Agnes Hammer

 3.7 Sterne bei 198 Bewertungen
Autorin von Ich blogg dich weg!, Herz, klopf! und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Agnes Hammer

Agnes Hammer wurde 1970 in Kirchen/Sieg geboren und wuchs in einem kleinen Dorf im Westerwald auf. Sie ging dann nach Köln, um Deutsche Philologie, Philosophie und Soziologie zu studieren. Nach ihrem Studium begann sie in einem großen Bildungszentrum zu arbeiten. Im Sept. 2008 veröffentlichte Loewe dann "Bewegliche Ziele", das vom Deutschlandfunk unter die "Besten 7" des Monats November gewählt wurde. Für "Herz, klopf!" wurde ihr vom Deutschen Literaturfond e.V., dem Arbeitskreis für Jugendbuchliteratur und dem Maison Heinrich Heine (Paris) das "Kranichsteiner Stipendium für Jugendliteratur" verliehen, eines der höchstdotiertesten Stipendien im Bereich der Jugendliteratur. Im gleichen Jahr folgte das "Kurd-Laßwitz-Stipendium" der Stadt Gotha, das es Hammer ermöglicht, im Sommer 2011 in Gotha zu leben, dort ihr nächstes Buch zu schreiben und das kulturelle Leben mitzugestalten.

Alle Bücher von Agnes Hammer

Agnes HammerIch blogg dich weg!
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Ich blogg dich weg!
Ich blogg dich weg!
 (81)
Erschienen am 18.03.2013
Agnes HammerHerz, klopf!
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Herz, klopf!
Herz, klopf!
 (32)
Erschienen am 03.03.2014
Agnes HammerDorfbeben
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Dorfbeben
Dorfbeben
 (26)
Erschienen am 01.09.2010
Agnes HammerNacht, komm!
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Nacht, komm!
Nacht, komm!
 (23)
Erschienen am 14.07.2014
Agnes HammerRegionalexpress
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Regionalexpress
Regionalexpress
 (16)
Erschienen am 09.01.2012
Agnes HammerBewegliche Ziele
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Bewegliche Ziele
Bewegliche Ziele
 (15)
Erschienen am 09.01.2012
Agnes HammerNächster Halt: Dschihad
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Nächster Halt: Dschihad
Nächster Halt: Dschihad
 (5)
Erschienen am 18.01.2016
Agnes HammerCool bleiben bei Konflikten
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Cool bleiben bei Konflikten
Cool bleiben bei Konflikten
 (0)
Erschienen am 09.06.2011

