Agnès Ledig Das Einzige, was jetzt noch zählt

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Inhaltsangabe zu „Das Einzige, was jetzt noch zählt“ von Agnès Ledig

Eine moderne Romeo-und-Julia-Geschichte Feuerwehrmann Romeo wird bei einem Einsatz schwer verletzt und findet sich mehr tot als lebendig auf der Intensivstation eines Krankenhauses wieder. Krankenschwester Juliette, die sich um den jungen Mann kümmern soll, hat ihn bald besonders ins Herz geschlossen und auch Romeo hat starke Gefühle für seine "Retterin". Als Romeo in die Reha verlegt wird, entspinnt sich eine zarte Brieffreundschaft, der durch Juliettes Freund aber ein jähes Ende gesetzt wird. Erst Jahre später treffen sich beide unter schicksalhaften Umständen wieder.

Klasse Buch es hat mich öfter als nur einmal zum weinen gebracht!!!

— Jamin
Jamin

Tolles Buch!!

— Kri88
Kri88

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  • Buchverlosungen
  • Themen
  • großartiger Roman über Schicksalsschläge und das Wiederaufstehen

    Das Einzige, was jetzt noch zählt
    SchwarzeFee

    SchwarzeFee

    17. April 2017 um 17:17

    Sie hat es wieder getan. Agnès Ledig hat mich wieder davon überzeugt, dass sie eine großartige Schriftstellerin ist. Kurz bevor das Glück beginnt hatte ich verschlungen und geliebt. So kaufte ich dieses zweite Buch von ihr auch gleich mit Erscheinen und habe es mir aufbewahrt für eine Zeit, in der ich Zeit habe, in einem Buch zu versinken. Dies war nun am langen Osterwochenende der Fall und so fing ich vorgestern Abend mit Das Einzige, was jetzt noch zählt an. Heute früh habe ich es beendet... Wir treffen hier auf Romeo und Juliette. Romeo ist ein Feuerwehrmann, der bei einem Einsatz schwer verletzt wird und auf der Intensivstation landet, auf der Juliette ihren Dienst tut. Juliette und Romeo verbindet direkt viel Sympathie und Juliette hilft ihm, wieder ins Leben zurückzufinden. Sie verlieren sich dann aber aus den Augen, drei Jahre später treffen sie wieder aufeinander. Mehr möchte ich hier zum Inhalt gar nicht sagen, das nähme einfach viel zu viel vorweg. Das Buch besteht aus vielen, sehr kurzen Kapiteln, mal aus Romeos Sicht, mal aus Juliettes Sicht, mal in Form von Tagebucheinträgen Romeos Schwester. Diese kurzen Kapitel animieren zum Immer-weiter-lesen. Die Charaktere, die Agnès Ledig hier strickt, sind größtenteils einfach zum Gernhaben, man leidet mit ihnen, man freut sich mit ihnen und man taucht einfach in die Geschichte ein. Mehrfach musste ich mich zusammenreißen, hier nicht in Tränen auszubrechen, auch dieser Roman der Autorin hat mich emotional sehr angerührt. Das Ganze wird gewürzt mit wirklich poetischen Redewendungen, ohne aber dabei jemals ins Kitschige abzudriften. Was für ein wunderschönes Buch! 

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    • 3
  • Fesselnd

    Das Einzige, was jetzt noch zählt
    Jamin

    Jamin

    09. January 2017 um 16:31

    Ein sehr trauriges Buch, tragische Ereignisse und doch so schön

  • Ein schöner, bewegender und durchaus spannender Liebesroman mit literarischer Qualität

    Das Einzige, was jetzt noch zählt
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    07. November 2016 um 10:19

