teilweise angedeuteten Geschichten der Charaktere sehr gut eingebracht. Manches Schicksal war da schon bewegend, was eine schöne Abwechslung mit sich brachte. Ich bin nun schon sehr gespannt darauf, wie die Neuverfilmung sein wird. Positiv:  * flüssiger und klassischer Schreibstil * sehr gut gehaltener Spannungsbogen * tolle Ausarbeitung der Charaktere * klasse Setting   Negativ:  * das Ende war mir einen Hauch zu konstruiert   "Mord im Orientexpress" bietet eine spannende Geschichte, in einem besonderen Setting, die mir schöne Lesestunden beschert hat. Ich werde definitiv noch weitere Bücher von Agatha Christie lesen, denn dieses hat mir richtig gut gefallen.   

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  • mit Längen, aber sympathisch

    Mord im Orientexpress

    dominona

    25. December 2017 um 22:21

    Man muss sich an die dialoglastigen Szenen erst gewöhnen und ich habe zwei Drittel gebraucht um reinzukommen, aber insgesamt hat es mir ganz gut gefallen, wobei ich mir die filmischen Umsetzungen bei den vielen Dialogen wirklich kompliziert vorstelle. Das Vorgehen des Detektives war mir recht klar und auch wie das Ganze ausgehen würde, aber ich wurde für ein paar Stunden ganz gut unterhalten, mit angenehmer Atmosphäre und mehr habe ich nicht erwartet.

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  • Mord im Orientexpress

    Mord im Orientexpress

    nasa

    11. December 2017 um 16:48

    Mord im Orientexpress ist ein Klassiker der sich lohnt. Er wurde 1934 von der Autorin geschrieben und fesselt heute noch genauso wie früher.Ich lese immer wieder gerne Klassiker und habe auch diesen Roman vor Jahren schon einmal gelesen. Auch die Verfilmungen habe ich gesehen und ich bin immer wieder aufs neue begeistert. Von beiden Buch und Verfilmungen. Agatha Christie hat einen ganz tollen, leichten und spannenden Schreibstil. Außerdem schafft sie es immer wieder den Leser zu überraschen. Gerade mit ihrer Figur Hercule Poirot hat sie einen Detektiven der extra klasse geschaffen. So brilliert er mit einem messerscharfen Verstand.Hercule Poirot hat in Syrien eine Fall zu Ende gebracht und muss nun zurück nach England. Er reist im, für die Jahreszeit, ungewöhnlich vollen Orientexpress Richtung Calais. Der Zug bleibt in einer Schneewehe stecken und ein Mord wird verübt. Und schon beginnt Hercule Poirot mit seinen Ermittlungen. Der Zug ist voller Menschen und möglicher Täter nur alle haben ein Alibi. Wer ist also der Mörder?Was mir an den Romanen von Agatha Christie immer so gut gefällt ist die Einfachheit. Es gibt noch keine Genanalysen oder unnötige Action um es spannend zu machen. Bei dem vorliegenden Buch reicht ein eingeschneiter Zug mit den verschiedensten Menschen, ein Mord und ein Verdacht. Sowie Hercule Poirot der mit seiner Wahrnehmung und seinem Gehirn ermittelt. Die Charaktere sind gut beschrieben und haben ihre Tiefe, sie wirken alle sehr lebendig und authentisch. Was dem Lesefluss zusätzlich zugute kommt. Auch die immer mal wieder eingeworfenen Hinweise die man versucht zusammen zu bringen sind gut eingestreut und wie es bei jedem Buch von Agatha Christie ist komme ich nie auf den wahren Verlauf der Dinge und werde am Ende positiv überrascht.Nicht umsonst ist Agatha Christie bis heute eine gefeierte Kriminalroman Autorin und die Queen of Crime. Ich bin immer wieder von ihren Werken begeistert und kann sie nur weiterempfehlen. 

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  • Wer tötet im Orientexpress?