Interview mit Agnes Hammer

Beschreibung

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Ich schreibe eigentlich Geschichten, seit ich lesen und schreiben kann, wenn auch mit Unterbrechungen. Vieles ist nie für eine Veröffentlichung gedacht, sondern eher ein Ausprobieren. Der erste Text, der von mir erschienen ist („Bewegliche Ziele“), wurde in der ersten Fassung in ein paar Wochen im Sommer geschrieben und dann – mit großen Pausen dazwischen- zwei Jahre lang immer wieder verändert. Ich habe ihn dann im „Hans-im-Glück“-Wettbewerb der Stadt Limburg eingereicht, und er erreichte dort den dritten Platz. Dann habe ich mich nach einer Agentin umgesehen, und Alexandra Legath von der Agentur Weniger konnte ihn dann bei Loewe unterbringen.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Momentan lese ich alles von Christine Nöstlinger, was ich in die Finger kriegen kann. Vieles habe ich als Jugendliche schon einmal gelesen, und ich bin oft ganz verwundert, an wie viel ich mich erinnere: An bestimmte Wendungen und an bestimmte Ausdrücke, die Nöstlinger in ihren Texten erfindet und die bei mir anscheinend in einem „passiven Lese/Wortschatz“ gespeichert sind. Ich mag Nöstlingers Wienerisch und wie sie „Geschichten von nebenan“ erzählt.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Das ist ganz unterschiedlich. Bei „Bewegliche Ziele“ hatte ich ein Bündel Briefe, die mit mein damaliger Freund aus den JVAs, in denen er saß, geschrieben hat. Damals war ich sechzehn, und lebte nicht gerade in einem behüteten Umfeld. Als ich die eigentliche Idee zu den fünf Jugendlichen in „Bewegliche Ziele“ hatte, machte ich gerade die Weiterbildung zur Anti-Aggressions-Trainerin und musste irgendwohin mit den ganzen Gefühlen, die diese Weiterbildung bei mir ausgelöst hat. Bei „Herz, Klopf!“ habe ich Lissy geträumt und bin mit der Figur im Kopf aufgestanden. Das war merkwürdig, weil alles, was ich mir später für Lissy ausgedacht habe, schon in diesem Traum angelegt war. Die erste Idee zu „Dorfbeben“ hatte ich, als ich meine Mutter auf einer Seniorenfahrt bis nach Rom und Assisi begleitet habe. Das war in den frühen Neunzigern. Ich saß meistens im Bus, schaute auf die Autobahn und träumte mir die Geschichte zusammen. Die Annahme, die ich oft über mich lese, nämlich, dass ich diese Texte schreibe, weil ich sozial benachteiligte Jugendliche unterrichte, ist ziemlich verkürzt. Ich unterrichte diese Jugendlichen, weil ich vieles aus ihrem Leben kenne. Und diese – meine eigenen Erfahrungen – kommen auch in meinen Texten vor.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Natürlich mache ich Lesungen, und treffe dort Leser und Leserinnen. Oft ergibt sich dann eine Diskussion, die sich um „Gewalt“ dreht und wie man damit umgehen soll. Gewalt, Mobbing und wie man sich dagegen wehrt, ist einfach ein großes Thema. Aber ich lese im Internet auch Blogs, wo sich Leser – meistens sind es ja Leserinnen – ganz unbefangen austauschen. Richtig berührt bin ich, wenn eine Schulklasse eines meiner Bücher gelesen hat, und dann eine Sammelrezension im Netz schreibt. Oft sind das Jugendliche, die sonst nicht lesen, und wenn sie dann etwas mit meinen Texten anfangen können… Das ist schön! Im letzten Jahr habe ich Ausschnitte aus „Bewegliche Ziele“ in die Klasse für den Externen Hauptschulabschluss mitgenommen und daran geübt, Personen zu charakterisieren. Das war für mich sehr spannend, weil die Schüler nicht wussten, dass es Texte von mir waren. Ich hab’s ihnen aber zum Schluss gesagt und mich bedankt. Meine Schüler und Schülerinnen im Berufsbildungszentrum wissen normalerweise nicht, dass Bücher von mir erschienen sind. Die Leseeindrücke der Jugendlichen in meinem privaten Umfeld, meine Nichten und von Mädchen, die ich vom Reitstall her kenne, sind oft ehrlicher und in gewisser Weise „unverbildeter“ als die der Erwachsenen, und das hilft mir viel für den Text, an dem ich arbeite.

Wann und was liest Du selbst?

Da ich kein Auto habe, lese ich oft in der Straßenbahn und im Zug. Und abends im Bett, oder Sonntag nachmittags auf dem Sofa. Wenn mich ein Buch richtig packt und ich am nächsten Tag nicht früh aufstehen muss, lese ich auch schon mal eine Nacht durch. Ich lese alles – also momentan bin ich ja in der Nöstlinger-Phase - und halte die Unterscheidung zwischen Unterhaltungs- und ernster Kultur für Quatsch. Ein Text darf anstrengend sein, darf mich ärgern oder mich zum Heulen bringen. Ansonsten halte für mich an das, was Joyce Carol Oates sagt: „Lies viel und ohne dich dafür zu entschuldigen. Lies, was du lesen willst und nicht, was du lesen sollst.“

Neue Rezensionen zu Agnes Hammer

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JRBookvibess avatar

Rezension zu "Dorfbeben" von Agnes Hammer

Ganz in Ordnung
JRBookvibesvor 2 Monaten

Ich empfand es es als ziemlich kurzweiliges Buch. Es lies sich flüssig lesen. Trotz einiger guter Stellen hat mich das Buch nicht ganz mitgenommen. Eine gewisse Distanz blieb leider immer bestehen. Ich hatte danach dieses "Joa, hab ich jetzt gelesen" Gefühl. Ganz gut zum Hirn-entspannen und abends im Bett lesen um müde zu werden, aber bei mir leider kein Buch, dass mir nachhaltig im Gedächtnis bleiben wird.  

