fischer baumler

Agustín Martínez Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen

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Inhaltsangabe zu „Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen“ von Agustín Martínez

Ein verschworenes Dorf. Zwei verschwundene Mädchen. Und die düsteren Gipfel, die nur eines von ihnen wieder zurückbringen.

Hoch oben in den Pyrenäen liegt Monteperdido. Vor fünf Jahren sind die elfjährige Ana und ihre Freundin Lucía spurlos von hier verschwunden. Kaum jemand glaubt, dass sie noch am Leben sind. Da taucht völlig unerwartet die inzwischen sechzehnjährige Ana wieder auf, bewusstlos in einer Schlucht. Kommissarin Sara Campos von der Bundespolizei lässt sofort die Straßen absperren; eine verzweifelte Suche beginnt. Wo ist Lucía? Ist sie noch am Leben? Doch die Berge um Monteperdido schweigen, trügerisch rauschen die Pappelwälder, gefährlich schwillt der reißende Fluss Esera an. Unter den Bewohnern von Monteperdido greifen die Verdächtigungen um sich: War es ein Fremder oder einer von ihnen?

Zwei Mädchen verschwinden - nur eines taucht fünf Jahre später wieder auf. Ein Dorf voller Geheimnisse für zwei Ermittler

— sansol

Sehr spannend, fesselnd und erschreckend.

— Nelebooks

Guter Start, endloser Mittelteil und das Ende viel zu plötzlich und kurz abgehandelt. Schade!

— Waldi236

ein etwas anderer Krimi mit tollem Setting und vielen Verdächtigen

— Kodabaer

Die Geschichte bleibt immer interessant, weil der Autor für viel Abwechslung sorgt. Das ganze Dorf könnte der Täter sein.

— Sylvia_Haberland

Unerwartetes Ende, ansonsten einfallsloser, sich endlos ziehender Krimi für den ich eeeeewig gebraucht hab!

— Raven

Spannend, verstörend, Unerwartetes Ende !

— Abundantia

ein ruhiger Krimi, eher poetisch

— carlinda

Plätschert zäher dahin als ein Fluss aus Sirup! Todlangweilig!

— Landbiene

Ein Krimi der es lohnt gelesen zu werden. Spannend und düster, der Leser wird bis zum Schluss im dunkeln tappen.

— Alyce

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Flugangst 7A

Super spannend und einfach nur klasse! Mal wieder ein richtig toller Thriller von Sebastian Fitzek! Absolut zu empfehlen!

CorniHolmes

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Ein guter Krimi mit ungewöhnlichem Ermittler-Team, aber insgesamt mäßig spannend und vorhersehbar

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Gut geschrieben und recherchiert, großteils spannend, aber trotzdem fehlte mit hier das gewisse Etwas.

tinstamp

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  • Düster, finster, trostlos - ein Dorf in den Pyrenäen und zwei verschwundene Mädchen

    Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen

    lesebiene27

    14. November 2017 um 00:06

    Inhalt: Vor fünf Jahren verschwanden in dem Dorf Monteperdido, welches unter den Pyrenäengipfeln liegt, die beiden elfjährigen Mädchen Ana und Lucia. Plötzlich wird in einer Schlucht in der Nähe des Dorfes die bewusstlos in einem Wagen liegende Ana gefunden. Doch von Lucia fehlt weiterhin jede Spur. Zusammen mit der örtlichen Polizei lassen die Madrider Kommissare Sara Campos und Santiago Bain die Straßen der Umgebung absperren und die Suche nach dem zweiten Mädchen beginnen. Schon bald merken sie jedoch, dass die eingeschworene Gemeinschaft des Dorfes ein Ermitteln schwierig gestaltet. Können sie es somit noch rechtzeitig schaffen Lucia zu finden?   Meine Meinung: Der Schreibstil hat mir anfänglich gut gefallen, da er zum einen informativ ist, zum anderen die düstere Stimmung des Dorfes wunderbar einfängt. Aber gerade diese Stimmung war es, die dazu geführt hat, dass ich nach und nach ein wenig die Lust an dem Buch verloren habe. Ich wollte zwar noch wissen, ob Lucia gefunden wird und wer hinter der Entführung der beiden Mädchen steckt, doch richtig fesseln konnte mich nur das erste Viertel des Buches. Diese bedrückende Stimmung wird - wie gesagt - sehr gut eingefangen und spiegelt nicht nur das Verhalten der Dorfbewohner wider, sondern auch die Trostlosigkeit des Ortes. Dennoch entsteht nicht wirklich eine Spannung, wie ich sie von einem Krimi erwarten würde. Die Ermittlungen verlaufen während der fast 500 Seiten schleppend und sind vor allem von der aufgebrachten Bevölkerung geprägt, die sich dennoch quer stellt. Vielleicht wäre es angenehmer gewesen, die Seitenanzahl zu reduzieren und auf die ein oder andere Szene zu verzichten. Die Charaktere des Buches waren mir leider überwiegend sehr unsympathisch. Einzig der örtliche Polizeileiter Victor Gamero erschien mir freundlich und sympathisch. Selbst die Kommissare Sara und Santiago waren vor allem arrogant, mit der Situation überfordert und haben unter den Begebenheiten und ihrer eigenen persönlichen Geschichte zu sehr gelitten. Die Suche nach den Mädchen war sehr interessant, auch wenn sie sich ewig in die Länge gezogen hat. Fast war ich schon froh, als sich die Geschichte dem Ende zugeneigt hat und noch mal ein paar kleinere spannendere Momente gelesen werden konnten.   Fazit: Alles in allem fand ich die Idee der Geschichte von „Monteperdido“ besser als die Umsetzung. Anders als ich erwartet habe, würde ich das Buch nicht als Krimi einordnen, sondern vielmehr als Thriller. Die Beschreibungen der düsteren und drückenden Atmosphäre sind gelungen und erzeugen ein Bild von einem finsteren Ort in absoluter Trostlosigkeit. Dennoch konnte mich die Geschichte nicht packen und bekommt von mir somit lediglich 3 Sterne.

