Inhaltsangabe: "Marlene ist zum ersten Mal in der inklusiven Disko. Unter einem Barhocker findet sie ein glitzerndes Armband. Auf dem Armband steht ein Name: Mika. Mika heißt auch Marlenes Cousine. Marlene geht zum DJ. Der fragt, wer das Armband verloren hat. Plötzlich tippt jemand Marlene auf die Schulter. Sie dreht sich um. Vor ihr steht ein Junge.
„Hallo!“, sagt er. „Ich bin Mika.“
Marlene starrt den Jungen verwundert an.
„Aber du bist ja gar kein Mädchen“, sagt sie.
„Schlimm?“, fragt Mika und grinst frech.
Marlene und Mika tanzen den ganzen Abend.
In Marlenes Bauch kribbelt es.
Aber dann muss Mika plötzlich weg. Marlene ist traurig. Wird sie Mika jemals wiedersehen?"
Dieses Kinderbuch ist schnell gelesen, wir lernen Marlene kennen, die ganz aufgeregt auf ihren ersten Diskobesuch wartet und wie sie sich darauf vorbereitet. Als sie sich mit ihrem Betreuer dann auf den Weg macht und man als Leser zum ersten Mal mit ihr diesen Besuch in der Disko erlebt spürt man förmlich mit ihren Augen wie sie alles wahrnimmt. Als sie dann auch noch ein Armband findet mit dem Namen "Mika" drauf hat sie eine Idee wie sie diese Mika finden kann. Doch plötzlich steht ein Junge vor ihr und die Beiden tanzen gemeinsam und haben Spaß.
Fazit: Ich fand das Buch sehr kurzweilig, aber auch etwas naiv, aber es handelt sich auch um ein Kinderbuch. Meiner Meinung nach hätten der Geschichte einige Seiten mehr gut getan, u.a. auch um mehr darauf einzugehen, dass Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft mit integriert werden. Die Zeichnungen fand ich sehr gelungen. Marlene`s Aufregung ihres 1. Diskobesuchs und das 1. Verliebtsein hat man deutlich gespürt. Das war wirklich niedlich dargestellt.




