Agnès Martin-Lugand

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Das kleine Atelier der Mademoiselle Iris

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Neu erschienen am 19.11.2018 als Taschenbuch bei Blanvalet.

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Rezension zu "Das kleine Atelier der Mademoiselle Iris" von Agnès Martin-Lugand

Lächerliche Nähversuche
talishavor 7 Monaten

Die französische Autorin erzählt die Geschichte von Iris, die Zeit ihres Lebens immer nur beleidigt oder belächelt wurde, sobald es um ihr grosses Hobby, dem Nähen, ging.  Lächerliche Nähversuche - hiess es seitens der Eltern, die etwas Besseres aus ihrer Tochter machen wollten.  Ihn ihrem Job ist sie unglücklich und ihr Mann Pierre belächelt sie ebenso. Als  Iris heraus findet, dass ihre Eltern ihr willkürlich etwas enorm Wichtiges verschwiegen haben, fühlt sich um ihr Leben betrogen. Jetzt reicht es ihr endgültig und endlich getraut sie sich ihr Talent zu entfalten und meldet sich für eine Nähschule in Paris an. Bald wird sie zur Wochenaufenthalterin in Paris, was für Spannungen mit Pierre führt.  

In der Hauptstadt trifft sie auf Nähstudioleiter Philippe, Mäzenin Marthe und Jules, den Butler. Und Gabriel, Marthes Ziehsohn. Gabriel hat ein "Gschleick" mit den Frauen, alle liegen ihm zu Füssen und freuen sich, wenn er Einladungen ausspricht. Nicht so Iris. Doch durch soviel Beachtung von einem Mann wirkt Gabriels Charme schnell bei ihr - vielleicht auch nur um sich und Pierre zu zeigen, dass sie nach wie vor attraktiv ist und durchaus Chancen bei Männern hat. 

Bis zur Mitte des Buches regte mich Iris auf: erst bricht sie aus, dann ist sie genau gleich wie zuvor, nämlich naiv und gefügig.  Zuerst lässt sie sich von ihren Eltern gängeln, dann von ihrem Mann unterdrücken und als hätte sie nichts gelernt, auch von Marthe.  Das nervte mich total - ich überlegte bereits, ob ich das Buch abbrechen soll. Zum Glück habe ich es nicht getan, denn n ach und nach rivalisieren sich einige der Charaktere und der eigentlich banale Roman entwickelt auf einmal eine grosse psychologische Tiefe. 
Insbesondere die bipolare Marthe und die Macht, die sie ausstrahlt und anwendet, fand ich sehr faszinierend dargestellt. Wie da alles zusammenhing mit  Marthe, ihrem verstorbenen Ehemann Jaques und Gabriel, ja besonders dessen Charakter und Geschichte - und was am Ende dabei herauskam, wird einfach ergreifend erzählt. 

Der Plot ist fast schon abgedroschen, also nichts, was man nicht schon irgendwo gelesen hätte. Doch die Ausarbeitung der Figuren macht diesen Roman zu etwas Besonderem. Die Autorin ist Psychologin, kein Wunder. 

Fazit:   "Entre mes mains le bonheur se faufille" - In meine Hände schleicht sich das Glück - ob Iris das auf der letzten Seite wohl sagen kann? Lasst euch von der faszinierenden Geschichte über ambivalente Persönlichkeiten überraschen.
5 Punkte.  

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Saskia_Reinholds avatar

Rezension zu "Glückliche Menschen küssen auch im Regen" von Agnès Martin-Lugand

Liebesroman
Saskia_Reinholdvor 7 Monaten

Klappentext


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sommerleses avatar

Rezension zu "Abschiedsküsse zählt man nicht: Roman" von Agnès Martin-Lugand

Abschiedsküsse sind nicht unbedingt Glücksküsse
sommerlesevor 7 Monaten

Für Nichtraucher oder gerade Entwöhnte überhaupt nicht zu empfehlen.

