Agatha Christie The Murder of Roger Ackroyd

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Inhaltsangabe zu „The Murder of Roger Ackroyd“ von Agatha Christie

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  • Agatha Christie - The Murder of Roger Ackroyd

    The Murder of Roger Ackroyd

    miss_mesmerized

    27. September 2015 um 15:26

    Ein neuer Fall für Hercule Poirot, dessen Nachbar Roger Ackroyd ermordet wird. Kurz zuvor war schon dessen Verlobte, Mrs Ferrars durch Selbstmord ums Leben gekommen und es scheint, als sei die Frau erpresst worden. Wusste Roger etwa, wer seine Verlobte ins Verderben geschickt hatte und ihn nun ebenfalls aus dem Weg schaffen musste? Hercule Poirot geht mit Scharfsinn der Sache nach, beobachtet, fragt und hat mit dem Arzt Dr Sheppard einen interessierten Assistenten, der zufälligerweise einer der letzten war, der Roger lebend gesehen hat und einer der ersten, der dessen Tod feststellte. Langsam nähert sich Poirot den Umständen der Tat und versammelt schließlich alle zum finalen Showdown, wo er nach klassischer Christie Manier alle Karten auf den Tisch legt und doch den Täter nicht benennt. Der belgische Ermittler hier einmal mehr in privater Mission unterwegs, besticht durch seinen trockenen Humor, der einem bisweilen laut auflachen lassen möchte. Der Fall selbst wird systematisch bearbeitet, schon früh gibt es Hinweise, die man jedoch als solche nicht erkennt, da ihnen keinerlei Bedeutung zugeschrieben wird. Besonders gelungen die Schlussszene, die alle Figuren versammelt und sie mit ihren Lügen konfrontiert. In seiner Stringenz mit dennoch interessanten Wendungen einer der besten Romane der Queen of Crime.

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  • Ein Klassiker im besten Sinne des Wortes - und immer noch frisch

    The Murder of Roger Ackroyd

    rumble-bee

    19. October 2013 um 17:08

    "Rezension" möchte ich das jetzt eigentlich nicht so gerne nennen... Agatha Christie hat so etwas meiner Meinung nach nicht mehr nötig. Sie steht absolut für sich. Sagen wir, ich möchte die allgemeine Leserschaft daran erinnern, dass es in Zeiten von Krimi-Fast-Food auch noch gute Klassiker gibt! Es war so: Ich brauchte zwischen mehreren Rezensionsexemplaren etwas Abwechslung, und habe nach bewährter Unterhaltung mit Anspruch gesucht. Nun, ich kann nur sagen: Volltreffer! In nicht einmal 1 1/2 Tagen hatte ich mich vollkommen in diesem Meisterwerk verloren. Dieser Begriff ist hier auch völlig zu Recht gewählt, und keine Übertreibung. Leider kann ich das Wesentliche dieses Buches, die Überraschung, das Geniale, nicht erklären - weil ich sonst zukünftigen Lesern die Lektüre verderbe. Etwas kryptisch formuliert, kann ich nur sagen, dass dieses Buch selbst für Agatha Christie einzigartig ist und war. Zu seiner Zeit hat es für einigen Wirbel gesorgt, weil die Autorin wirklich zu einem Kniff gegriffen hat, der nicht alle Tage vorkommt. Man muss erstmal kräftig schlucken - und dann eigentlich das Buch gleich noch einmal von vorne lesen, so überrascht ist man... Ich würde jedem Leser, so er der englischen Sprache nur halbwegs mächtig ist, unbedingt raten, zu dieser Originalversion zu greifen. Zumal ja beim E-Book das Wörterbuch im Gerät integriert ist! Gerade in diesem Band macht die Originalversion Sinn. Hercule Poirot in einem englischen Dorf, und er radebrecht sich nur so durch die Geschichte, dass man schon sehr schmunzeln muss! Zudem verkracht sich der Ich-Erzähler, Doktor Sheppard, andauernd mit seiner Schwester, und das ist im Englischen wirklich köstlich! Dieser knochentrockene Sarkasmus ist wirklich ganz mein Ding. Der Spannungsbogen hat selbst an heutigen Maßstäben gemessen nichts an Aktualität verloren. Es baut sich langsam auf: Doktor Sheppard, der Arzt des Dorfes, weiß anfangs nicht einmal, wer sein merkwürdiger Nachbar mit dem Eierkopf und dem Riesenschnurrbart ist... Man lernt sich an der Hecke im Garten kennen. Poirot hatte Unkraut ausgerissen und über den Zaun geworfen... eine absolut köstliche Szene! Sheppard ist der Ich-Erzähler, und er steht dem guten alten Dr. Hastings in nichts nach. Er begleitet Poirot auf seiner Ermittlungstour, und zeichnet getreulich jede überraschende, neue Wendung nach. Und davon gibt es hier reichlich! Überhaupt, das Personal in dieser Geschichte: Neffen mit Geldsorgen. Heimliche Verlobungen. Verschwundene Dolche. Dubiose Hausangestellte. Ein geheimnisvoller Fremder in der Nacht. Neugierige ältere Damen. Und so weiter und so fort. Bewährt und gut! Mehr kann und will ich nicht erzählen. Ich kann nur meiner Begeisterung Ausdruck verleihen, und kräftig die Werbetrommel rühren. Lest wieder mehr Agatha Christie! Sie hat es verdient!

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