    Mord im Orientexpress

    thiefladyXmysteriousKatha

    26. November 2017 um 01:44

    Mord im OrientexpressPassend zum Kinostart von "Mord im Orientexpress" habe ich nun endlich auch einmal das Buch gelesen und ich war absolut begeistert. Dass Agathe Christie schreiben kann, wusste ich bereits. Aber dies war außerdem mein erster Krimi rund um den Detektiv Hercule Poirot, den ich wirklich grandios fandcund dessen Fälle ich nun alle lesen möchte. Ich denke, nach Sherlock Holmes ist er nun mein liebster Detektiv. Das Buch kann ich jedem empfehlen, der auf gut durchdachte Krimis steht und vom Ende so richtig überrascht werden möchte. InhaltEigentlich wollte Hercule Poirot die Reise im weltberühmten Luxuszug genießen. Doch dann wird einer seiner Mitreisenden ermordet - Fazit: ein Toter und der Orientexpress voller Verdächtiger. Ein Fall wie geschaffen für den belgischen Meisterdetektiv. Seine Ermittlungen führen ihn vom fahrenden Tatort aus weit zurück in die Vergangenheit...Meine MeinungEin wirkliches Lesehighlight für mein lesejahr. Ich bin sehr froh, dass ich nun einen neuen Detektiv mit spannenden Fällen für mich entdeckt, sondern endlicha uch noch einmal ein Buch aus der Feder von Agatha Christie gelesen. Sie ist wirklich eine Meisterin des Genres Kriminalromane. Zur vorbereitung auf den Film habe ich dieses Buch gelesen und ich muss sagen, dass ich es von der ersten Seite an spannend fand. Außerdem ist Hercule Poirot wirklich ein besonders skurriler aber auch charmanter Detektiv. Genial fand ich, wie er Mr Rachett einfach ins Gesicht sagt "Ich mag ihr Gesicht nicht". Der Fall war wirklich verzwickt und ich lag mit all meinen Theorien gründlich daneben. Genauso soll es aber bei einem guten Krimi auch sein. Das Ende war etwas abrupt aber dennoch sehr besonders für das Genre. Mich hat nun das Hercule-Poirot-Fieber gepackt und ich vergebe 5 Sterne für dieses tolle Buch!

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    • 2
  • Krimiklassiker vom Feinsten!

    Mord im Orientexpress

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. November 2017 um 11:43

    Geschrieben 1934 und immer noch ein Klassiker! Die spannenden Fälle von Agatha Christie fesseln die Leser bis heute und dies nicht ohne Grund. Aufgrund der Neuauflage anlässlich des Kinofilms, dachte ich es wäre an der Zeit das Werk nochmals eingehender zu betrachten.Hercule Poirot hatte in Syrien einen Fall erfolgreich abgeschlossen als er in Istanbul den Orientexpress Richtung Calais besteigt. Der Zug ist aussergewöhnlich voll für diese Jahreszeit mit Menschen verschiedener Nationalitäten und Klassen. Nach kurzer Fahrt bleibt der Zug in einer Schneewehe stecken. Kurz darauf wird der Amerikaner Mr. Rachett in seinem Abteil erstochen. Der Mörder muss also mit im Zug sein, doch scheinbar haben alle Mitreisenden ein Alibi. Bei Poirots Ermittlungen stellt sich heraus, dass Rachett eine dubiose Vergangenheit hat. Der FAll wird immer komplizierter und verworrener. Am Schluss stellt sich aber nur eine Frage: Wer ist der Mörder im Orientexpress?Es fällt einem schwer diesen packenden Krimi aus der Hand zulegen. Agatha Christie konstruierte einen so rätselhaften Mord bei dem man unbedingt wissen will, wie er ausgeht und zwar sofort. Der Fall ist so undurchdringlich und undurchsichtig, dass man ihn nicht durchschauen kann, wie es bei anderen Krimis zum Teil der Fall ist. "Mord im Orientexpress" bleibt spannend bis zum Schluss.Agatha Christie schreibt in einem klaren, schnörkellosen Stil und verpackt dabei einen subtilen Humor der mit Spannung gepaart ist. Der Krimi kann allen Fans von Krimiklassikern herzlichst empfohlen werden.

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  • Super spannend!

    Mord im Orientexpress

    Tsukiko

    01. November 2017 um 13:58

    Eigentlich sind Krimis ja nicht so das Genre, das ich bevorzuge. Dennoch bin ich durch den Trailer zu der Neuverfilmung von "Mord im Orientexpress" auf das Buch aufmerksam geworden und ich wollte es direkt lesen. Dieses Buch wird auch garantiert nicht das letzte sein, das ich von Agatha Christie gelesen habe. Bislang dachte ich nämlich immer, das Krimis nur aus Mord und Totschlag bestehen würden und es richtig, richtig blutig zugehen muss. Doch dieser klassische Krimi hat mich eines besseren gelehrt. Außergewöhnliche Charakter, tolle Kehrtwendungen und spannend geschrieben, konnte mich dieses Buch in seinen Bann ziehen. Ich habe richtig mitgefiebert und versucht zu kombinieren, wer denn nun der Mörder ist. Die Auflösung hinterher hat mich dann auch noch richtig aus den Socken gehauen!