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NatisWelts avatar

Rezension zu "Ich blogg dich weg!" von Agnes Hammer

Rezension - Ich blogg dich weg
NatisWeltvor 2 Jahren

Wie man dem Klappentext entnehmen kann schreibt Agnes Hammer in ihrem Buch über Cyber-Mobbing. In der heutigen Zeit ist dies leider keine Seltenheit, denn Täter fühlen sich in der Online-Welt sicher und anonym. Mir gefällt besonders die Protagonistin, die sich die Autorin ausgedacht hat. Julie ist kein "typisches" Mobbing-Opfer…sie ist schön, beliebt und hat Talent. Diese Eigenschaften zeigen das es wirklich jeden von uns treffen kann Opfer von Cyber-Mobbing zuwerden.

Auf 160 Seiten bekommt man Einblick auf die Geschichte aus den verschiedensten Perspektiven. Neben Julie lernen wir eventuelle Täter kennen, aber auch Freunde des Opfers. Ich fand es sehr interessant diesen Verlauf einer Mobbing-Attacke aus den verschiedenen Sichten zubeobachten und mit zuerleben wie die Opfer sich in dieser Situation fühlen. Anfangs war Julie eine junge aufgeweckte Frau….doch nach und nach zerbricht sie durch die Attacken.

Der Schreibstil von Agnes Hammer gefällt mir auch sehr gut und ließ sich leicht und schnell lesen. "Ich blogg dich weg" ist als Schullektüre wirklich sehr gut geeignet, aber man kann es auch durchaus einfach mal so zwischendurch lesen.

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Rezension zu "Ich blogg dich weg!" von Agnes Hammer

Ich hatte mehr von dem Buch erwartet
nadines-leseweltvor 3 Jahren

Julie ist schön, beliebt und kann wundervoll singen. Zusammen mit ihrer Band will sie am Schulfest auftreten. Doch wie aus dem Nichts erhält Julie gemeine E-Mails, Beschimpfungen, Drohungen. Dann taucht im Internet ein gefaktes Facebook-Profil auf, das Julie als arrogante Zicke darstellt. Im Nu lästern Klassenkameraden und wildfremde User online über sie. Julie verzweifelt. Wer tut ihr das an? Als sie auch noch die Band verlassen soll und die Drohungen in Gewalt umschlagen, eskaliert die Situation.

Julie erhält plötzlich eMails von einem Fremden oder einer Fremden, mit Beschimpfungen. Anfangs reagiert sie noch darauf, doch dann lässt sie es. Und plötzlich taucht ein gefaktes Facebook-Profil von ihr auf. Es tauchen immer mehr Beschimpfungen im Netz auf, Julie weiß sich nicht mehr zu helfen. Sogar ihre Band leidet unter der Situation.Julie ist beliebt, schön und hat eine wundervolle Stimme. Doch dann wird sie um Mobbing Opfer und wehrt sich erst nicht. Das hat mich irgendwie gestört, erst ihr Bruder weckt sie auf und dabei ist er nicht einmal da, sondern im Ausland.Ich konnte Julie in manchen Situationen verstehen, in anderen wider rum nicht.Das Buch dreht sich um Julie, wird aber aus vielen verschiedenen Sichten erzählt. Einige Sichten waren interessant, andere hätte ich jetzt nicht unbedingt lesen müssen.Von der Geschichte hatte ich mir eigentlich mehr erhofft, ich hab eigentlich nur weitergelesen weil ich wissen wollte wer dahinter steckt. Ich glaub sonst hätte ich das Buch abgebrochen. Das Ende ist mir leider viel zu offen, es bleiben einfach viel zu viele Fragen offen, sowas mag ich gar nicht.
Fazit:Ich hatte mehr von dem Buch erwartet. Trotzdem war es eine nette, kleine Geschichte für Zwischendurch. Deswegen gibt es 3 Sterne für dieses Buch.

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Gespräche aus der Community

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hallo, ich bräuchte dringend bitte eine antwort...warum heißt das buch dorfbeben genau dorfbeben?? brauche schnelle antwort bitte...
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servus ich bins nochmal, ich brauche jetzt nur noch eine biografie von der agnes hammer aber flott wenns geht... naja muss halt morgen halten xD
Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
Das man sich nciht mal selbstverantwortlich um seine aufgaben kümmern kann...
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