Agatha Christie Ruhe unsanft

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Inhaltsangabe zu „Ruhe unsanft“ von Agatha Christie

Gwenda Reed glaubt nicht an Geister.
Doch in dem Haus, das sie gerade
mit ihrem neuen Ehemann bezogen
hat, spielen sich ungeheure Dinge ab.
Die Gemäuer scheinen ein Eigenleben
zu führen, Türen und Treppen sind
plötzlich nicht mehr da. Zur Ab-
lenkung flüchtet Gwenda sich zu
Freunden, wo sie auf die neugierige
Miss Marple trifft. Die alte Dame
erkennt bald, dass hinter dem Spuk
in der alten Villa eine tragische
Familiengeschichte steht.

Lesenswert!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Schöner Miss Marple-Krimi. Netter Plot, der bis zuletzt Optionen offen hält.

— juergenalbers

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Origin

Toll geschrieben ... den Schluss fand ich für Brown etwas seicht

mona77

SOG

Ich mag den Schreibstil von Yrsa Sigurdardottir sehr ... könnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen ... sehr fesselnde Story

mona77

Stille Wasser

Der Krimi hat mich gut unterhalten und er hat ein sehr sympathische Protagonistin.

AmyJBrown

Mieze Undercover

Eine tolle, neue Heldin

brauneye29

Der Freund

Sehr spannend, trotz ein paar Ungereimtheiten...

Pippo121

Flugangst 7A

Etwas haarsträubende Story, aber spannend geschrieben !!

Die-Rezensentin

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  • Schöner, klassischer Agatha Christie

    Ruhe unsanft

    juergenalbers

    30. July 2016 um 17:11

    Ich bemühe mich seit einiger Zeit, meine bisher leider unvollständige Sammlung aller Werke der großen Agatha Christie zu komplettieren. Dazu kaufte ich mir nun auch 'Ruhe unsanft' (engl. Sleeping murder), den letzten Roman mit Miss Jane Marple als Protagonistin, der erst nach Christies Tod 1976 veröffentlicht wurde. 'Ruhe unsanft' ist von den handelnden Personen mit einem typischen Christie-Setting ausgestattet. Bereits früh wird klar, die Handlung spielt nicht in den 1970er Jahren, sondern passt sich an die  früheren, in den 1950er Jahre verfassten Romane an. Dies ist weniger überraschend, wenn man weiß, dass 'Ruhe unsanft' (übrigens genauso wie der Roman 'Vorhang') bereits deutlich vor der Veröffentlichung sozusagen "auf Halde" geschrieben wurde. Wieder einmal spielt Indien bzw. Menschen, die von oder nach Indien gehen bzw. kommen eine gewisse Rolle. Die von Christie so geliebte Protagonistenrolle des Kolonialoffiziers kommt hier ebenso vor wie der Dorfarzt und der Rechtsanwalt. Aber auch wenn, wie gesagt, viele bekannte Rollenmuster wieder auftauchen, heißt dies noch lange nicht, dass es dem Buch an Spannung fehlt - ganz und gar nicht. Die Geschichte beginnt relativ zügig bereits erste Spannungsmomente aufzubauen und die Spannung wird m.E. nach in einem geradezu idealtypischen Bogen auch kontinuierlich aufgebaut. Wie auch in anderen Miss-Marple-Romanen agieren neben der liebenswürdig-schrulligen Detektivin auch andere Personen und ermitteln. Dies weicht stark von der Darstellung in den berühmten Miss-Marple-Filmen ab, in denen entgegen der Vorlage (z.B. in 16:50 h ab Paddington) nahezu ausschließlich Miss Marple ermittelt. Wie gesagt, der Spannungsbogen wird kontinuierlich aufgebaut und mindestens ab der Hälfte des Buches mag man es nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende ist überraschend, aber nicht unglaubwürdig. Keineswegs kann ich die Meinung einzelner Rezensenten teilen, die den Plot als vorhersehbar kritisieren. Für mich ein absolut lesenswerter, klassischer Agatha Christie. Spannend, aber nicht blutrünstig, schöne Figuren, ohne zu tief oder zu oberflächlich zu beschreiben.  

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  • Ruhe Unsanft!

