Agnes Hammer Ich blogg dich weg!

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Inhaltsangabe zu „Ich blogg dich weg!“ von Agnes Hammer

Julie ist schön, beliebt und kann wundervoll singen. Zusammen mit ihrer Band will sie am Schulfest auftreten. Doch wie aus dem Nichts erhält Julie gemeine E-Mails, Beschimpfungen, Drohungen. Dann taucht im Internet ein gefaktes Facebook-Profil auf, das Julie als arrogante Zicke darstellt. Im Nu lästern Klassenkameraden und wildfremde User online über sie.
Julie verzweifelt. Wer tut ihr das an? Als sie auch noch die Band verlassen soll und die Drohungen in Gewalt umschlagen, eskaliert die Situation.

An einem Vormittag weggelesen. Sehr wichtiges Thema! Das Ende hätte etwas ausführlicher sein können, ansonsten gut umgesetzt.

— MiSS_SPEECHLESS

Klasse Schullektüre!

— Rstone

Nicht so, wie ich erwartet hätte. Das Mobbingopfer war mir unsympathisch... Guter Ansatz zu diesem wichtigen Thema, aber noch Potential.

— Anchesenamun

Schönes Buch mit einer spannenden Geschichte. Man muss sich nur erst an die ganzen Namen und an die unterschiedlichen Perspektiven gewöhnen.

— Meise

Mobbing ist in dieser Zeit sehr schlimm geworden und dieses Buch öffnet einen die Augen, wie schlimm und vorallem wie schnell es gehen kann.

— tigger0705

"Ich blogg dich weg" ist definitiv eines jener Bücher, das im Unterricht gelesen und besprochen werden sollte!

— leselurch

Spannende Unterhaltung rund um ein immer wieder aktuelles und schockierendes Thema. Absolute Leseempfehlung!

— his_and_her_books

Kurz und lehrreich!!!

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  • Rezension - Ich blogg dich weg

    Ich blogg dich weg!

    NatisWelt

    15. April 2017 um 23:37

    Wie man dem Klappentext entnehmen kann schreibt Agnes Hammer in ihrem Buch über Cyber-Mobbing. In der heutigen Zeit ist dies leider keine Seltenheit, denn Täter fühlen sich in der Online-Welt sicher und anonym. Mir gefällt besonders die Protagonistin, die sich die Autorin ausgedacht hat. Julie ist kein "typisches" Mobbing-Opfer…sie ist schön, beliebt und hat Talent. Diese Eigenschaften zeigen das es wirklich jeden von uns treffen kann Opfer von Cyber-Mobbing zuwerden. Auf 160 Seiten bekommt man Einblick auf die Geschichte aus den verschiedensten Perspektiven. Neben Julie lernen wir eventuelle Täter kennen, aber auch Freunde des Opfers. Ich fand es sehr interessant diesen Verlauf einer Mobbing-Attacke aus den verschiedenen Sichten zubeobachten und mit zuerleben wie die Opfer sich in dieser Situation fühlen. Anfangs war Julie eine junge aufgeweckte Frau….doch nach und nach zerbricht sie durch die Attacken. Der Schreibstil von Agnes Hammer gefällt mir auch sehr gut und ließ sich leicht und schnell lesen. "Ich blogg dich weg" ist als Schullektüre wirklich sehr gut geeignet, aber man kann es auch durchaus einfach mal so zwischendurch lesen.

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  • Ich hatte mehr von dem Buch erwartet

    Ich blogg dich weg!

    nadines-lesewelt

    09. February 2016 um 18:26

    Julie ist schön, beliebt und kann wundervoll singen. Zusammen mit ihrer Band will sie am Schulfest auftreten. Doch wie aus dem Nichts erhält Julie gemeine E-Mails, Beschimpfungen, Drohungen. Dann taucht im Internet ein gefaktes Facebook-Profil auf, das Julie als arrogante Zicke darstellt. Im Nu lästern Klassenkameraden und wildfremde User online über sie. Julie verzweifelt. Wer tut ihr das an? Als sie auch noch die Band verlassen soll und die Drohungen in Gewalt umschlagen, eskaliert die Situation. Julie erhält plötzlich eMails von einem Fremden oder einer Fremden, mit Beschimpfungen. Anfangs reagiert sie noch darauf, doch dann lässt sie es. Und plötzlich taucht ein gefaktes Facebook-Profil von ihr auf. Es tauchen immer mehr Beschimpfungen im Netz auf, Julie weiß sich nicht mehr zu helfen. Sogar ihre Band leidet unter der Situation.Julie ist beliebt, schön und hat eine wundervolle Stimme. Doch dann wird sie um Mobbing Opfer und wehrt sich erst nicht. Das hat mich irgendwie gestört, erst ihr Bruder weckt sie auf und dabei ist er nicht einmal da, sondern im Ausland.Ich konnte Julie in manchen Situationen verstehen, in anderen wider rum nicht.Das Buch dreht sich um Julie, wird aber aus vielen verschiedenen Sichten erzählt. Einige Sichten waren interessant, andere hätte ich jetzt nicht unbedingt lesen müssen.Von der Geschichte hatte ich mir eigentlich mehr erhofft, ich hab eigentlich nur weitergelesen weil ich wissen wollte wer dahinter steckt. Ich glaub sonst hätte ich das Buch abgebrochen. Das Ende ist mir leider viel zu offen, es bleiben einfach viel zu viele Fragen offen, sowas mag ich gar nicht. Fazit:Ich hatte mehr von dem Buch erwartet. Trotzdem war es eine nette, kleine Geschichte für Zwischendurch. Deswegen gibt es 3 Sterne für dieses Buch.

