Agatha Christie The Moving Finger

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Inhaltsangabe zu „The Moving Finger“ von Agatha Christie

A facsimile first edition hardback of the Miss Marple books, published to mark the 75th anniversary of her first appearance and to celebrate her new-found success on television.

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  • Wie eine Rekonvaleszenz und zwei Todesfälle mit anonymen Briefen zusammenhängen...

    The Moving Finger

    Cridilla

    Zur Autorin: Dame Agatha Mary Clarissa Christie, Lady Mallowan, gebürtig Agatha Mary Clarissa Miller war eine britische Schriftstellerin. Laut einigen Quellen verkauften sich ihre Werke bis heute rund vier Milliarden Mal, womit sie zu den erfolgreichsten Autorinnen der Literaturgeschichte zählt. Sie wird nur von der Bibel und Shakespeare übertroffen. Sie ist die Schöpferin von 80 Krimis und Kurzgeschichten Sammlungen, 19 Theaterstücken und 6 Romanen, die sie unter dem Pseudonym Mary Westmacott schrieb. „Die Mausfalle/The Mousetrap“ ihr berühmtestes Stück, läuft seit 1952 in den englischen Theatern und ist das am längsten spielende Theaterstück der Geschichte. 1971 wurde sie zur „Dame“ erhoben und 1976 ist sie gestorben; seitdem sind posthum noch einige ihrer Werke erschienen. Später im Jahre 1976 ist ein weiterer ihrer Bestsellerkrimis „Sleeping Murder“ aufgelegt worden, dicht gefolgt von den Kurzgeschichtensammlungen „Miss Marple‘s Final Cases“, „Problem at Pollensa Bay“, „While the Light Lasts“ und ihrer Autobiographie. 1998 wurde eines ihrer Stücke „Black Coffee“ von dem Autor Charles Osborne als Roman veröffentlicht. Bekannt wurde sie vor allem durch eine große Anzahl von Kriminalromanen und Kurzgeschichten, die auch mehrfach mit großem Erfolg für Film und Fernsehen verfilmt sowie für die Bühne adaptiert wurden. Ihre berühmtesten Schöpfungen sind der belgische Detektiv Hercule Poirot mit seinem Freund Colonel Hastings sowie die altjüngferliche Miss Marple. Daneben gibt es andere wiederkehrende Figuren wie Tommy und Tuppence Beresford oder Inspektor Battle, Sir Henry Clithering oder die Krimi-Autorin Mrs. Ariadne Oliver. In mehreren Miss-Marple-Romanen treten deren Neffe Raymond West, Schriftsteller, sowie dessen Verlobte und spätere Ehefrau Joan auf. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit unterstützte sie ihren zweiten Ehemann, den Archäologen Max Mallowan, bei seinen Ausgrabungen im Nordirak und in Syrien, insbesondere bei der Restaurierung prähistorischer Keramiken und der Fotodokumentation der Funde. Sie trug maßgeblich zur Finanzierung dieser Expeditionen bei. Zum Buch: Lymstock ist eine Kleinstadt mit mehr als seinem Anteil an beschämenden Geheimnissen – eine Kleinstadt, wo sogar ein plötzlicher Ausbruch von anonymen Hass-Briefen nur geringfügig Staub aufwirbelt. Bis eine der Adressaten, Mrs Symmington, scheinbar Selbstmord begeht und ihr Abschiedsbrief nur die Worte: „Ich kann so nicht weitermachen“ enthält. Bald ist niemand mehr voreinander sicher – bis Geheimnisse aufhören beschämend zu sein und tödlich werden… In „The Moving Finger“ wird der anglophil geneigte Leser Zeuge, wie ein rekonvaleszenter junger Fliegerpilot nach einem schweren Unfall das Laufen wieder neu lernen muss, und um dies unter den bestmöglichen Bedingungen zu schaffen , wird ihm kurzerhand vom behandelnden Arzt ein Landaufenthalt verschrieben, zu dem ihn auch seine leicht frivole Schwester unterstützen soll. Wir begleiten fortan die Mühen der zwei Londoner Großstädter Jerry und Joana Burton, sich an das Landleben, bei dem ja nie etwas Aufregendes passieren kann (O-Ton Joana), anzupassen. Bis das Auftauchen von kleinen garstigen Schmähbriefen, die ländliche Idylle von Lymstock, bzw. Little Furz – wo sie ein kleines Häuschen einer älteren alleinstehenden Witwe gemietet haben – jäh stört. Interessanterweise schwingt sich nun unser Held aus London fast zum Detektiv auf und beginnt zu ermitteln, ohne dass es ihm eigentlich recht bewusst ist. Immer mehr dieser anscheinend haltlosen Briefe tauchen auf – auch unser immer beliebter werdendes Geschwisterpaar hat einen bekommen, in dem die skandalöse Behauptung, sie seien keine realen Geschwister, aufgestellt wird – und die haltlosen Beschuldigungen von außerehelichen Liebesverhältnissen über unehelichen Kindern bis hin zu