Agnes Hammer Nacht, komm!

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Inhaltsangabe zu „Nacht, komm!“ von Agnes Hammer

Eine Nacht. Ein Mord. Und Lissy im Verdacht. Es ist der heißeste Sommer seit Jahren. Die Luft flimmert in den Straßen von Düsseldorf. Lissy, notorische Schulschwänzerin, vorbestraft und aufbrausend, muss in einem Altenheim Sozialstunden ableisten. Als Nele, eine Pflegerin, tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht sofort auf Lissy. Sie hat kein Alibi, aber ein handfestes Motiv: Daniel, Neles Freund, in den sich Lissy verliebt hat. Weil ihr niemand glaubt, nimmt Lissy die Sache selbst in die Hand. Ein dramatischer Thriller, mitten aus dem Leben und hochspannend bis zur letzten Seite!

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    Nacht, komm!
    PMelittaM

    PMelittaM

    Lissy hat es nicht leicht: Der Vater obdachloser Alkolholiker, die Mutter chronisch überarbeitet und kaufsüchtig, sie selbst gerade zu 120 Sozialstunden verurteilt. Letztere leistet Lissy in einem Seniorenheim ab – und das ist gar nicht so schlimm, wie befürchtet, zumal sie sich dort mit der Pflegerin Nele anfreundet, die sie wiederum mit Daniel zusammenbringt, der Lissy gut gefällt. Bis es eine Leiche gibt und Lissy verdächtigt wird … Agnes Hammer hat viele Jahre in einer Einrichtung für sozial benachteiligte Jugendliche unterrichtet, und das merkt man der Geschichte an. Lissy ist ein glaubhafter Charakter, man kann ihr Denken und Handeln im Grunde nachvollziehen, auch wenn wohl die meisten Leser/-innen ihre Probleme nicht aus erster Hand kennen. Ein großer Teil des Romans wird aus Lissys Perspektive erzählt, so dass der Leser sie gut kennen lernt. Einige Leser/-innen werden Lissy schon kennen, denn dies ist bereits der zweite Roman, in dem sie eine Rolle spielt. Einige Passagen werden aus Daniels Perspektive erzählt, auch sein Leben ist nicht unproblematisch, auch wenn sein Elternhaus ganz anders ist als Lissys, seine Eltern sind gut situiert, jedoch kann Daniel ihre Erwartungen nicht erfüllen. Die Geschichte ist mehr als ein reiner Kriminalroman, sie ist auch Charakter- und Gesellschaftstudie, ich fand sie zudem emotional packend. Sie ist in weiten Teilen spannend und lässt sich zügig lesen. Gestört haben mich die relativ häufigen Sexszenen, die Altersempfehlung (13 – 16 Jahre) erscheint mir daher etwas zu niedrig gegriffen, ich würde eher ab 16 Jahren empfehlen. Der Kriminalfall ist gut durchdacht und bietet eine zufriedenstellende Lösung. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung. 

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    clary999

    clary999

    28. August 2015 um 20:52
  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    PMelittaM

    PMelittaM

    26. August 2015 um 17:36
  • gutes Buch, nicht nur für Jugendliche

    Nacht, komm!
    abuelita

    abuelita

    18. September 2014 um 19:25

    Lissy Winterhart, notorische Schulschwänzerin, aufbrausend und gelegentlich gewalttätig, muss in einem städtischen Altenheim Sozialstunden ableisten. Als eine der Pflegerinnen ermordet aufgefunden wird, fällt der Verdacht sofort auf die vorbestrafte Lissy. Sie hat kein Alibi für die Tatzeit, dafür aber ein handfestes Motiv: Denn sie hat sich Knall auf Fall in Daniel verliebt, den Freund der Ermordeten. So sehr, dass sie ihm mehr vertraut, als sie sollte ... Mancher kann dieser Lissy nichts abgewinnen – ich mochte sie. Bereits im ersten Band gehörten ihr meine Sympathien. Ihre Art, sich zu „wehren“, oder auch: mit dem Leben, so wie es nun mal ist, klarzukommen - stösst bei vielen auf Unverständnis – aber sie hat es nicht auch anders gelernt.  Und Ihre ganzen Gefühle hat Agnes Hammer sehr realistisch und gut beschrieben.  Die Geschichte selber ist glaubwürdig, flüssig geschrieben und gut zu lesen. 

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  • Rezension zu "Nacht, komm!" von Agnes Hammer

    Nacht, komm!
    DasBuchmonster

    DasBuchmonster

    01. September 2012 um 20:30

    Lissy Winterhart ist leider ein Problemkind, sie schwänzt die Schule, klaut, raucht, und ist auch schon vorbestraft. Sie muss Sozialstunden machen in einem Altenheim. Lissy hat durch die ganzen Verhandlungen eingesehen, dass sie keinen Mist mehr bauen möchte und geht brav ins Altenheim. Dort trifft sie auf die junge und attraktive Nele und freundet sich mit ihr an. Als Nele und Lissy ins Schwimmbad gehen treffen sie auf Daniel, ein Freund /Exfreund von Nele, der versucht Nele eifersüchtig zumachen indem er Lissy anmacht, doch Lissy versteht Daniels Spiel nicht und verliebt sich prompt in ihn. Für Lissy ist Daniel eine Chance um vielleicht doch im Leben glücklich zu werden. Mit einer Mutter, die sich kaum um sie kümmert um die beiden über Wasser zu halten und einem Vater, der ein obdachloser Säufer ist, kann man auch schnelle die Hoffnung auf ein glückliches Leben verlieren. Doch dann, nach einem Streit mit Nele, wird Nele am nächsten Tag tot aufgefunden und Lissy ist plötzlich die Hauptverdächtige. Das Buch ist an sich spannend geschrieben und Lissy ist teilweise etwas unsympathisch von den Handlungen her aber sie tut einem auch wiederum leid durch ihre Unwissenheit, das macht sie wiederum sympathisch. Das Buch ist ein gutes Jugendbuch und behandelt gesellschaftliche Umstände und ein paar Ungerechtigkeiten des Lebens. Allerdings finde ich das Buch als Thriller nicht sonderlich geeignet. Zu jedem Kapitelanfang stehen als Überschrift ein paar Zeilen, diese haben mir sehr gut gefallen und haben auch "Thriller"Stimmung gemacht, leider ist es dann aber nicht so weiter gegangen. Der Titel "Nacht, komm!" passt irgendwie auch nicht zu der Geschichte, zu den Anfangszeilen dafür aber sehr wohl. Inhaltlich hat mir nicht so gut gefallen, dass in Lissys Bauch ständig ein Tier erwähnt wird. "Das Tier ist wütend " oder "Plötzich will das Tier heraus", diese Umschreibung war für mich sehr störend, da unklar war, was das eigentlich soll mit dem Tier. Große Relevanz hatte es in diesem Buch jedenfalls nicht. Die Story geht auch relativ zügig voran. Also wie gesagt: Jugendbuch ja, Thriller nein,es kam keine Stimmung auf. Das Buch ist an sich eigentlich gut, aber leider hat es mich viel zu sehr enttäuscht in meinen Erwartungen, alsdass ich ihm 4 Sterne geben könnte. Ausserdem ist das Buch nicht so gut, dass es meine Enttäuschung wieder ausgleichen kann. Ich hoffe, dass einige von euch, die das Buch noch lesen wollen, sich gewarnt fühlen und somit mit anderen Erwartungen an die Sache heran gehen ;-)

