Agatha Christie Rächende Geister

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Inhaltsangabe zu „Rächende Geister“ von Agatha Christie

«Hori seufzte. Dann entgegnete er freundlich: ‹Du begreifst nicht, Renisenb. Es gibt das Übel, das von außen kommt, das sichtbar ist, wenn es angreift, aber es gibt auch noch eine andere Verderbnis, die innerlich ausgebrütet wird, die sich äußerlich nicht zeigt. Sie wächst langsam, Tag für Tag, bis schließlich die ganze Frucht verfault ist, von Krankheit zerfressen.› » Es dauert lange, bis die junge Renisenb versteht, dass ihre Familie nicht von dem Eindringling Nofret bedroht wird, sondern von einer viel heimtückischeren, inneren Gefahr. Als Renisenb sie schließlich erkennt, ist es schon fast zu spät...

einer von A. C.'s besten Krimis

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  • Achtung! Historischer Kriminalfall aus dem Alten Ägypten, somit kein “typischer” AC (AC 35)

    Rächende Geister
    StefanieFreigericht

    StefanieFreigericht

    28. June 2017 um 07:33

    O: Death Comes as the End, Ich lese eine Hardcover-Ausgabe aus vermutlich den 1980er Jahren aus dem “Verlag Buch und Welt”, nach Internetrecherchen wohl aus Klagenfurt am Wörthersee in Österreich, gegründet 1969 von Heide und Hans Kaiser, daher dann auch der “Neue Kaiser Verlag” 1978. Übergang an Ingrid Sammüller für Edition XXL in 2011  in. https://www.buchmarkt.de/meldungen/buchhandel/antiquariatema/edition-xxl-wachst-weiter-und-ubernimmt-neuen-kaiser-verlag/ https://www.xxl-medien-service.de/ Das Buch ist das zweite in einem Doppelband gemeinsam mit “Der Tod wartet” – nach meiner Erinnerung handelt es sich um eines von mehreren AC-Büchern, die von der Regionalzeitung in deren Shop angeboten wurden, für mich damals mein günstiger Einstieg für die Autorin.  Rächende Geister ist der 35. Kriminalroman der Autorin, weitere Bücher mit Kurzgeschichten sind in dieser Zählung nicht eingeschlossen. Das Original erschien zuerst in den USA im Oktober 1944 bei Dodd, Mead and Company, dann in Großbritannien im März 1945. Die deutsche Erstausgabe ist vom Scherz Verlag von 1947 in der Übersetzung von Ursula von Wiese https://de.wikipedia.org/wiki/UrsulavonWiese , die in meiner Ausgabe nicht genannt wird, aber wohl die einzig verwendete Übersetzung geliefert hat. https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%A4chende_Geister  Es ist der sicher untypischste Roman der Autorin, da die Handlung im Alten Ägypten angesiedelt ist und somit als einziger nicht im 20. Jahrhundert; auf S. 195 heißt es„…bald wird es ein geeintes Land sein…Ober- und Unterägypten in ein Reich verschmolzen, das seine frühere Größe erlangt…“. Der Wikipedia-Artikel zum Buch entnimmt daraus 2000 v. Chr. mit Verortung in Theben, der entsprechende Artikel zur Reichseinigung eher kurz vor 2980 v. Chr. und eigentlich wird nur der Süden genannt...  Die junge Renisenb kehrt nach dem Tod ihres Mannes mit ihrer kleinen Tochter zurück ins Haus ihres Vaters, des wohlhabenden Totenpriesters. Zum Haushalt gehören noch ihre Brüder samt Frauen und Kindern, die Großmutter, eine alte Dienerin, der Verwalter und ein Schreiber. Als Renisenb sich in der bislang von Sticheleien und Missgunst getragenen Atmosphäre unwohl fühlt, unkt Verwalter Hori: „Du begreifst nicht, Renisenb. Es gibt das Übel, das von außen kommt, das sichtbar ist, wenn es angreift, aber es gibt auch noch eine andere Verderbnis, die innerlich ausgebrütet wird, die sich äußerlich nicht zeigt. Sie wächst langsam, Tag für Tag, bis schließlich die ganze Frucht verfault ist, von Krankheit zerfressen.“ S. 147 Als der Vater von einer Geschäftsreise mit einer neuen jungen Frau zurückkehrt, kippt die Stimmung, es wird gefährlich: bald gibt es eine Leiche. Es soll nicht die einzige bleiben…. Der Roman bleibt auch beim Re-Read nach vielen Jahren einer meiner ungeliebtesten Agatha Christies, wohl nicht nur durch die an anderen Werken geschulte Erwartungshaltung, sondern auch wegen der vielen Toten, Mordmethoden und der diesen geschuldeten doch stark schrumpfenden Anzahl von Verdächtigen – es gibt schlicht zu wenig zum Mit-Ermitteln. Letztlich bleiben mir Ort und Zeit fremd, dafür lässt sich der recht kurze Roman zügig lesen.  Zeitgeist oder der Handlung geschuldet?„Die meisten Männer sind Narren“ „es gibt keinen größeren Narren als einen alten Narren“ S. 153 Hori: wir haben keinen richtigen Glauben an einen Gott S. 167„Wie die meisten herrschsüchtigen Frauen war sie feige.“ S. 251 Verwendete Mordmethoden: Gift, Sturz/Schubs, Ertrinken, Ersticken, Pfeil und Bogen.  Personal: Da mir die Namen erst Probleme bereiteten, hier eine Liste: Renisenb, junge Witwe von Khay, nach 8 Jahren Ehe ihre Tochter Teti, 4 Jahre alt ihr Vater, Ka-Priester Imhotep, der Totenpriester, verantwortlich für das Grab des großen Edlen Meriptah  ihr ältester Bruder Yahmose, sorgt sich stets, bedachtsam, sieht überall Probleme seine Frau Satipy, groß, tatkräftig, laut, herrisch die zwei kleinen Söhne der beiden ihr älterer Bruder Sobek, fröhlich, vertrauensselig seine Frau Kait, breitgebaut, häßlich, eigensinnig, nur auf ihre Kinder fixiert die kleine Ankh ist die Jüngste, zwei weitere Jungs Ashayat, die tote Frau von Imhotep und Mutter von Yahmose, Sobek, Renisenb Ipy, 16 Jahre alt – der jüngste Sohn von der zweiten verstorbenen Frau des Vaters, Ankh. Großmutter Esa Henet, die alte Dienerin, eine ärmer Verwandte von Ashayat, selbstmitleidig, manipulativ, Hori, Geschäftsverwalter des Vaters Kebsweib des Vaters (= Nebenfrau, Konkubine) Nofret. jung, anmaßend, schön, 19. Schreiber Kameni aus dem Norden Priesterarzt Mersu  Trivia: Ich zitiere weiter aus dem Wikipedia-Artikel: „Dieser Roman ist der einzige Roman Christies, der nicht im 20. Jahrhundert spielt. Die Anregung zu diesem Roman erhielt sie von dem englischen Ägyptologen Stephen Glanville, einem Freund der Familie. Er half Christie auch, das Leben in der ägyptischen Familie vor 4000 Jahren richtig zu beschreiben. Auch hat er vehement ein anderes Ende für den Roman gefordert. Christie kam dem nach, stellte aber in ihrer Autobiografie klar, dass das unveröffentlichte Ende ihrer Meinung nach besser gewesen sei. Der Roman ist bekannt durch die hohe Anzahl an Opfern und ist im Schaffen Christies nur mit „Und dann gab's keines mehr“ (alt: Zehn kleine Negerlein) zu vergleichen. Für die Kapitelüberschriften verwendet Christie die Monate des Ägyptischen Kalenders. Ein Vorgehen, das man auch in anderen Romanen, zum Beispiel in „Das unvollendete Bildnis“ findet.“

