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Agatha NgonyaniLESEMAUS Sonderbände: Starke Geschichten für alle Kinder dieser Welt
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LESEMAUS Sonderbände: Starke Geschichten für alle Kinder dieser Welt
Agatha NgonyaniLESEMAUS, Band 192: Mwangaza und die Geschichte mit dem Zahn: Alle Kinder dieser Welt
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LESEMAUS, Band 192: Mwangaza und die Geschichte mit dem Zahn: Alle Kinder dieser Welt

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Rezension zu "LESEMAUS, Band 192: Mwangaza und die Geschichte mit dem Zahn: Alle Kinder dieser Welt" von Agatha Ngonyani

Eine tolle Lesemaus Geschichte in der wir etwas über die Zahnfee in anderen Ländern lernen
Kinderbuchkistevor 9 Monaten

Mwangaza und die Geschichte vom Zahn

Mwangaza ist ein kleiner 5jähriger Junge. Seine Mutter kommt aus Tansania, sein Vater aus Deutschland. Gemeinsam leben sie mit Mwangazas Schwestern in Deutschland.
In Mwangazas Kindergarten gibt es ein schönes Ritual. Jeden Tag darf ein anderes Kind eine Geschichte erzählen. Eigentlich mag er Geschichten erzählen doch jetzt wo er am nächsten Tag an der Reihe sein wird fällt ihm nichts ein.
Am Abend erzählt die Mutter vor dem Zubettgehen Geschichten. Von Elefanten und anderen Tieren aus Afrika. In Mwangazas Familie gibt es viele kleine Rituale, die in dieser Geschichte liebevoll erzählt und in wunderschönen Bildern festgehalten wird. Die Bilder lassen das Erzählte noch lebendiger wirken. So erleben wir ausführlich ein Abendritual.
Doch an diesem Abend kann Mwangaza nicht einschlafen. Er hat Angst vor dem Kindergarten, denn er weiß immer noch nicht was er erzählen soll. Sogar Bauchweh bekommt er bei dem Gedanken an den nächsten Tag. Er schleicht sich zur Mutter ins Wohnzimmer um mit ihr über seinen Kummer zu reden. Da kommt plötzlich seine Schwester ins Zimmer und zeigt stolz ihren Wackelzahn. Das wiederum weckt auch die anderen Geschwister auf.  Da nun ohnehin schon alle wach sind hat er Vater eine Idee. Gemeinsam gehen sie in den Garten. Was die Familie dort erwartet ist ein wunderschönes Ritual weit ab von unserem "Zahnfee-Brauch". Mehr möchte ich hier gar nicht erzählen. Nur eins sei verraten. Materielle Geschenke in dem Sinn gibt es in Tansania nicht für ausgefallene Zähne, aber etwas viel, viel Besseres.
Und so schließt sich in der Geschichte dann auch der Kreis zu Mwangazas Angst, denn jetzt weiß er genau was er am nächsten Tag den Kindern im Kindergarten erzählen kann und so schläft er glücklich und beruhigt ein.
Am Ende der Geschichte ist noch dazu das Lied zum Wackelzahn-Ritual  zweisprachig abgedruckt.
Wunderschön, diese Geschichte. Ich bedauere sehr, dass ich sie nicht schon kannte als meine Kinder klein waren.

*


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Rezension zu "LESEMAUS Sonderbände: Starke Geschichten für alle Kinder dieser Welt" von Agatha Ngonyani

In 6 kleinen Geschichten lernen wir Kinder aus aller Welt kennen
Kinderbuchkistevor 9 Monaten

Dieser Sonderband vereint 6 Geschichten, die es früher als kleine Einzelhefte gab.


Grade für den Einsatz im Kindergarten ist dieses ideal, da man für wenig Geld (der Etat in Einrichtungen ist ja meist knapp) sehr, sehr viel Material / Geschichten bekommt.