Der Roman "Abschiedsküsse zählt man nicht" ist der zweite Band einer Reihe von Agnès Martin-Lugand. Er erschien 2017 im Blanvalet Verlag.


"Glück findest du nicht, indem du es suchst, sondern indem du zulässt, dass es dich findet" Zitat



Diane hat einen schweren Schicksalsschlag zu verarbeiten, ihren Mann und ihr Kind verlor sie bei einem Unfall. Mittlerweile lebt sie wieder in Paris und führt ihr Literatur Café mithilfe ihres Freundes Felix. Allmählich kommt sie zur Ruhe und öffnet sich wieder für das Leben und lernt Olivier kennen. Sie verliebt sich und schöpft neue Hoffnung, doch dann holt eine Nachricht aus Irland sie wieder ein. Ihrer guten Freundin Abby geht es gesundheitlich sehr schlecht. Es kommt, wie es kommen muss, sie reist nach Irland und trifft auch wieder auf Edward, doch der ist inzwischen nicht mehr allein.



Bei diesem Roman kenne ich den Vorgängerband nicht und konnte mich dennoch einigermaßen mit den Personen zurechtfinden.

Mich hat es ergriffen, wie Diane den tragischen Verlust von Mann und Kind verarbeiten muss. Doch sie hat dank Felix, einen echten Freund an ihrer Seite. Dank ihm läuft auch ihr Buchladen irgendwie weiter, den sie ihren Eltern abgekauft hat.

Sie lernt Olivier kennen und man hat das Gefühl, dass Diane nun einen neuen Lebensmittelpunkt gefunden hat. Aber als sie von Abbys Erkrankung erfährt, reist sie erneut nach Irland.

Nun scheint ein Wiedersehen mit Edward Diane erneut aus der Bahn zu werfen. Wie wird sie sich entscheiden? Kehrt sie zurück zu Olivier und ihrem Laden oder gewinnt Edward ihr Herz zurück?


Ich bin bei diesem Buch etwas zwiegespalten. Einerseits lässt es sich zügig lesen, das Schicksal und den weiteren Werdegang von Diane habe ich interessiert mitverfolgt. Besonders das Aufflackern der Trauergefühle haben mich gerührt und wie sie sich für ein Kind ohne Mutter öffnet, ist Herzschmerz pur.

Andererseits konnten mich die Protagonisten nicht wirklich erreichen, sie sind relativ oberflächlich und wankelmütig. Das trifft besonders auf Diane zu, erst trauert sie um ihren Mann, dann lernt sie Olivier kennen, will mit ihm zusammenziehen und trifft dann erneut auf ihre alte Liebe Edward. Es ist alles etwas vorhersehbar und ein wenig klischeebelastet, wobei mich das Ende dann wieder mit den Figuren versöhnt hat.

Dennoch kann ich mich des Gefühls einer bestimmten Groschenroman-Romantik unter Kettenrauchern nicht erwehren. Dieses Rauchen nimmt einen großen Teil der Handlung ein, hier hätten die Figuren lieber miteinander reden können. Von den verrauchten Abschiedsküssen ganz zu schweigen.

Die Autorin ist gelernte Psychologin und deshalb hätte ich mehr intensives Aufarbeiten von Trauer und Verlust erwartet und mehr gefühlvolle Tiefe. Allein meine Neugier hat für Spannung beim Lesen gesorgt, denn ich wollte Diane auf ihrem schweren Weg begleiten und erleben, ob sie ein glückliches neues Leben anfängt.

Über das Literaturcafé hätte ich gern noch mehr erfahren, ebenfalls über Irlands Landschaft. Die Schauplätze konnte man leider nicht näher kennenlernen.



Dieses Buch bringt Emotionen mit sich, die aber nicht alle beim Leser ankommen. Doch die traurige Geschichte findet dann doch ein gutes Ende.

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