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  • Ein Dorf voller Geheimnisse

    Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen

    Becky_Bloomwood

    11. November 2017 um 14:48

    Das düstere Cover mit den Silhouetten der entführten Mädchen, in denen der dunkle Wald zu sehen ist, bereitet den Leser sehr gut darauf vor, was ihn mit Das Dorf der verschwundenen Mädchen erwartet. Der Autor Agustín Martínez erzählt von den beiden Mädchen Ana und Lucía, die im Alter von 11 Jahren entführt werden und 5 Jahre verschwunden bleiben, bis eines Tages Ana wieder auftaucht - doch damit ist der Fall keinesfalls gelöst, nicht mal ansatzweise und die Polizistin Sara hat nicht nur mit ihren eigenen Dämonen, sondern auch mit denen des Dorfes zu kämpfen. Agustín Martínez hat eine dichte, düstere Atmosphäre geschaffen. Besonders die Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit einiger Protagonisten war beinahe greifbar spürbar. Viel Licht gibt es in diesem kleinen Dorf, in dem offenbar niemand so recht mit Leuten "von außerhalb" sprechen will, nicht. Ein Grund, warum Das Dorf der verschwundenen Mädchen ausdrücklich keine "Happiness-Lektüre" ist oder Krimi mit Witz ist. Witzig ist hier gar nichts (vielleicht bissig, wenn ich an das Auftauchen der schlaflosen Frau denke). Leider hat mich die Hauptfigur, die Kommissarin Sara Campos, nicht vollends überzeugt. Ich hatte wenig Interesse an ihrem früheren Leben und das hat das Buch für mich bisweilen etwas zäh gemacht. Zudem ist die Spannung eher unterschwellig, es gibt zwar immer wieder ein paar Adrenalinstöße, insgesamt lebt das Buch aber eher von seiner bedrückenden Atmosphäre. Dennoch ist Das Dorf der verschwundenen Mädchen ein guter Krimi, für den ich 3 1/2 Sterne vergeben würde.

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  • Was geschah vor und währen der letzten fünf Jahre?

    Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen

    sansol

    08. November 2017 um 20:56

    Vor fünf Jahren verschwanden die beiden elfjährigen Freundinnen Ana und Lucia spurlos. Beide lebten in dem recht abgelegenen kleinen Pyrenäendorf Monteperdido. Trotz intensiver Suche konnten sie nicht gefunden werden. Auf einmal taucht im Rahmen eines Autounfalls eines der Mädchen wieder auf – Ana. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, um die evtl. ebenfalls noch lebende Lucia zu finden. Die düstere bedrückende Stimmung finde ich gut getroffen. Außerdem werden die Familien von Ana und Lucia die jeweils ganz anders mit der Situation vor fünf Jahren umgegangen sind sehr gut beschrieben. Anas und Lucias Väter könnten da nicht unterschiedlicher sein obwohl sie das Schicksal miteinander verbindet. Dass die beiden auswärtigen Ermittler wie Fremdkörper im Dorf agieren, jeder dort seine eigenen Geheimnisse zu haben scheint – all dies rundet den Gesamteindruck ab und soll sicherlich die Suche nach dem Täter nicht zu einfach machen. Allerdings hatte ich nach gut zwei Dritteln eine Ahnung die letztendlich auch zutreffend war. Trotzdem gelingt es Augustin Martinez mehrfach ein paar interessante Wendungen einzuflechten und zum Ende hin nimmt die Geschichte noch einmal an Tempo und Spannung auf. Sara Campos und ihr Kollege hatten meiner Meinung nach als Ermittler durchaus Schwächen. Sara wurde wegen ihrer schweren Kindheit mehrfach nichts so richtig zugetraut und ich fand beide oft nicht wirklich konsequent. Der Schreibstil war wirklich leicht zu lesen doch waren mir die insgesamt nur sieben Kapitel einfach zu lang. Die vielen ausführlichen Landschaftsbeschreibungen waren zwar sehr anschaulich hätten aber durchaus für einen Krimi gekürzt zugunsten einer kompakteren Handlung gestrafft sein dürfen. Das Cover ist interessant und für mich optisch absolut zur Geschichte passend. Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen – es wurden dann doch positiv gerundete vier.

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2017: 30 Buchpakete zu gewinnen!

