Agustín Martínez

 3.9 Sterne bei 100 Bewertungen

Lebenslauf von Agustín Martínez

Agustín Martínez wurde 1975 in Lorca, Spanien, geboren. Er studierte Audiovisuelle Kommunikation in Madrid und arbeitet als erfolgreicher Drehbuchautor, Autor und Redakteur fürs Radio. Als Drehbuchautor verfasst er Skripts für zahlreiche, bekannte Krimiserien. Seine Idee zu seinem ersten Roman "Monteperdido" entstand, als er bei einem Familienurlaub in den Pyrenäen ein Gespräch von Einheimischen mitbekam, in dem es um ein vermisstes Kind ging. Dein Debütroman wurde begeistert aufgenommen und in viele Sprachen übersetzt.

Alle Bücher von Agustín Martínez

Agustín MartínezMonteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen
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Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen
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Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen

Neue Rezensionen zu Agustín Martínez

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Rezension zu "Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen" von Agustín Martínez

Verschleierte Wahrheiten
Janna_KeJasBlogvor 2 Monaten

| © Janna von www.KeJas-BlogBuch.de |

Eine Geschichte die mich gefangen nahm, ein Buch bei dem Lüge und Wahrheit schwer zu unterscheiden sind. Monteperdido bedeutet „Der verlorene Berg“ und ist keine Fiktion des Autors Agustín Martínez. Der Berg Monte Perdido ist in den Pyrenäen des Nationalpark ‚Ordesa y Monte Perdido‘ nahe der französischen Grenze zu finden.

Zwei Frauen und ihre Töchter inmitten einer Schneelandschaft, der letzte Nachmittag in dem die Welt sich noch in den richtigen Bahnen bewegt. Kurz darauf verschwinden beide Mädchen spurlos. Bis fünf Jahre später eine von ihnen die Welt ein zweites Mal aus den Angeln hebt. Dort beginnt die Geschichte um das Dorf.

Inspektor Santiago Baín und Kriminalkommissarin Sara Campos werden aus Madrid gerufen, zwei außenstehende Ermittler*innen. Dies stellt bereits das erste Problem dar, denn in dem Dorf sind Fremde keine willkommenen Gäste.
Auch wenn ich es nicht als verstörende Atmosphäre wie ‚Bitácora de Lecturas‘ (Pressestimme) bezeichnen würde, so ist es doch eine um sich greifende Atmosphäre auf mehreren Ebenen.

Das kleine Dorf, seine Menschen, seine Natur, seine Sagen. Der Autor lässt durch seine Beschreibungen nicht nur die Berge und Wälder entstehen, er weckt eine Sehnsucht in dem Moment der Beschreibung inmitten dessen stehen zu wollen!

"Es kam ihr vor, als wären diese Berge das einzig Bedeutende an diesem Ort. Das Einzige, was bliebe, wenn alles andere verschwunden war."

Das Dorf in einer Gebirgskulisse, Formulierungen welche die Pracht des Anblicks erahnen lassen.
Zu genaue Beschreibungen sagen mir in Büchern meist nicht zu, aber dann gibt es Geschichten wie diese, die von der erschaffenden Atmosphäre getragen werden. Dies gelingt dem Autor ebenso gut mit der Skizzierung der dort lebenden Menschen. Eine Gemeinschaft die Fremde in ihrer Mitte nur saisonbedingt duldet. Ein Dorf, welches Wahrheiten mit Lügen bekleidet. Es ist nicht nur die Geschichte der Mädchen, der Suche nach Antworten, sondern ein Spiegel unserer Gesellschaft. Wenn auch im Kleinen. Wen kennen wir wirklich, wollen wir kennen?! Welche Geheimnisse verbergen sich hinter verschlossenen Türen, erahnen wir sie, handeln wir?

"Keiner hatte die Wahrheit sehen wollen."

Ein Zusammenleben bei dem jede*r jede*n kennt. Eine Gemeinschaft die um das Wissen von Tragödien schweigt. Wie soll ein vermisstes Mädchen gefunden werden, wenn niemand bereit ist zu sprechen? Diese Verschwiegenheit, der Missmut gegen die zwei Ermittler*innen, wird auf jeder Seite greifbarer. Eine Ahnung.
Aber auch die Ermittler*innen von Auswärts spielen eine Rolle. Zwei Fremde in einem Dorf voller Geheimnisse, mit eigenen Geheimnissen. Ich weiß, für viele bereits ein Ausschlusskriterium es lesen zu wollen, aber dies nimmt nicht mehr als einen nebensächlichen Handlungsstrang ein. Es dient dem Verlauf zum Ende hin, in dem einige Ereignisse aufeinander trafen, die ich so nicht erwartet hatte.