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  • Rezension zu "Nacht, komm!" von Agnes Hammer

    Nacht, komm!
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    25. August 2012 um 13:04

    DIE GESCHICHTE... Wegen einer verübten Straftat muss die 17-jährige Lissy 120 Sozialstunden in einem Altenheim ableisten. Dort freundet sich der schwierige Teenager mit der jungen Schwester Nele an, die kurze Zeit später tot aufgefunden wird. Und die vorbestrafte Lissy hätte für diese Tat auch ein gutes Motiv: Sie hat sich Hals über Kopf in Daniel, den Freund von Nele, verliebt - und für die Tatzeit fehlt ihr ein Alibi. Schnell wird Lissy für die Polizei zur Hauptverdächtigen und so bleibt ihr nichts anderes übrig, als die Bullen von ihrer Unschuld zu überzeugen... MEINE MEINUNG: "Nacht, komm!" heißt der 2. Band der Lissy Winterhart-Reihe, wobei ich vorher nicht gewusst habe, dass dieses Buch Teil einer Reihe bzw. der Nachfolger von "Herz, klopf!" ist. Die Story beginnt im Sommer und dauert ein paar Wochen, den Schauplatz hat die Autorin nach Düsseldorf verlegt. Lissy Winterhart ist eine notorische Schulschwänzerin, vorbestraft und äußerst cholerisch. Zuhause gibt es nur ihre kaufsüchtige Mutter, die seit kurzem in einer Bäckerei jobbt, denn ihr Vater ist ein Alkoholiker, der auf der Straße lebt und sonst gibt es nur die Nachbarstochter Franka, die immer Lissys PC benutzt, da sie keinen Internetzugang hat. Natürlich ist Lissy nicht erfreut, dass sie in den Schulferien Sozialstunden abdienen soll, doch als sie im Altenheim Schwester Nele Hoffmann kennenlernt, ist das alles nur mehr halb so schlimm. Und als sie dann auch noch die Bekanntschaft von Neles gutaussehenden Freund macht, ist sie hin und weg, denn Daniel Feigel, der im Autohaus seines Vaters arbeitet, scheint auch etwas für Lissy zu empfinden. Doch dann ist Nele plötzlich tot und Lissy steht unter Mordverdacht... Es fällt mir echt schwer, die Protagonistin zu mögen. Sie hat eine große Klappe, ist sehr aggressiv, hat kein Gewissen und benimmt sich oft sehr vulgär. Lissy hat es in ihrem Leben sicher nicht leicht, denn ihre kaufsüchtige Mutter rackert sich in einer Bäckerei ab und ihr Vater ist ein obdachloser Alkoholiker, für den sie sich schämt. Und Lissy hat nichts Besseres zu tun, als immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten und erscheint mir für ein Mädchen, das schon viel erlebt hat, zu vertrauensseelig... Auch wenn mir die Hauptfigur überhaupt nicht liegt, wurden die mitwirkenden Charaktere gut gestaltet, obwohl sie teilweise auch ein wenig überzeichnet wirken. Die Handlung von "Nacht, komm!" ist für meinen etwas zu verworren und leicht unglaubwürdig. Es ist zwar reizvoll, dass uns die Geschichte keine heile Welt zeigt und dass die Protagonistin in außergewöhnlichen Familienverhältnissen lebt, aber meiner Meinung nach wurde bei der Umsetzung Potential verschenkt. So wurden zwar einige falsche Fährten und Irrwege eingebaut, aber nachdem ich den Täter vorzeitig entlarvt hatte und Lissys Kraftausdrücke nervten, hat mir das Lesen dieses Jugendthrillers keinen allzu großen Spaß gemacht. Erzählt werden die Geschehnisse aus der Sicht von Lissy und Daniel (in der 3. Person), was für Abwechslung sorgt. Allerdings kann ich Lissys Verhalten oft nicht nachvollziehen bzw. mich nicht mit ihr identifizieren und auch Daniel ist für mich kein Sympathieträger. Der Schreibstil ist schnörkellos, manchmal so provozierend wie die Hauptperson und lässt sich trotz aller Mankos flüssig lesen. FAZIT: "Nacht, komm!" hat es leider nicht geschafft, mich wirklich zu begeistern. Die 17-jährige Hauptperson ist so gar nicht mein Fall, denn ich werde nicht mit ihr "warm", der Handlung fehlt für einen (Jugend-)Thriller eigentlich an Spannung und dann kommt auch noch eine gewisse Vorhersehbarkeit dazu. Deshalb vergebe für Lissys Geschichte 2 STERNE und werde mich wohl an keinem weiteren Buch von Agnes Hammer versuchen.

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  • Rezension zu "Nacht, komm!" von Agnes Hammer

    Nacht, komm!
    gurke

    gurke

    29. December 2011 um 10:04

    Die Jugendliche Lissy hat schon so einiges auf dem Kerbholz. Das ist auch der Grund, warum sie zu Sozialstunden in einem Altenheim verdonnert wird. Tja selbst Schuld. Sie schwänzt die Schule und ist nicht nur aggressiv, sondern auch gewalttätig. Anfangs läuft es im Altenheim auch recht gut. Schnell freundet sie sich an und verliebt sich sogar. Doch dann wird eine der Pflegerinnen ermordet aufgefunden und ratet mal auf welche Person der Verdacht sofort fällt. Richtig! Lissy hat nämlich ein Motiv. Daniel ist nämlich der Freund der ermordeten und Daniel ist eben jener in den sich das Mädchen unsterblich verliebt. Und dann stellt sich noch die Frage, ob Lissy Daniel wirklich vertrauen kann, denn irgendetwas stimmt hier nicht... Man kommt als Leser richtig gut in die Geschichte rein. Der Schreibstil ist recht einfach und flüssig. So wie es eben typisch für Jugendbücher ist. Was aber gar nicht typisch ist, dass die Autorin eine Art zu schreiben hat, die den Leser absolut an sich fesselt. Man fliegt regelrecht über die Seiten. Vor jedem der Kapitel kann man einen kleinen Vers genießen, der einen auf die folgenden Seiten einstimmen soll. Das ist für mich ein nettes Gimmick. Positiv fällt auch auf, dass die Protagonisten, vor allem Lissy, so richtig lebendigt wird. Man kann ihre Handlungen sehr gut nachvollziehen. Sie ist ein Mensch, der einfach viel Pech im Leben hatte und so auf die schiefe Bahn geraten ist. Als sie auf einem guten Weg ist und mit den Fehlern in ihrer Vergangenheit abschließen möchte, kommt es wieder ganz hart für sie. Man hat als Leser das Gefühl ihr einfach helfen zu müssen und schließt sie ins Herz. Die Geschichte an sich wirkte sehr realitätsnah und überhaupt nicht weit hergeholt. Die zerrüttete Familie von Lissy, ihre Probleme und ihre teilweise auch ganz typischen Teenagersorgen, wie zum Beispiel ihre Verliebtheit, wirken absolut authentisch. Sammler kommen auch auf ihre Kosten, denn in dem Buch findet sich ein Lesezeichen ganz passend zum Buch. Alles in allem war "Nacht Komm!" ein absoluter Pageturner. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und war von der ersten Seite an völlig gefesselt von der Geschichte. Das war ein Jugendthriller so richtig nach meinem Geschmack. Die Spannung war von Anfang gegeben, die Charaktere lebendig und sympathisch gezeichnet. Ich freue mich sehr auf weitere Bücher von Agnes Hammer und kann dieses Jugendbuch nur wärmstens weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Nacht, komm!" von Agnes Hammer

