Agatha Christie The Murder on the Links

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Inhaltsangabe zu „The Murder on the Links“ von Agatha Christie

On a French golf course, a millionaire is found stabbed in the back...

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  • Rezension zu "Murder on the Links" von Agatha Christie

    The Murder on the Links

    Sacharissa

    18. November 2009 um 20:09

    Mit „Mord auf dem Golfplatz“, im Original mit „Murder on the Links“ vieldeutiger betitelt, sandte Agatha Christie 1923 ihren frisch geschlüpften Serienhelden Hercule Poirot nach der erfolgreich absolvierten Styles-Affair („The mysterious Affair at Styles“ bzw. „Das fehlende Glied in der Kette“, 1920) zum zweiten Male in Gesellschaft seines Freundes Hastings auf Mörderjagd. Monsieur Poirot wird eilends nach Frankreich ins schöne Dörfchen Merlinville-sur-Mer bestellt, wo der geheimnisumwitterte Millionair Renauld um Leib und Leben bangt. Zu Recht offenbar ... denn kaum dass Poirot und Hastings eintreffen, werden sie bereits von der anwesenden Polizei in Kenntnis gesetzt, dass der Hausherr des Nachts von zwei verdächtig bebärteten Bösewichten definitiv fremdländischer Herkunft entführt und am Rande eines frisch geschaufelten Grabes seinem unseligen Schicksal überlassen wurde - in erdolchtem und damit ausgesprochen totem Zustand. Während Hastings sich damit quält, sein Herz an eine unbekannte Schöne verloren zu haben, die grundsätzlich aus dem Nichts auftaucht, um kurz darauf höchst irritierenderweise in selbigem zu verschwinden, sortiert Poirot Zug um Zug die losen Enden überraschend vieler Fäden, um sie seinen kleinen grauen Zellen zur Durch- und Ansicht zu empfehlen. Ist Madame Renauld, die beim Anblick der Überreste ihres Gemahls ohnmächtig zusammenbricht, so unschuldig nicht? Schützt sie gar den gemeinsam Sohn Jack, den der Vater kurz zuvor auf Dienstreise gen Santiago gesandt hatte? Wer steckt hinter der geheimnisvollen Unbekannten namens Bella, die Monsieur Renauld mit einer schriftlichen Morddrohung, stilvoll in eine Liebeserklärung verpackt, in Angst und Schrecken versetzte? Und was hat ein in dunkler Vergangenheit zurückliegender Mord mit den blutigen Taten der Gegenwart gemein? „Murder on the links“ ist ein durch und durch spannender Krimi mit liebevoll gestaltetem Plot, einem (wie stets) auf dem weiten Feld der Herzensangelegenheiten in die Irre gegangenen Hastings und dem eher kurz geratenen, mit nahezu monströsem Ego ausgestatteten belgischen Detektiv, der beweist, dass der methodische Einsatz der kleinen grauen Zellen, derer Poirot bekanntlich nicht wenige besitzt, der strikten Verfolgung moderner Methoden kriminologischer Ermittlungsarbeit am Ende doch überlegen sein kann. Worauf man getrost wetten kann... „M. Giraud, throughout the case your manner to me has been deliberately insulting! You need teaching a lesson. I am prepared to wager you 500 francs that I find the murderer of M. Renauld before you do. Is it agreed?“ Giraud stared helplessly at him, and murmured again „Toqué!“ „Come now,“ urged Poirot, „is it agreed?“ „I have no wish to take your money from you.“ „Make your mind easy-you will not!“ „Oh, well, then, I agree! You speak of my manner to you being insulting. Eh bien, once or twice, your manner has annoyed me.“ „I am enchanted to hear it“ said Poirot. „Good morning, M. Giraud. Come, Hastings.“ Wie immer ist es empfehlenswert, das Original der deutschen Version vorzuziehen, da durch den glättenden Prozess der Übersetzung nur zu oft der gesamte Charme, den Agatha Christie in ihre schlichte Sprache und Poirot in den scharfzüngigen Mund gelegt hat, gnadenlos zerstört wurde.

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