    Ruhe unsanft

    _nifelheim

    05. January 2016 um 14:58

    Die Neuseeländerin Gwenda Reed, frisch gebackene Ehefrau, zieht ihrem Ehemann zuliebe nach England. Allein macht sie sich auf, um ein geeignetes Haus für das neue Leben zu finden. Kurzer Zeit später findet sie sich in einem viktorianischen Haus wieder, das ihr gar nicht einmal so fremd erscheint. Es zieht sie magisch an und sie kauft es. Doch schon bald wird sie von mysteriösen Visionen heimgesucht, die sich als Bruchteile von Erinnerungen aus der Kindheit entpuppen. Gwenda, Giles und Miss Marple mischen sich unters Dorfvolk und hören sich ein wenig um, denn Gwendas Erinnerungen drehen sich um einen Mord, der in der Vergangenheit in diesem Haus stattgefunden haben muss. Der Mörder aber lebt noch und ihm ist nicht entgangen, dass Interesse für seine Tat wieder aufgelodert is. Meine Meinung: Bei dieser Geschichte von Agatha Christie handelt es sich um einen beschaulichen Krimi, der wie immer bei Christies Bücher mit einer mysteriösen Note versehen ist. Die Aufklärung des Mordes und der Mord selbst nehmen bei dieser Erzählung eine eher untergeordnete Rolle ein. Vielmehr wird dem Leser eine ungewöhnliche Familiengeschichte stückenweise serviert. Die kultivierte, blasshäutige und alte Dame Miss Marpel ermittelt hier im Verborgenen, eher sind es Gwenda und ihr Ehemann Giles, die sich hier um Aufklärung bemühen. Dabei befinden wir uns wieder in einer fiktiven englischen Grafschaft und alle Personen auf die wir während dem Lesen so treffen, sind so höflich und gestriegelt, dass einfach etwas mit ihnen nicht stimmen kann. Ich habe mich für dieses Buch entschieden, weil es Miss Marples letzter Fall ist und ich sehr gerne Miss Marple Bücher lese. Diese bleibt aber hier eher bedeckt und taucht nur auf einigen Seiten auf. Schade! Dennoch habe ich das Buch sehr gerne gelesen, es ist nicht so, dass es langweilig ist, obwohl es hier eher gemächlich zugeht. Aber Miss Marple hat immer ein Ass im Ärmel und lässt den Leser staunen. Fazit: Ein Buch für Leser, die gerne alte Krimis mögen, wo man noch Telegramme verschickte und mit Lupe auf Spurensuche war. Sicher nichts für Hightech-Fans und Liebhaber von bluntrünstigen  Krimis oder Leser, die auf jeder Seite Action und Dauerschauer erwarten. Für alle eingefleischten Fans oder auch für alle, die noch welche werden wollen, habe ich noch einen schönen Link vom Atlantik Verlag: http://www.agathachristie125.de/ Hier könnt ihr stöbern, euer Lieblings-Christie-Buch wählen und viel über ihre Krimis erfahren. An dieser Stelle bedanke ich mich auch für das Rezensionsexemplar!

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  • Ein Mord aus der Vergangenheit

    Ruhe unsanft

    Duffy

    24. August 2015 um 09:20

    Gwenda und Giles Reed, frisch vermählt, ziehen von Neuseeland nach England. Ihre Wahl fällt auf eine Villa an der Südküste. Schon bald bemerkt Gwenda, dass sie das Haus aus ihrer Kindheit kennt, denn die ersten drei Jahre ihres Lebens verbrachte sie hier. Die Erinnerungen bringen allerdings auch eine Tote mit sich, die sie hier gesehen hat - ihre Stiefmutter. Die Begegnung mit Miss Marple führt zu dem Entschluss, ihrem Familiengeheimnis auf die Spur zu kommen. Die Ermittlungen überlässt Miss Marple in diesem Fall dem jungen Ehepaar, sie selbst zieht natürlich alle Fäden im Hintergrund und gibt die entscheidenden Hinweise, die Polizei spielt dieses Mal fast gar keine Rolle. Selten, dass Agatha Christie dem "Laien" so viel Platz einräumt. Aber die ganze Geschichte ist natürlich wieder perfekt inszeniert und natürlich gibt es auch nach vielen verschlungenen Wegen und vielfältigen Lösungsmöglichkeiten einen Täter(in) und das Ganze löst sich in einer wunderbaren Konstruktion auf. Der Roman lag ziemlich lange im Giftschrank des Verlages und wurde erst nach dem Tod der begnadeten Autorin veröffentlicht. Gewohnte gute Christie-Qualität, gehört in die obere Hälfte ihres Schaffens.