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  • Mobbing perfekt umgesetzt

    Ich blogg dich weg!

    trollchen

    08. April 2014 um 12:25

    Ich blogg dich weg Ich habe dieses Buch als ebook  gelesen und das Buch hat 100 Seiten und als Buch 160 Seiten. Herausgeber ist Loewe; Auflage: 1 (18. März 2013). Kurzinhalt: Julie ist schön, beliebt und kann wundervoll singen. Zusammen mit ihrer Band will sie am Schulfest auftreten. Doch wie aus dem Nichts erhält Julie gemeine E-Mails, Beschimpfungen, Drohungen. Dann taucht im Internet ein gefaktes Facebook-Profil auf, das Julie als arrogante Zicke darstellt. Im Nu lästern Klassenkameraden und wildfremde User online über sie. Julie verzweifelt. Wer tut ihr das an? Als sie auch noch die Band verlassen soll und die Drohungen in Gewalt umschlagen, eskaliert die Situation. Meine Meinung: Ich lese gern mal ein Jugendbuch und gerade dann, wenn es um Cybermobbing geht, denn das wird ja immer krasser und immer mehr heutzutage im Netz. Gelesen hat sich dieses Buch fast wie von allein, durch die relativ kurzen Kapitel und man hat auch immer mal die Sichtweise von anderen mitbekommen, denn es ging nicht nur aus der Sicht von Julie, sondern auch von den anderen. Und die Autorin hat es auch verstanden, nicht gleich mit dem Täter zu kommen, sondern erst einmal den Leser in die Irre zu führen. Dieses Buch lohnt sich auch sehr für die Schulllektüre, wie die Welle, denn aus dem Buch kann man sehr viel lernen, was man auf Facebook mit einem Kommentar machen kann, oder was ein Video so anrichten kann. Ausserdem wurde sehr gut der Aspekt gezeigt, dass es nicht so einfach ist, einfach mit den Eltern, auch wenn der Vater Anwalt ist, reden kann. Und so zieht sich Julie immer weiter zurück und findet an sich Sachen, die eigentlich gut sind, aber die sie jetzt falsch sieht. Und sie kann niemanden mehr trauen und das ist höchste Psychologie, die in dem Buch sehr gut umgesetzt wurde. Mein Fazit: Absolut lesenswert, auch für Jugendliche, die das schon durch machen mussten oder als Schullektüre. Ein tolles Buch über das Thema Mobbing, was sehr gut erlebbar wird durch diese Lektüre. Top, 5 Sterne.

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  • Ich blogg dich weg! ~ Agnes Hammer {Rezension von WONDERFUL nothing else. BOOKS}

    Ich blogg dich weg!

    maristicated

    22. March 2014 um 16:51

    Erster Satz "Ich halte das lange Streichholz an die erste der Gartenfackeln." Inhaltsangabe Julie ist beliebt, mit ihrer Band "Jase Noju" hat sie Riesenerfolge, und ist als Leadsängerin wunderhübsch. Eigentlich wär ihr Leben perfekt, jedenfalls fühlt es sich auf ihrer Sommerparty so an. Sie geben noch einen Song zu ihrem Besten; immerhin müssen sie für das Schulfest üben, bei dem sie auftreten wollen. Doch dann erreicht Julie eine bitterböse E-Mail. "Julie, du bist eine eingebildete Sumpfkuh. Das denken übrigens alle." Stüpp 7. Anfangs kann Julie darüber lachen, und den Stüpp einen Feigling nennen, aber die Mails kommen öfters, werden gemeiner und beleidigender. Es taucht sogar ein gefaktes Facebook-Profil aus, welches Julie als dumme, eingebildete Kuh darstellt. Erstaunlich viele wenden sich von ihr ab, glauben, was auf der Internetseite erzählt wird. Aber irgendwann schlägt das Mobbing auch in Gewalt über. Die, die weggesehen haben, müssen sich nun auf eine Seite stellen, und die, die es waren, sich melden. Es ist höchste Zeit, dass Julie erfährt, wer hinter diesem Stüpp 7 steckt. Meinungsäusserung Das Buch ist in sehr einfacher Sprache gehalten. Und auch wenn ich manchmal poetische Passagen liebe, waren sie bei diesem Buch einfach nicht nötig. Die Autorin beschreibt in ihrem Perspektivenwechsel die Situation so echt, dass man sich in Julies schrecklicher Welt gefangen fühlt, und mit ihr verzweifelt nach einem Ausweg sucht. Allerdings hätte das ganz für mich noch mehr auf einer beschreibender Basis sein können, denn die Handlung schreitet voran und voran, ohne auch nur einen kurzen Stopp zu machen. Trotzdem - vor Allem TOP!, wenn man ein Buch zu Cybermobbing sucht, denn es erzählt wenig ausschmückend und direkt von solch einer schlimmen Geschichte, die sich leider in echt auch ganz ähnlich abgespielt hat. Fazit Ein wunderbares, einfaches, kurzes Buch, welches von einem brandaktuellen Thema erzählt. Schlicht berührend!   Ganze Rezension auf WONDERFUL nothing else. BOOKS.

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  • Tolle Idee, aber....

    Ich blogg dich weg!