Ich werde hier  auf jede Geschichte eingehen, so wie ich es bei den Einzelheften auch gemacht hätte.
Alle Titel sind von der Stiftung Lesen empfohlen!
Bei meinen Recherchen zu diesen Geschichten bin ich leider im Netzt auf teilweise recht unqualifizierte Meinungsäußerungen gestoßen, daher möchte ich vor der eigentlichen Vorstellung der Geschichten  etwas kurz vorweg nehmen.
Ich persönlich finde es sehr wichtig anderen Kulturen- auch hier- den Raum zu geben ihre Kultur zu pflegen, dass heißt nicht, dass sie nicht auch unsere kennenlernen und integrieren sollen aber ich sehe keinen Sinn darin, seine Wurzel zu verlieren oder zu verstecken, denn all das kann auch eine Bereicherung für uns sein. Früher, als die Medien noch nicht präsent waren, gab es in jedem Dorf, jeder Stadt, jeder Gemeinde etc. andere Bräuche. Ging einer fort nahm er seine Bräuche mit und so mischte sich alles. Das hat uns doch auch nichts ausgemacht .
Es geht ja oft nur um Kleinigkeiten. So wie in der Geschichte von "Mwangaza", in dem es um die "Wackelzahn und Zahnfee "Thematik geht. Dort wo Mwangazas Mutter  herkommt gibt es ganz eigene Rituale und Bräuche. Was ist verkehrt daran, wenn wir diese auch kennenlernen? Ich finde gar nichts!!! Ich geh' in diesem Fall sogar noch weiter, ich finde den Brauch aus Tansania viel schöner als unser materiales "Zahnfee" Verständnis. Vielleicht sollten wir uns davon einmal etwas mitnehmen.
Schon für über 25 Jahren habe ich Fortbildungen zum Thema "Andere Länder andere Bräuche- und wie sie unser Leben bereichern können" durchgeführt. Immer mit großem Interesse und Erfolg. Nicht zuletzt prägte sich, in dieser Zeit, in ganz Deutschland, für lange Zeit der Begriff "Karneval der Kulturen" und begleitete über viele, viele Jahre die unterschiedlichsten Projekte und Feste. Was hat sich an unserer Offenheit für "Fremdes", "Fremde" so geändert, dass daraus vielfach Ablehnung geworden ist? Angesichts der Flüchtlingsdiskussion seit 2013 leider viel. Daher finde ich ist es an der Zeit grade da wo wir spielerisch aktiv sein können zu zeigen, das "Neues" scheinbar "Fremdes" unsere Welt bereichern kann so wie es in diesen 6 kleinen Geschichten der Fall ist.
Es sind Geschichten von Kindern, die einem oder mehreren Kindern etwas von sich erzählen , miterleben lassen. Da ist es doch ganz egal aus welchem Land jemand kommt. Wenn zwei deutsche Kinder sich über die Rituale innerhalb ihrer Familie austauschen wird man genauso viel Unterschiede feststellen können und dennoch nimmt niemand daran Anstoß wenn z.B. eine Familie vegetarisch ist und die andere viel Fleisch. Es reicht ja schon ein Kind vom Dorf mit einem Kind in der Stadt in Austausch zu bringen. Auch hier gibt es ganz andere Erfahrungswelten, daran stört sich niemand. Ganz im Gegenteil.
In diesem Sinne wünsche ich mir, dass wir offen sind, offen bleiben und vieles was wir neu erfahren als Geschenk ansehen.
Dieses Buch bietet pädagogisch reichlich Ansätzte für weitergehende Projektarbeit und vielleicht kann man ja auch einmal Versuchen unseren Jahreskreis mit unseren Festen dahingehend zu erweitern, dass man z.B. auch über die Feste spricht die, die Kinder in der Einrichtung durch ihre andere Herkunft mit bringen. Ich weiß es wird schon vielfach gemacht, es könnte noch mehr sein.