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  • Geheimnisse und ein freilaufender Mörder in Dillmouth

    Ruhe unsanft

    Armillee

    06. December 2014 um 15:47

    Ruhe Unsanft Eine meiner absoluten Lieblingsgeschichten von Mrs. Christie. Sowohl das Buch, als auch die Verfilmung des Zweiteilers sind WSpitze. Gwenda Reed ist in Neuseeland bei Verwandten aufgewachsen. Frisch verheiratet bittet ihr Mann sie, sich in Süd-England nach einem geeigneten Wohnsitz umzusehen, solange er noch beruflich eingespannt im Ausland verweilen muss. Nach einigen Fehlansichten ist Gwenda mal wieder mit dem Mietwagen unterwegs, als sie auf genau das richtige Grundstück stößt. Sie fühlt sich sofort "wie zu hause". Der Preis scheint in Ordnung, sie handelt noch etwas runter und kauft dann "Hillside". Nun fängt sie in aller Ruhe an, das Haus gemütlich einzurichten. Handwerker haben jede Menge zu tun. So geht sie schon zweimal unbewusst auf eine Wand zu, wo eine Tür praktischer gewesen wäre. Es stellt sich heraus, dass früher dort schon eine Tür war. Im viktorianischen Bad stößt sie auf genau so eine Badewanne mit Klauenfüssen und Schwimmenten, die sie sich vorgestellt hatte. In einem Erkerzimmer, dass sie für später als Kinderzimmer nutzen möchte, hat sie genaue Vorstellungen, wie Tapete und die Einrichtung aussehen sollten. Ein Wandschrank klemmt, denn er ist mehrmals übergemalt worden. Als einer der Handwerker ihn öffnet, ist dort genau die Tapete aus Gwendas Vorstellung vorhanden. Man ahnt es nun schon...Gwenda hat vor knapp 20 Jahren als 2-3-jährige in diesem Haus gewohnt. Bei einem Theaterstück, dass sie mit Bekannten und deren Tante (Miss Marple) in London besucht, flippt sie plötzlich bei einem Zitat völlig aus. Sie erinnert sich, dass Jemand genau diese Worte aussprach und eine blonde Frau liegt erwürgt in der Halle von Hillside. Vom Täter sieht sie nur "Affenpfoten". Ihr Mann kommt heim und gemeinsam fangen die Beiden an, in der Vergangenheit zu stochern. Nun ist es aber doch so, dass nach diesen Jahren der Mörder noch da rumläuft. Und dem gefällt es ganz und gar nicht, alte fast vergessene Dinge wieder ans Tageslicht zu zerren. Gwenda begibt sich in mörderische Gefahr....^^ Absolut spannend und 5 Sterne.

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  • Rezension zu "Ruhe unsanft" von Agatha Christie

    Ruhe unsanft

    Moni 3007

    23. September 2010 um 13:03

    Eine kleine weiße viktorianische Villa in einem verwilderten Garten am Meer. Die jung verheiratete Gwenda verliebt sich auf den ersten Blick in die alte Villa. Genau das Richtige für ein frischgebackenes junges Ehepaar. Doch die Mauern scheinen ein Geheimnis zu bergen. Allerdings warum erfassen Gwenda Unruhe und Grauen, wenn sie durch das hübsche Haus geht? Als sie ihre wohl berechtigte Angst der Miss Marple anvertraut, machen die beiden erstaunliche Entdeckungen. Ihre Nachforschungen wecken sogar einen fast vergessenen Mörder. Dies ist der letzte Miss Marple Roman, also ein toller typischer Agatha Christie Krimi. Ich habe relativ früh einen Mörder ins Auge gefasst, der mir allerdings zu offensichtlich war. Also habe ich weiter gerätselt. Und siehe da, er war der Mörder. Das ist allerdings keine Kritik. Im übrigen war ich mit der Geschichte rundherum sehr zufrieden. Der Krimi lässt sich leicht weglesen und die Miss Marple Krimis sind stets sehr empfehlenswert. Also Daumen hoch.

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  • Rezension zu "Ruhe unsanft" von Agatha Christie

    Ruhe unsanft

    Geisterhoernchen

    21. August 2010 um 15:17

    In diesem Roman kommt die allseits bekannte Miss Marple vor. Er wurde jedoch nie verfilmt. Wer also die Marple-Filme mag, dem sei dieser Roman ans Herz gelegt.

  • Rezension zu "Ruhe unsanft" von Agatha Christie

    Ruhe unsanft

    bibliomaniac

    18. May 2010 um 19:29

    Ein typischer Christie Roman,wo es natürlich darum geht einen Mord aufzuklären, aber diesmal einen Mord aus der Vergangenheit. Dieser Roman ist nicht der Beste von Agatha Christie, aber für zwischendurch doch sehr unterhaltsam. Leider war dieser Roman auch der letzte mit dem uns Agatha unterhalten hat.