    Rebel_Heart

    19. February 2014 um 22:44

    Schon so oft bin ich auf anderen Blogs gewesen oder habe beim Vorbeischleichen in der Timeline dieses Buch entdeckt. Allein der Titel ist für uns Blogger ja wie gemacht, auch wenn ein sehr ernstes Thema dahinter steckt: Mobbing. Gestern habe ich es mir endlich vorgenommen und es auch recht schnell durchgehabt. Julie hat das, wovon fast alle Mädchen in ihrem Alter träumen.  Sie ist schön, in der Schule unglaublich beliebt und zudem noch mit ihrer Band als Sängerin mehr oder weniger erfolgreich. Eines Tages jedoch erhält sie merkwürdige Drohmails, in welchem sie beschimpft und beleidigt wird und dann taucht im Internet auch noch ein gefaktes Profil von mir auf, welches Julie als eingebildete und arrogante Zicke darstellt. Julie weiss nicht, wer dahinter steckt, wer sie dort so schnell macht und doch verfehlt all das seine Wirkung nicht und Julie bekommt schon bald den Hass und die Verleumdungen fast aller Schüler zu spüren. Sogar wildfremde User, welche sie noch nie gesehen oder gesprochen haben, ziehen plötzlich über sie her und Julie steht plötzlich vor dem Nichts. Keine Freunde, keine Band, kein vernünftiges Leben und als sie schließlich sogar noch körperlich bedroht wird, eskaliert die Situation vollends. Der Schreibstil der Autorin hat mir recht gut gefallen und auch die Tatsache, dass die mit dem Thema Mobbing ein Thema aufgreift, welches auch heute noch relevant ist, vielleicht sogar mehr als früher. Julie ist ein typischer Teenager. Sie hat Freunde, die hat eine Band, in der sie die Sängerin ist und ist mitunter das beliebeste Mädchen der Schule.  All das ändert sich mit den Drohmails, mit dem Facebookprofil und schon bald weiss Julie nicht mal mehr, wem sie überhaupt noch vertrauen kann. Einseits hat mir dieses Buch schon gefallen, aber auf der anderen Seite habe ich mich schon gefragt, warum niemand der Erwachsenen auch nur irgendwa bemerkt hat, warum es völlig normal ist, dass Julie sprichwörtlich wie der letzte Zombie rumrennt, nachdem sie vorhin wirklich ganz anders war. Der erste, dem sie sich anvertraut, ist Noah. Ihr Bruder ist für eine bestimmte Zeit in England und er ist es auch, der sie davon überzeugt, mit ihren Eltern zu reden.  Der Teil, der mich wirklich massig gestört hat, war die Tatsache, dass ich bereits nach wenigen Zeiten wusste. Ein bisschen hat mir das schon den Lesefluss genommen, zumal mich mein Gefühl am Ende nicht mal betrogen hat. Auch die Erklärug, warum besagte Perons das alles gwtan hat, fand ich nicht sonderlich zufriedenstellend, eher im Gegenteil. 3 von 5 Schneeflöckchenbäume, für ein Buch, welches zwar ein enrstes Thema beinhaltet, mich ingesamt aber nicht begeistert konnte.

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  • Ich blogg dich weg! ~ Agnes Hammer

    Ich blogg dich weg!

    WONDERFULnothingelseBOOKS

    29. November 2013 um 18:57

    Infos zum Buch Titel: Ich blogg dich wegAutorin: Agnes HammerGenre: Real-Life (mit wahrer Begebenheit)Verlag: LoeweSeitenanzahl: 159Fassung: TaschenbuchEinzelband oder Reihe: Einzelband Preis: 5,95 Euro [D] ISBN: 978-3-7855-7706-6 Erster Satz "Ich halte das lange Streichholz an die erste der Gartenfackeln." Inhaltsangabe Julie ist beliebt, mit ihrer Band "Jase Noju" hat sie Riesenerfolge, und ist als Leadsängerin wunderhübsch. Eigentlich wär ihr Leben perfekt, jedenfalls fühlt es sich auf ihrer Sommerparty so an. Sie geben noch einen Song zu ihrem Besten; immerhin müssen sie für das Schulfest üben, bei dem sie auftreten wollen. Doch dann erreicht Julie eine bitterböse E-Mail. "Julie, du bist eine eingebildete Sumpfkuh. Das denken übrigens alle." Stüpp 7. Anfangs kann Julie darüber lachen, und den Stüpp einen Feigling nennen, aber die Mails kommen öfters, werden gemeiner und beleidigender. Es taucht sogar ein gefaktes Facebook-Profil aus, welches Julie als dumme, eingebildete Kuh darstellt. Erstaunlich viele wenden sich von ihr ab, glauben, was auf der Internetseite erzählt wird. Aber irgendwann schlägt das Mobbing auch in Gewalt über. Die, die weggesehen haben, müssen sich nun auf eine Seite stellen, und die, die es waren, sich melden. Es ist höchste Zeit, dass Julie erfährt, wer hinter diesem Stüpp 7 steckt. Meinungsäusserung Das Buch ist in sehr einfacher Sprache gehalten. Und auch wenn ich manchmal poetische Passagen liebe, waren sie bei diesem Buch einfach nicht nötig. Die Autorin beschreibt in ihrem Perspektivenwechsel die Situation so echt, dass man sich in Julies schrecklicher Welt gefangen fühlt, und mit ihr verzweifelt nach einem Ausweg sucht. Allerdings hätte das ganz für mich noch mehr auf einer beschreibender Basis sein können, denn die Handlung schreitet voran und voran, ohne auch nur einen kurzen Stopp zu machen. Trotzdem - vor Allem TOP!, wenn man ein Buch zu Cybermobbing sucht, denn es erzählt wenig ausschmückend und direkt von solch einer schlimmen Geschichte, die sich leider in echt auch ganz ähnlich abgespielt hat. Fazit Ein wunderbares, einfaches, kurzes Buch, welches von einem brandaktuellen Thema erzählt. Schlicht berührend! Sterne ****

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  • Nah an der Realität

    Ich blogg dich weg!