Doch wie schon geschrieben, handelt das Buch nicht nur von der Suche nach dem anderen Mädchen. Es sind die zwei Familien – was fünf Jahre ergebnislose Suche aus ihnen gemacht hat. Wie das plötzliche Auftauchen nur eines der Mädchen alles verändert. Und Ana selbst, wie sie nach der Dunkelheit ins Leben zurückkehrt.

"Eine Stille die ohrenbetäubend war."

Stille in den Familien. Stille Ana. Schweigen. Und eben diese Stille ist unerträglich laut. Der Autor skizziert Familien die am Verschwinden ihrer Töchter zerbrachen, jede auf ihre Weise. Zwei Ehen die gelitten haben und ein Bruder im Schatten seiner immer noch verschwundenen Schwester. Mittendrin Ana. Das Mädchen das sich nicht erinnern kann und neue Fragen entstehen lässt. Ana die sich ihren Weg zurück ins Leben erkämpft. Und ein Verlauf, welcher nur kleine Antworten gibt und noch mehr Fragen hinterlässt.
Auch wenn die Ereignisse zum Ende hin ein wenig überzogen wirken (Stichwort ‚Hotel‘), so störte mich dies kaum, da es glaubwürdig eingearbeitet wurde.

Die Geschichte wird getragen von der Atmosphäre im Dorf und seiner Kulisse. Was mir persönlich besonders gut gefiel, waren die verschiedenen Perspektiven. Es ist kein reiner oder „typischer“ Krimi(nalroman), sondern konzentriert sich auf die Details darin, um ein Gesamtbild zu schaffen – die Spuren solch eines einschneidendes Erlebnisses. Charaktere die kaum eine Rolle spielen und doch greifbar sind, ein Teil des Ganzen. Ein Entführungsopfer mit Gedanken und Gefühlen die nahe an der Realität sind. Hinweise die erst viel später wieder aufgegriffen werden, Antworten die weitere Fragen aufwerfen und eine Geschichte die mit einem erahnten und doch völlig anderem Ausgang endet. Einmal angefangen, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.


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Adoras avatar

Klappentext:
Hoch oben in den Pyrenäen liegt Monteperdido. Vor fünf Jahren sind die elfjährige Ana und ihre Freundin Lucía spurlos von hier verschwunden. Kaum jemand glaubt, dass sie noch am Leben sind. Da taucht völlig unerwartet die inzwischen sechzehnjährige Ana wieder auf, bewusstlos in einer Schlucht. Kommissarin Sara Campos von der Bundespolizei lässt sofort die Straßen absperren; eine verzweifelte Suche beginnt. Wo ist Lucía? Ist sie noch am Leben? Doch die Berge um Monteperdido schweigen, trügerisch rauschen die Pappelwälder, gefährlich schwillt der reißende Fluss Esera an. Unter den Bewohnern von Monteperdido greifen die Verdächtigungen um sich: War es ein Fremder oder einer von ihnen?

Meinung:
Ich habe das Buch nur so verschlungen. Die ersten Paar Seiten fand ich etwas ermüdend, jedoch nahm das Buch sehr schnell an Fahrt auf. Die Charaktere sind nachvollziehbar und gerade die Entwicklung von Ana ist sehr realistisch dargestellt. Man kann sich super in das Dorf hineindenken und kann auch vollkommen nachvollziehen wie sie sich verhalten. Die Story war sehr spannend und ich finde das Cover auch unglaublich passend für die Geschichte. In einem Buchladen hätte ich das Buch wohl auch in die Hand genommen, da es mir sehr gut gefällt. Es ist interessant gestaltet  und mal etwas anderes.