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  • Ein Abteil - 12 potenielle Mörder

    Mord im Orientexpress

    KaterinaFrancesca

    19. October 2017 um 21:09

    Nachdem Hercule Poirot in Syrien einen Fall erfolgreich abschließen konnte, besteigt er in Istanbul den Orientexpress Richtung Calais. Ungewöhnlich viele Reisende treten die Fahrt an, Menschen verschiedener Nationalitäten und Klassen. Doch schon nach kurzer Fahrt bleibt der Zug in einer Schneewehe stecken. In der Nacht wird Mr. Rachett, ein Amerikaner, in seinem Abteil erstochen. Doch scheinbar alle Reisenden haben ein Alibi. Als sich herausstellt, dass Mr. Rachett eine dubiose Vergangenheit hat, wird die Lage noch verzwickter und ein alter Fall kommt ans Licht. Doch wer ist der Mörder?"Mord im Orientexpress" ist ein sehr gelungener Kriminalroman, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Der Ort der Handlung konzentriert sich ganz auf das erste Zugabteil, dessen Reisende den Pool der Verdächtigen bilden. Farbenfroh und scharf gezeichnet treffen die unterschiedlichsten Charaktere zusammen: die geschwätzige Amerikanerin Mrs. Hubbard, die intelligente und zugeknöpfte englische Gouvernante Miss Debenham, ein Oberst, die ehrfurchteinflößende Fürstin und ihre deutsche Zofe, das ungarische Grafenehepaar, Mr. McQueen und Mr. Masterman, der amerikanische Sekretär und der britische Butler des Toten, eine schwedische Missionarin, ein italiener und ein handelsreisender Amerikaner. Geschickt und komisch wird mit Klischees und nationalen Eigentümlichkeiten wie die Rigidität der Engländer und die Freimütigeit der Amerikaner gespielt. Während des Lesens habe ich tausende Theorien aufgestellt und wieder verworfen, ohne der Lösung nur im Entferntesten nahe zu kommen. Zahlreiche platzierte und unwissentlich hinterlassene Beweise führen auf diverse falsche Fährten und manchmal wirken Poirots Schlussfolgerungen doch sehr abenteuerlich. Da Agathe Christie ihre Chrakatere jedoch mit viel Tiefe zeichnet und unglaublich dicht erzählt, reißt der Lesefluss nie ab.

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  • Hercule Poirot ermittelt

    Mord im Orientexpress

    Sikal

    26. September 2017 um 18:10

    Dieser Krimi aus der Feder Agatha Christies ist bereits aus dem Jahr 1934 und noch unverändert fesselnd, sodass ich diesen in einem Rutsch durchgelesen habe. Der Meisterdetektiv Poirot wollte eigentlich einige Tag in Istanbul verweilen, als ihn ein Telegramm erreicht, das ihn unverzüglich nach London abberuft. So bleibt ihm nichts anderes übrig als sich um ein Abteil im berühmten Orient-Express zu bemühen. Ungewöhnlich für diese Jahreszeit ergattert er das letzte Abteil des ansonsten völlig überfüllten Zuges. Als der Zug schließlich in den Schneemassen steckenbleibt, ein Amerikaner erstochen in seinem Abteil aufgefunden wird, gewinnt der Eisenbahndirektor Hercule Poirot für diese Ermittlung. Immerhin muss der Mörder noch im Zug sein … Weit ab von der Außenwelt muss auf altbewährte Analysen und Beobachtungen zurückgegriffen werden, muss kleinsten Hinweisen nachgegangen werden, alles mit nötiger Sorgfalt und Akribie. Poirot als Meister seines Faches präsentiert letztlich der gesamten Reisegesellschaft zwei praktikable Lösungsansätze und muss schlussendlich erkennen, dass es auch rechtens sein kann mal fünf gerade sein zu lassen. Agatha Christie schreibt mit einem schnörkellosen klaren Schreibstil, verpackt zwischendurch etwas subtilen Humor und lässt ihren Protagonisten mit Ruhe und Gelassenheit bis an sein Ziel kommen. Fazit: Volle Leseempfehlung für diesen Krimiklassiker.