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. September 2013 um 09:56

    Inhalt:Julie ist schön, beliebt und kann wundervoll singen. Zusammen mit ihrer Band will sie beim Schulfest auftreten. Doch wie aus dem Nichts erhält Julie gemeine E-Mails, Beschimpfungen, Drohungen. Dann taucht im Internet ein gefaktes Facebook-Profil auf, das Julie als arrogante Zicke darstellt. Im Nu lästern Klassenkameraden und wildfremde User online über sie ab. Julie verzweifelt daran. Wer tut ihr das an? Die Situation eskaliert, als sie auch noch die Band verlassen soll und die Drohungen in Gewalt umschlagen.  Erster Satz:Nacht,Wald und alles ist dunkel. Meine Meinung: Das Cover ist ganz schlicht gestaltet und durch die Maus kann man erkennen, das es sich um Cyber-Mobbing handelt. Durch das grelle gelb fällt das Buch auf Anhieb auf. Die Idee zu diesem Buch finde ich echt gut. Ich mag es, dass jemand beliebtes zu einem Mobbingopfer wird und nicht jemand unbeliebtes, weil es so sehr gut zeigt, das Mobbing jeden treffen kann. Die Umsetzung hat mir wirklich gut gefallen. Da man immer aus verschiedenen Sichten gelesen hat, konnte man sich in das Opfer und in die Mobber hineinfühlen. Das Buch regt während dem lesen zum Nachdenken an, und selbst mir ist bewusst geworden, dass ich selber vom Opfer zum Mitmobber geworden bin. Auch wenn ich selbst nicht groß was gemacht habe, so wie andere, tut jeder der nichts dagegen unternimmt, dem Opfer weh. Das Buch öffnet einem die Augen zu den eigenen Taten und es macht einen bewusst, wie beeinflussbar man doch ist. Ich hatte bei dem Buch sogar schnell ein paar Verdächtige, die das Fake-Profil erstellt haben könnten und eine direkt ausgeschlossen. Je weiter das Buch voranschritt, desto sicherer wurde ich mir bei einer Person und am Schluss hatte ich die richtige Person vermutet. Das einzige was mir zu Anfang nicht gefallen hat, ist der so schnelle Perspektivenwechsel, da man immer wieder durcheinander kam, wer wer ist. Der Schreibstil war sehr angenehm und schnell zu lesen. Durch das Thema wäre es eine gute Lektüre für eine Schulklasse. Die Charaktere waren sehr individuell. Julie passt von der Beschreibung her so gar nicht zu einem Mobbingopfer, aber es wird deutlich gemacht, dass jeder eines werden kann. Zu manchen Charaktere hat die Rolle des Mobbers so gar nicht gepasst und zu manchen schon mehr. Fazit: Ein wirklich zum Nachdenken anregendes Buch, dass gut als Schullektüre passt. Die Story öffnet einem die Augen. Das Thema wird gezielt behandelt ohne ein zu großes Drum und Dran.

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  • Mobbing in der Schule

    Ich blogg dich weg!

    tigger0705

    17. September 2013 um 09:54

    Mobbing. Eigentlich nicht neu, aber durch die sozialen Netzwerke nimmt es ein Ausmaß an, was ich nicht gedacht hätte. Da werden (vor allem Jugendliche) in der Öffentlichkeit, gedemütigt, beleidigt und schikaniert. Traurig aber war. Das Erschreckende ist, dass es so schnell geht. Innerhalb kürzester Zeit kann man die Leute “fertig machen”. Berichten zu folge, haben sich auch schon einige dieser Personen umgebracht. Was treibt einen Menschen dazu, sich komplett aufzugeben und auch noch das zu glauben, was im Internet über einen gesagt wird? Ich glaube, dass ist schon sehr schwer zu verstehen und vielleicht deshalb holen sich die Betroffenen keine Hilfe. Sie schämen sich und glauben, was Fremde ihnen im Internet erzählen. Die Schattenkämpferin von Schattenwege dachte sich, dieses Thema muss behandelt und öffentlich gemacht werden. Deshalb hat sie eine Wanderbuch-Aktion gestartet. Sie war der Meinung, dass “Ich blogg dich weg” von Agnes Hammer unbedingt von vielen gelesen werden muss. Ich kann ihr da nur zustimmen. Ob es jetzt als Grundlage für den Deutschunterricht dienen sollte, möchte ich nicht weiter ausführen. Schlecht wäre es auf jeden Fall nicht. Agnes Hammer hat mit diesem Buch auf eine ganz wichtige Sache aufmerksam gemacht, die unbedingt besprochen werden muss. Ich meine auch in meiner Schulzeit wurde gemobbt, aber nicht in diesem Ausmaß. Heute landet sofort alles im Internet bei Facebook und YouTube und wer weiß wo sonst noch. In dem Buch geht es um eine beliebte Schülerin (Julie), die eines Tages ohne ersichtlichen Grund öffentlich im Internet gemobbt wird. Es wird ein Fake-Facebook-Profil erstellt und Unwahrheiten über sie erzählt. Zusätzlich bekommt sie anonyme Mails, in denen sie bedroht und schikaniert wird. Julie schämt sich so sehr, dass sie erst mit Niemanden über diese Sache redet, aber auch als sie es macht, kann ihr nur bedingt geholfen werden, da es rechtlich noch eine ziemlich große Grauzone gibt. Die ganzen Anschuldigen und Drohungen machen aus Julie einen Schatten ihrer selbst. Bis es fast in einer Katastrophe endet. Obwohl Julie selber gerade schwer unter Beschuss steht, hat sie sofort einen Verdacht und nur weil diese Person nicht dem “üblichen Standards” entspricht. Für mich war das Ende keine so große Überraschung. Ich hatte mir schon recht früh gedacht, wer dahinter steckt. Schade, dass sich dieser Verdacht dann auch bestätigte. Wer es gewesen ist und ob Julie da wieder herausgekommen ist, müsst ihr selber nach lesen.

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  • Wichtiges Thema, Umsetzung naja...

    Ich blogg dich weg!