    Ihr letzter Roman „Kurz bevor das Glück beginnt“, das in Frankreich Hunderttausende von Lesern fand, war ein richtig guter und anspruchsvoller Liebesroman, der mich sehr bewegte.Es war ein Roman ohne Kitsch, der Menschen zeigte, die es nicht leicht haben in ihrem Leben, Menschen, die kämpfen um ihr Leben und ihre Liebe, die nach Tiefschlägen wieder aufstehen und den Mut nie sinken lassen. Ein Buch, das erzählt von tiefem Leid und großem Glück und dass man das eine nur erfährt, wenn man das andere anzunehmen bereit ist. Eine Hymne an das Leben und die große Kraft der Liebe.Entsprechend war ich auf den vorliegenden neuen Roman gespannt, der in Frankreich 2014 erschienen ist und ich wurde wieder nicht enttäuscht. Der Roman erzählt in sehr kurzen Kapiteln, in denen die handelnden Personen abwechselnd in der Ich-Form die Handlung voranschreiten lassen, die Geschichte der Krankenschwester Juliette und des Feuerwehrmanns Romeo. Juliette übt ihre Tätigkeit gerne aus und denkt in deren Zusammenhang oft an die Weisheit ihrer geliebten Großmutter Malou, nach der es keinen einzigen Zufall gibt im  Leben, „denn unser Leben ist vorgezeichnet“. Am Ende des Buches wird sie von der Wahrheit dieses Satzes überzeugt sein.Das Buch beginnt damit, dass ein bei einem Einsatz schwer verletzter Feuerwehrmann auf die Intensivstation kommt, in der Juliette arbeitet. Man weiß nicht, ob er überleben wird. Doch mit unendlich viel Empathie und Einsatz versucht Juliette ihm zu helfen. Sie steht Romeo über viele Woche bei in seiner Angst, tröstet ihn und macht ihm Mut. Romeo hat eine kleine Schwester namens Vanessa, die während seiner Rekonvaleszenz bei seinem Chef unterkommt, immer wieder unterstützt von Juliette, die dafür weit über die Grenzen ihrer Kompetenzen geht.So sehr Juliette sich um andere kümmert, so sehr vernachlässigt sie sich selbst. Sie hat einen bisher unerfüllten Kinderwunsch, und lebt mit einem Partner zusammen, der diese Sehnsucht nach einem Kind nicht teilt und sie im Gegenteil sehr schlecht behandelt. Doch sie ist abhängig von ihm.Romeo verlässt irgendwann die Intensivstation und als er zu einer Reha aufbricht, beschränkt sich der Kontakt zu Juliette auf Briefe. Doch Juliettes Partner setzt dem bald schon ein heftiges Ende.In eingestreuten Tagebucheintragungen von Juliette erfährt der Leser, wie unglücklich Juliette darüber ist. Aber auch Romeo gibt nicht auf. Er kann seine Juliette einfach nicht vergessen.Wieder ein schöner, bewegender und durchaus spannender Liebesroman mit literarischer Qualität, durch den man wegen der knappen Kapitel und der ständig wechselnden Erzählperspektiven regelrecht fliegt….

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  • Unser Schicksal ist vorgezeichnet