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  • Ein klassischer Detektivroman, der einfach Spaß macht

    Mord im Orientexpress

    Svenjas_BookChallenges

    24. September 2017 um 18:11

    Die Rezension bezieht sich auf die Hörbuchfassung.Geschichte und ErzählstilWie ihr ja wisst, bin ich großer Anhänger von Sir Arthur Conan Doyle und seinem legendären Detektiv Sherlock Holmes. Von Agatha Christie hatte ich bisher allerdings sehr wenig gelesen und ihrem Hercule Poirot bin ich bis jetzt sogar gar nicht begegnet. Zeit, das zu ändern! Da im November die Neuverfilmung von Mord im Orientexpress in die Kinos kommt, dachte ich, ich widme mich endlich mal diesem Klassiker. Die Hörbuchausgabe aus dem Hörverlag war dabei für mich genau die richtige Wahl, denn da ich viel im Auto höre, bin ich immer auf der Suche nach spannender Unterhaltung.Vorab: Ich mag Agatha Christie. Sie hat einen klaren, leicht verständlichen Schreibstil, der etwas simpler ist als der von Doyle, aber dennoch sehr angenehm. Was ich vor allem mag, sind das Kuriose und das leicht Schrullige, das ihren Detektivgeschichten anhaftet. Man denke da nur an Miss Marple. Und bei Mord im Orientexpress ist das nicht anders: In diesem Zug kommen allerlei merkwürdige und geheimnisvolle Fahrgäste zusammen - ein bisschen wie ein Kaleidoskop der Merkwürdigkeiten. Alle erscheinen irgendwie verdächtig, ein bisschen zwielichtig und vor allem geheimniskrämerisch. In Verbindung mit dem Mondänen und Legendären, das dem Orientexpress anhaftet, ergibt sich so eine interessante und ziemlich spannende Ausgangssituation.Auch Herucle Poirot habe ich direkt ins Herz geschlossen. Er ist wesentlich sympathischer als mein großer Held Holmes und vor allem hat er ein glückliches Händchen im Umgang mit Menschen. Mir gefällt seine leicht verschrobene, aufgeschlossene Art ziemlich gut. Vor allem kann er gut kombinieren und beobachtet genau, auch wenn seine Fähigkeiten nicht ganz so beeindruckend sind wie die von Holmes. Seine Deduktionen sind vielleicht ein bisschen besser nachzuvollziehen und sie sind ziemlich unterhaltsam. Die Auflösung des Mordes im Orientexpress ist auf jeden Fall überraschend und fügt sich wunderbar zusammen.Der Fall selbst ist eigentlich recht typisch für einen klassischen Detektivroman - auch wenn die Zahl der Verdächtigen die Zahl der falschen Spuren hier deutlich erhöht. Hercule Poirot kommt vor allem dank zahlreicher Befragungen ans Ziel und diese sind unterhaltsam mitzuverfolgen. Insgesamt ist die Geschichte sehr kurzweilig, logisch durchdacht und wird überraschend aufgelöst. Auch wenn ich das Motiv am Ende beinahe etwas zu banal fand, passt einfach alles perfekt zusammen. Und ich muss unbedingt weitere Kriminalgeschichten von Agatha Christie lesen!Sprecher:Mord im Orientexpress wird von Stefan Wilkening gelesen und er macht das einfach grandios. Zum einen hat er eine sehr angenehme Erzählstimme, zum anderen schlüpft er so perfekt in die vielen verschiedenen Rollen der Fahrgäste, dass man schlicht und ergreifend einen Heidenspaß beim Zuhören hat. Er gibt jeder Figur entsprechend ihrer Nationalität den passenden Akzent und somit eine Identität. Poirots französischer Akzent, die verschreckte Schwedin oder die russische Adelige - einfach meisterhaft umgesetzt!Mein Fazit:Wer klassische Detektivgeschichten mag und Mord im Orientexpress noch nicht kennt, sollte das ganz schnell nachholen. Die Hörbuchfassung ist dafür die perfekte Wahl, denn Stefan Wilkening haucht der kultigen Geschichte neues Leben ein und macht dabei einen großartigen Job. Letztlich kann Hercule Poirot meinem Lieblingsdetektiv zwar nicht das Wasser reichen, dafür ist Agatha Christie ganz große Unterhaltung. Mord im Orientexpress macht einfach Spaß!

