Agota Kristof Das große Heft. Der Beweis. Die dritte Lüge. Triologie

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Inhaltsangabe zu „Das große Heft. Der Beweis. Die dritte Lüge. Triologie“ von Agota Kristof

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    Das große Heft. Der Beweis. Die dritte Lüge. Triologie
    fantagiroh

    fantagiroh

    Kürzlich ein Radiosendung über einen neuen Film, der ganz groß angekündigt wurde. "Das große Heft" von Agota Kristof. Ich dachte mir Moment Mal, dass kann doch nicht sein, das ist eines der Bücher (bzw. die Trilogie), die mich nachhaltig sehr beeindruckte. Diese Art der Erzählung, hatte ich weder vorher noch nachher wieder so gelesen. Vieles wurde in kurzen knappen Sätzen in harter Sprache wiedergegeben. Die Brutalität und die Tristesse die man beim Lesen fühlen kann, das kann doch niemand so in einem Film wiedergeben. Es wurde dann eine kurze Szene daraus wiedergegebn, mit schrecklich schöner pathetischen Geigenmusik dazu. Grässlich! Wie ihr auf dem Bild sehen könnt, ist die Trilogie in meinem Buch zusammengefasst. Dieser Leineneinband mit dem Cover spiegelt den Inhalt sehr gut wieder. Ich würde immer empfehlen alle drei zusammen zu lesen, um das ganze Bild sehen zu können. Das Buch handelt von zwei Brüdern, die als kleine Kinder zu ihrer hartherzigen Großmutter müssen. Sie sind nur auf sich gestellt und härten sich gegenseitig gegen den Rest der Welt ab. Datum und  Ort bleiben in allen drei Bücher unbekannt. Ich muss gestehen, dass ich diese Buch nicht vielen Leuten empfehle, sondern nur denjenigen von denen ich glaube, das sie es vertragen. Ein Buch das die Psyche des Lesers, auf Grund der Bilder, die durch das Lesen dieser besonderen Sprache entstehen, so beeinflußt, sollte nicht verfilmt werden. Meine Meinung. 

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  • Rezension zu "Das große Heft. Der Beweis. Die dritte Lüge. Triologie" von Agota Kristof

    Das große Heft. Der Beweis. Die dritte Lüge. Triologie
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. September 2009 um 20:08

    Sagenhaft - unglaublich - berührend! Nicht schön - aber die Realität ist nicht immer schön. Ich habe noch nie ein Buch gelesen, welches in dieser nüchternen, sachlichen Weise geschrieben ist - bis jetzt. Am faszinierendsten ist der erste Teil der Trilogie: Das große Heft. Ich konnte es nicht weglegen, obwohl es hart ist. Vielleicht eine Form von der Faszionation am Grauen. Einem leider alltäglichen Grauen - dem Krieg und der Verrohung der Menschen. Besonders ist bei der Verarbeitung des Themas, dass es ganz ohne Raum und Zeit auskommt - was beschrieben wird, ist quasi allgemeingültig - und das macht dieses Buch zu etwas Besonderem. Durch die bewusst eingesetzte Obejektivität und den harten, nüchternen Sprachstil wirkt es so kalt und entfremdend, brutal und schonungslos, wie es ein Krieg nur sein kann. Ein wirkliches Muss für Lesefans unterschiedlicher Bereiche - ein sprachliches Kleinod für viele Bibliotheken!!!

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