    Das Einzige, was jetzt noch zählt
    claudi-1963

    claudi-1963

    03. October 2016 um 14:58

    "Es gibt keinen einzigen Zufall im Leben, denn unser Schicksal ist vorgezeichnet." Das ist die Weisheit von Juliettes Großmutter Malou, die Krankenschwester Juliette kaum glauben mag. Doch eines Tages wird ein junger Feuerwehrmann nach einem schweren Unfall eingeliefert. Keiner weiß, ob er diesen Unfall überleben wird, doch Juliette will ihm helfen den Kampf zu gewinnen. Roméo der nach dem Koma Angst hat überhaupt wieder auf die Beine zu kommen, geschweige den als Feuerwehrmann zu arbeiten findet in Juliette eine Art helfenden Engel. Den Roméo muss sich eigentlich auch um seine kleine Schwester Vanessa kümmern, da sie beide bis auf den Urgroßvater alleine sind. Vanessa findet vorübergehend bei Roméos Chef ein neues Zuhause, bis Roméo wieder gesund ist. Aufopfernd pflegt Juliette ihn und überschreitet sogar ihre Kompetenzen um Vanessa und Roméo zu helfen. Doch sie selbst hat auch ihr Päckchen zu tragen, den bisher ausbleibenden Kinderwunsch und einen Partner von dem sie abhängig ist und der sie missbraucht. Doch keiner der beiden ahnt das diese Begegnung ihr Leben verändern wird. Was wird das Schicksal wohl noch bringen? Meine Meinung: Mein Lieblingszitat dieses Buches: "Wir alle brauchen dieses Gefühl, wirklich geliebt zu werden, gesehen und gewürdigt zu werden mit unseren Qualitäten und trotz unserer Mängel." Eine bewegende, emotionale und teils traurige Geschichte, die aber dank Agnés Ledigs Schreibstil gut zu lesen ist. Eingeteilt in viele kleine Kapitel befasst sich dieser Roman mit dem Feuerwehrmann Roméo, seiner Schwester Vanessa, der Krankenschwester Juliette und der Großmutter Malou. In einer Leichtigkeit bin ich durch dieses Buch geflogen, da die Autorin es schafft den Leser mit ihrer Geschichte zu fesseln. Man leidet förmlich mit Roméo, Vanessa und Juliette mit und fiebert entgegen wie es weitergeht. Auch wenn die beiden ähnliche Namen wie Shakespeares Werk haben, so hat doch diese Geschichte wenig damit zu tun. Das Cover ist sehr unscheinbar, hat aber insgeheimen doch auch was mit dem Buch zu tun, was der Leser am Ende merken wird. Die Thematik allerdings mag für machen Leser keine leichte Kost sein, geht es doch um Misshandlung, Traumabewältigung bis hin zur Abtreibung. Jedoch wird es einem durch die gute Schreibweise der Autorin leicht gemacht. Ich kann dieses Buch nur jedem weiterempfehlen und vergebe deshalb 4 von 5 Sterne.

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  • Das Einzige, was jetzt noch zählt

    Das Einzige, was jetzt noch zählt
    lenisvea

    lenisvea

    10. September 2016 um 17:19

    22. Juli 2016 978-3-423-26108-1 14,90 € Zum Buch: https://www.dtv.de/buch/das-einzige-was-jetzt-noch-zaehlt-26108/ Die Als der junge, engagierte Feuerwehrmann Roméo nach einem Sturz aus dem achten Stock eines brennenden Hauses auf der Intensivstation aufwacht, begreift er rasch: Der Weg zurück ins Leben wird sehr lang sein. Zum Glück kümmert sich Juliette um ihn. Wann immer er die Hoffnung verliert, macht die Krankenschwester ihm mit einem aufmunternden Lächeln Mut. So bleibt es nicht aus, dass er langsam mehr für sie empfindet. Doch hinter ihrem Lächeln verbirgt Juliette ihren eigenen Kummer. Seit vielen Jahren versucht sie, schwanger zu werden - ohne Erfolg. Und das ist noch ihr kleinstes Problem: Laurent, ihr Lebensgefährte, verliert zunehmend die Beherrschung. Die Auswirkungen bekommt schließlich auch Roméo zu spüren. Meine Meinung: Ich habe im letzten Jahr Kurz bevor das Glück beginnt der Autorin gelesen und war sehr angetan von dem Buch. Als ich dann gesehen habe, dass die Autorin ein neues Buch herausgebracht hat, wollte ich dieses natürlich auch schnell lesen. Die Bücher der Autorin befassen sich mit bewegenden Lebensgeschichten, die tiefgründig sind, sich aber dennoch leicht lesen lassen. Der Einstieg in das Buch ist mir wieder sehr leicht gefallen, ich war sofort in der Geschichte drin. Man lernt direkt am Anfang Romeo kennen, der als Feuerwehrmann bei einem Rettungsversuch eines kleinen Jungen aus dem 8. Stock stürzt und schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert wird. Außerdem gibt es da noch seine minderjährige kleine Schwester, um die er sich sehr liebevoll kümmert, die mitten in der Pubertät steckt. Auf der anderen Seite lernt man Juliette kennen, die als Krankenschwester im Krankenhaus arbeitet. Sie lebt mit ihrem Freund zusammen und versucht verzweifelt, schwanger zu werden. Sie pflegt Romeo aufopferungsvoll, bis er gesund entlassen werden kann. Erst Jahre später kommt es zu einem Wiedersehen ... Die Autorin hat es meiner Meinung nach sehr gut geschafft, eine tiefgründige Geschichte mit einer Leichtigkeit zu erzählen, die das Buch zur einem Leseerlebnis macht. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen, es ist nicht einfach nur eine lockere Frauenlektüre, sondern es steckt trotzdem eine gewisse Ernsthaftigkeit in der Geschichte, die sich aber flüssig lesen lässt. Ich kann hier eine Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. Ich bewerte das Buch mit 4 Sternen.