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  • Rezension zu "Rächende Geister" von Agatha Christie

    Rächende Geister
    John_Sheridan

    John_Sheridan

    06. January 2012 um 17:12

    Das alte Ägypten, 2000 v. Christus: Die junge Witwe Renisenb kehrt nach dem Tode ihres Mannes in ihr Elternhaus zurück. Kurz darauf kommt auch ihr Vater der hohe Ka Priester Imhotep zurück ins Heim anbei mit einer neuen Frau. Diese ist von großer Schönheit und wirbelt das Haus in kürzester Zeit durcheinander. Esa, Imhoteps Mutter ist höchst beunruhigt über die Folgen und wie es sich zeigt auch zu Recht. Aghata Christie ist die Queen of Crime, ohne jeden Zweifel. Dieser Roman ist in der Tat ihr einziger der nicht im 20. Jahrhundert spielt. Allein das war schon für mich ein hoher Anreiz ihn zu lesen. Das Wissen über die ägyptische Geschichte, zieht die Autorin wiederum aus den Erfahrungen ihres Mannes, eines Ägyptologen. Die älteste und beständigste Hochkultur der Welt (6000 – 69 vor Christus) besitzt zur recht eine gewaltige Faszination. Wer ihren Roman „Und dann gab es keines mehr“ kennt wird sich sicher an den gewaltigen Blutzoll besagter Geschichte erinnern. Der kommt in ähnlicher Form vor, außerdem ist es genau wie das andere Werk kein klassischer Krimi. Vielmehr eine tragische Familiengeschichte vor historischem Hintergrund, in schön kurz knapper Form, Jahre vor den typischen Genre Vertretern der Historischen Romanabteilung. Christie, die schon Jahrzehnte vor CSI und Konsorten die gleichen Ideen hatte. begeistert mit liebevoller Detailtreue ihrer Lebendigen sympathischen Personen und deren schlauer Dialoge. Im Original bereits 1945 erschienen, deutsche Erstgabe (Schweiz) 1947 kam er offiziell erst 1999 nach Deutschland und ist einer der wenigen bisher unverfilmten Romane. Zu Unrecht wie sich einmal mehr zeigt. Uneingeschränkte Empfehlung für Freunde unterschätzter Bücher. Mir liegt die Sammler Edition des Hachete Verlages vor. 5/5

