Agatha Christie Mord in Mesopotamien

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Inhaltsangabe zu „Mord in Mesopotamien“ von Agatha Christie

Die patente Krankenschwester Amy Leatheran wird von dem Archäologen Dr. Leidner als Betreuung für seine Frau angestellt. Louise Leidner ist eine exzentrische Frau, die kein Mitglied der Ausgrabungs-Expedition kalt lässt: von unverhohlener Feindseligkeit bis abgöttische Bewunderung – alle schlägt sie in ihren Bann. Gleichzeitig jedoch scheint sich Louise Leidner vor etwas konkretem zu fürchten. An ihrem Fenster erscheint ein Gesicht, ein fremder Mann erschreckt sie über die Maßen. Schließlich berichtet sie ihrer Pflegerin von Nachstellungen und geheimnisvollen Drohbriefen, die entweder von ihrem früheren Mann oder dessen Bruder stammen müssen. Kurz darauf wird Louise Leidner ermordet aufgefunden. Amy Leatheran beginnt Aufzeichnungen zu machen und hilft so dem eintreffenden Hercule Poirot, der die Ausgrabungsstätte besuchen wollte, aber natürlich in die Ermittlungen gezogen wird.

einer meiner Favoriten

— Julitraum

Super Klassiker! Toller flüssiger Schreibstil. Bis zum Ende spannend.

— TraumTante

Ein solider und guter Hercule Poirot Roman. Für mich als Archäologin zudem doppelt faszinierend, da er in dem Setting einer mesopotamischen Ausgrabung spielt.

— Hikari

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  • Rezension zu "Mord in Mesopotamien" von Agatha Christie

    Mord in Mesopotamien

    Hikari

    08. October 2012 um 11:40

    Von Agatha Christie habe ich ja nun schon sehr viele Romane gelesen und Hercule Poirot ist mein absoluter Lieblingsheld von ihr. Mord in Mesopotamien ist zudem in eine archäologische Ausgrabung eingebunden, was mich als Archäologin natürlich freut. Der Fall ist spannend und gut gemacht, auch wenn ich diesmal tatsächlich auf den Mörder getippt habe. Aber die Charaktere kommen gut heraus, man hat etliche Verdächtige, eine tolle Kulisse und den berühmten Belgier an Board. das Buch liest sich schnell und gut und erzählt von einem spannenden Fall. Empfehlenswert auch für Neueinsteiger, da es in keinem direkten Zusammenhang zu anderen Poirot-Fällen steht.

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  • Eine Frau in Gefahr

    Mord in Mesopotamien

    Stefan83

    07. October 2011 um 16:44

    Um sich von den Strapazen der vergangenen Jahre (Scheidung ihrer Ehe, Nervenzusammenbruch, zehntägiger Gedächtnisverlust) zu erholen, unternahm Agatha Christie im Herbst des Jahres 1928 eine ausgedehnte Reise in den Nahen Osten und fuhr mit dem Orient-Express bis nach Bagdad. Diese Spontanentscheidung sollte das Leben der späteren "Queen of Crime" maßgeblich verändern und großen Einfluss auf ihr schriftstellerisches Werk ausüben. Ihrer Besichtigung der Hauptstadt des Irak folgte nämlich ein Besuch der Ausgrabungsstätte bei Ur, wo der Archäologe Leonard Woolley mit seinen Entdeckungen seit einiger Zeit für Aufsehen sorgte. Christie wurde freundlich von ihm und dessen Frau Katharine empfangen, und blieb längere Zeit beim Grabungsteam. Aus Freundschaft widmete sie ihnen nicht nur die Kurzgeschichtensammlung "The thirteen Problems", sondern nahm das Ehepaar auch als Modell für die Hauptfiguren des Kriminalromans "Mord in Mesopotamien", dem vierzehnten Band aus der Reihe um den belgischen Meisterdetektiv Hercule Poirot. Die Story sei schnell angerissen: Über der Ausgrabungsstätte Hassanieh liegt ein drohender Schatten. Die einstmals so ausgelassene und fröhliche Stimmung unter den Mitgliedern der Expedition ist getrübt, seit Louise Leidner, die Frau des leitenden Archäologen Dr. Leidner, zu dem Team gestoßen ist. Von unverhohlener Feindseligkeit bis zur abgöttischen Bewunderung - niemand vermag sie ich ihr zu entziehen. Gleichfalls scheint sich die Frau aber auch vor etwas konkretem zu fürchten und ihre sich stetig steigernde Furchtsamkeit bewegt ihren Mann schließlich, mit der jungen Amy Leatheran eine Krankenschwester hinzuziehen. Diese ist grade erst wenige Tage da, als eine Tragödie dem ohnehin ramponierten Frieden im Lager endgültig ein Ende bereitet. In ihrem eigenen Zimmer wird Louise Leidner tot aufgefunden. Niedergeschlagen von einem dumpfen Gegenstand. Auf Anraten der Polizei bittet man Hercule Poirot zur Hilfe, der Passenderweise gerade in Bagdad weilt und den Fall sogleich in die Hand nimmt. Gemeinsam mit Amy Leatheran, welche die ganze Zeit Aufzeichnungen über jegliche Vorfälle gemacht hat, stürzt er sich in die Ermittlungen... "Stürzen" darf man dabei natürlich nicht allzu wörtlich nehmen, denn unser lieb gewonnener belgischer Detektiv, der hiernach einen Mord im Orientexpress aufklären muss, lässt es auch dieses Mal wieder sehr ruhig angehen. Nach und nach werden die einzelnen Personen im Umkreis der Toten unter die Lupe genommen und dem grübelnden Leser damit gleichzeitig ein möglicher Täter nach dem anderen serviert. Besonders zu Anfang muss man sich da in Geduld üben, da die Ereignisse, die Rückblickend von Amy Leatheran erzählt werden, nur sehr langsam in Gang kommen und Christie sich Zeit nimmt, um die beteiligten Charaktere vorzustellen. Gekonnt streut sie an dieser Stelle wieder einige Hinweise ein, die wohl nur dem geübtesten Betrachter auffallen werden und ihm ermöglichen, der Lösung des Ganzen etwas näher zu kommen. Langeweile kommt trotz dieser Längen nicht auf, da allein das gewählte Ambiente des exotischen Orients zu faszinieren vermag und welches die Geschichte, die sonst vielleicht in die Kategorie "wie gehabt" fallen würde, aus der Masse der anderen Christie-Werke hervorzuheben weiß. An der Auflösung selbst werden sich die Geister scheiden. Vielleser klassischer Kriminalromane (und damit auch mich) vermag diese sicher nicht zu überraschen und auch die letztlich von Poirot zu Tage geförderten Motive und Hintergründe sind doch etwas weit hergeholt. Insgesamt ist "Mord in Mesopotamien" allerdings einmal mehr ein amüsanter, etwas kurz geratener Whodunit, der trotz seines Schlusses aufs Beste unterhält und Freunden des klassischen Rätselspiels nur ans Herz gelegt werden kann.