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AntoniaGuender-Freytags avatar

Rezension zu "Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen" von Agustín Martínez

Stimmungsvoll
AntoniaGuender-Freytagvor 6 Monaten

Ich habe das Buch schon vor einer ganzen Zeit gelesen und kann mich als Vielleserin kaum noch dran erinnern. Das einzige, was ich noch weiß,  war, dass die Stimmung im Dorf gut eingefangen war. Die bedrohliche Bergwelt, die Härte der Leute, die dort wohnen. Insgesamt war der Kriminalfall jetzt keiner, der sich mir ins Hirn gebrannt hat, aber ich erinnere mich, dass ich mich ganz gut unterhalten gefühlt habe. Ich kann es empfehlen.

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Gespräche aus der Community

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Marina_Nordbrezes avatar

Traust du dich ins Dorf der verschwundenen Mädchen? 

Vor fünf Jahren wurde das kleine Pyrenäen-Dorf Monteperdido von einem fürchterlichen Verbrechen erschüttert. Zwei junge Mädchen verschwanden über Nacht spurlos. Niemand weiß, wo sie stecken. Niemand hat sie seitdem gesehen. Bis plötzlich eines der Mädchen wieder auftaucht. Doch bei aller Freude über die Rückkehr von Ana, zieht in das Dorf Misstrauen ein. Wo war Ana all die Jahre und wo ist Lucía? Was ist mit den beiden geschehen? Und wer steckt hinter der Entführung? Kommissarin Sara Campos muss sich durch eine Mauer aus Schweigen kämpfen, um hinter die Geheimnisse von Monteperdido zu gelangen ... 

Agustín Martínez lässt in "Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen" ein besonders subtiles Grauen auferstehen und führt Kommissarin Campos auf einen nebeligen Ermittlungspfad. Wir laden euch und euren Ermittlungspartner ein, sie im Dorf der verschwundenen Mädchen auf ihrer Spurensuche zu begleiten!

Über das Buch:

Hoch oben unter bedrohlichen Pyrenäen-Gipfeln liegt das Dorf Monteperdido. Hier, wo die Menschen noch eine verschworene Gemeinschaft bilden. Hier, wo vor fünf Jahren die beiden elfjährigen Mädchen Ana und Lucía spurlos verschwunden sind. Da taucht völlig unerwartet die inzwischen sechzehnjährige Ana wieder auf, bewusstlos in einem Wagen, der in eine Schlucht vor Monteperdido gestürzt ist. Kommissarin Sara Campos von der Bundespolizei lässt sofort die Straßen absperren; eine verzweifelte Suche beginnt. Wo ist Lucía? Ist sie noch am Leben? Doch die Berge um Monteperdido schweigen, trügerisch rauschen die Pappelwälder, gefährlich schwillt der reißende Fluss Esera an. Unter den Bewohnern von Monteperdido greifen die Verdächtigungen um sich: War es ein Fremder oder einer von ihnen?

>> Neugierig geworden? Hier geht es direkt zur Leseprobe!


Über den Autor:

Agustín Martínez ist einer der renommiertesten Drehbuchautoren Spaniens und schreibt unter anderem für viele erfolgreiche Krimiserien. Auf einer Fahrt mit seiner Familie in die Pyrenäen hörte er, wie die Einheimischen über den Fall eines vermissten Kindes sprachen. Es entstand die Idee zu ›Monteperdido‹, seinem ersten Roman – der begeistert aufgenommen wurde und in viele Sprachen übersetzt wird. Agustín Martínez wurde 1975 in Lorca geboren, studierte in Madrid audiovisuelle Kommunikation und arbeitet auch als Autor und Redakteur fürs Radio.

Gemeinsam mit FISCHER Taschenbuch  vergeben wir in unserer Leserunde 20 Exemplare von  "Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen" an 20 mutige Leser. Zusätzlich erhält jeder Gewinner ein zweites Exemplar von  "Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen" für eine Person, mit der er gemeinsam auf Spurensuche gehen möchte . Was du tun musst, um dabei zu sein? Bewirb dich bis einschließlich 01.03. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und verrate uns folgendes: 

Mit wem aus deinem Freundes-, Bekannten- oder Verwandtenkreis würdest du gemeinsam die Ermittlungen im Fall der verschwundenen Mädchen aufnehmen? Und was meinst du, besteht Hoffnung, dass auch Lucía lebend wieder auftaucht?

Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und drücke euch ganz fest die Daumen!

Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden.
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Agustín Martínez wurde am 01. Januar 1975 in Lorca (Spanien) geboren.

Community-Statistik

in 174 Bibliotheken

auf 45 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

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