    LovelyBooks Spezial

    Daniliesing

    Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2017 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 30. November feststehen wird, gar nicht erwarten! Aktuell könnt ihr hier eure Favoriten nominieren! Unsere große Verlosung für euch!Nicht nur eure Lieblingsbücher haben die Chance, den Leserpreis 2017 zu gewinnen, auch auf euch warten ganz großartige Buchgewinne. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen und zusätzlich 25 weitere Buchpakete mit je 10 Neuerscheinungen verlosen. Ein wahrer Traum für jeden Buchliebhaber, oder?Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:1. Schreibt einen Blogbeitrag mit Link zum Leserpreis auf LovelyBooks. Ladet eure Leser darin ein, ebenfalls ihre Lieblingsbücher 2017 zu nominieren.https://www.lovelybooks.de/leserpreis/2. Ladet auf euren Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter oder Instagram zum Nominieren beim Leserpeis ein und verlinkt darauf. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt. Verwendet dabei den Hashtag #Leserpreis.https://www.lovelybooks.de/leserpreis/3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Bitte klickt für alle 3 Varianten zunächst auf den "Jetzt bewerben"-Button und füllt das Formular komplett aus. Gebt bei den Varianten 1 und 2 bitte den direkten Link zum Blogbeitrag oder zum Social Media Posting an und verlinkt nicht nur aufs Profil. Selbstverständlich haben wir Grafikmaterial vorbereitet, das wir euch gern zur Verwendung zur Verfügung stellen.Ihr dürft natürlich auch mehrere der Punkte erfüllen und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 3. Dezember möglich!Wir wünschen euch ganz viel Spaß!PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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    • 725
    • 05. December 2017 um 23:59
  • Ein HOCH auf Sara Campos!

    Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen

    pinucchia

    06. November 2017 um 08:15

    Ein HOCH auf Sara Campos! Klappentext von Amazon: Ein verschworenes Dorf. Zwei verschwundene Mädchen. Und die düsteren Gipfel, die nur eines von ihnen wieder zurückbringen. Hoch oben in den Pyrenäen liegt Monteperdido. Vor fünf Jahren sind die elfjährige Ana und ihre Freundin Lucía spurlos von hier verschwunden. Kaum jemand glaubt, dass sie noch am Leben sind. Da taucht völlig unerwartet die inzwischen sechzehnjährige Ana wieder auf, bewusstlos in einer Schlucht. Kommissarin Sara Campos von der Bundespolizei lässt sofort die Straßen absperren; eine verzweifelte Suche beginnt. Wo ist Lucía? Ist sie noch am Leben? Doch die Berge um Monteperdido schweigen, trügerisch rauschen die Pappelwälder, gefährlich schwillt der reißende Fluss Esera an. Unter den Bewohnern von Monteperdido greifen die Verdächtigungen um sich: War es ein Fremder oder einer von ihnen? Über den Autor: Infos über den Link; https://www.lovelybooks.de/autor/Agust%C3%ADn-Mart%C3%ADnez/ Agustín Martínez wurde 1975 in Lorca, Spanien, geboren. Er studierte Audiovisuelle Kommunikation in Madrid und arbeitet als erfolgreicher Drehbuchautor, Autor und Redakteur fürs Radio. Als Drehbuchautor verfasst er Skripts für zahlreiche, bekannte Krimiserien. Seine Idee zu seinem ersten Roman "Monteperdido" entstand, als er bei einem Familienurlaub in den Pyrenäen ein Gespräch von Einheimischen mitbekam, in dem es um ein vermisstes Kind ging. Dein Debütroman wurde begeistert aufgenommen und in viele Sprachen übersetzt. Das Buch: Ich habe es als E-Book gelesen. Demensprechend kann ich nicht genau sagen wie viele Seiten dieses Buch hat. Laut Amazon, soll die Taschenbuchausgabe 496 Seiten beinhalten. Das Cover mit den zwei Mädchen drauf, die mit dem Wald verschmelzen versinnbildlichen genau den Titel und die Story. Ich finde dies mehr als nur gelungen.   Meine Meinung: Ich habe es genossen eine Weibliche Ermittlerin zu haben. Sara Campos hatte ich mit Ihren Persönlichen Stil und ihrer hervorragenden Intuition gleich ins Herz geschlossen. Das Dorf „Monteperdido“, ist genauso wie ich es mir sogar von einem Dorf erwarte. Eine eingeschweißte Gesellschaft die Außenstehende überhaupt nicht gern Willkommen heißt. Dadurch erschwert sich die ganze Ermittlung und jeder trägt dazu seinen Beitrag. Mein Fazit: Ich habe mich in keinster Weise gelangweilt. Ich habe im gegenteilt, sogar mitgefiebert. Diese ewige Talfahrt, von in Sackgassenlauf bin endlich mal ein Ergebnis vorweisen zu können, war schon spannend mitzuverfolgen. Demensprechend vergebe ich dieses Buch ganze 4,2 Sterne. Die sich ausfolgenden Punkte zusammen setzten. Fürs Schreibstil habe ich ganze 3 Sterne vergeben, manchmal hatte ich das Gefühl, das stichpunktartig der Ablauf beschrieben wurde, der nicht wirklich flüssig war, dadurch stockte ein wenig das flüssige runter lesen. Für die Charaktere gab es von mir die volle Punktzahl von 5 Sterne, jeder einzelner Charakter hatte seine Persönlichkeit und sofort hat man eine Bindung zu dieser gehabt, auch wenn ich Schwierigkeiten hatte die einzelnen Namen zuzuordnen, bzw. sogar auszusprechen. Das Monserrat sogar eine Weibliche Person ist, stellte ich sogar erst im Nachhinein fest.   Für die Atmosphäre vergebe ich ganze 4 Sterne, die ich denke durch das Stichpunktartige ein wenig ins Stocken geraten ist. Für diese hervorragende Idee volle Punktzahl von ganze 5 Sterne. Bis jetzt habe ich noch nichts Gleichwertiges gelesen und Idee fand ich so umgesetzt richtig Top. Hat es mich gefesselt? Ja! Auch da kann ich mit guten Gewissen gute 4 Sterne verteilen, an und für sich kann ich dieses Buch sogar ohne Schlechte Gewissen weiter Empfehlen. Daher zu dieser guten Bewertung von 4,2 Sterne.  