    Nacht, komm!
    Sanicha

    Sanicha

    13. October 2011 um 09:14

    Meine Rezension: Das Buch „Nacht komm!“ von der Autorin Agnes Hammer ist ein sehr spannender Thriller, der es schafft den Leser an die Geschichte zu binden. Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kommt beim lesen super gut voran. Das gefällt mir immer sehr gut, denn so war ich auch ruckzuck im Geschehen drinnen. In der Geschichte an sich geht es um Lissy. Bei ihr im Leben läuft nicht alles gut und als sie dann ihre Sozialstunden in einem Altenheim ableisten soll, passiert dort ein schreckliches Verbrechen. Denn ihre Arbeitskollegin wird den einen Tag Tod aufgefunden. Da sie verschiedene Vorstrafen hat, gerät sie gleich ins Visier der Ermittler, denn sie hatte sich auch am Abend zuvor mit ihrer Arbeitskollegin noch gestritten. Aber war sie es denn auch wirklich, oder war es jemand anderes? Dies ist nun Lissy ihre Aufgabe, zu beweisen, dass sie unschuldig ist. Wie es ausgeht, werde ich natürlich nicht verraten. Es sei nur soviel gesagt, die Geschichte wird richtig spannend und erhält eine interessante Wendung. Zu Anfang wird erst mal auf das Umfeld von Lissy eingegangen und man erfährt viel über ihre Familie und ihre momentanen Lebensumstände. So bekommt man einen richtig guten Einblick in die Gefühlswelt von der Protagonistin und kann sich gut in Ihre Lage hineinversetzten. Erst nach und nach wird sich dann nur auf die Ermittlungen gegen Lissy konzentriert und man ist als Leser am mitfiebern, wer der Mörder sein könnte. Die Geschichte wird so realistisch beschrieben, das man denken könnte es ist genau so im realen Leben passiert. Das Buch an sich ist in mehrere Kapitel unterteilt, die aber nicht mit Kapitelzahlen ausgewiesen sind sondern mit einem düsteren Spruch in der oberen linken Ecke. Dies ist aufjedenfall mal was anderes und gefällt mir richtig gut. Das Cover des Buches ist für mich unscheinbar, aber durch die geriffelte Oberfläche auch wieder besonders. Was mir dann aber besonders gut gefallen hat, ist der Aspekt, dass es in der hinteren Innenklappe ein abtrennbares Lesezeichen passend zum Buchcover gibt. Dies ist ein sehr schönes Detail, welches ich noch nirgends bei einem andern Buch gesehen habe. Die Spannung wird langsam gesteigert und man spürt es förmlich knistern gegen Ende der Geschicht. Ich war total neugierig und konnte nicht mehr vom Buch lassen. Wie die einzelnen Dinge beschrieben wurden, hat man sich als Leser schon so seine Gedanken gemacht, wer der Mörder sein könnte. Aber ob diese Vermutungen auch stimmten, erfuhr man erst ganz weit am Ende. Das Ende ist abschließend und besonders gut hat mir die Wendung gefallen, die man wirklich erst auf den letzten Seiten erfährt. Ich hatte über die ganze Geschichte immer jemand anderes im Verdacht und dann wurde ich auf einmal so überrascht. Dies hat mir super gut gefallen und ich finde es einen sehr gelungenen Schachtzug von der Autorin. Fazit: Ein sehr gelungenes Buch, welche ich aufjedenfall weiter empfehlen kann. Der flüssige und einfache Schreibstil lässt den Leser gut in der Geschichte vorankommen und man kann sich gut in die Protagonistin hineinversetzen. Die Spannung ist vorhanden und hat mir richtig gut gefallen. Besonders gut hat mir die Wendung am Ende der Geschichte gefallen. Also ein empfehlenswertes Buch für alle Thriller Fans.

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  • Rezension zu "Nacht, komm!" von Agnes Hammer