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  • Sehr emotional und aufwühlend

    Das Einzige, was jetzt noch zählt
    raven1711

    raven1711

    05. September 2016 um 17:13

    Klappentext:Als der junge, engagierte Feuerwehrmann Roméo nach einem Sturz aus dem achten Stock einesbrennenden Hauses auf der Intensivstation aufwacht, begreift er rasch: Der Weg zurück ins Lebenwird sehr lang sein. Zum Glück kümmert sich Juliette um ihn. Wann immer er die Hoffnung verliert,macht die Krankenschwester ihm mit einem aufmunternden Lächeln Mut. So bleibt es nicht aus, dass er langsam mehr für sie empfindet.Doch hinter ihrem Lächeln verbirgt Juliette ihren eigenen Kummer. Seit vielen Jahren versucht sie,schwanger zu werden - ohne Erfolg. Und das ist noch ihr kleinstes Problem: Laurent, ihr Lebensgefährte, verliert zunehmend die Beherrschung. Die Auswirkungen bekommt schließlich auch Roméo zu spüren.Meinung:Manchmal hält das Leben einem einige Prüfungen bereit, an denen wir wachsen sollen und müssen. Aber ob wir immer den Mut für diese Aufgaben haben? Als der Feuerwehrmann Roméo bei einem Einsatz schwer verletzt wird, ist die Krankenschwester Juliette sein einziger Lichtblick, um an seinem Schicksal nicht zu verzweifeln und die Kraft zu finden, zu genesen. Schließlich ist da noch Roméos kleine Schwester Vanessa, für die er die Vormundschaft hat und die auf ihn angewiesen ist. Auch Juliette setzt sich sehr für Roméo und Vanessa ein, fühlt sich diesen sehr verbunden und verstrickt sich emotional tief in deren Leben. Aber Juliettes Leben ist nicht leicht. Sie hegt einen sehnlichen Kinderwunsch und ist in einer gefühllosen, erniedrigenden Beziehung gefangen, aus der sie einfach keinen Ausweg sieht, so sehr hat ihr Partner sie unter Kontrolle. Ob Juliette die Kraft aufbringen wird, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen?Agnès Ledig hat ihre Charaktere sehr emotional aufgearbeitet. Als Leser leidet man enorm mit Roméo und Juliette. Außerdem fragt man sich beim Lesen natürlich, warum Juliette sich so von ihrem Freund behandeln lässt. Die Autorin versucht, Juliettes Verhalten dem Leser verständlich zu machen, was ihr weitestgehend gelungen ist. Es ist schon sehr aufwühlend, wenn man sieht, wie sehr solche Menschen wie Juliette sind klein halten lassen und wie schwierig es für Betroffene ist, sich aus diesen Situationen zu befreien. Die Figuren über weite Strecken gut ausgearbeitet und können in den Ihnen vorgesehenen Rollen überzeugen, auch wenn es vereinzelt noch etwas ausbaufähig ist. Den Leseflow trübt das aber nicht sehr ein.Auch wenn die beiden sehr berühmte Namen haben und die Geschichte in Grundzügen an das berühmte Drama erinnern, so ist diese Geschichte doch Eigenständig und hat mit Shakespeares Werk wenig gemeinsam. Das Buch hat ein schweres Thema, das für mich nicht immer leicht zu verkraften war. Und so musste ich, trotz der schönen Worte die die Autorin hier findet, das Buch öfters kurz pausieren, um die Geschichte sacken zu lassen. Doch ich habe bis zum Ende hin durchgehalten, und auch wenn sich anfangs das Ende als etwas zu schnell abgehandelt anfühlte, so hat der erste Eindruck mich doch getäuscht und die Autor löst alle offenen Enden der Geschichte angemessen auf.Erzählt wird der Roman in der Ich-Perspektive, wobei die Sichtweise sich zwischen Juliette und Roméo abwechselt. Aufgelockert wird die Erzählweise durch Tagebucheinträge von Vanessa, bzw. kurze Einblicke in das Leben von Malou, Juliettes Großmutter. Die Kapitel sind zumeist sehr kurz, was für einen sehr flüssigen Lesefluss sorgt. Kleine Längen haben sich zwar vereinzelt eingeschlichen, fallen aber insgesamt nicht so ins Gewicht, da der eindringliche Schreibstil, den Lisa-Marie Rust übersetzt hat, diese weitestgehend überspielen kann.Fazit:Das Einzige, was jetzt noch zählt ist ein sehr bewegendes, teils schockierendes Buch, dass mich sehr beschäftigt hat. Zwar hätte das Thema noch intensiver erörtert werden können, Agnès Ledig hat aber eine durchaus unterhaltsame, berührende Variante gefunden.Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.Vielen Dank an den DTV Verlag für das Rezensionsexemplar.

