Agnès de Lestrade

 4.7 Sterne bei 172 Bewertungen
Autorenbild von Agnès de Lestrade (©Privat)

Lebenslauf von Agnès de Lestrade

Wenn Agnès de Lestrade gerade nicht schreibt, liest, träumt oder eine Tasse Tee trinkt, erfindet sie Gesellschaftsspiele, Lieder und hat sogar die Zeit gefunden, selbst zwei hübsche Kinder zu fabrizieren, um all das an ihnen auszuprobieren. Seit ihrem Debüt 2003 erschienen von Agnès de Lestrade bereits über 20 Bücher in französischer Sprache.

Alle Bücher von Agnès de Lestrade

Cover des Buches Die große Wörterfabrik9783939435563

Die große Wörterfabrik

 (121)
Erschienen am 01.09.2012
Cover des Buches Der Bär und das Wörterglitzern9783958541047

Der Bär und das Wörterglitzern

 (31)
Erschienen am 18.09.2017
Cover des Buches Die Schneiderin des Nebels9783958541306

Die Schneiderin des Nebels

 (15)
Erschienen am 08.10.2018
Cover des Buches Die Geschichte vom Elefanten ...9783407795472

Die Geschichte vom Elefanten ...

 (2)
Erschienen am 03.03.2014
Cover des Buches Der liebste Wolf der Welt9783446209794

Der liebste Wolf der Welt

 (2)
Erschienen am 09.02.2008
Cover des Buches Danas Uhrwerk9783939435716

Danas Uhrwerk

 (1)
Erschienen am 08.01.2013
Cover des Buches Die Geschichte vom Nilpferd ...9783407821201

Die Geschichte vom Nilpferd ...

 (0)
Erschienen am 11.07.2016

Neue Rezensionen zu Agnès de Lestrade

Neu

Rezension zu "Die Schneiderin des Nebels" von Agnès de Lestrade

Zauberhafte Bilder
Ramgardiavor 16 Tagen

Gelb ist die Hauptfarbe dieses bezaubernden Bilderbuchs und dann natürlich der graue Nebel, der sich zunächst über alle Seiten legt. Graue Pergamentseiten lassen die Bilder auf den Seiten nebelig erscheinen. Da sehen wir das kleine Mädchen mit den dunklen Haaren im Nebel stehen. Sie heißt Rosa und fängt mit einem Netz den Nebel ein um daraus Kleider herzustellen, die sehr gefragt sind. In Mitten der verschwommenen Landschaft sitz sie mit einer rieseigen Spindel, wie sehen die eigenartigen Wesen, die ihre Kleider tragen, die sich Stoff für ihren Spiegel wünschen, damit sie die Falten nicht mehr sehen oder sie wollen damit ihre Schulden verstecken. Dann erhält Rosa einen Brief von ihrem lange verschollenen Vater, er will sie besuchen. Aus dem Nebel tauchen ihre Erinnerungen auf und nach dem Lesen des hoffnungsvollen Briefes „ist mit einem Mal Rosas Herz eine Sonne“. Sie liegt vertraut an der Schulter ihres Vaters und gibt ihm ein Geschenk, sie hat ich eine Decke aus Sonnenstrahlen gewebt.

Poetische Bilder geben der fantastischen Geschichte einen hinreißenden Rahmen. Ein Buch das Hoffnung macht und den Nebel verschwinden lässt. Ob das Buch schon für Vierjährige geeignet ist, mag ich bezweifeln.

 

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Rezension zu "Die Schneiderin des Nebels" von Agnès de Lestrade

Eine Entfremdung
SternchenBlauvor 2 Monaten

Als ich das Buch aufgeschlagen habe, war ich sofort verzaubert: Schon vor der Seite mit dem Titel ist eine transparente Seite mit einer filigranen Seite eingefügt. Und Seiten aus Transparentpapier ziehen sich durch das ganze Buch, sie verdecken die darauffolgenden Seiten nur zum Teil und diese ungewöhnliche Form ist stark mit dem Inhalt verwoben. Rosa verwebt den Nebel zu Kleidungsstücken, Vorhängen und Teppichen, die immer wieder vergehen.

„Rosas Stoffe sind heiß begehrt.“

Denn die Menschen decken damit jenes ab, das sie nicht sehen möchten. 

Dann bekommt Rosa einen Brief ihres Vaters und sie kann endlich die Verletzung ihrer Kindheit erkennen, wo sie den Vater verloren hat. Der Nebel lichtet sich und sie kann ihm eine Decke aus Sonnenstrahlen weben.

„Aber warum?“, hat mein Sohn gefragt, als ich ihm das Buch vorgelesen haben. Er bezog sich auf die Sonnenstrahlen. Und ich hatte ein ähnliches Warum, als ich das Buch zum ersten Mal zugeklappt habe. Was hakt da für mich, dass ich dieses Buch zwar ästhetisch wunderschön finde, aber trotzdem so ein starkes Unbehagen habe? Es schlossen sich immer mehr Fragen an.

Soll der Mutter die Schuld gegeben werden, weil sie den Vater nie wieder erwähnt hat? Soll hier der Mutter etwa gar Eltern-Kind-Entfremdung unterstellt werden? Das fände ich in vielerlei Hinsicht heikel. Zum Glück hat die WHO kürzlich entschieden die „Parental Alimentation“, die von sogenannten Männerrechtlern gerne mal ins Feld geführt wird, vollständig aus der neuen ICD-11 Datenbank zu entfernen. Das würde auch in diesem Fall überhaupt nicht passen.

