Vier Frauen und ein Mord

von Agatha Christie 
4,3 Sterne bei8 Bewertungen
Vier Frauen und ein Mord
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Lucinda_im_Wunderlands avatar

Typisch Agatha Christie, typisch Hercule Poirot. Erfrischend englisch mit dem französischen, pardon belgischen Hauch.

fantafees avatar

Spannender und äußerst verngüglicher Hörgenuss

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Inhaltsangabe zu "Vier Frauen und ein Mord"

SÜSSER die MORDE nie klingen ...

James Bentley wird zum Tode verurteilt. Er soll seine Vermieterin Mrs McGinty brutal erschlagen haben und alle Indizien sprechen gegen ihn. Hercule Poirot und seine langjährige Freundin Ariadne Oliver glauben an Bentleys Unschuld und rollen den Fall neu auf. In Mrs McGintys Nachlass finden sie einen Zeitungsartikel mit den Fotos von vier Verbrecherinnen. Warum hatte sie ihn ausgeschnitten und wen glaubte sie darauf erkannt zu haben? Schafft es Hercule Poirot noch rechtzeitig, den Mörder zu entlarven? Oliver Kalkofe liest diesen großen Fall des belgischen Meisterdetektivs Hercule Poirot mit viel Gespür für die ungewöhnlichen Figuren von Agatha Christie.
(3 CDs, Laufzeit: 3h 54)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783867178358
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Audio CD
Verlag:Der Hörverlag
Erscheinungsdatum:23.04.2012
Das aktuelle Buch ist am 01.02.1998 bei Scherz erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Chrissy87s avatar
    Chrissy87vor 7 Monaten
    Agatha Christie - Vier Frauen und ein Mord

    Hercule Poirot ermittelt im Fall eines unschuldig zum Tode verurteilten. Während seiner Ermittlungsarbeit stößt auf das wahre Motiv und schreckt so den Mörder auf, der einen weiteren Mord begeht.
    Ich muss gestehen, dass ich die Geschichten Monsieur Poirot ein wenig lieber mag als die von Miss Marple. Und wenn sie dann noch von Oliver Kalkofe gesprochen werden umso besser. Er schafft es wirklich wunderbar die verschiedenen Charaktere, aber vor allem Hercule Poirot Leben einzuhauchen.
    Die Story war wie nicht anders zu erwarten wieder spannend und das Hörbuch hat mich für ein paar Stunden gut unterhalten.

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    Lucinda_im_Wunderlands avatar
    Lucinda_im_Wunderlandvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Typisch Agatha Christie, typisch Hercule Poirot. Erfrischend englisch mit dem französischen, pardon belgischen Hauch.
    Hercule Poirot in Bestform