    ClaudiaBerlin

    06. September 2013 um 07:18

    Im Rahmen einer Wanderbuchaktion auf Schattenwege durfte ich „Ich blogg dich weg“ lesen. Vielen Dank auch dem Loewe Verlag für das Rezensionsexemplar. Ich hatte ein „erwachseneres“ Buch erwartet, kein Jugendbuch. Der Titel hat mich irritiert und ich finde ihn nicht ganz passend, denn es geht gar nicht um eine Bloggerin. Ganz bewusst hatte ich, als ich von der Wanderbuchaktion erfuhr, nichts mehr zu oder über das Buch gelesen, ganz besonders keine Rezensionen. Mich hat das Buch sehr berührt und an meine Jugend erinnert. Wieder einmal war ich froh, zu einer Zeit jung gewesen zu sein, in der es noch keine Computer und die dazugehörigen sozialen Plattformen gab. Ich habe Mobbing erlebt, obwohl es damals den Begriff noch nicht gab. Über den Inhalt des Buches muss ich nichts schreiben, denke ich. Mir hat gut gefallen, dass es aus der Sicht mehrerer Protagonisten geschrieben wurde, und man so jeden ein wenig kennenlernen konnte. In meinen Augen ZU wenig, aber das lag vielleicht auch an der Kürze des Buches. In meinen Augen konnte so vieles nur „angekratzt“ werden und mir fehlte manchmal etwas Tiefe. Auch gab es meiner Meinung nach viel zu viele Klischees (Lisa, Gothik-Tochter einer Säufermutter, eifersüchtige beste Freundin der überaus beliebten, talentierten und hübschen Hauptdarstellerin) und über die Fake-Profil-Sache bei Facebook konnte ich mich nur wundern. Niemals hätte das bei solch einem beliebten Mädchen funktioniert, das wäre gemeldet worden. Was ich beklemmend mitempfunden habe und ganz schrecklich für mich war, waren die Gefühle zu den Droh-Emails. Dieses Gefühl, einen „Stüpp“ auf dem Rücken zu haben… mir blieb bei Lesen fast die Luft weg. Ich kann mich erinnern, dass ich mich damals zuhause sicher fühlte, egal wie schlimm es in der Schule war, aber selbst das kann Julie nicht. Ich stell mir das sehr schlimm vor. Das Gefühl, sich zu schämen und dass man an seinem Selbstbewusstsein zweifelt, kenne ich auch. Ich habe mich dann in Büchern vergraben und ich konnte erst mit meiner Mutter sprechen, als es wirklich nicht mehr auszuhalten war. Ich hätte mich eher anvertrauen sollen. Ich war auch kein schüchternes Mädchen, oder hässlich oder anders. Deswegen wundert es mich nicht, dass es ein Mädchen wie Julie treffen konnte, denn der Hauptgrund für Mobbing ist in meinen Augen Neid. Zum Glück bin ich erwachsen und ich beobachte mit Schrecken, welche Macht das Internet über unsere Kinder hat. Und welche Ausmaße es annimmt und was für schreckliche Folgen es nach sich zieht. Für mich ein Gesellschaftsproblem und aus diesem Grund meine ich, dass dieses Buch von jungen Jugendlichen gelesen werden sollte. Sicher werden sich die fiesen gemeinen Mobber davon nicht beeinflussen lassen, aber vielleicht erreicht man noch einen Jugendlichen vor der Wandlung zum Mobber. Und man darf keinesfalls die Macht des Internets unterschätzen, aber das ist ,glaube und hoffe ich, in allen Köpfen inzwischen angekommen.

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  • Wichtiges Thema zu klischeehaft umgesetzt

    Ich blogg dich weg!

    Tialda

    08. August 2013 um 20:04

    Rezension: “Ich blogg dich weg!” von Agnes Hammer ist eines dieser Bücher, die in letzter Zeit im Netz kursieren – man kommt nicht daran vorbei. Deshalb war ich richtig gespannt darauf, aber im Endeffekt recht schnell ernüchtert. Zwar ist Julie die Protagonistin des Buches, aber die Kapitel sind trotzdem auf alle möglichen Menschen aus ihrem Umfeld aufgeteilt. Ihre beste Freundin und deren Bruder erzählen Kapitel aus ihrer Sicht, ebenso wie das Gruftimädchen Lisa, das (natürlich) eine Außenseiterin darstellt und Ela, die Julie absolut nicht ausstehen kann – was auf Gegenseitigkeit beruht. Die Autorin schafft es, die jugendlichen Ich-Perspektiven glaubwürdig wiederzugeben, aber etwas fehlt. Die ganze Geschichte hätte eigentlich viel mehr als nur 160 Seiten hergegeben und hätte dann auch besser ausgearbeitet werden können. Stattdessen findet sich der Leser in einer Geschichte, die viel zu oberflächlich vorbeirauscht. Es wird mit Cybermobbing ein sehr ernstes und vor allem zeitgemäßes Thema behandelt, aus dem man ein ebenso spannendes wie berührendes Buch hätte machen können. Mit der Kürze geht diese Möglichkeit leider verloren und so blieb ich ziemlich unbewegt zurück. Zwar lässt sich der Text gut lesen, aber er geht nicht unter die Haut. Man liest, dass Julie unter der Situation leidet und Angst hat, doch das Gefühl kommt beim Leser nicht an. Wer am Ende die ganzen Fotos von Julie ins Netz gestellt hat und den Anstoß zu der ganzen Sache gegeben hat ist überraschend – ich hätte wohl mit fast jedem außer dieser Person gerechnet, aber auch die Aufklärung läuft recht nüchtern ab. Letztendlich lässt sich sagen: Das Thema Cybermobbing wird behandelt und als Schullektüre eignet sich “Ich blogg dich weg!” schon. Man kann danach darüber diskutieren… aber Leselust wird bei Schülern mit diesem Buch wahrscheinlich nicht entfacht. Fazit: Thematisch als Schullektüre okay – aber Lesespaß kommt durch die zu oberflächliche Geschichte nicht wirklich auf. Außerdem ziemlich überladen an Klischees.

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  • Ich blogg dich weg!