Und hier gab es Streit, der Vater geht und meldet sich dann nie wieder. Warum? Wie bringt man das als Elternteil übers Herz? Und es geht um Jahre, immerhin steht im Buch: „Groß werden, trotz dieser Leere.“ Aber wie kann der Vater dann schreiben: „Für dich bin ich immer da“, wenn er es doch jahrelang nicht war. Und dann fängt Rosa an zu machen und zu tun und vorzubereiten. Hier dreht sich die Verantwortung zwischen Kind und Eltern um. Und wie kann man den Vater in dem Zusammenhang später sagen lassen: „Für dich habe ich alle Zeit der Welt“??? Das nimmt die Ängste und Nöte von verlassenen Kindern nicht ernst, denn am Ende ist eben nicht alles gut und aus Sonnenstrahlen gewebt. Da passt dann die wunderschöne Ästhetik mit dem Transparentpapier nicht mehr.

Für meinen 8jährigen war auch völlig unverständlich, warum der Vater geht, und wie das alles zusammenhängt. Ich denke, dass kleinere Kinder bei diesem Buch noch größere Probleme haben werden. Vielleicht ist das Buch ja auch eher etwas für Erwachsene, die verlassen wurden, und nun damit ihr inneres Kind heilen können. Als Kinderbuch finde ich es ungeeignet. 

Der Mixtvision-Verlag verlegt viele tolle Bücher, wir lieben z.B. „Fitz Fups muss weg“ ganzem Herzen geliebt. Umso mehr bedauere ich meine Bewertung, aber hier hakt mir bei der Aussage leider viel zu viel. Für die Ästhetik würde ich ohne Zögern 5 Sterne vergeben, für die Aussage 0. So komme ich auf 2,5 und runde leider ab.

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Rezension zu "Die große Wörterfabrik" von Agnès de Lestrade

Marie und Paul
Hoppsivor 3 Monaten

Klappentext

Es gibt ein Land, in dem die Menschen fast gar nicht reden. In diesem sonderbaren Land muss man die Wörter kaufen und sie schlucken, um sie aussprechen zu können. Der kleine Paul braucht dringend Wörter, um der hübschen Marie sein Herz zu öffnen. Aber wie soll er das machen? Denn für all das, was er ihr gerne sagen würde, bräuchte er ein Vermögen.

Inhalt & Meinung

Auf dieses Buch bin ich kürzlich gestoßen nachdem wir schon ganz verzaubert von dem Bilderbuch „Im Garten der Pusteblumen“ waren. Dieses Buch ist einzigartig denn es zeigt auf wundervolle Art und Weise welchen Wert Wörter haben und das wir diesen ganz oft gar nicht mehr wahrnehmen.  Die Illustrationen sind sehr liebevoll und wunderschön. Meine Kinder konnten sich gar nicht satt sehen. Besonders begeistert war meine Tochter von Marie mit ihrem kirschroten Kleid. Wie wäre es wenn jedes Wort gekauft werden müsste und nur diejenigen die wirklich viel Geld haben, auch viele Wörter besitzen können und diese nutzen können? Das Bilderbuch regt sehr zum Nachdenken an. Wie wertvoll sind unsere Wörter eigentlich und es gibt doch einige Situationen in denen es keine Wörter braucht. Ist es nicht fantastisch das es immer wieder Menschen in unserem Leben gibt mit denen wir uns auch ohne Worte gut verstehen. Und manchmal ist ein einziges Wort wertvoller als alle Wörter der Welt. Ein Bilderbuch welches wir uns noch sehr oft anschauen werden.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Der Bär und das Wörterglitzernundefined


Weihnachtszeit ist Buchschenkzeit!

Kennt ihr das auch? Auf einmal sind die Regale der Supermärkte voll mit Lebkuchen, Stollen und Zimtsternen. Plötzlich sind die Straßen in der Stadt hell erleuchtet und wie durch ein Wunder steht der Weihnachtsmarkt da. Mal wieder ist die Zeit ganz schnell vergangen, Weihnachten steht plötzlich vor der Tür und man hat noch nicht alle Geschenke besorgt!

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Gib im Adressfeld bitte unbedingt die Adresse der Person an, die beschenkt werden soll und nicht deine eigene.

Sollten wir deinen Beitrag auslosen, schicken wir ein schön verpacktes Weihnachtsgeschenk mit dem Buch, süßen Leckereien, kleinen Überraschungen und einer Grußbotschaft in deinem Namen auf den Weg zu deinem Wunsch-Beschenkten.

Zusammen mit mixtvision verlosen wir 5 Exemplare des liebevoll illustrierten Kinderbuches "Der Bär und das Wörterglitzern" von Agnès de Lestrade und Valeria Docampo.

Zum Inhalt
"Ganz am Rand der Bücher ist eine Geschichte, die zu mir spricht. Aber ich antworte nicht. In diesem Buch ist die Stille König. Die Wörter necken, schubsen, kratzen mich." Eine zarte Geschichte über die Kraft der Sprache und den Mut, Neues zu wagen.
105 BeiträgeVerlosung beendet

Wow, was für ein Auftakt auf der Leipziger Buchmesse: Die App zu unserem Bilderbuch Die große Wörterfabrik (http://www.diewoerterfabrik.de) wurde mit dem Leipziger Lesekompass ausgezeichnet und gleich zwei unserer Titel stehen auf der Nominierungsliste für den Deutschen Jugendliteraturpreis

In der Sparte Jugendbuch hat die Kritikerjury Die Sprache des Wassers (http://bit.ly/1fUZkVl) nominiert. Das Bilderbuch Die Ton-Angeber (http://bit.ly/1c0ge5l) hat es in der Sparte Sachbuch auf die Nominierungsliste geschafft. 

Wir freuen uns riesig mit unseren nominierten Künstlern!
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