    Nacht, komm!
    MacBaylie

    MacBaylie

    27. September 2011 um 20:15

    „Nacht, komm“ habe ich im Rahmen einer Leserunde gelesen und es hat mir so gut gefallen, dass ich auch den Vorgänger „Herz, klopf“ lesen möchte, um die Protagonistin Lissy noch ein bisschen besser kennen zu lernen. Zwar kann man sich anhand dieser Geschichte gut ausmalen, was Lissy dazu bewogen hat aus der Bahn zu geraten, aber ich würde es dennoch gerne nachlesen. Lissy kann einem eigentlich nur leid tun. Der Vater obdachloser Alkoholiker, die Mutter kaufsüchtig, und sie muss Sozialstunden im Altenheim ableisten. Da kann ich auch nachvollziehen, dass Lissy, nachdem sie endlich ihren vermeintlichen Traumprinzen kennen gelernt hat und er sich scheinbar auch sehr für sie interessiert, sofort zur Sache kommt. Ich denke, ihr hat die Bestätigung gefehlt ein liebenswertes Geschöpf zu sein, denn wenn man sich als Teenager mehr um seine Eltern kümmern muss, wo es doch eigentlich anders herum sein sollte, kann man schon mal das Wesentliche aus den Augen verlieren. Dass ihr Traumprinz Daniel nun ausgerechnet der „Ex-Freund“ ihrer Arbeitskollegin Nele ist, wird ihr schnell zum Verhängnis, denn Nele wird nach einem Streit mit Lissy tot im Altenheim, in dem sie arbeitet, aufgefunden. Was liegt da näher, als Lissy zu verdächtigen. Bei der Polizei wird Lissy dann auch nicht gerade mit Samthandschuhen angefasst und meiner Meinung nach liegt bei den Verhörmethoden so einiges im Argen, sodass Lissy eigentlich gezwungen ist, die Aufklärung von Neles Tod selbst in die Hand zu nehmen. Den Schreibstil finde ich sehr passend und angenehm. Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen, dabei lese ich normalerweise recht langsam. Die kurzen prägnanten Sätze bringen Fahrt in das Geschehen und verdeutlichen, dass Lissy mehr oder weniger gehetzt dafür sorgen muss, nicht selbst in der Schusslinie der Polizei festzustecken. Mir hat das sehr gut gefallen. Als Thriller hätte ich das Buch wahrscheinlich, wie einige Rezensenten vor mir auch, nicht ausgewiesen, dazu ist vieles doch viel zu vorhersehbar und vor allen Dingen auch zu Nachvollziehbar. Für mich war es eher eine Milieustudie mit Krimi-Elementen. Mag aber sein, dass ich das aus der Sicht eines Erwachsenen auch falsch einschätze. Handelt es sich doch um einen Jugendthriller. Im Bezug auf Jugendliche hat mir aber gut gefallen, dass deutlich gemacht wurde, dass man Liebe auch ganz gerne mit sexueller Hörigkeit verwechseln kann. Ist es doch oft so, dass gerade Jugendliche, die sich von ihren Eltern nicht verstanden, geliebt oder überfordert fühlen, ihre Entbehrungen in sexuellen Eskapaden suchen und diese Nähe dann mit Liebe und Zuneigung verwechseln. Einige Details hätte ich gerne etwas ausführlicher gelesen, vielleicht sind diese aber auch im Vorgängerbuch beschrieben. Über einen Nachfolger mit Lissy würde ich mich freuen. :-) Eine spannende Geschichte, sozialkritisch und gefühlvoll.

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  • Rezension zu "Nacht, komm!" von Agnes Hammer

    Nacht, komm!
    RoccosMom

    RoccosMom

    21. September 2011 um 11:26

    „Komm, Nacht! Mit deinen schwarzen Federn! Komm, Nacht, auf deinen dunklen Schwingen. Komm, Nacht, komm und bring den Morgen komm, Nacht, komm und bring den Tod!“ Lissy wurde dazu verdonnert einhundertzwanzig Sozialstunden abzuleisten. Ihr Bewährungshelfer bringt Lissy in einem städtischen Altenheim unter. Als Nele, eine der Pflegerinnen, ermordet aufgefunden wird, fällt der Verdacht natürlich sofort auf die Vorbestrafte Lissy. Diese ist nämlich nicht nur in Neles Freund verknallt und hat kein Alibi für die Tatzeit, sondern bringt sich auch noch selbst in den Mittelpunkt der Ermittlungen. Kann sie ihre Unschuld dennoch beweisen? „Nacht, komm!“ ist bereits der zweite Band um Lissy Winterhart. Den Vorgänger „Herz, klopf“ kenne ich nicht, muss aber sagen, das mir auch keine wichtigen Infos fehlten. Lissy, die Protagonistin des Romans, kommt aus einer schwierigen Familie. Der Vater ist ein obdachloser Alkoholiker, die Mutter arbeitet hart und ist kaufsüchtig. Lissy muss als Kind die Rolle des Erwachsenen übernehmen und macht dies einerseits gut (indem sie sich um ihre Eltern kümmert), andererseits ist sie aber auch überfordert und ihr eigenes Leben bleibt auf der Strecke. Es interessiert ja keinen ob sie zur Schule geht. Warum also soll man sich die Mühe machen? Es ist schwierig für sie in einem sozialen Brennpunkt aufzuwachsen. Vor allem, weil Lissy von der Polizei dann auch direkt abgestempelt wird, wegen ihres Umfeldes und ihrer Vorstrafen. Im Prinzip gibt ihr, dem Problemkind, keiner einer Chance. Selbst die Eltern sind mit sich selbst beschäftigt. Lediglich drei Freunde halten zu Lissy, geben ihr Halt und bieten ihr eine Perspektive! Was ich überaus interessant fand, war der authentisch beschriebene Alltag eines Altenpflegers. Das hat mir wieder einmal vor Augen gerufen, wie viel Respekt dieser Beruf verdient. Für mich wäre das sicher nichts, aber ich bin froh, dass es Menschen gibt die sich für diese berufliche Laufbahn entschieden haben! Schön ist auch, dass jedes Kapitel mit einem passenden, düsteren Spruch beginnt. Ich musste dabei immer an das Märchenbuch und die verworrenen Andeutungen der scheelen Christiane denken. Einer Obdachlosen, die eine überraschende Rolle in diesem Buch erhalten hat. Den Schreibstil finde ich ziemlich jugendlich, sehr einfach gehalten und sogar leicht provokant. Kurzum, er passt zu Lissys Bildungsstand. Als wolle die Autorin einem zurufen, das man doch mal über seinen Tellerrand schauen soll. Denn sie macht hier auf Missstände aufmerksam, ohne etwas schönzureden. Gerade jüngere Leser erfahren so auch einmal von den Schattenseiten des Lebens und lernen, dass eben nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen sein kann. Die Geschichte schreitet auch ziemlich schnell voran. Die Dinge entwickeln sich zügig und Knall auf Fall, so dass es keine langgezogenen Handlungsstränge gibt. Das Cover kommt für mich eher unscheinbar daher, besticht aber durch seine geriffelte Oberfläche und durch ein abtrennbares Lesezeichen in der Innenklappe! Lissys Geschichte hat mich schon sehr bewegt. Wie schwierig es für sie ist, sich einer Welt durchzusetzen, die sie sowieso verurteilt. Dennoch konnte mich die Handlung nicht 100% fesseln. Das merke ich schon daran, wie langsam ich das Buch (für meine Verhältnisse) gelesen habe. Was ich jedoch interessant fand, war, dass man in "Nacht, komm!" einmal in andere soziale Schichten eintauchen konnte. Die Geschichte war so glaubhaft geschildert, dass ich sie mir als „wahr“ vorstellen könnte. Für Jugendliche ist dieser Thriller bestimmt lesenswert!

