Agota Kristof Irgendwo

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Inhaltsangabe zu „Irgendwo“ von Agota Kristof

Ein Mann erstarrt zu Stein, als er seinen Hund zum letzten Mal umarmt. Ein Toter streift durch die Straßen, als Greis unter Greisen, von Kindern unbemerkt. Eine Frau erklärt dem Arzt, daß sie nicht versteht, wie die Axt in den Schädel ihres Gatten kommen konnte … Agota Kristofs Texte sind Daseinsschilderungen der unterschiedlichsten Art, schön, traurig, brutal, seriös und bedrohlich, und sie bilden vielleicht den intimsten Teil ihres großartigen Werks.

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  • Rezension zu "Irgendwo" von Agota Kristof

    Irgendwo

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. September 2010 um 15:34

    „Irgendwo“ ist das erste Werk von Agota Kristof, welches ich in die Hände bekommen habe. Um die 25 Prosaminiaturen zu verstehen muss man sich kurz mit dem Leben Kristof’s beschäftigen. 1956 nach dem gescheiterten Aufstand in Ungarn verließ Agota Kristof Ihre Heimat und floh in die Schweiz. In der Fremde lernte Sie auch eine fremde Sprache – Französisch, in der Sie bis heute Ihre Werke verfasst. Die kleinen Geschichten, welche Sie in Irgendwo erzählt, sind von unterschiedlichster Qualität, von kurz bis sehr kurz und manche sind erzählend, manche lyrisch und wiederum andere gleichnishaft. Doch alle handeln alle von schmerzlichem Verlust. Sie sind sehr pessimistisch, radikal und mit einer enormen existentiellen Wucht verfasst. Durch ihre lakonische Kürze lassen sie den Leser manchmal fassungslos zurück, und regen zum nachdenken an. Keine leichte Kost, sprachlich messerschraf und radikal, aber sehr lesenswert.

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  • Rezension zu "Irgendwo" von Agota Kristof

    Irgendwo

    Petruscha

    24. August 2010 um 11:32

    finstere Kürzestgeschichten. Da leider keine einzige gut oder wenigstens mittelmäßig ausgeht, hat es mir die Spannung verdorben: es war ja immer gleich klar, dass das Schlimmste passiert.

  • Rezension zu "Irgendwo" von Agota Kristof

    Irgendwo

    dessi

    03. December 2008 um 21:05

    bin noch gespant

  • Rezension zu "Irgendwo" von Agota Kristof

    Irgendwo

    urlaub

    09. October 2008 um 22:02

    Die Axt, super Geschichte!

  • Rezension zu "Irgendwo" von Agota Kristof

    Irgendwo

    Wolkenatlas

    02. September 2008 um 11:25

    Karge, dunkle Miniaturen- große Literatur Agota Kristof, die 1935 in Ungarn geborene und seit 1956 in der Schweiz lebende, französisch schreibende Schriftstellerin, war noch nie eine Verfechterin der vielen Worte. In "Irgendwo: Nouvelles" treibt sie die Reduktion der Mittel auf die Spitze, nur wenige dieser knappen Prosamomente sind mehr als zwei oder drei großzügig bedruckter (Piper)Seiten lang. Wunderbar ausformulierte Bilder, Szenen, Portraits- dabei jede Miniatur mit der Tendenz, den Leser sprachlos zurückzulassen. Großartige Figuren, es gibt keine Figur, die den Leser auch nur annähernd kalt lassen könnte. Wenn in diesen Geschichten der Humor durchschimmert, dann ist er lakonisch und dunkel, sogar etwas bissig: so wie im allerersten Bild und der Frau, die dem Arzt nicht erklären kann, woher und wie die Axt in den Schädel ihres Mannes kam, oder der Mann mit seinem Hund und den Zügen. Von trauriger Grundstimmung, sind alle Geschichten-oder Bilder-oder Szenen dieser Sammlung verbunden: es sind Momente des Verlusts, die Angst vor diesem Verlust, das Weggehen, Abschied- eine Reise durch die winterliche Seite der Menschen, wunderbar gesehen und ein besonderes, tief ernstes Leseerlebnis. Faszinierend ist, wie viel Agota Kristof mit so wenigen Worten sagen kann. Ein Buch zum immer wieder lesen, auch wenn es immer nur ein oder zwei Geschichten sind.

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