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  • Rezension zu "Das Einzige, was jetzt noch zählt" von Agnés Ledig

    Das Einzige, was jetzt noch zählt
    Kathleen1974

    Kathleen1974

    02. September 2016 um 11:37

    Titel: „Das Einzige, was jetzt noch zählt“Autorin: Agnés LedigVerlag: dtv Verlagsgesellschaft 2016Seitenzahl: 360Klappentext:„Es gibt keinen einzigen Zufall im Leben, denn unser Schicksal ist vorgezeichnet... An diese Weisheit ihrer Großmutter mag Krankenschwester Juliette nicht recht glauben. Doch eines Tages wird ein schwerverletzter Feuerwehrmann eingeliefert: sein Name ist Roméo. Der junge Mann, der all seine Träume und Wünsche zerstört glaubt, findet dank Juliettes aufopferungsvoller Pflege langsam zurück ins Leben. Keiner von den beiden ahnt, dass diese scheinbar zufällige Begegnung ihr Leben für immer verändern wird. Hat das Schicksal doch seine Hand im Spiel?“Zum Cover:Das Cover mit den glänzenden Rosenblättern gefällt mir sehr. Es wirkt sehr verspielt und lebendig.Zum Inhalt:Der Mitte 20jährige Feuerwehrmann Roméo wird zu einem Einsatz gerufen, bei dem er ein Kleinkind aus der 8. Etage retten soll. Bei dieser beherzten Rettungsaktion stürzt er jedoch ab, bevor er den betreffenden Balkon betreten kann und verletzt sich dabei schwer! Roméo, der seine Arbeit liebt und im Retten von Menschen seine Erfüllung findet, wird in ein Krankhaus eingeliefert, in dem die Anfang 30jährige Juliette als Krankenschwester arbeitet. Sie tätigt ihren Job stets aufopferungsvoll und mit beherzter Hingabe. Ebenso kümmert sie sich liebevoll um den neuen Patienten Roméo, um den es sehr schlecht steht. Aber sie gibt ihm Hoffnung und kümmert sich rührend um Roméo. Dabei entsteht eine zarte Verbundenheit zwischen den beiden, die sich sanft entwickelt.Was diese Begegnung der beiden für den Verlauf dieser Geschichte mit sich bringt, und was Juliettes Freund Laurant dabei für eine Rolle spielen wird und ob es Roméo schaffen wird, zu seiner Gesundheit zurückzufinden…verrate ich natürlich nicht!Schreibstil:Die Autorin überzeugte mich mit einem leichten und sehr gefühlvollen Schreibstil. Dieses Buch liest sich sehr flüssig! Was ich besonders klasse finde, um sich in die Buchcharaktere hineinversetzen zu können, ist, dass A. Ledig aus 3 verschiedenen Ansichten in der Ich-Erzählform schreibt. Juliette und Roméo kommen dabei sozusagen abwechselnd „zu Wort“ und die Schwester von Roméo bekommt von der Autorin eine besondere Art, ihre Gefühlswelt zu beschreiben, und zwar über das Schreiben eines Tagebuches! So kann sich der Leser hervorragend und besonders in diese 3 Personen hineinfühlen.Lieblingszitate:„Die Karten werden verteilt, ohne dass man sich die Trümpfe herauspicken kann, aber auch die anderen Karten haben ihren Wert.