    Inhalt:  Mrs. McGinty ist tot. Wegen 30 Pfund, versteckt unter den Dielen der Wohnung,  ermordete ihr Untermieter Bentley die reizende ältere Dame. Die Hinrichtung des Mannes soll bald erfolgen, auch wenn dieser vehement seine Unschuld beteuert. Superintendent Spence sucht aufgrund seiner eigenen Zweifel den berühmten Detektiv Hercule Poirot auf, einen skurrilen und exzentrischen Belgier, mit einer ausgesprochenen Vorliebe für gutes Esse, heiße Schokolade und die schönen Dinge im Leben. Poirot fühlt sich von diesem scheinbar klaren, aber auffällig einfachen Mordfall angezogen und erklärt sich bereit die Ermittlungen zu übernehmen.  Angekommen in Broadhinny quartiert er sich im örtlichen Gasthof ein und widmet sich sofort der Aufklärung des Falles. Die tote Mrs. McGinty (wie wunderbar sich dieser Name aus dem Mund Oliver Kalkofes mit Hercule Poirots Akzent anhört) war Putzfrau bei diversen Familien im Ort, aber ihre Arbeitgeber wollen nicht über sie sprechen und sind nebenbei noch vollkommen von Bentleys Schuld überzeugt.  Doch niemand hat damit gerechnet, dass Mrs. McGinty an der Aufklärung ihrer eigenen Ermordung aus dem Grabe beteiligt sein könnte. Ein Brief von ihr taucht auf, indem sie sich über einen Zeitungsartikel auslässt. Dieser Zeitungsartikel hat vier Frauen zum Thema, alle in mehr oder minder schwere länger zurückliegende Verbrechen verwickelt. Mrs. McGinty hat eine dieser Frauen erkannt, schreibt aber nicht wen und wer es ist.  Poirots Feuer ist entfacht und er macht sich zusammen mit SI Spence daran herauszufinden, wen Mrs. McGinty erkannt hat. Sie suchen sich passende Frauen aus Broadhinny heraus und beginnen mit Charme trotz brenzliger Situationen für Leib und Leben in der Vergangenheit rumzuschnüffeln. 
    Meine Meinung:  Ich liebe alte, englische Kriminalromane. Agatha Christie und Arthur Conan Doyle waren schon in meiner Jugendzeit meine Helden. Miss Marple, Hercule Poirot, Sherlock Holmes … diese Detektive erwärmen mein Herz jedes Mal aufs Neue und rufen in mir mehr Spannung hervor als jeder neue Bestseller-Thriller. Mein Mann und ich hören gerne mal Hörbücher - bei längeren Autofahrten, aber auch mal zu Hause zum Zeitvertreib während wir unseren Hobbys nachgehen. Dieses Hörbuch war das erste nach etwas längerer Zeit - und es war ein Volltreffer. Typisch Agatha Christie, typisch Hercule Poirot. Erfrischend englisch mit dem französischen, Pardon belgischen Hauch - treffend vertont von Oliver Kalkofe. Eine gute Stimme macht das ganze Hörbuch aus und er hat sie. Er spricht Hercule Poirot als hätte er nie etwas anderes gemacht und auch alle anderen Stimmen, die im Laufe der Erzählung ja auch immer mehr werden, trifft er auf den Punkt genau und jede Figur hat einen  Wiedererkennungswert. Es gibt für mich selten Hörbücher, die mich die ganze Zeit über fesseln können - dieses konnte es. 
    Empfehlung: Für Fans von unaufgeregten Krimis mit englischem Flair und einer mitreißenden, unverwechselbaren Stimme. 

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    fantafees avatar
    fantafeevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender und äußerst verngüglicher Hörgenuss
    Wenn es fast schon jeder hätte sein können ...

    Makaber, dass der alte englische Kinderreim „Mrs. McGinty ist tot. Wie starb sie?“ so trefflich auf den neuen Fall für Hercule Poirot, den bekannten Detektiv, passt. In einem kleinen verschlafenen Dörfchen in England stirbt die Witwe Mrs. McGinty durch einen Schlag auf den Kopf. Schnell fällt der Verdacht auf ihren Untermieter James Bentley, der auf die Dorfgemeinschaft schon lange einen zwielichtigen Eindruck gemacht hat. Zu eindeutig sind die Beweise und James Bentley wird der Prozess gemacht. Doch Komissar Spence, der in diesem Fall ermittelt hat, zweifelt trotzdem oder gerade deswegen an der Schuld des Angeklagten. Er bittet  Hercule Poirot die Fakten nocheinmal prüfen. Der macht sich in gewohnter Weise daran die Geschehnisse neu aufzurollen.  Charmant, scharfsinnig und äußerst systematisch befragt er alle möglichen Zeugen, überprüft die Indizien und stößt dabei auf einen mysterösen Brief der Verstorbenen, der sich als heiße Spur entpuppt. Doch noch lange tappen die Ermittler im Dunkeln und auch der Zuhörer muss des öfteren seine Vermutungen über den Haufen werfen. Doch am Ende präsentiert Hercule Poirot seine Auflösung, überraschend aber dennoch logisch.

    Für mich war es ein spannender und vorallem vergnüglicher Hörkrimi, denn Sprecher Oliver Kalkofe versteht es vorzüglich über Sprachmelodie und Betonung den Charakter der Personen bildlich vor dem inneren Auge erscheinen zu lassen. Ich war zuweilen mehr von seiner Sprechkunst gebannt, als vom eigentlichen Kriminalfall.