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  • Sehr spannend, fesselnd und erschreckend.

    Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen

    Nelebooks

    05. November 2017 um 10:00

    Inhalt: "Ein verschworenes Dorf. Zwei verschwundene Mädchen. Und die düsteren Gipfel, die nur eines von ihnen wieder zurückbringen. Hoch oben in den Pyrenäen liegt Monteperdido. Vor fünf Jahren sind die elfjährige Ana und ihre Freundin Lucía spurlos von hier verschwunden. Kaum jemand glaubt, dass sie noch am Leben sind. Da taucht völlig unerwartet die inzwischen sechzehnjährige Ana wieder auf, bewusstlos in einer Schlucht. Kommissarin Sara Campos von der Bundespolizei lässt sofort die Straßen absperren; eine verzweifelte Suche beginnt. Wo ist Lucía? Ist sie noch am Leben? Doch die Berge um Monteperdido schweigen, trügerisch rauschen die Pappelwälder, gefährlich schwillt der reißende Fluss Esera an. Unter den Bewohnern von Monteperdido greifen die Verdächtigungen um sich: War es ein Fremder oder einer von ihnen?"Cover: Das Cover passt zum Genre. Denn auch wenn es durch das viele Weiß recht schlicht ist, wirkt es dennoch durch die beiden Mädchen und den dunklen Wald sehr bedrohlich. Auch passt es zum Klappentext.Meinung: Ich bin gut in die Geschichte hinein gekommen. Gleich zu Anfang war es schon sehr interessant, so dass es mich von Anfang an gefesselt hat und ich immer schnell weiterhören wollte. Die ganze Geschichte ist sehr spannend und unvorhersehbar, weshalb es immer interessant bleibt und kurzweilig erscheint. Es hat absoluten Nervenkitzel und ich wollte die ganze Zeit wissen, wie es weiter- und ausgeht. Ich habe immer mit überlegt und mitgerätselt. Mit meinen Gedanken war ich voll dabei und bin kein einziges Mal abgeschweift. Es ist sehr traurig, erschreckend und ergreifend. Die Beschreibungen sind sehr gut, weshalb ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Es gibt viele Charaktere, bei denen die Unterscheidung mir zu Anfang nicht ganz leicht fiel. Sie waren auch lebendig beschrieben. Sara war mir sympathisch und ich habe sie gerne bei ihren Ermittlungen begleitet.Fazit: Eine sehr spannende und fesselnde, aber auch erschreckende Geschichte, die ich allen Krimi-Fans empfehlen kann.(c) Nelebooks

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  • Leserunde zu "Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen" von Agustín Martínez

    Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen

    Marina_Nordbreze

    Traust du dich ins Dorf der verschwundenen Mädchen?  Vor fünf Jahren wurde das kleine Pyrenäen-Dorf Monteperdido von einem fürchterlichen Verbrechen erschüttert. Zwei junge Mädchen verschwanden über Nacht spurlos. Niemand weiß, wo sie stecken. Niemand hat sie seitdem gesehen. Bis plötzlich eines der Mädchen wieder auftaucht. Doch bei aller Freude über die Rückkehr von Ana, zieht in das Dorf Misstrauen ein. Wo war Ana all die Jahre und wo ist Lucía? Was ist mit den beiden geschehen? Und wer steckt hinter der Entführung? Kommissarin Sara Campos muss sich durch eine Mauer aus Schweigen kämpfen, um hinter die Geheimnisse von Monteperdido zu gelangen ...  Agustín Martínez lässt in "Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen" ein besonders subtiles Grauen auferstehen und führt Kommissarin Campos auf einen nebeligen Ermittlungspfad. Wir laden euch und euren Ermittlungspartner ein, sie im Dorf der verschwundenen Mädchen auf ihrer Spurensuche zu begleiten! Über das Buch: Hoch oben unter bedrohlichen Pyrenäen-Gipfeln liegt das Dorf Monteperdido. Hier, wo die Menschen noch eine verschworene Gemeinschaft bilden. Hier, wo vor fünf Jahren die beiden elfjährigen Mädchen Ana und Lucía spurlos verschwunden sind. Da taucht völlig unerwartet die inzwischen sechzehnjährige Ana wieder auf, bewusstlos in einem Wagen, der in eine Schlucht vor Monteperdido gestürzt ist. Kommissarin Sara Campos von der Bundespolizei lässt sofort die Straßen absperren; eine verzweifelte Suche beginnt. Wo ist Lucía? Ist sie noch am Leben? Doch die Berge um Monteperdido schweigen, trügerisch rauschen die Pappelwälder, gefährlich schwillt der reißende Fluss Esera an. Unter den Bewohnern von Monteperdido greifen die Verdächtigungen um sich: War es ein Fremder oder einer von ihnen? >> Neugierig geworden? Hier geht es direkt zur Leseprobe! Über den Autor: Agustín Martínez ist einer der renommiertesten Drehbuchautoren Spaniens und schreibt unter anderem für viele erfolgreiche Krimiserien. Auf einer Fahrt mit seiner Familie in die Pyrenäen hörte er, wie die Einheimischen über den Fall eines vermissten Kindes sprachen. Es entstand die Idee zu ›Monteperdido‹, seinem ersten Roman – der begeistert aufgenommen wurde und in viele Sprachen übersetzt wird. Agustín Martínez wurde 1975 in Lorca geboren, studierte in Madrid audiovisuelle Kommunikation und arbeitet auch als Autor und Redakteur fürs Radio. Gemeinsam mit FISCHER Taschenbuch  vergeben wir in unserer Leserunde 20 Exemplare von  "Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen" an 20 mutige Leser. Zusätzlich erhält jeder Gewinner ein zweites Exemplar von  "Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen" für eine Person, mit der er gemeinsam auf Spurensuche gehen möchte . Was du tun musst, um dabei zu sein? Bewirb dich bis einschließlich 01.03. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und verrate uns folgendes:  Mit wem aus deinem Freundes-, Bekannten- oder Verwandtenkreis würdest du gemeinsam die Ermittlungen im Fall der verschwundenen Mädchen aufnehmen? Und was meinst du, besteht Hoffnung, dass auch Lucía lebend wieder auftaucht? Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und drücke euch ganz fest die Daumen! Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden.

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    • 726
  • Ein ganzes Dorf ist verdächtig

    Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen

    Kodabaer

    26. September 2017 um 15:38

    Die Geschichte von den beiden verschwundenen Mädchen Lucia und Ana hat mich schon beim Erscheinen gereizt und nun bin ich endlich dazu gekommen es auch zu lesen. Das Setting des Buches ist einfach unglaublich. Die malerische Gegend inmitten der eindrucksvollen und majestätischen, hochgelegenen Pyrenäen, auf der spanischen Seite, an der Grenze zu Frankreich, ist einfach die perfekte Kulisse für einen solch düsteren Krimi, der zum Eintauchen einlädt.Das Dorf, in dem die Mädchen verschwunden sind, ist malerischer Bestandteil dieser Landschaft. Darüber hinaus überschaubar und verschworen; Jeder kennt Jeden. Die mitreißenden Ermittlungen werden durch zwei Beamte aus der allzu fern erscheinenden Hauptstadt Madrid geführt. Ihnen wird mit Skepsis begegnet, da Fremde nach Meinung der Dorfbewohner überhaupt keine Ahnung haben, wie es in dem Dorf abläuft.Die ermittelnde Protagonistin Sara ist ein interessanter Charakter mit einer eigenen schwierigen Vergangenheit. Die Ermittlungsarbeit von Sara und ihrem Kollegen Inspector Bain, gemeinsam mit dem Dorfpolizisten Victor, ist interessant zu verfolgen und der Autor schafft es mit vielen verstreuten Hinweisen und einem stetigen Wechsel der Sichtweisen, die Spannung immer oben zu halten. Jeder Bewohner scheint verdächtig, jeder kleinste Hinweis lockt einen auf eine andere Fährte, ein Klima des Misstrauens.Zahlreiche Namen und Sichtweisen können den Leser zu Beginn schon ziemlich verwirren und verlangen Konzentration. Mir wurde einige Zeit abverlangt, bis die einzelnen Bewohner richtig zugeordnet werden konnten und sich Zusammenhänge auftaten. Ein nicht so hartnäckiger Leser kann sich dadurch eventuell abschrecken lassen. Für mich hat sich das durchhatlen jedoch gelohnt, denn Plot und Setting sind stimmig und authentisch sowie die Atmosphäre des Dorfes und der Gegend wurden anschaulich, mitreißend und damit sehr gut rübergebracht. Eine dem Gewöhnlichen entfliehende und mal ganz andere und eindrucksvolle Schilderung.Der etwas andere Schreibstil bedarf einer gewissen Eingewöhnung. Denn die Sichtweisen der einzelnen Bewohner sind doch manchmal etwas aprubt wechselnd oder sprunghaft, so dass man sich kurz orientieren muss, wo man sich gerade befindet und wer da gerade Teil der Handlung ist. Das kann unter Umständen als etwas anstrengend aber auch fordernd empfunden werden. Wen das nicht abschreckt, der findet einen ausgeklügelten Krimi mit vielen Hinweisen und der Möglichkeit zum Miträtseln. Für die Kulisse gibt es von mir einen Extrapunkt.