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  • Rezension zu "Nacht, komm!" von Agnes Hammer

    Nacht, komm!
    Natalie77

    Natalie77

    18. September 2011 um 22:02

    Inhalt: Lissy ist 17 und hat schon einigen Mist gebaut. Ihr letztes "Ding" war ein raub, deswegen steht sie auch vor Gericht und bekommt dann 120 Sozialstunden im Altenheim aufgebrummt. Dort lernt sie Nele kennen, die ihr von Anfang an sympathisch ist und die sie ins Schwimmbad einlädt. Nele und Lissy gehen dorthin mit Daniel, ein Freund von Nele. Lissy verliebt sich in ihn und verabredet sich erneut mit Daniel, aber dann kommt ein Zusammenbruch von ihrem alkoholkranken Vater dazwischen. Anschließend versucht sie noch die Verabredung einzuhalten, aber Daniel ist nicht zu sehen. währenddessen stirbt Nele und am nächsten tag steht die polizei bei Lissy vor der Tür... Meine Meinung: Juchuh ich durfte wieder eine Leserunde mitmachen und ich muss gestehen es war ein versehen. Ich hatte mich dafür schon länger bei Lies & Lausch angemeldet, weil mir die Beschreibung des Buches so gut gefiel, dann habe ich Dorfbeben gelesen und abgebrochen weil es mir nicht zusagte, zu flach, zu langweilig, irgendwie komisch und habe aber vergessen mich aus der Leserunde auszutragen. Nun wurde ich ausgelost und wer A sagt muss auch B sagen und so habe ich mitgelesen und mich auch gefreut. Nur klitzekleine Bedenken waren da. Denn was ist wenn mir die Autorin generell nicht zusagt. Meine Bedenken waren unbegründet. Na ja auch wenn das Buch als Thriller deklariert ist und es wohl auch im weitesten Sinne einer ist, erzählt es für mich mehr von einem Mädchen die es gerade nicht leicht hat: Lissy. Ihr Vater obdachloser Alkoholiker, ihre Mutter kaufsüchtig, sie selbst zu Sozialstunden verurteilt und dazu verliebt. Dazu ein Mord und ihr Versuch stetig ihre Unschuld zu beweisen. Aber was tun wenn alle festgefahren sind und ihr keiner glaubt. Dafür das sie so ein schwieriges Umfeld hat und auch schon viel Mist gebaut hat ist sie sehr sozial, sie hilft Freunden und auch ihre Sozialstunden nimmt sie hin. Sie scheint wirklich geläutert zu sein. Dagegen dann der Junge aus gutem Hause bei dem das Umfeld stimmt. Wer hat da wohl eher eine Chance das ihm geglaubt wird?!? Auch wenn es Vorurteile sein sollten ich befürchte auch im realen Leben ist es selten so und so ist das Buch schon sehr nah an der Realität, wenn auch fiktiv. Der Schreibstil war Klasse, jeder Teenie wird es gerne lesen, so fern er/ sie liest und das ist denke ich das Wichtigste. Die Spannung habe ich ein wenig vermisst, mir war es als Thriller einfach zu flach, aber ich gehöre ja auch zu den Hardcore Fans, für jemanden der das Seichtere mag ist Nacht, komm genau das Richtige. Trotzdem habe ich es gerne gelesen, vielleicht sollte man manchmal einfach nicht an das angedachte Genre denken sondern einfach das Buch genießen ;-)

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  • Rezension zu "Nacht, komm!" von Agnes Hammer

    Nacht, komm!
    kleinfriedelchen

    kleinfriedelchen

    18. September 2011 um 21:47

    "Die können mich mal!", sagte Lissy. "Das ist doch Sklaverei!" Sie standen in schwüler Sommerluft vor dem Gericht, ihre Mutter, Jung, ihr Bewährungshelfer, und die dunkelhaarige Anwältin, die sie vertreten hatte. "Ist doch wahr!", sagte sie noch mal. "Hundertzwanzig Sozialstunden, das ist ja der ganze Sommer!" Nachdem sich die junge Lissy einmal zu oft in Schwierigkeiten gebracht hat, erwarten sie diesen Sommer Sozialstunden im Altenheim statt Partys und Spaß. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft wird es noch schlimmer: eine junge Pflegerin wird tot aufgefunden und die vorbestrafte Lissy gerät unter Verdacht, sie ermordet zu haben. Sie hat kein Alibi, aber dafür ein stichhaltiges Motiv: sie hat sich Hals über Kopf in den Freund der Ermordeten verliebt. Aber sollte sie ausgerechnet Daniel vertrauen, der sich plötzlich merkwürdig distanziert verhält? "Nacht komm!" erschien mir besonders am Anfang eher wie eine Millieustudie als wie der beworbene Jugendthriller. Denn zuerst einmal macht uns Agnes Hammer mit Lissys Leben vertraut. Und das ist alles andere als perfekt: ihr Vater ist ein obdachloser Alkoholiker, sie selbst schwänzt ständig die Schule, neigt zu Gewalttätigkeit und hat auch sonst keinerlei Perspektiven in ihrem Leben. Ihr Abgangszeugnis hat sie, doch was soll nun nach der Schule kommen? Offenbar der Knast, wenn es nach den ermittelnden Polizisten geht, denn die sind ziemlich schnell von Lissys Schuld überzeugt. "Nacht, komm!" ist bereits das zweite Buch, in dem Lissy die Hauptrolle spielt. Ich selbst habe den Vorgänger "Herz, klopf" nicht gelesen, aber das hat meinem Verständnis für dieses Buch nicht geschadet. Lissy unterscheidet sich stark von den ganzen ach so perfekten Protagonistinnen, die ich aus anderen Büchern kenne, in ihrer Sprache und ihrem Verhalten. Gerade deshalb fand ich sie erfrischend anders und trotz ihrer "asozialen" Hintergrundgeschichte ziemlich sympathisch. Denn wie ein Zitat vom Anfang des Buches klar macht, kann nicht jedes Mädchen ein perfektes Aschenputtel sein, manche sind nun mal die bösen Schwestern, die den Prinzen trotzdem mit allen Mitteln für sich gewinnen wollen. Zu dieser Sorte Mädchen gehört Lissy. In Daniel meint Lissy, ihren Prinzen gefunden zu haben. Doch als Leserin war er mir von Anfang an absolut unsympathisch. Kaum hat er Lissy kennengelernt, reißt er ihr auch schon die Klamotten vom Leib und meldet sich eigentlich immer nur bei ihr, wenn ihm nach Sex zumute ist. Hinter seinem Waschbrettbauch verbirgt sich nur ein aufgeblasenes Ego, das war mir sofort klar. Leider erkennt Lissy das nicht, selbst als es immer offensichtlicher wird, dass er scheinbar etwas mit dem Tod seiner Freundin zu tun hat. Daher hatte ich oftmals das Bedürfnis, Lissy einfach bei den Schultern zu packen und ihre Dummheit aus ihr rauszuschütteln. Zwar bietet das Buch nicht den von mir erwarteten komplizierten Thriller mit allerhand Verdächtigen und Hinweisen, aber ich muss gestehen, ich habe trotzdem gebannt an den Seiten gehangen und mit Lissy mitgefiebert und mich über die Dreistheit der Polizei aufgeregt. Wer nach leichter, aber trotzdem packender Unterhaltung sucht, ist hier richtig.