  • Rezension zu "Ruhe unsanft" von Agatha Christie

    Ruhe unsanft

    cherubina

    15. March 2010 um 17:05

    Ein tpischer Fall für Miss Marple, obwohl sie in diesem Buch sehr im HIntergrund bleibt. Gewohnte Verwicklungen, kuriose Gedankengänge, das lieben wir so an Agatha Christie und dafür lese ich sie immer wieder gerne. Nette Unterhaltungslektüre ohne grossen Tiefgang, ohne grosse Herausforderung - ein Erholungsbuch.

  • Rezension zu "Ruhe unsanft" von Agatha Christie

    Ruhe unsanft

    DieBuchkolumnistin

    28. February 2010 um 11:22

    Die junge Gwenda Reed zieht zusammen mit ihrem Mann von Neuseeland nach England und findet auf der Stelle ihr Traumhaus: in Dillmouth verliebt sie sich in eine kleine Villa und fühlt sich sofort wie Zuhause. Doch irgendetwas stimmt nicht, sie hat eine dunkle Vorahnung - ist hier etwa mal etwas Böses geschehen? Bruchstückhafte Erinnerungen kommen und gehen. Gwenda glaubt mit der Zeit verrückt zu werden, doch Mrs Marple denkt da anders. Ihr Gespür für Mord und Totschlag lässt sie auch im hohen Alter nicht im Stich und so beginnt sie nachzuforschen. Es fehlt das Opfer und es fehlt der Täter und doch ist sich die ältere Dame sicher, dass die junge Frau einmal ein furchtbares Verbrechen miterlebt hat... Der letzte Mrs.Marple-Krimi hat mich gut unterhalten, schien mir aber doch recht mühsam zusammengeschrieben. Das Meiste begründet sich auf Zufällen und Ahnungen und sonderlich spannend war es auch nicht, da ich mir vor allen Dingen für den letzten Fall etwas Besonderes gewünscht hatte. Dennoch ein unverzichtbarer Roman für Liebhaber der Christie-Krimis, der wie immer den Täter erst am Ende preisgibt und so dem Leser Zeit und Möglichkeiten zum Mitermitteln bietet.

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  • Rezension zu "Ruhe unsanft" von Agatha Christie

    Ruhe unsanft

    melli.die.zahnfee

    03. September 2009 um 16:15

    Ein junges Ehepaar kauft ein wundervolles Haus, von dem die Frau glaubt, dass es darin spukt. Erst als sich Miss Marple des Falles annimmt stellt sich heraus, das die junge Frau als Kind in eben diesem Haus Zeugin eines Mordes war. Das bedeutet aber auch , dass der Mörder nur jemand aus der Verwandtschaft sein kann. Ein fesselnder Krimi, wie ich finde der Beste von Agatha Christie. Ungewöhnlich ist die moderne Darstellung der Figuren und der Geschichte. Sehr gut gelungen ist die Verknüpfung von Krimi und Thriller - Elementen. Klasse, man kann dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen.

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  • Rezension zu "Ruhe unsanft" von Agatha Christie

    Ruhe unsanft

    Jens65

    16. July 2008 um 20:38

    Dieses Buch ist eines der besten Krimis, die ich je gelesen habe.Die Spannung ist nicht von Anfang an da, aber sie schleicht sich heimlich ein und nach einer Weile ist das Buch so schrecklich gruselig,dass man sein gemütliches und "sicheres" Sofa nicht mehr verlassen möchte und das Buch bis zur letzten Seite durchlesen muss. Das Spannende und auch das Besondere an diesem Krimi ist gerade, dass es nicht wie so oft einen Mord nach dem anderen gibt, sodass man zuletzt entnervt das Buch aus der Hand legen muss, weil schon wieder alle außer dem Mörder schön nacheinander gestorben sind. Nein, hier geht es um eine längst vergessene Tat, die durch die langsam zurückkehrende Erinnerung der Hauptperson des Buches wieder aufgedeckt wird. Die Momente, in der die Erinnerung immer wieder schattenhaft einen Blick auf die Vergangenheit zulässt, sind so spannend und nachvollziehbar beschrieben, dass man noch Tage danach über den Mordfall mit einem leichten, schaurigen Gruseln nachdenken muss.Und all das ergibt einen perfekten Krimi, den man unbedingt lesen muss.

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