5 Gründe für die hohe Qualität des Hörbuchs:
- Eine Autorin, die bekannte Fakten aus dem Leben der Portraitierten lebendig werden lassen kann
- Eine Übersetzerin, die die passende deutsche Literatursprache beherrscht (Gisela Kosubek)
- Ein Sprecher, dessen Stimme der von Christian Brückner ähnelt, der sich aber unaffektiert dem Vorgelesenen unterordnet
- Zwei Portraitierte, die beide auf sympathische Weise zwei unterschiedliche Weisen von Kunst repräsentieren.
Das deutsche Hörbuch ist so gut gemacht, dass ich es auch schwedischsprachigen Hörern empfehle (das Original wurde von der Autorin eingelesen)
Agneta Pleijel
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Agneta Pleijel
Doppelporträt
Doppelporträt
Der Weg des Windes
Neue Rezensionen zu Agneta Pleijel
Da erfährt man Geschehnisse, die von großen Interesse sind. Der Enkel von Agatha Christie initiiert, dass seine Großmutter vom berühmten Kokoschka porträtiert wird. Sechs Sitzungen sind dafür erforderlich. Dabei erfolgt ein gegenseitiges Kennenlernen. Erlebtes wird besprochen, Geheimnisse preisgegeben und man erfährt, was Kokoschka und Alma Mahler tatsächlich verband. Interessant, wie es auch nach der Beziehung der beiden weiterging. Bizarre Geschichten, spannende Sprache. Wird das Bild fertig werden, wird es Agatha Christie und ihrer Familie gefallen? Man muss dieses Buch wirklich zu Ende lesen, um dann zu erfahren, wie es wirklich ausgeht. Zwei sehr unterschiedliche Charaktere werden aufgezeigt und es wird versucht, diese beiden miteinander zu verknüpfen. Werden sie zueinander finden? Es bleibt spannend bis zu letzten Seite dieses Buches!
Im April 1969 soll der inzwischen 83jährige Oskar Kokoschka die Krimikönigin Agatha Christie zu ihrem 80. Geburtstag porträtieren. In sechs Sitzungen lernen sich beide Künstler – zwangsläufig – näher kennen und erfahren dabei einiges aus dem Leben des anderen.
Es ist ein fiktives Zusammentreffen, und anfangs sind beide Künstler nicht davon überzeugt, dass die eine sich porträtieren lassen möchte und der andere sie porträtieren wird. Doch Kokoschka will ein echtes Porträt anfertigen, und dafür muss er sein Model näher kennenlernen. Nur widerwillig anfangs, lassen sich die beiden nach und nach aufeinander ein, und schlussendlich erzählen sie sich gegenseitig auch aus den schwierigsten Phasen ihres Lebens. Das ist zunächst kaum vorstellbar und schlussendlich doch glaubwürdig erzählt. Spannend ist dabei die Entwicklung der Kommunikation im Verlauf der Sitzungen, von ablehnend bis hin zu einer vertrauensvollen Atmosphäre, die anfangs so unmöglich erscheint. So erzählt das Buch die fiktive Geschichte eines außerordentlichen Zusammentreffens.
Sehr gerne empfehle ich dieses Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.
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