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    SitataTirulalas avatar
    SitataTirulalavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Oliver Kalkofe liest die Charaktere so großartig, dass es allein schon deshalb ein Erlebnis ist.
    Mrs. McGinty ist tot - wie starb sie?

    Mrs. McGinty ist tot. Ermordet in ihrem eigenen Haus. Der einzige Verdächtige? Ihr Untermieter James Bentley. Alle Beweise deuten auf ihn hin und er wird auch prompt wegen Mordes zum Tode veruteilt. Doch der zuständige Ermittler glaubt, dass der Falsche verurteilt wurde und beauftragt Hercule Poirot um weitere Nachforschungen. Der exzentrische Belgier begibt sich also trotz abgeschlossenem Prozess in das kleine, englische Dorf und auf Spurensuche. Und je tiefer er gräbt, desto mehr glaubt auch er, dass Raub nicht das eigentliche Motiv war. Mrs. McGinty musste sterben, weil sie es wusste. Aber was? Und vor allen Dingen: wem ist dieses Geheimnis ein Menschenleben wert?

    Agatha Christie, die Queen of Crime, hat es mir schon lange angetan. Ich habe bei Weitem nicht alle ihre Kriminalromane gelesen und muss sogar einräumen, dass ich mit der so berühmt berüchtigten Miss Marple noch gar keine Berührungspunkte hatte. Wie das kommt? Nun ja, möglicherweise hat es mir ein gewisser, belgischer Detektiv deutlich mehr angetan.
    Hercule Poirot ist exzentrisch, eigen- aber vor allen Dingen auch scharfsinnig, wenn es um das Beobachten von Zeugen und Tatverdächtigen, aber auch das Sammeln von Beweisen geht. Und er besitzt die nötige Kreativität, um seine Beobachtungen hinterher zur richtigen Schlussfolgerung zusammenzuführen. Schon beim Lesen macht es absoluten Spaß, den Belgier zu begleiten (der es sich verbittet, als Franzose bezeichnet zu werden), aber Oliver Kalkofe, der dieses Hörbuch liest, verleiht ihm und auch allen anderen Figuren in Mrs. McGintys kleinem Dörfchen einen ganz eigenen Charakter und Charme. Die Ermittlungen sind ziemlich klassisch. Langes Tappen im Dunkeln, viele Unterhaltungen und Befragungen zum und über den Fall und ich muss - wie so oft - gestehen, dass mir wieder die entscheidenden Details entgangen sind, die Hercule Poirot letzten Endes auf die richtige Spur führen. Details, bei denen ich mir hinterher nur an den Kopf fassen und sagen konnte: "Ja klar!". Und dabei kommt Agatha Christie ganz ohne den Trend zu immer blutigeren, immer grausameren Verbrechen aus und, was mir an Poirot immer mit am sympathischsten war, ohne einen Ermittler mittleren Alters mit einem Leben in Trümmern. Hier steht noch die gute alte Ermittlungsarbeit im Fokus, die detektivischen Recherchen, Zeugen und Beweise sind der Mittelpunkt, nicht das Privatleben des Ermittlers.

    Für mich war es ein absolutes Vergnügen, Hercule Poirot auf diesem Fall zu begleiten, was neben meiner grundsätzlichen Neigung zu ihm ganz definitiv auch Oliver Kalkofe geschuldet ist, der einfach einen tollen Job gemacht hat. Vier Sterne!

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    Rezension: http://licentiapoeticae.blogspot.de/2016/01/hbr-agatha-christie-vier-frauen-und-ein.html

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    Shloks avatar
    Shlokvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Amüsant wie immer
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    AnjaFriedas avatar
    AnjaFriedavor 3 Jahren
    NiekeLaelis avatar
    NiekeLaelivor 4 Jahren
    *Göfel*Ramsella*s avatar
    *Göfel*Ramsella*vor 6 Jahren

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