So nun  aber zu diesem Buch.
Es beinhaltet 6 Geschichten

Mwangaza und die Geschichte mit dem Zahn
Lili und das chinesische Drachenfest
Levent und das Zuckerfest
Jana und Theresa feiern Himmelfahrt
Huda bekommt ein Brüderchen
und
Lena feiert Pesscha mit Alma

*Mwangaza und die Geschichte vom Zahn

Mwangaza ist ein kleiner 5jähriger Junge. Seine Mutter kommt aus Tansania, sein Vater aus Deutschland. Gemeinsam leben sie mit Mwangazas Schwestern in Deutschland.
In Mwangazas Kindergarten gibt es ein schönes Ritual. Jeden Tag darf ein anderes Kind eine Geschichte erzählen. Eigentlich mag er Geschichten erzählen doch jetzt wo er am nächsten Tag an der Reihe sein wird fällt ihm nichts ein.
Am Abend erzählt die Mutter vor dem Zubettgehen Geschichten. Von Elefanten und anderen Tieren aus Afrika. In Mwangazas Familie gibt es viele kleine Rituale, die in dieser Geschichte liebevoll erzählt und in wunderschönen Bildern festgehalten wird. Die Bilder lassen das Erzählte noch lebendiger wirken. So erleben wir ausführlich ein Abendritual.
Doch an diesem Abend kann Mwangaza nicht einschlafen. Er hat Angst vor dem Kindergarten, denn er weiß immer noch nicht was er erzählen soll. Sogar Bauchweh bekommt er bei dem Gedanken an den nächsten Tag. Er schleicht sich zur Mutter ins Wohnzimmer um mit ihr über seinen Kummer zu reden. Da kommt plötzlich seine Schwester ins Zimmer und zeigt stolz ihren Wackelzahn. Das wiederum weckt auch die anderen Geschwister auf.  Da nun ohnehin schon alle wach sind hat er Vater eine Idee. Gemeinsam gehen sie in den Garten. Was die Familie dort erwartet ist ein wunderschönes Ritual weit ab von unserem "Zahnfee-Brauch". Mehr möchte ich hier gar nicht erzählen. Nur eins sei verraten. Materielle Geschenke in dem Sinn gibt es in Tansania nicht für ausgefallene Zähne, aber etwas viel, viel Besseres.
Und so schließt sich in der Geschichte dann auch der Kreis zu Mwangazas Angst, denn jetzt weiß er genau was er am nächsten Tag den Kindern im Kindergarten erzählen kann und so schläft er glücklich und beruhigt ein.
Am Ende der Geschichte ist noch dazu das Lied zum Wackelzahn-Ritual  zweisprachig abgedruckt.
Wunderschön, diese Geschichte. Ich bedauere sehr, dass ich sie nicht schon kannte als meine Kinder klein waren.

*Lili und das chinesische Frühlingsfest

Lilis Familie kommt aus China und lebt nun mit ihrer Familie in Deutschland. In China gibt es ein Frühlingsfest mit dem das neue Jahr eingeleitet und gefeiert wird. Etwas irritierend für uns ist vielleicht, dass es zu einer Zeit gefeiert wird, in dem bei uns oft  noch Schnee liegt und man nicht direkt an den Frühling denkt. Dieses Jahr darf Lili zum Frühlingstfest ihre beste Freundin Emma einladen. Der Vater hat extra eine Einladungskarte mit chinesischen Bildern und Zeichen gemalt, die Lilli ihr im Kindergarten stolz überreicht.
Als sie am Mittag nach Hause kommen empfängt der Vater sie schon. An der Tür hängt ein großes Bild das den Türgott zeigt und im Flur hängen lauter rote Lampions. Wofür die stehen und wieso sie ausgerechnet rot sind erfahren wir in dieser schönen Geschichte, in der sich viel auch um Drachen dreht. Wir erfahren welche Dinge wieso zubereitet und an diesem Tag gegessen werden und ein Feuerwerk und Geschenke gibt es auch noch.
China ein Land der Mythen und Rieten. Kaum ein Land hat so viele , sehr alte Traditionen mit Symbolkraft, schön das wir durch diese kleine Geschichte etwas davon erfahren durften. Kindegerecht erzählt, am Alter und der Erfahrungswelt der Zielgruppe orientiert und mit wunderschönen Illustrationen begleitet erleben wir einen Hauch von Asien, von China.*

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D

Wunderbar! Kinder kennen keine Vorurteile. Das Buch ist perfekt für alle, die Kindern was positives geben wollen & dabei selbst was lernen!

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