“„Wir sind die Summe unserer Entscheidungen und diese Entscheidungen treffen wir nicht zufällig.“„Man darf sich nicht geschlagen geben, im nächsten Augenblick kann sich alles wieder ändern.“Meine Meinung zum Buch:Diese Geschichte vermittelt eine Botschaft! Es handelt von Freundschaft, Familie und Liebe. Es zeigt auf, wie viel Einfluss eine schicksalhafte Begegnung das Leben verändern/beeinflussen kann. Es lehrt, dass man sich selbst stets mit Respekt begegnen sollte! Und es klärt auf, warum sich Menschen in bestimmten Dingen so verhalten, wie sie sich eben verhalten!Ich habe mich durchweg unterhalten gefühlt. Die Autorin hat liebenswerte Buchcharaktere geschaffen und deren Leben aufgezeigt, mit allen Höhen und Tiefen. Gerade Juliette mochte ich am liebsten in die Arme nehmen und sie wachrütteln! Das Buch beinhaltet nicht nur sanften Lesestoff, sondern es behandelt auch mindestens ein schockierendes Thema! Als ich dieses bestimmte Kapitel gelesen hatte, brauchte ich unbedingt eine kurze Lesepause, um das Gelesene verdauen zu können! Ich war schockiert, auch wenn es ein Thema aus dem wahren Leben, wie es leider in zu vielen Familien passiert, ist! Aber mit welcher Direktheit es die Autorin beschreibt…das ging mir sehr ans Herz und beschäftigt mich auch jetzt noch!Ich mag die Geschichte von Roméo und Juliette sehr! Roméo, der einen ehrenvollen Job hat und sich um seine Schwester (14 Jahre) Vanessa so liebevoll kümmert; beide von der Vergangenheit gebeutelt! Und Juliette, die gefühlvolle Frau, die in der Beziehung mit ihrem Freund im wahrsten Sinne des Wortes feststeckt… Ich möchte nicht zu viel verraten! Nur kurz und knapp: Das Buch hat mich berührt, zum Weinen gebracht, gut unterhalten, aber auch schockiert. Es wurde meiner Meinung nach sehr authentisch geschrieben und die Buchcharaktere haben genügend Tiefe erhalten. Diese Geschichte macht sehr nachdenklich und wirkte letztendlich - und trotz aller Geschehnisse - tröstlich auf mich.Das einzige, das ich noch anmerken möchte, und das mit in die Bewertung eingeht, ist, dass das Buch vereinzelte etwas vorhersehbar war. Und zudem fehlte mir etwas, ohne genau beschreiben zu können, was genau! Man hätte vielleicht etwas mehr Gefühl in die Beziehung zwischen zwei bestimmten Personen legen können, das letzte Quäntchen Gefühl… ich mag nicht spoilern und sicherlich empfinden das die Leser unterschiedlich! Insgesamt ein wirklich lesenswertes Buch, aus dem man etwas für sein eigenes Leben ziehen kann, und das finde ich persönlich immer wieder schön und wichtig!Bewertung: Ich gebe dem Buch daher von Herzen 4 von 5 Sterne.

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