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  • spannend, viele Wendungen

    Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen

    Sylvia_Haberland

    13. August 2017 um 18:33

    Das Buch war immer interessant. Was mir besonders gefiel, das die Personen kurz beschrieben wurden, aber der Fall stand immer an erster Stelle. Ich bin an Krimis wenig interessiert, weil viele die langatmige Ermittlung und das Privatleben der Ermittler teilweise den eigentliche Fall außer acht lassen. Das ist in diesem Buch nicht so. Hier geht es in erster Linie darum, den Täter zu finden. Durch die vielen Wendungen, wird der Leser dazu animiert selbst den Täter zu ermitteln. Monteperdido ist ein kleines Dorf, das im Winter von der Außenwelt abgeschottet ist. Alle Bewohner haben ihre kleinen Geheimnisse. Es kommt nie Langeweile auf. Ich konnte zwar bis zum Schluß nicht ergründen was der Autor dem Leser mit dem Hirsch und dem weißen Reh sagen wollte, aber das stört nicht,weil es sich hierbei um kleine Episoden handelt. Ich kann das Buch jedem ans Herz legen, der eine interessante und spannende Lektüre sucht.

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  • Sehr beklemmend, aber spannend.

    Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen

    Flamingo

    24. July 2017 um 19:00

    Der Inhalt ist schnell erzählt: Zwei 11-jährige Mädchen verschwinden aus dem spanischen Bergdorf Monteperdido und fünf Jahre später taucht eines der Mädchen wieder auf. Die nun folgenden 496 Seiten beschäftigten sich mit zwei Fragen: 1) Was geschah vor fünf Jahren und 2) natürlich, wo ist das andere Mädchen. Martínez schreibt das durchweg spannend und interessant. Insbesondere ab der zweiten Hälfte zieht die Handlung spannungsmäßig sehr an. Der erste Teil dient mehr so, um alle Figuren einzuführen und mit der Rückkehr eines Mädchens die Grundlage des Krimis zu schaffen. Da vor fünf Jahren die örtliche Polizei alleine erfolglos rum-murksen konnte, will man es dieses Mal besser machen und es werden daher zwei Polizisten aus dem fernen Madrid in die Pyrenäen geschickt. Da treffen natürlich Welten aufeinander. Die zwei Madrider Ermittler treffen auf eine praktisch geschlossene Gesellschaft in Monteperdido und somit ist bald jeder verdächtig. Am Ende werden wir wissen, dass Großstädten eigentlich grundlos Sodom und Gomorra vorgeworfen wird; so ein Dörfchen kann da gut mithalten. Das ist alles sehr hervorragend vom Autor geschrieben. Diese bergdörfliche Beklemmung, dieses kleindörfliche Spießertum… das kommt sehr gut rüber. Zwei Punkte haben mich etwas gestört: Die Polizisten Sara Campos und Santiago Baín haben auch ihre eigene Geschichte, aber die zieht sich ewig hin und lenkt so von der eigentlichen Geschichte ab. Was deren Problem ist, hätte man mMn gleich sehr viel früher einführen/auflösen sollen. Und dann halt das Ende. Plötzlich hört’s auf. Da merkt man so richtig, dass Martínez jetzt aber keine Lust mehr auf einen ordentlichen Epilog hatte und das ist wirklich schade. Da hätte man noch einige Fäden entwirren können und vielleicht einen Blick in die Zukunft schreiben können. Und klar kann ich mir das auch selber ausdenken, aber dann müsste ich generell keine Bücher mit Geschichten von fremden Leuten lesen. Also dafür einen Stern Abzug und somit solide vier Sterne. Ich würde jederzeit wieder einen Krimi von Agustín Martínez lesen. 

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  • Langweilig!

    Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen

    Raven

    24. July 2017 um 18:35

    Das Buch "Monteperdido" von Agustin Martinez ist 496 Seiten lang und beim Fischerverlag erschienen. Das Hörbuch ist 14 Stunden und 14 Minuten lang und beim Argonverlag erschienen. In den Pyrenäen liegt Monteperdido. Dort sind vor einigen Jahren die zwei Mädchen Ana und Lucia verschwunden. Keiner glaubt mehr daran, dass sie noch leben könnten. Da taucht plötzlich Ana wieder auf. Kommissarin Sara Campos übernimmt den Fall und beginnt die Suche nach Lucia und dem Täter.Das Buch fing mit einer detaillierten Beschreibung der Protagonisten an und ich fand es erstmals von der Idee her nicht schlecht, aber es zog sich bereits zu Beginn in die Länge. Ich dachte, vielleicht baut sich die Spannung nur sehr langsam auf und dann gehts richtig zur Sache, aber ich musste mich tatsächlich bis zum Ende durch das Buch quälen. Es ist ein ziemlich fantasieloser Standartkrimi, der nichts Ausgefallenes und auch keine Spannung zu bieten hat. Die emotionale Verbindung zu den einzelnen Charakteren hab ich die ganze Zeit über leider nicht gespürt. Es blieb alles auf Distanz. Ganz zum Ende gab es eine unerwartete Wendung, was aber die langweilige Geschichte nicht retten kann. Bin von diesem Buch leider sehr enttäuscht. Die Idee an sich ist wie gesagt nicht schlecht, aber nicht gut umgesetzt. Ich hab ewig für das Buch gebraucht und hätte es fast schon abgebrochen. Fazit: Fantasielose Krimistory mit einer unerwarteten Wendung am Schluss, welches die langweilige Geschichte und die zähe Schreibweise, aber leider nicht retten kann. Nicht zu empfehlen!