    Ich blogg dich weg!

    bookmouse

    13. July 2013 um 08:00

    Steffi von Beauty & Books hat dieses Buch ebenfalls gelesen und rezensiert und mich neugierig gemacht. Agnes Hammer hat hier ein sehr wichtiges Thema aufgegriffen. In ihrem Buch „Ich blogg dich weg!“ geht es um Cybermobbing. Viele sind inzwischen in sozialen Netzwerken angemeldet und posten und liken, was das Zeug hält. Doch nicht immer ist das, was sie machen, auch gut. Oft schaden sie anderen damit. Julie, die Protagonistin dieses Buches, wird Opfer eines gefakten Profils im Internet, auf dem Schüler aus ihrer Schule Kommentare posten, die sie als Zicke darstellen, denn eigentlich ist sie sehr beliebt und ist seit Jahren Sängerin in einer Band. Dabei bleibt es aber nicht. Sie bekommt seltsame E-Mails… Mobbing ist ein wichtiges Thema, damals wie heute. Wer gemobbt wird, hat darunter zu leiden. Ich selber musste leider auch ähnliches durchmachen wie Julie. Der Unterschied ist nur der, dass damals das Internet noch nicht so wichtig war wie heute. Die Lehrer machen häufig viel zu wenig. Ich konnte mich beim Lesen des Buches sehr gut in Julie hineinversetzen. Dieses Buch eignet sich hervorragend als Schullektüre und gibt garantiert viel Diskussionsstoff. Zitat: Überall beliebt, diese großartige Stimme und schön war sie ja auch. Da, wo ich ein Fell hatte, war bei ihr nur Haut. (Seite 72) Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre

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  • Teils unglaubwürdig, teils eine gute Beschreibung für ein schreckliches Phänomen

    Ich blogg dich weg!

    MsBuchnerd

    12. July 2013 um 16:28

    ZUR AUFMACHUNG Das Cover finde ich gar nicht soo schlecht, wobei es jetzt nicht mein Geschmack ist. Den Titel allerdings finde ich nicht ganz so gut gewählt, weil es hier nicht ums "wegbloggen" geht, sondern vielmehr um das mobben durch das Facebook Profil und die Drohmails. ZUM BUCH Überraschenderweise ist diese Geschichte nicht nur aus Julies Sicht geschrieben, sondern auch aus denen mehrerer anderer Charaktere. Darum, wer derjenige ist, der Julie das alles antut, wird hier ein Geheimnis gemacht, allerdings passt das nicht ganz zu diesen Perspektiven, da sie schon bei vielen Charakteren verraten, dass diese nicht der "Täter" sind. Die Geschichte ist schnell gelesen und ich finde das Thema an sich auch gut gewählt. Man bekommt einen Eindruck davon wie schnell solch eine Mobberei ganz besonders im Internet ausarten kann. Die Charaktere mochte ich zu Beginn so gar nicht, sie haben mir aber im Laufe der Geschichte immer besser gefallen, ganz besonders Julie. Eigentlich tragisch, dass sie erste gemobbt werden muss, damit ich sie mag O.o Aber sie hat etwas von ihrer herablassenden Art verloren. Wobei ich auch sagen muss, dass sie zu Beginn keine arrogante Zicke oder dergleichen ist. Und da sind wir schon bei dem Problem, was ich mit der Umsetzung des Themas hatte: Julie ist nicht das typische Opfer von Mobbing. Zumindest nicht von dieser Art von Mobbing. Sie ist beliebt und nett und jeder mag sie. Nunja, zumindest die meisten. Dass ein gefaktes Facebook Profil als echt angesehen wird, wo es doch gleichzeitig auch ein echtes gibt, was schon lange vorher existiert hat, das halte ich in der heutigen Zeit für absolut unglaubwürdig. Besonders, wenn es um jemanden geht, der gern gemocht wird. Da würden tausende von Leuten den Link teilen und sagen, dass alle schnell das Fake-Profil melden sollen und nicht bei solchen Posts ala "Ich klaue euch allen eure Freunde, weil ich ja so geil bin" auch noch drunter schreiben wie arrogant Julie doch ist... Nie im Leben. Etwas anderes wäre das, wenn die Posts subtiler gewesen wären oder Julie unbeliebter oder sie kein Facebook Profil gehabt hätte (Solls ja noch geben, wobei diese Leute immer seltener vorkommen). Dieser ganze Facebook Teil kam mir auf jeden Fall recht unglaubwürdig vor. Auch die Auflösung, wer denn nun mit all dem begonnen hat, war für mich nicht nachzuvollziehen. Zumindest nicht so. Wenn es jemand aus dem engeren Umfeld ist, dann wird wie ich das sehe vielleicht auf einen Streit hin gemobbt (Das hat es in meiner Klasse früher mal gegeben). Ich habe das Motiv zwar verstanden, allerdings nicht das Motiv damit weiterzumachen, als Julie bereits am Boden lag. Was ich allerdings sehr gelungen fand, das war die Sache mit den anonymen Drohmails. Das Gefühl, das Julie dabei hatte, wurde sehr gut vermittelt. Auch die Spirale, die Mobbing ziehen kann, wenn es einmal begonnen hat, wurde toll veranschaulicht. FAZIT Schreibstil: 3,5 Sterne Charaktere: 3,5 Sterne Spannung: 3,5 Sterne Emotionale Tiefe: 3,5 Sterne Humor: 3 Sterne Idee: 4 Sterne Logik: 2,5 Sterne Insgesamt kein schlechtes Buch. Allerdings hat mir genau das gefehlt, was andere an dem Buch so anpreisen: Glaubwürdigkeit. Wobei das nur für den Facebook-Teil der Geschichte gilt. Ob das Schüler, wenn sie es in der Schule lesen, nun animiert, andere nicht zu mobben? Ich bezweifle es stark. Aber ich bin ohnehin der Meinung, dass man da mit Aufklärung nichts erreicht. Die wissen alle genau, was sie tun, es ist ihnen bloß in diesem Moment vollkommen gleich. Es zum Thema zu machen ist natürlich trotzdem auf keinen Fall verkehrt! 3,5 Sterne!

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  • Ein Buch, dass man nicht bewerten kann, sondern einfach lesen MUSS!

    Ich blogg dich weg!