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  • Rezension zu "Rächende Geister" von Agatha Christie

    Rächende Geister
    rallus

    rallus

    18. June 2010 um 15:54

    Dies ist einer meiner lieblingsromane von agatha christie. Durch ihren Mann, Archäologe, kam Agatha christie auch nach ägypten und viele Romane spielen dort, hier ist es sogar ein sehr gut recherchierter historischer Krimi, der an sich unspektakulär ist, aber eine solche Kraft und mystik verbreitet, daß er vielen lange in Erinnerung bleibt. Kammerspiel vor 4000 Jahren mit wie immer verblüffenden Wendungen

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  • Rezension zu "Rächende Geister" von Agatha Christie

    Rächende Geister
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    28. February 2010 um 10:35

    Renisenb kehrt nach dem Tod ihres Mannes wieder zu ihrer Familie an den Nil zurück. Ihr Vater Imhotep ist ein angesehener und vermögender Priester und versucht die Aufgaben so gerecht wie möglich an seine drei Söhne Yahmose, Sobek und Ipy zu verteilen. Und als ob es nicht genug Neid und Eifersucht diesbezüglich geben würde, nachdem Imhotep neu geheiratet hat und die junge und wunderschöne Nofret ins Haus bringt, gerät alles völlig ausser Kontrolle, sogar ein Mord geschieht. Renisenb kann kaum fassen, wie sehr sich ihre Familie verändert hat und dass die weiteren tödlichen Geschehnisse vielleicht sogar von einer Person ausgehen. Wer von ihren Lieben wäre zu soviel Hass fähig? Agatha Christie versetzt hier ihre Handlung mal ins alte Ägypten, eine durchaus unterhaltsame Abwechslung zum sonstigen Großbritannien. Ansonsten ist alles gleich geblieben, eine sehr ausgefeilte Beschreibung der Charaktere, eine genaue Vorstellung der handelnden Personen am Anfang, dann geschieht ein erster Mord und alle stehen unter Verdacht. Mit weiteren Leichen grenzt sich der Kreis der Verdächtigen dann langsam ein und der Leser darf miträtseln, bis am Ende der wahre Täter enttarnt wird. Hier werden Mythen und Aberglauben mit tatsächlichen Verbrechen vermischt und die Geschichte war zumindest für mich durchaus realistisch beschrieben. Fazit: Ein wieder sehr lesenswerter Krimi der Queen of Crime, auch ohne Poirot und Marple!

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  • Rezension zu "Rächende Geister" von Agatha Christie

    Rächende Geister
    Duffy

    Duffy

    16. November 2009 um 16:53

    Wenn man Fan ist von Agatha Christie (oder gerade dann), glaubt man vielleicht nicht, dass es auch schlechtere Romane gibt. Doch es gibt zumindest einen, den ich entdecken musste. Hier ist er. Er spielt in Ägypten, Miss Marple ist eine schlaue Clanmutti und sowas ähnliches wie einen Poirot gibt es auch. Am Ende noch ein Liebeshappyend. Ziemlich dünn alles, ist wohl nur dem Umstand geschuldet, dass man den Ehrgeiz hat, alle Romane zu veröffentlichen. Man freut sich auf den nächsten mit gewohntem scharfsinnigen Personal. Unnötige Publikation. Ob Agatha damit glücklich war?

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  • Rezension zu "Rächende Geister" von Agatha Christie

    Rächende Geister
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. April 2009 um 18:34

    Ich war mir sehr unsicher, dass diese Geschichte von Agatha Christie stammt. Sie ist so untypisch und passt überhaupt nicht in die sonstigen hervorragenden Geschichten. Mit historischen Romanen kann ich leider auch nicht viel anfangen, so dass ich das Buch nicht komplett gelesen hab. Daher mein Fazit: Wer historische Krimis oder Ägypten mag, sollte sich das Buch antun, sonst rate ich, die Finger davon zu lassen.

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