Agnès Desarthe Die guten Vorsätze

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Inhaltsangabe zu „Die guten Vorsätze“ von Agnès Desarthe

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  • Rezension zu "Die guten Vorsätze" von Agnès Desarthe

    Die guten Vorsätze

    steffeinhorn

    13. December 2010 um 09:42

    Sonia und ihr Ehemann ziehen in eine Eigentumswohnung in einem typischen Pariser Wohnhaus an einem Boulevard ein. Er ist Architekt, sie übersetzt Texte und kann zu Hause arbeiten. Sie ist schwanger, die Jahre verstreichen, bald kommt ein zweites Kind hinzu und alles scheint idyllisch und perfekt, so wie es für eine mittelbürgerliche Familie sein kann… Allerdings stellt ich bald heraus, dass auf Sonias Etage ein älterer Mann nach dem Tod seines Hundes, seiner Frau und seinem einzigen Sohn sich völlig gehen lässt und dem Verhungern nahe ist. Auf mysteriöse Weise verschwinden irgendwann die Schlüssel seiner Wohnung und der Alte kann nicht mehr raus – wurde er von den merkwürdigen Hausmeistern eingesperrt oder verliert er seine Vernunft. Agnès Desarthe beschreibt bestechend genau das träge, staubige Leben in der schönsten Stadt der Welt in einem populären Stadtviertel, dem täglichen Schauspiel der Anwohner, jung und alt. Die Schriftstellerin trifft eine gekonnte Balance zwischen Humor und absolut menschlicher Verzweiflung. Mich hat diese Buch, diese Erzählung sehr berührt, denn ich hatte stellenweise den Eindruck, eine Beschreibung meiner selbst erlebten Jahre in Paris zu lesen. Paris ist die Stadt der Einsamkeit, dort wo jede gesunde Normalität abhanden kommen kann. Jeder versucht so gut wie möglich zu überleben, doch dabei gibt es unzählige Abstellgleise, auf denen sich vergessene Existenzen verlieren und auf ihr moderndes Ende warten. All jene, die sich im Überlebenskampf in dieser Stadt verloren haben und auch keinen Ausweg mehr zu einem anderen Leben finden können…

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