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  • Rezension zu "Mord in Mesopotamien" von Agatha Christie

    Mord in Mesopotamien

    rallus

    18. June 2010 um 09:52

    Poirot ermittelt hier im Irak, und dieser Krimi ist wirklich ein sehr origineller und schlüssiger, auf dem Agatha Christie uns auf immer wieder neue verirrende Spuren schickt um dann die, eigentlich logische, Aufklärung zu präsentieren!

  • Rezension zu "Mord in Mesopotamien" von Agatha Christie

    Mord in Mesopotamien

    DieBuchkolumnistin

    28. February 2010 um 17:08

    Die Krankenschwester Amy Leatheran soll sich in Mesopotamien um die junge und schöne Frau des Ausgrabungsleiters kümmern, Louise Leidner soll psychische Probleme haben und bräuchte mehr eine Freundin, als ärztliche Begleitung. Ihre Ängste werden nicht ernst genommen - bis Louise dann auf einmal tot aufgefunden wird. Könnte es vielleicht doch gar kein Verfolgungswahn gewesen sein? Der berühmte belgische Detektiv Hercule Poirot weilt gerade zufällig in Bagdad und wird zu Hilfe gerufen. Doch zwischen all den verschiedenen Nationalitäten und Charakteren im Ausgrabungsteam scheint es zwar viel Neid und Missgunst um die Fundsachen zu geben, aber damit hatte die Tote wenig zu tun. Könnte das Motiv in ihrer geheimnisvollen Vergangenheit liegen? Die Krankenschwester berichtet im Nachhinein von dieser mörderischen Geschichte. Ein typischer Kriminalroman der Queen of Crime, eine geschlossene Verdächtigengruppe mit möglichen Motiven, der Mord selber löst sich am Ende aber doch etwas unrealistisch aus - ich habe ihn zumindest nicht nachvollziehen können. Trotzdem sehr unterhaltsam und eine spannende Geschichte für Poirot-Fans!

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  • Rezension zu "Mord in Mesopotamien" von Agatha Christie

    Mord in Mesopotamien

    Jens65

    16. July 2008 um 22:08

    Auch wenn das Motiv für den ersten Mord ein bißchen dürftig erscheint, ist dies ein guter Krimi nach bewährter Agatha Christie Manier, die einen jedes Mal von Neuem fesselt. Am Ende überrascht sie dann mit einem Mörder den wirklich keiner erwartet hätte (ich jedenfalls nicht). Die Geschichte eines Doppelmords wird von einer Krankenschwester erzählt, die die Frau eines Archäologen von ihren plötzlich auftretenden Angstzuständen kurieren soll. Doch bevor sie eine Chance dazu bekommt, wird die Frau umgebracht. Hercule Poirot lüftet das Ganze im Gebrauch seiner "Kleinen Grauen Zellen".

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