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  • Rezension zu "Nacht, komm!" von Agnes Hammer

    Nacht, komm!
    antjemue

    antjemue

    16. September 2011 um 01:24

    Milieu-Studie Im Laufe des letzten Jahres habe ich Leserunden für mich entdeckt. Mir gefällt das gemeinsame Lesen und Diskutieren. Mein Lieblingsbücherforum veranstaltet Solche regelmäßig, oft sogar mit Autorenbegleitung. So treffe ich oft auf Neuerscheinungen, die ich im Buchhandel wahrscheinlich übersehen hätte, wie wahrscheinlich auch „Nacht komm!“ von Agnes Hammer. Diese deutsche Jugendbuchautorin war mir bislang überhaupt kein Begriff. Die 1970 geborene Schriftstellerin wuchs zusammen mit fünf Geschwistern im Westerwald auf und studierte nach dem Abitur Germanistik und Philosophie in Köln. Danach arbeitete sie mehrere Jahre in einem Berufsbildungszentrum mit sozial benachteiligten Jugendlichen. Zurzeit ist sie als Stadtschreiberin in Gotha und arbeitet nach eigenen Angaben etwas Märchenhaftes und Unheimliches aus. (Quellen: Verlagsinfo, Wikipedia, Lies&Lausch) Nacht komm! Zu Beginn des Buches ist ein sehr nachdenklich machendes Zitat des schwedischen Schriftstellers Jonas Gardell mit Bezug auf das Märchen „Aschenputtel“ abgedruckt. Diesen Bezug greift die Autorin mit kleinen, teils recht düsteren Gedichten zu Beginn eines jeden Kapitels wieder auf. Dafür sind die Kapitel nicht einzeln als Solche bezeichnet. Nette Idee und im Nachgang passt jedes dieser Gedichte auch zum Inhalt. Die Hauptprotagonistin Lissy Winterhart aus Düsseldorf lerne ich kennen, als sie mit ihrer Mutter, ihrem Bewährungshelfer und ihrer Anwältin gerade aus einer Gerichtsverhandlung kommt, in der sie zu 120 Sozialstunden verurteilt wurde. Wofür genau, geht nicht hervor, aber sie scheint für ihre 17 Jahre eine sehr bewegte Vergangenheit zu haben. Sie war bereits einmal im Jugendarrest und musste auch schon mal ein Anti-Aggressionstraining besuchen. Sie murrt zwar, ob der Anzahl der Stunden, aber ganz so aggressiv wirkt sie auf mich eigentlich nicht. Sie will sich in jedem Fall zusammenreißen und macht sich auch Zukunftsgedanken. Durch Fürsprache ihres Bewährungshelfers kann sie die Sozialstunden in einem Altenheim in Flingern ableisten. Dort lernt sie die taffe junge Altenpflegerin Nele kennen und freundet sich mit ihr an. Lissy bewundert Nele regelrecht und freut sich total, als diese sie zu einem Badeausflug mit ihren Freunden mitnimmt. So lernt Lissy dann auch den gutaussehenden Daniel kennen und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Als Lissy dann von Nele erfährt, dass Daniel Nele seit Ewigkeiten hinterher hechelt und sie das mit Daniel eher als eine Art Spiel und nicht ernsthaft betrachten soll, gibt es einen bösen Streit, der Lissy jedoch im nächsten Moment auch schon wieder leid tut. Doch sie kann sich nicht mehr mit Nele versöhnen, denn am nächsten Tag ist Nele tot. Schnell steht für die Polizei fest, dass es kein Unfall war. Und nach dem Streit und ihrem Vorstrafenregister fällt der Verdacht natürlich sofort auf Lissy… Realismus pur Von Anfang an hat mich dieses Buch gefesselt. Der leicht lesbare, flüssige und wertfreie Schreibstil der Autorin und die Charaktere zogen mich in ihren Bann und ließen mich auch noch nicht los, als die letzte Seite gelesen hatte. Es steckt einfach zu viel Wahrheit in dieser eigentlich fiktiven Geschichte. Situationen, in denen ich selbst zwar nicht war, aber in die ich durchaus hätte hineingeraten können. Strudel, die ich im nahen Umfeld beobachtete und dabei kämpfte, dass mein jüngerer Sohn nicht mit hinein gerät. Ich persönlich gehöre bei diesem Thriller für Jugendliche ja eigentlich nicht mehr zur Zielgruppe. Wahrscheinlich hat mich daher auch nicht so sehr der darin enthaltene Kriminalfall beeindruckt, sondern eher der Realismus mit der die Charaktere dargestellt sind, die Eltern, die selbst zu lebensuntüchtig sind, um ihren Kindern Werte mit zu geben und die jungen Menschen, die Produkte der verkorksten Situation sind und dabei trotzdem noch versuchen, das Beste daraus zu machen. Dabei finde ich die Probleme der unterschiedlichen hier aufeinander treffenden Gesellschaftsschichten hervorragend dargestellt. Da haben wir Lissy. Der Vater ein obdachloser Alkoholiker, die Mutter shoppingsüchtig. Lissy steht zwischendrin. Sie sorgt sich unheimlich um ihren Vater und möchte ihn liebend gern aus dem Elend herausholen, muss sich aber auch darum kümmern, dass die Bestellungen der Mutter, mit denen sie sich regelmäßig finanziell übernimmt, gar nicht erst ins Haus kommen. Lissy hat wahrscheinlich in der krassen Phase der Pubertät, ihre schlimmen familiären Verhältnisse mit dem Schule schwänzen und verschiedenen Diebstählen verarbeitet und ist jetzt gereifter. So richtig Hilfe erwartet sie weder von den „Erwachsenen“ in ihrem Umfeld, noch hat sie Vertrauen zur Polizei. Deshalb will sie auch die Aufklärung des Verdachtes gegen sie selbst in die Hand nehmen. Die Polizisten hegen schon wegen Lissys Herkunft große Vorurteile gegen das Mädchen und Berg ist durch die Bekanntschaft mit Daniel und seinen Eltern noch mehr voreingenommen. Dass sich Lissy so schnell auf Sex mit Daniel eingelassen hat, fand ich persönlich jetzt zwar nicht unbedingt toll, aber auch nicht absolut verwerflich. Dass sie sich so Hals über Kopf in ihn verliebt hat und für ihn alles nur Spaß war, fand ich wesentlich verwerflicher. Hätte nur noch gefehlt, dass er damit rumprahlt, wie schnell Lissy zu haben ist. Lissy hat auch die Arbeit im Pflegeheim erstaunlich schnell und gut gemeistert. Daniel ist ganz anders als Lissy aufgewachsen. In einer Familie, in der zumindest Geld nie eine Rolle spielte. Aber Daniel war nicht das perfekte Kind, das sich die Eltern wünschten. Ein Kind mit Makel. Das stellte sich dann in der Schule heraus. Nach den Symptomen, die die Autorin hier mit einfließen lässt, würde ich auf Legastheniker tippen. Doch nach dem wie sich der junge Mann fühlt, als dumm und unzureichend, hat sich seine Familie – wohl weil es ihnen peinlich war – nie die Mühe gemacht, ihm wirklich zu helfen. Ich weiß aus Erfahrungen in der eigenen Familie, dass es für Legastheniker noch mal gesonderte Schulen gibt, in denen ihnen speziell geholfen werden kann. Wenn dies frühzeitig geschieht, ist es nicht selten, dass ein Kind mit Lese- und Rechtschreibschwäche später wieder erfolgreich eine normale Schule oder sogar das Gymnasium besuchen kann. Aber bei diesem jungen Mann scheint sich nie jemand die Mühe gemacht zu haben. Dabei wäre, es vom finanziellen Standpunkt her, bei ihm wohl wesentlich leichter als bei anderen Kindern gewesen. Aber auch die Nebencharaktere haben mich beeindruckt. Frankas Bemühungen, aufs Gymnasium zu kommen, finde ich richtig Klasse. Ihre Vorgeschichte kenne ich ja nur so am Rande, ob sie von ihrer Mutter Birgit viel Unterstützung zu erwarten hat, ich kann es nicht richtig einschätzen. Ich hoffe und wünsche, dass sie es schafft. Tamara, die erst 16-jährige junge Mutter von Baby Jane, meistert ihre Verantwortung meiner Meinung nach auch Super. Sie schimpft zwar immer ein bisschen über die Tante vom Jugendamt, scheint von ihr aber wirklich Lebenshilfe zu bekommen, die sie wohl von der eigenen Familie nicht zu erwarten hat. Die Obdachlosen. Leider gehören sie in jeder größeren Stadt mittlerweile zum Bild. Hau, Hulle und die Scheele Christiane hatten bei mir im Kopf die Gesichter von Obdachlosen meiner Stadt. In der heutigen Zeit ist es verdammt leicht abzustürzen und verdammt schwer, sich wieder hoch zu kämpfen. Wer keine Kraft mehr zum Kämpfen hat… Vorgestern Abend hat sich mein jüngerer Sohn mit zwei ehemaligen Klassenkameraden im nahen Park getroffen. Als er heim kam, sagte er mir, dass er 3 Radler (wir hatten noch welches von einer kürzlich stattgefundenen Festivität über) mit genommen hätte und entschuldigte sich, dass er das Leergut nicht wieder mitgebracht hat. Er sah die Flaschensammlerin (unsere Scheele Christiane) kommen und hat die 3 Flaschen für sie in den Papierkorb gestellt. Den Kriminalfall um Neles Tod war für mich persönlich irgendwie nur ein Nebenstrang. Natürlich wollte auch ich wissen, wer der Täter ist und das hat mich am Ende auch wirklich überrascht. Wesentlich interessanter fand ich aber die ausgesprochen gute Milieu-Studie. Dass es zu diesem Buch schon eine Vorgeschichte gibt, ahnte ich bereits bei den Erwähnungen zu Frankas Geschichte. So richtig ging es mir dann aber doch erst auf, als ich am Ende des Buches die Werbung und den Klappentext zu „Herz, klopf“ fand. Ich selbst kam von Anfang an gut in das Buch „Nacht komm!“ rein, so dass ich jetzt sagen kann, dass man den Vorgänger gelesen haben muss, um die Geschichte zu verstehen. Ich selbst werde mir das 1. Buch aber ganz bestimmt noch zulegen, um die ganze Geschichte von Lissy Winterhart zu kennen. Dann werde ich die Bücher auch an die Jugend in meiner Familie weiter geben. Für mehr Verständnis und Toleranz!