angeblichem nymphomanischem Verhalten von Hausangestellten, nehmen Überhand und können nicht mehr ignoriert werden. Es gipfelt im Tod einer Empfängerin, Mrs Symmington, und ihr Selbstmord scheint der Höhepunkt des bösen Schreiberlings zu sein, doch weit gefehlt. Selbst ein von Scotland Yard eigens abberufenes Ermittlerteam, Experten für Verfasser von anonymen Drohbriefen, scheint vor einem Rätsel zu stehen. Ein tatsächlicher Mord in der nach außen hin perfekten Idylle passiert. Es ist ausgerechnet eine Angestellte des Anwaltes Mr Symmington, dessen Frau mit Gift scheinbar zuvor ihren Freitod gewählt hat. Und dieser Mord ist so perfid und steht in keinem Verhältnis zu den vorhergehenden Schreib-Attacken, dass nur eine Person helfen kann, Miss Jane Marple, ihres Zeichen Kennerin von menschlichen Abgründen jeglicher Couleur… Gekonnt wird die scheinbare trügerische Idylle auf dem Land, durch die Drohbriefe zerstört, die zu Beginn niemanden recht zu ärgern scheinen, geschweige denn ernstnehmen will. Das Geschwisterpaar Burton beginnt Freundschaften zu knüpfen und ist sich dabei nicht zu schade, die eine oder andere seltsame Dorffigur, die ihren Weg kreuzt mit einem Augenzwinkern ironisch unter die Lupe zu nehmen. Joana ist die etwas frivole Großstädterin, die sich zu Beginn keinesfalls der ländlichen Gepflogenheiten anpassen will und das Ganze lieber als Auszeit von ihrem wahren Leben in London sieht. Sie macht sich mit ihrem rekonvaleszenten Bruder Jerry über die ländlichen Sitten und Gebräuche etwas lustig und findet doch gerade hier in einem anderen Landarzt einen Partner, der sie zu Beginn meidet und eher schüchtern erscheint, später Joana doch auf den Boden der Tatsachen holt, in dem er ihre Unterstützung bei einer Geburt einfordert. Jerry macht die Bekanntschaft mit einer griechischen Göttin, die doch leider etwas hohl im Kopf ist und mit einer scheinbar grauen Maus, die einen gewitzten klaren Geist besitzt und mit ihm sogar Shakespeareduelle ausficht. Letztere ist die Stieftochter des angesehenen Anwaltes Mr Symmington, dessen Frau in zweiter Ehe mit ihm verheiratet, die Tochter Megan mit in die Ehe gebracht und nun zwei jüngere Söhne mit ihm hat. Diese Familie spielt eine große Rolle in dem Idyll von Lymstock und ebenso die Schwester des Arztes Aimée Griffith, wie auch eine örtliche Hexe und die Vikarsfrau Mrs Dane Calthrop, die ebenso klarsichtig wie Miss Marple erscheint und dabei auch ziemlich einschüchternd auf unseren Helden wirkt. Humor kommt, wie bereits ersichtlich nicht zu kurz, allein die Beschreibung unseres Piloten beim Broteinkauf mit zwei Krücken und einem Zusammenprall mit der griechischen Venus ist (jetzt kommt’s) göttlich! Weitere Begegnungen und Begebenheiten mit Einheimischen und Bewohnern, sowie Hausangestellten, lassen dem Liebhaber des feinen britischen Humors keine Wünsche offen. Bisweilen schwarz und mitunter auch ironisch fein, aber immer leicht gestreut, sodass er auch unterschwellig aufblitzt, herrlich! Das ach-so trügerische Landleben wird mit typischen Figuren und Charakteren bunt gewürfelt dargestellt und einige der Charaktere sind durchaus überzogen gezeichnet, doch bleiben sie dabei fast immer liebevoll in ihrer Darstellung. Zu guter Letzt taucht Miss Marple fast nur am Rande auf, als alle Ereignisse sich zu überschlagen drohen. Augenzwinkernd erklärt sie unserem eigentlichen Helden Jerry Burton die Ereignisse und ihm wird klar, dass die Frau des Vikars meinte einen Experten hinzuzuziehen, der Licht in das Dunkel bringen könne, ist kein weiterer Ermittler, sondern niemand anders als Miss Marple, die hier nur durch zwei kurze Auftritte glänzt. Was soll ich sagen, es ist eine Ewigkeit her, dass ich einen Christie im Original gelesen habe, so um die zwanzig Jahre, oder mehr und nie war mir bewusst, dass in ihren Krimis auch der Humor nicht zu kurz kommt. Es liegt wohl an den Englisch Kenntnissen von früher, dass ich den „british humor“ nicht so recht wahrgenommen habe, jetzt jedoch eher. Eine klare Leseempfehlung, obwohl dies kein typischer Marple Krimi ist, da sie hier nur gegen Ende auftaucht. Perfekte Landidylle wird von zwei Großstädtern aufgewirbelt und zwei Paare finden sich. Für genauere Vertiefungen des Inhaltes bitte das Buch „The Moving Finger“ lesen; es lohnt sich!

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