Agnes-Marie Grisebach Eine Frau Jahrgang 13

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Inhaltsangabe zu „Eine Frau Jahrgang 13“ von Agnes-Marie Grisebach

Erika Kernrebe muß von frühester Kindheit an lernen, das, was sie hat, wieder zu verlieren: die Mutter, die Ersatzmütter, das Zuhause, die großen Lieben, die Wohnung, die Verwandten, das Geld, den Besitz, den Ehemann und die Heimat. Ihre spannende Lebensgeschichte, beispielhaft für diese Frauengeneration, führt durch die Weimarer Republik, durch Nazideutschland und die Deutsche Demokratische Republik bis zum Jahr 1951, sie führt nach Berlin, München, Pommern und Mecklenburg. Am Ende steht sie mit vier Kindern, zwei Koffern, fünf Rucksäcken, ohne Geld in der Bundesrepublik und fängt, 38 Jahre alt, noch einmal ganz von vorn an. (Quelle:'Flexibler Einband/01.02.2005')

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  • Rezension zu "Eine Frau Jahrgang 13" von Agnes-Marie Grisebach

    Eine Frau Jahrgang 13
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. July 2012 um 08:38

    Agnes-Marie Grisebach, Jahrgang 13, ist eine von vielen Millionen Frauen und Müttern, die die dunkle Zeit Deutschlands hautnah miterlebten und irgendwie auch überlebten. Doch nur wenigen ist es gelungen ihre Lebensgeschichte so lebendig, so tiefgreifend- menschlich und spannend zu erzählen wie der Frau Grisebach. Sie selbst konnte erst im hohen Alter wirklich Zeit für das Schreiben finden, was sie dann auch sehr gut genutzt hat. Ihre Bücher sind eine wunderbare Zeitreise in die Zeit der Zwanziger Jahre bis zum Kriegsende (Eine Frau Jahrgang 13). Ihre Erlebnisse der Flucht in den Westen und die Nachkriegsjahre beschreibt sie im zweiten Band. ( Eine Frau im Westen) Schon über neunzigjährig schaut sie in ihrem dritten Buch ( Von Anfang zu Anfang) noch mal zurück und erzählt von der deutschen Wiedervereinigung und ihrem persönlichen Glück im Haus ihrer Kindheit. … doch bis dahin ist es ein langer beschwerlicher Weg. Frau Grisebach ist es in ihren Büchern gelungen die Geschichte der einfachen Menschen fest zu halten und nachfühlbar darzustellen. Wer vor allem geschichtlich an der Zeit zwischen 1933 bis in die 1965 Jahre interessiert ist….kann in den ersten 2 Bänden diese Lebenszeit der Menschen, sehr gut nachvollziehen ohne dabei müde zu werden. Meine Empfehlung!

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  • Rezension zu "Eine Frau Jahrgang 13" von Agnes-Marie Grisebach

    Eine Frau Jahrgang 13
    Moni 3007

    Moni 3007

    16. August 2010 um 20:26

    Stationen eines bewegten Lebens: Der Weg der Erika Kernrebe führte von Berlin nach München, Pommern und Mecklenburg. Sie arbeitete als Schauspielerin und Bäuerin, als Hausfrau, Gastwirtin und Sekretärin. Sie lernte alles zu verlieren, dennoch nicht aufzugeben und schließlich gegen den Strom zu schwimmen, was zu der damaligen Zeit sehr gefährlich war. Scheinbar wurzellos treibt sie im Strudel der geschichtlichen Ereignisse. Ihre spannende Lebensgeschichte, beispielhaft, für diese Frauengeneration, führt durch die Weimarer Republik, durch Nazideutschland und die Deutsche Demokratische Republik bis zum Jahr 1951. Am Ende steht sie mit 4 Kindern, 2 Koffern, 5 Rucksäcken, ohne Geld in der Bundesrepublik Deutschland und fängt, 38 Jahre alt, noch einmal ganz von vorne an. Dies ist keine Biografie, allerdings merkt man ganz deutlich, das Frau Grisebach aus eigenen Erfahrungen schöpft und das ist gut so. Sie hat die damalige Gesellschaft und Zeit überaus genau beschrieben. Sehr eindrucksvoll und erschütternd hat sie u.a. den zweiten Weltkrieg sowie die entbehrungsreiche Nachkriegszeit beschrieben. Ich habe wirklich schon einige solcher Bücher gelesen und sagte nur Hut ab. Ich lese solche Bücher sehr gerne und sind für mich ganz besonders empfehlenswert. Ohne Frage, ein mehr als 5 Sternebuch!

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  • Rezension zu "Eine Frau Jahrgang 13" von Agnes-Marie Grisebach

    Eine Frau Jahrgang 13
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. December 2008 um 13:32

    Ein spannender Roman, der das Leben einer Frau Jahrganz 13 von der Kindheit bis zum Jahr 1952 schildert und dabei konsequent die deutsche Geschichte einbindet: Erster Weltkrieg, Weimarer Republik, Drittes Reich, Vertreibung, DDR und schließlich Republikflucht. Es ist keine Autobiographie, aber da die Autorin auch 1913 geboren wurde, wirkt es fast so und ist sehr lebendig und glaubwürdig erzählt. Ich habe das Buch verschlungen und es hat mich sehr bewegt. Oft musste ich dabei auch an meine eigenen Vorfahrinnen denken!

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