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    • 3
  • Spannung, Verwirrung und Verschiegenheit

    Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen

    Annette123

    21. July 2017 um 19:09

    Monteperdido-Das Dorf der verschwundenen Mädchen Ich habe das Buch gemeinsam mit Abundantia gelesen. Hier nun meine Meinung: In Monteperdido, einem spanischen Dorf verschwinden eines Tages zwei 11 jährige Mädchen auf dem Heimweg von der Schule spurlos. Jegliche Versuche und Ermittlungen, den Aufenthaltsort der Mädchen ausfindig zu machen bleiben erfolglos. Doch plötzlich taucht nach fünf Jahren eines der Mädchen genauso schnell wieder auf wie es verschwunden ist. Doch das Mädchen sowie die Dorfbewohner hüllen sich in Schweigen. Die Ermittlerin Sarah Campos hat nun die Aufgabe das Schweigen der Dorfbewohner zu brechen und sich in die Gedanken der Dorfbewohner hineinzuversetzen. Der Autor hat das Thema sprachlich meiner Meinung nach sehr gut verarbeitet. Ich finde, das Buch lässt sich sehr leicht lesen. Während des ganzen Buches hat man immer wieder die Meinung es könnte der ein oder andere Dorfbewohner der Täter sein. Erst kurz vor Schluss erfährt man den tatsächlichen Täter. Ich würde das Buch jedem weiterempfehlen.

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  • Trügerische Dorfidylle

    Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen

    Abundantia

    21. July 2017 um 09:28

    Achtung, Spoiler ! :) Ana und Lucia sind beste Freundinnen und Nachbarn. Die beiden Mädchen und deren Familien leben in Monteperdido, einer eingeschworenen Dorfgemeinschaft nahe der Pyrenäen. Eines Tages wird das Leben dort auf den Kopf gestellt, als die beiden Elfjährigen spurlos verschwinden. 5 Jahre später wird Ana in einem Unfallwagen bewusstlos aufgefunden, doch von Lucia fehlt nach wie vor jede Spur. Sara Campos und ihr Kollege Santiago Bain aus Madrid werden zur Verstärkung nach Monteperdido geschickt. Dort angelangt arbeiten sie mit Viktor Gamero zusammen und müssen nach und nach entdecken, dass das Dorf und seine Bewohner dunkle Geheimnisse wahrt. Die Ermittelungen zeigen, dass der Entführer womöglich aus den eigenen Reihen stammt und es beginnt eine Hetzjagd, um hoffentlich Lucia auch noch lebend zu finden. Sara Campos, die in ihrem Vorgesetzten nicht nur einen Kollegen sieht, sondern viel mehr ihren einzigen Halt im Leben, wird völlig aus der Bahn geworfen, als dieser während den Ermittlungen erschossen wird. Ohne Santiago gibt es nur noch Viktor, auf den sich die Kommissarin stützen kann. Doch kann sie ihm wirklich vertrauen? Anas Eltern, Lucias Familie, der Tierarzt des Dorfes...alle könnten in den Fall verwickelt sein. Auch Ana gibt zweifelhafte Aussagen über den Entführer von sich und verbirgt Wahrheiten. Gegen Ende des Buches, als feststeht, dass es sich wohl um zwei Entführer handeln muss, geschieht eine dramatische Wendung. Ana läuft aus lauter Angst von zu Hause weg und eine kurzfristige Suche beginnt erneut. Endlich wieder sicher gelaubt, inmitten der Dorfbewohner und Familie, wird Ana gnadenlos aus dem Hinterhalt erschossen. Ihr Entführer jagte sie nach wie vor. Diese verstörende Szene lässt jede Hoffnung schwinden, dass Lucia noch lebt. Allerdings gelingt es Sara Campos den/die Entführer ausfindig zu machen. Es wird seitens derer behauptet, dass auch Lucia tot sei, doch Sara hat im entscheidenden Moment die richtige Eingebung und Lucia wird gerade noch rechtzeitig entdeckt.Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Es gibt viele Perspektivwechsel zwischen den Protagonisten. Oft ist es verwirrend und doch behält man den roten Faden beim Lesen. Die drastischen Wendungen, die gut ausgearbeiteten Charaktere und das unerwartete Ende, hat Augstin Martinez verdammt gut umgesetzt. Sehr empfehlenswerter Kriminalroman.

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  • Verschwundene Mädchen, zwielichte Dorfbewohner und Fläche Charaktere

    Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen

    Nynaeve04

    20. July 2017 um 20:47

    Vor fünf Jahren sind in dem Berfgdorf Monteperdido zwei elfjährige Mädchen verschwinden. Jetzt taucht plötzlich eines wieder auf. Ana. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn jetzt müssen die Ermittler schnell handeln und Lucía finden, bevor der Entführer sie womöglich umbringt. Doch schnell merken die Auswärtigen Ermittler dass in diesem Dorf jeder Dreck am Stecken hat. Dies war mein  erster Krimi nach sehr langer Zeit. Ich habe ihm im Zuge einer Challenge gelesen und bereue es nicht, auch wenn das Buch einige Schwächen hat. Die größte ist für mich dir fehlende Charaktertiefe. Die Figuren kommen einem nicht wirklich nah, viele sind sogar regelrecht unsympathisch. Ich meine klar will ein Vater seine Tochter unbedingt wieder finden, aber dafür die Behörden behindern? Ist sicher nicht förderlich und das sollte selbst in so einer Situation klar sein. Auch die Emotionen kamen bei mir nicht an. Einzig die düstere, recht beklemmende Atmosphäre ist durch gekommen. Aber von Angst, Trauer oder Verzweiflung war nicht viel zu spüren. Das hat Martínez einfach nicht transportieren können. Schade! Die Story geht relativ spannend los, aber das verliert sich schnell und manchmal wird es schön fast langweilig. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen, die Kapitel an und für sich entschieden zu lang, ich würde sie auch eher als Teil 1, Teil 2 usw.  beschreiben denn als Kapitel. Aber sie haben ja viele kurze Ansätze mit denen auch die Perspektive wechselt und von daher kann man jederzeit unterbrechen. Der Perspektiven Wechsel was gut, ich finde grade bei einem Krimi ist das interessant um den Täter auf die Spur zu kommen. Nach zwei Drittel hatte ich meinen Verdächtigen der sich zum Schluss auch als richtig entpuppte. Auch etwas störend war dass in Monteperdido fast jeder etwas zu verbergen hat. Das war dann schon zu viel, auch wenn man als Leser wahrscheinlich nur in die Irre geführt werden sollte. Trotzdem haben mich die vielen "nebensächliche" Delikte gestört. Zum Schluss wurde es dann aber doch nochmal richtig spannend und die Ereignisse überschlugen sich fast. Da hat der Autor das Tempo nochmal ganz schön angezogen und konnte auch überraschen. Das Ende ist zufriedenstellend und komplett angeschlossen. Zusammenfassend kann ich sagen dass das Buch ganz gut war, aber mir hat es an einigen Stellen an Qualität gefehlt. Zu flache Charaktere, zeitweise Langatmigkeit und zu viele Bewohner mit Dreck am Stecken... Dreieinhalb Sterne gibt's von mir, Tendenz jedoch eher zu drei.

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  • Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen

    Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen

    Landbiene

    06. July 2017 um 09:16

    Eigene Inhaltsangabe: Monteperdido ist ein Dorf mit einer verschworenen Gemeinschaft in dem vor 5 Jahren die Freundinnen Ana und Lucia im Alter von 11 Jahren verschwunden sind. Die Spuren verliefen im Sande, doch plötzlich taucht Ana wieder auf! Die inzwischen 16 jährige wird bewusstlos in einem Auto in einer Schlucht geborgen. Doch wo ist ihre Freundin Lucia? Lebt sie ebenfalls noch? Der Fall wird nun von der Bundepolizei und der Ermittlerin Sara Campos übernommen. Sara und ihr Kollege treffen auf die etwas verschrobene Dorfgemeinschaft in der keiner so richtig mitarbeiten möchte. War es einer von ihnen? Gibt es noch Hoffnung für Lucia? Kann der Fall gelöst werden?   Schreibstil: Der Schreibstil des Autoren Augustin Martinez lässt sich flüssig und gut lesen. Jedoch schreibt er viel zu detailliert, sodass er sich zu sehr an den Beschreibungen der Landschaft aufhält als die eigentliche Geschichte zu erzählen. Dadurch plätschert die Geschichte zäher als ein Fluss aus Sirup dahin. Zu dem wechselt er ständig die Szenen ohne Vermerk auf Spielort/Protagonist was mich manchmal verwirrt hat. Das Buch hat auf 330 Seiten nur 7 Kapitel, was ich persönlich als störend empfand. Eine bessere Gliederung wäre hier angebracht gewesen.   Allgemeine Meinung: Monteperdido war bis jetzt der Flop des Jahres. Der Autor hat einfach kein Talent Spannung zu erzeugen. Sollte doch mal ein Fünkchen Spannung aufkommen, wird sie sogleich mit detaillierten Landschaftsbeschreibungen oder unnötigen Handlungen im Keim erstickt. Zu den Protagonisten konnte ich keine richtige Bindung aufbauen. Die Ermittlerin Sara Campos hatte ihre privaten Problemchen die auf eine schwere Kindheit aufbauten. Diese Darstellung von Ermittlern nervt inzwischen nur noch und war zu viel des Guten. Die meisten anderen Protagonisten blieben für mich fast allesamt blass, nichtssagend und ohne Tiefe. Erschwerend dazu kamen die außergewöhnlichen Namen die mich ständig wieder nachdenken lassen mussten wer denn nun wer war. Bis zum Ende habe ich die Mütter und genauso die Väter der Mädchen verwechselt. Das Ende fand ich auch wenig spektakulär und hatte es schon erahnt. Beweggründe und Handlungen manch Protagonisten konnte ich nicht nachvollziehen, da sie eingeschoben wurden und nicht weiter ausgeführt. Die Motivation zur Tat wurde mir auch zu wenig beleuchtet und beschrieben. Ich habe für das Buch über 2 Monate gebraucht und mich zwingen müssen weiter zu lesen. Hätte ich das Buch nicht im Rahmen einer Leserunde gelesen, hätte ich definitiv abgebrochen. Verpasst hätte ich jedenfalls nichts!   2 von 5 Sternen

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