    BeautyBooks

    30. June 2013 um 17:10

    Das meiste konnte einem egal sein.. Es kam darauf an, sich ein dickes Fell wachsen zu lassen.. Meins war meistens so dick, dass man einen neuseeländischen Schafscherer mit Muskeln wie Baumstämmen bräuchte, um es mir abzuziehen.. - Seite 72 Julie ist ein beliebtes Mädchen.. Sie ist hübsch, hat eine wundervolle Stimme, einen Vater als Anwalt und eine Mutter als Krankeschwester.. Sie kommt somit aus einem guten Elternhaus.. Ihr fehlt eigentlich an nichts.. Eines Tages erhält Julie gemeine E-Mails.. Sie erhält Drohungen und wird zutiefst beschimpft.. Im Internet, auf Facebook, taucht plötzlich ein gefaktes Profil von ihr auf.. Sie wird als arrogante Zicke dargestellt,es werden Fotos von ihr gepostet, die nur von einer Freundin kommen können.. Julie weiß absolut nicht mehr wem sie noch vertrauen soll.. Sie schämt sich, und möchte auch ihren Eltern nichts davon erzählen.. Bis eines Tages die Situation zu eskalieren droht.. Julie fängt an die Schule zu schwänzen, sie zieht sich zurück und hat Angst.. Wildfremde User lästern online über sie ab, und all die Drohungen schlagen nun in Gewalt um.. Wenn du darüber nachgrübelst, dann tust du doch genau das, was die da alle wollen.. - Seite 94 Das was die mit dir machen, ist Mobbing, verstehst du das denn nicht? Und sie wollen, dass du dich die ganze Zeit fragst, was an dir denn so verdammt falsch und scheiße ist.. Und du sitzt hier und machst genau das! Genau, was sie wollen.. - Seite 95 Meine persönliche Meinung: Eine Lektüre, die wohl in jeder Schule gelesen werden sollte.. Ein Thema, dass im Alltag immer und immer wieder vorkommt.. Mobbingopfer wird es immer und immer wieder geben.. Auch ich war in meiner Kindheit lange Zeit ein Mobbingopfer.. Mit Julie konnte ich mich sehr identifizieren.. Sie wird in der Schule abgrundtief gemobbt.. Facebook und auch Youtube spielt hier eine große Rolle.. Onlineportale, die immer wieder negativen Einfluss auf die Gesellschaft ausübt.. In meiner Schulzeit zog ich sehr oft mit meiner Familie um.. Meine Eltern ließen sich scheiden, wir wechselten immer wieder den Wohnort.. Vom Land sind wir hierhin und dorthin gezogen.. Vom Land wieder in die Stadt.. Anschluss fand ich nur sehr schwer.. Als wir vom Land in die Stadt zogen, war es für mich die schwierigste Zeit in meinem Leben.. Ich war das Landei, hatte andere Klamotten an und war bei weitem noch nicht so reif wie all die anderen Mädchen.. Ich war schüchtern und hatte wahrlich nicht so eine vorlaute Klappe wie alle anderen.. Ich war eben anders, als all die anderen.. Ich lieferte der Klasse somit ein neues Mobbingopfer.. Mobbing, das sehr schnell in Gewalt umschlägt.. Die Lehrer unternehmen dagegen nur sehr wenig.. Es wird mit den Schülern und den Eltern ein Gespräch gesucht.. Und schon nach zwei Tagen geht alles wieder von vorne los.. Ein Thema, dass mich auch heute immer noch einholt.. Mein kleiner Bruder ist ebenfalls ein Mobbingopfer in seiner Schule.. Er wird geboxt, geschubst, angespuckt und mit grausamen Wörtern beschimpft.. Gegen Mobbing wird viel zu wenig vorangegangen.. Kinder und Jugendliche die leiden, die sich zurück ziehen, das Selbstbewusstsein verlieren und sich somit das ganze Leben ändert.. Kommt man aus der Schule, ist man erstmals froh, all den Leuten aus den Weg gehen zu können.. Leichter wird es jedoch nicht, denn die Angst bleibt.. Die Angst vor dem Berufsleben, vor neuen Leuten, die dich eventuell wieder nicht leiden können.. Denn all die andere haben dir ja schon gezeigt, wie scheiße du eigentlich bist.. Ein Buch, dass ich eigentlich nicht lesen wollte.. Ich wollte dem Thema aus dem Weg gehen um nicht selbst wieder an die Vergangenheit erinnert zu werden.. Der Verlag hat mich mit diesem Buch überrascht und nun konnte ich nicht anders, als es zu lesen.. Jetzt im nachhinein bin ich froh, es gelesen zu haben und bereue es in keinsterweise.. Zu dieser Lektüre werde ich keine Bewertung abgeben.. Diesem Buch kann man meiner Meinung nach keine fünf Sterne oder aber auch drei Sterne geben.. Dieses Buch öffnet einem die Augen, wie es im alltäglichen Leben, in der Schule oder aber auch im Beruf, zugehen kann.. Ein Thema, das immer präsent sein wird, leider.. In "Ich blogg doch weg" erhalten wir eine Mobbinggeschichte rund um Julie und ihre Freunde.. Wie ich in der Inhaltsangabe schon verraten habe, artet Mobbing auch bei Julie in pure Gewalt um.. Wir lesen in diesem Buch wie es Julie dabei ergeht.. Was sie dagegen unternimmt und wie all die anderen darauf reagieren.. Ihre Eltern bekommen anfangs nichts davon mit.. Sie wissen nicht, dass Julie die Schule versucht zu meiden.. Sich zurückzieht, weint und Ängste aussteht.. Ein Buch, dass definitiv jeder gelesen haben sollte.. Ob Jugendliche oder auch Erwachsene.. Meiner Meinung nach sollten soche Themen viel mehr in Schulen besprochen werden.. "Ich blogg dich weg" eignet sich hervorragend dafür, um das Thema Mobbing näher zu besprechen.. Ein tolles Buch, in dem wir die Wahrheit, wie schlimm es eigentlich ist, ein Mobbingopfer zu sein, und wie sehr alles ausarten kann, zu lesen bekommt.. UNBEDINGT LESEN !! Es bringt in den seltensten Fällen etwas, den Kopf in den Sand zu stecken.. - 97

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  • Erschreckend, aber leider nah an der Realität!

    Ich blogg dich weg!