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  • Rezension zu "Nacht, komm!" von Agnes Hammer

    Nacht, komm!
    dorli

    dorli

    11. September 2011 um 18:51

    Die vorbestrafte Lissy Winterhart muss Sozialstunden in einem Altenheim ableisten. Hier freundet sie sich mit der Pflegerin Nele an. Bei einem gemeinsamen Schwimmbadbesuch lernt Lissy Neles Freund Daniel kennen und verliebt sich in ihn. Nach einem Streit mit Lissy wird Nele ermordet aufgefunden. Lissy wird sofort verdächtig, denn sie hat für die Tatzeit kein Alibi. Die Geschichte um Lissy, Nele und Daniel beginnt interessant, lässt aber die Eigenschaften eines Thrillers zunächst vermissen. Erzählt wird von den Problemen der Protagonisten, allen voran Lissys Lebensumstände und ihre familiären Schwierigkeiten, denn ihr Vater ist ein obdachloser Alkoholiker, ihre Mutter ist kaufsüchtig. Wut, Angst und Sehnsucht leben in Lissy wie ein Tier, dass sie von innen her „auffrisst“. Trotz ihrer kriminellen Vergangenheit wirkt die als aufbrausend und gewalttätig geltende Lissy durch ihren hilfsbereiten Umgang mit den alten Menschen oder die Sorge um ihren Vater sehr sympathisch. Auch Daniel, anfangs eher undurchsichtig und mit einem negativen Touch behaftet, wandelt sich im Verlauf der Geschichte. Man erfährt von seiner Lese- und Rechtschreibschwäche, durch die er sich selbst für dumm hält und sich als Versager fühlt. Zum Ende hin wird es spannender, die Story konzentriert sich dann mehr auf Lissys Ermittlungen in dem Mordfall. Diese stellen sich als sehr schwierig heraus, denn die Polizei sieht Lissy als Täterin und hört ihr nicht zu. Auch Daniel will nichts mehr mit ihr zu tun haben und wendet sich von ihr ab. Agnes Hammer kann sich durch ihre Arbeit mit sozial benachteiligten Jugendlichen sehr gut in deren Probleme einfühlen und schafft es, diese auch in dem Buch hervorragend zu vermitteln. Der Schreibstil ist meist flüssig zu lesen. Die manchmal sehr kurzen Sätze lassen den Lesefluss jedoch ab und zu etwas holperig werden. Die Dialoge wirken dann sehr hektisch. Nicht der fesselnde Thriller, den ich erwartet habe, aber eine locker geschriebene und gut zu lesende Geschichte, die auf Probleme und Schwierigkeiten in unserer Gesellschaft aufmerksam macht und mit Vorurteilen aufräumen will.