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  • Eine sichere Bank

    Mord im Orientexpress

    kingofmusic

    11. September 2017 um 13:54

    Tja, was soll ich sagen? „Ich bekenne mich schuldig!“? Oder „Ich bin Wiederholungstäter!“? Nein, so prickelnd ist das alles nicht. Da schreibe ich doch lieber ´ne Rezension zu meinem vierten Agatha Christie-Krimi in diesem Jahr. Vielleicht kann ich die beiden Sätze ja noch mit einbauen – mal schauen :-). Okay, ich versuche mich jetzt mal als Detektiv. Man möge mir verzeihen, wenn ich nicht an den Meister des Rätselratens herankomme… Was haben wir für Fakten? 1. Es ist ein Buch. 2. Es ist ein Krimi. 3. Es ist von Agatha Christie. 4. Es heißt „Mord im Orientexpress“.5. Der Ermittler heißt Hercule Poirot. So weit so gut. Stellt sich die Frage nach dem Motiv (Warum liest man so etwas?). Auch da haben wir eine unumstößliche Sachlage, die sich folgendermaßen darstellt: 1. Es gibt eine Reihe von AC-Fans (nein, nicht die des Fußballvereins [auch wenn ich denen weiß Gott keine literarische Nichtahnung unterstellen will!!!]), die gerne alles von Agatha Christie lesen und sich in einer Gruppe zusammengeschlossen haben, in der sich regelmäßig ein Krimi der Grande Dame der Krimiliteratur ausgesucht und durchdiskutiert wird. 2. Ich bin stolzes Mitglied dieser Gruppe :-)3. Ich bin jedes Mal verblüfft, wie Agatha Christie ihre Leserinnen und Leser an der Nase herumführt und jeden Fall zu einem Ende bringt, mit dem man nicht (unbedingt) rechnet… Wenn ich jetzt die Fakten und das Motiv betrachte, komme ich zu dem Schluss, dass ich mich wohl doch selbst als Wiederholungstäter schuldig sprechen muss und mich hiermit zur Lektüre aller Agatha Christie-Bücher verurteile. „Nehmen Sie das Urteil an, Herr Angeklagter?“„Ja, Herr Richter – von Herzen gerne!“ So, und worum ging es jetzt in dem Buch? Findet es selbst heraus *g*.

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    • 7
  • Agatha Christies Klassiker: Übersichtlich und überraschend

    Mord im Orientexpress

    vanessabln

    04. September 2017 um 09:35

    "Mord im Orientexpress" von der berühmten Agatha Christie ist ein Klassiker, den man gelesen haben sollte. Die Stärke des Buches ist aber nicht die besondere Kulisse, wie man vielleicht annehmen könnte. Der altmodische Luxuszug fährt von Bagdad und Syrien, wo zufällig Poirot einsteigt, über Istanbul in heimischere Gefilde. Auf dem Balkan bleibt der Zug wetterbedingt stehen und es gibt ein Problem - eine Leiche. Ausgerechnet der Mann, der vielen im Zug rein gefühlsmäßig als unangenehm aufgefallen war, ist ermordet worden. Nun ist Poirot gefragt, der sich, unterstützt von Bahndirektor und Doktor, in die Ermittlungen stürzt. Dabei geht er natürlich sehr eigen und methodisch vor. Die Personenschilderungen sind hier verhältnismäßig kurz und man muss aufpassen, nicht durcheinander zu kommen. Auch Humor kommt nicht zu kurz, wenn es z. B. um die verschiedenen Nationalitäten und Abschweifungen der Gedanken beim Nachdenken über den Fall geht. Dieser Klassiker ist betont übersichtlich und strukturiert geschrieben, was angenehm ist. So gibt es eigene Kapitel für die jeweiligen Zeugenaussagen, die Tatwaffe usw. Der Leser kann gar nicht anders als eifrig mitzuraten, er wird jedoch zum Schluss sehr überrascht werden. Kleine Fragen blieben mir am Ende offen und man merkt dem Buch die wohlgefeilte Konstruktion an, was man positiv wie negativ sehen kann. Wenn man Agatha Christie ein wenig kennt und mag, fällt natürlich der durchgehend unterhaltsame und prägnante Schreibstil auf, der einem schwer eine Pause gönnt. Am liebsten möchte man nach der Schlussüberraschung noch einmal von vorne beginnen...  

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  • Leserunde zu "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie

    Mord im Orientexpress

    Apfelgruen

    Herzlich willkommen zur nächsten Leserunde der Agatha Christie Lesegruppe!

    Im August wollen wir zusammen den "Mord im Orientexpress" lesen.

    Die Leserunde startet am 20.8.!

    Viel Spaß!


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