    SharonsBuecherparadies

    24. June 2013 um 12:25

    Durch Zufall bin ich bei einem Besuch in der Buchhandlung auf dieses Buch gestoßen. Da es nur wenige Seiten hatte und auch relativ günstig war, habe ich direkt zugeschlagen und hatte es an einem Tag in weniger als 2 Stunden durch.   Da Julie schön und beliebt ist, weckt dies einige Neider. Schon bald wird sie im Internet bedroht und beschimpft, bekommt böse Emails und merkt, dass sie ein Opfer von Mobbing wurde. Sie zieht sich zurück und schwänzt sogar die Schule und merkt, dass sie es ohne Hilfe nicht mehr schafft. Wie wird es ausgehen um Julie? Wird sie wieder ein normales Leben ohne Mobbingattacken führen können?   Dieses Buch beschäftigt sich eher mit der Wirklichkeit im heutigen Leben. Leider kommt es immer wieder öfter vor, dass man hört, dass Teenager in der Schule und vorallem auch online gemobbt werden und psychisch zusammen fallen. Daher fand ich es ganz interessant, auch mal über das Thema zu lesen und meine Gedanken in einer Rezension nieder zu schreiben. Dies ist nicht das typische Jugendbuch oder Fantasybuch, was man vielleicht erwartet. Nein, es ist eher ein Buch, was sich mit einer Geschichte befasst, der heutzutage viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Der Schreibstil ist kurz und sachlich gehalten und der Autorin ist es einfach gelungen, den psychischen Stress, welcher in der Protagonistin vorgeht sehr gut darzustellen. Denn nicht nur sie ist betroffen, sondern auch ihre Freunde. Es war teilweise wirklich erschreckend zu lesen, welche Gewalt hier in der Geschichte aufgebracht wurde. Sehr positiv fand ich die Botschaft, welche die Autorin rübergebracht hatte. Man sollt niemals wegschauen oder über das Thema schweigen. Sprecht mit euren Freunden oder Eltern, wenn ihr auch Opfer einer Mobbingattacke werden solltet. Denn nur durch Sprechen und gemeinsames Finden einer Lösung kann solch ein Problem behoben werden. Ihr seit nicht allein!!!   Die Charaktere wurden alle sehr oberflächlich dargestellt und beschrieben. Das machte mir jedoch nichts aus, da man merkte, dass sich die Autorin hier eher mit dem eigentlichen Thema, dem Mobbing befasst hatte und somit die Charaktere eher nebenher laufen ließ.   Dies ist eine nette aber auch erschreckende Lektüre für Zwischendurch, die der Wirklichkeit nahe steht. Ich kann dieses Buch jedem Leser empfehlen, der sich mit dem Thema Cybermobbing oder Mobbing an Schulen befassen möchte. - Cover: 3/5 - Story: 4/5 - Schreibstil: 4/5 - Emotionen: 3/5 - Charaktere: 3/5 Gesamt: 3/5 Palmen http://sharonsbuecher.blogspot.de

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  • Ein interessantes, kurzweiliges und ansprechendes Buch, das von dem Thema Cybermobbing erzählt

    Ich blogg dich weg!

    AusZeit-Mag

    05. June 2013 um 19:57

    Inhalt Julie ist eine tolle Sängerin, hat liebe Freunde und eine Band hinter sich stehen, mit der sie kleine Erfolge feiert. Doch dann wird Julie plötzlich im Internet angegriffen, ein Profil mit ihrem Namen taucht auf und sie wird im Netz auf übelste Weise beschimpft. Sie weiß nicht, was sie tun soll und fühlt sich ohnmächtig gegenüber den Attacken, die immer mehr zunehmen … Einschätzung Die Autorin Agnes Hammer hat bereits mehrere Jugendbücher veröffentlicht, von denen wohl „Herz, klopf!“ das bekannteste sein dürfte, für das sie auch ausgezeichnet wurde. Mit „Ich blogg dich weg!“ erzählt sie eine realitätsnahe Geschichte, die sich mit den Themen Cybermobbing und Ausgrenzung beschäftigt. Julie hätte nie gedacht, dass sie einmal Opfer von Cyber-Mobbing sein könnte, aber dann passiert genau das. Sie ist eine begnadete Sängerin und sucht mit ihrer Band ein neues Bandmitglied. Als sie die talentierte Lisa aufnehmen wollen, dann aber doch wieder ausschließen, weil Julies Mutter entschieden etwas dagegen hat, dass ihre Tochter mit solchen Mädchen wie Lisa, die angeblich Drogen nehmen soll, Kontakt hat, beginnt auf einmal der Psychoterror im Internet. Ein gefaktes Profil über Julie taucht auf, auf dem viele Mitschüler ihre Beleidigungen und Drohungen über Julie ablassen, die sich plötzlich in einem Teufelskreis befindet und sich schon bald fragen muss: Steckt wirklich Lisa hinter dem Mobbing? Das Thema Cybermobbing ist immer brandaktuell. Die Geschichte, wie sie hier beschrieben wird, könnte genau so stattgefunden haben. Die Autorin zeigt sehr eindringlich die Probleme des Mobbings im Internet auf, wird dabei aber nicht belehrend, sondern unterhält und zeigt auf, wie es im Internet zugehen kann. Dabei ist ihr auch die Auswahl der Charaktere gut gelungen, wobei immer wieder abwechselnd aus verschiedenen Sichtweisen erzählt wird. So lernt man als Leser die Protagonistin Julie, ein aufgewecktes junges Mädchen mit großem Talent, kennen, aber auch einige ihrer Freunde sowie Lisa, die mit ihrem eigenartigen Wesen verdächtigt wird, etwas mit dem Fake-Profil zu tun zu haben. Aber ist sie wirklich dafür verantwortlich? Fazit „Ich blogg dich weg!“ ist ein interessantes, kurzweiliges und ansprechendes Buch, das von dem Thema Cybermobbing erzählt und zum Nachdenken anregt. Von mir gibt es 4 von 5 Punkten. (DL)

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