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  • Rezension zu "Nacht, komm!" von Agnes Hammer

    Nacht, komm!
    Die_Buecherfresser

    Die_Buecherfresser

    11. September 2011 um 13:07

    "Thriller? Wohl eher weniger …" ** Inhalt: Lissy ist noch minderjährig und füllt schon eine beträchtliche Akte bei der Polizei, aber sie will nie mehr zurück in den Jugendknast und eingesperrt werden. Deshalb willigt sie auch ein, ihre Sozialstunden in einem Altersheim abzuarbeiten. Dort trifft sie auf die sympathische Pflegerin Nele, die so perfekt in Lissys Augen zu sein scheint. Doch als Nele plötzlich tot aufgefunden wird, kommt sofort Lissy als Tatverdächtige infrage. Immerhin ist sie schon oft straffällig geworden. Obwohl Lissy rigoros von einem Polizisten bedrängt wird, versucht sie selbst etwas über Neles Tod herauszufinden und stößt dabei immer wieder auf Daniel, Neles guter Freund, in den Lissy unglaublich verknallt ist. Findet Lissy den wahren Täter? Und kommt sie endlich wieder mit ihrem Leben klar? ** Meinung: “Nacht, komm!” ist der neue Jugendthriller von Agnes Hammer, der beim Script 5 Verlag erschienen ist. Die Geschichte handelt von einer Teenagerin, die schon ziemlich viel Mist angestellt hat. Ihr Vater lebt auf der Straße, ihre Mutter ist viel arbeiten. Dennoch entscheidet sich Lissy, ihre Sozialstunden ordentlich abzuarbeiten, nämlich in einem Altersheim. Doch als die junge Pflegerin Nele plötzlich stirbt, verdächtigen auf einmal alle Lissy, schließlich hat sie schon öfters das Gesetzt gebrochen … ** Was mich ein wenig stutzig gemacht hat bei “Nacht, komm!” ist, dass der Roman als Thriller gepriesen wird. Meiner Meinung nach entspricht dies aber nur sehr wenig der Realität. Für mich war “Nacht, komm” in keiner Hinsicht ein packender Thriller, eher ein wenig Lebensgeschichte, einer straffällig gewordenen jungen Frau, die plötzlich verdächtig wird, auch einen Mord begangen zu haben. ** Deshalb habe ich wohl auch direkt falsche Erwartungen an den Roman gestelltt, denn die Spannung ist eher flach, dass Ende total vorhersehbar und einfach gehalten. Eigentlich ist dies bei der Geschichte durchweg der Fall. Lissy selbst hat Probleme, ihr Vater ist ein totaler Alkoholiker auf der Straße und zwischendurch versucht Lissy mal wieder herauszufinden, wer nun den Mord begangen hat. Irgendwie rutscht das mit dem Mord immer mehr in den Hintergrund. Ständig wird Lissy wahllos beschuldigt, aber rechtlich wehren tut sie sich eine ganze Weile nicht, was von purer Naivität zeugt und das mit 17 Jahren? ** Lissy ist an sich, als Charakter, richtig gut beschrieben worden. Sie erinnert aber sehr stark an das Bild von verstört und schuldig, das man oft aus dem Tv kennt. Dennoch konnte ich Lissy gut verstehen, auch immer wieder ihre innere Wut nachvollziehen. Trotzdem finde ich sie als Charakter total unsympathisch. Vielleicht soll das ja der Fall sein, aber mir war sie einfach zu naiv und verstört. Wer sucht schon ein Date auf, wenn der eigenen Vater ins Krankenhaus eingeliefert wird? Klingt ziemlich makaber. ** Die Geschichte ist wie vorher schon erwähnt, eher eine Lebensgeschichte, die mit lauter Problemen gefüllt ist. Thriller? Zu wenig Spannung. Krimis? Zu wenig Mord und Ermittlung. Mysteriös? Eher gar nicht, weil man vieles sich auch so denken kann. ** Gestört hat mich dann auch irgendwie, dass es keinen Wendepunkt gibt. Zwar klärt sich zum Ende hin alles auf, aber dennoch weiß man rein gar nicht, was Lissy denn nun daraus gelernt hat, ob überhaupt. Das Ende ist ziemlich offen und ich finde, dass man da doch noch etwas mehr hätte machen können, ohne den Charakter einfach dahin plätschern zu lassen. ** Der Schreibstil passt zum Roman, wobei mir die Sätze so abgestumpft und kurz nicht gefallen. Dennoch passt es zu Lissy, die für wenig Bildung und viel Ärger steht. Sehr schön fand ich auch immer wieder die kleinen Gedichtstrophen zu Beginn jeden Kapitels. ** Das Cover ist echt schön. Durch das gewellte Papier hat man außerdem ein haptisches Erlebnis. An dem Cover kann man wirklich nicht meckern und ebenso den Titel finde ich nicht schlecht, wobei die Autorin vielleicht mehr auf die Bedeutung von “Nacht, komm!” hätte eingehen sollen. ** Fazit: 3 Sterne für “Nacht, komm!”, da die Lebensgeschichte von Lissy schon einen gewissen Reiz für manch einen Leser haben kann. Allerdings ist der Roman alles andere als ein fesselnder Thriller mit Mordkomplott, weshalb mich “Nacht, komm!” wenig überzeugen konnte. Zu mild, realistisch, aber ohne große Spannung.

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  • Rezension zu "Nacht, komm!" von Agnes Hammer

    Nacht, komm!
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    06. September 2011 um 18:32

    Lissys Sommer ist versaut. Sie muss nach einer Verurteilung Sozialstunden leisten, und das ausgerechnet im Altersheim. Während ihre Freunde im Schwimmbad abhängen, muss sie den Mief der alten Leute ertragen. Na super. Einen Lichtblick gibt es allerdings auf der Station: Lissy freundet sich mit der Pflegerin Nele an. Und als sie deren Freund Daniel kennen lernt, ist sie zum ersten Mal in ihrem Leben so richtig verliebt. Aber Daniel scheint es nicht ernst mit ihr zu meinen. Darüber gerät Lissy sogar in Streit mit Nele, die ab und an mit Daniel zusammen ist. Und dann steht plötzlich die Polizei vor Lissys Tür. Nele ist tot, und da Lissy eine recht dicke Akte hat, ist sie die Hauptverdächtige. Irgendwie muss sie die begriffsstutzigen Bullen von ihrer Unschuld überzeugen. Dabei steht ihr ein bunt zusammengewürfelter Haufen zur Seite: Ihre Freundin Franka, die davon träumt, auf ein Gymnasium zu gehen, ihr Freund Justus, der immer da ist, wenn sie ihn braucht, und ein Obdachloser, der mit Lissys Vater befreundet ist. Schließlich hat Lissy einen fürchterlichen Verdacht, wer der Täter sein könnte. Lissy hat nicht besonders viel Glück mit ihrer Familie. Ihr Vater lebt auf der Straße, säuft und ist mit einer extrem ungepflegten Obdachlosen zusammen. Ihre Mutter ist kaufsüchtig. Und Lissy selbst ist passionierte Schulschwänzerin und aufbrausend. Ins Herz geschlossen habe ich sie trotzdem. Denn sie lässt sich nicht unterkriegen und ist trotz ihrer eigenen schwierigen Situation immer für andere da, wenn diese sie brauchen. Vor allem aber hasst sie Ungerechtigkeiten, und das macht sie mir besonders sympathisch. Dieser dramatische Thriller hat mich mit seinen authentischen Charakteren, der sich stetig steigernden Spannung und der glaubwürdigen Handlung voll überzeugt. Besonders gefallen hat mir, dass Obdachlose einmal von einer anderen Seite gezeigt werden. Sehr empfehlenswert für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen.

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