Agustín Martínez Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen

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Inhaltsangabe zu „Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen“ von Agustín Martínez

Ein verschworenes Dorf. Zwei verschwundene Mädchen. Und die düsteren Gipfel, die nur eines von ihnen wieder zurückbringen. Hoch oben in den Pyrenäen liegt Monteperdido. Vor fünf Jahren sind die elfjährige Ana und ihre Freundin Lucía spurlos von hier verschwunden. Kaum jemand glaubt, dass sie noch am Leben sind. Da taucht völlig unerwartet die inzwischen sechzehnjährige Ana wieder auf, bewusstlos in einer Schlucht. Kommissarin Sara Campos von der Bundespolizei lässt sofort die Straßen absperren; eine verzweifelte Suche beginnt. Wo ist Lucía? Ist sie noch am Leben? Doch die Berge um Monteperdido schweigen, trügerisch rauschen die Pappelwälder, gefährlich schwillt der reißende Fluss Esera an. Unter den Bewohnern von Monteperdido greifen die Verdächtigungen um sich: War es ein Fremder oder einer von ihnen?

Unerwartetes Ende, ansonsten einfallsloser, sich endlos ziehender Krimi für den ich eeeeewig gebraucht hab!

— Raven
Raven

Spannend, verstörend, Unerwartetes Ende !

— Abundantia
Abundantia

ein ruhiger Krimi, eher poetisch

— carlinda
carlinda

Plätschert zäher dahin als ein Fluss aus Sirup! Todlangweilig!

— Landbiene
Landbiene

Ein Krimi der es lohnt gelesen zu werden. Spannend und düster, der Leser wird bis zum Schluss im dunkeln tappen.

— Alyce
Alyce

Ein sehr beklemmender aber spannender Krimi in spanischer Pyrenäen-Atmosphäre.

— Flamingo
Flamingo

Stellenweise sehr langatmig, wenig überzeugender Schluss

— Vucha
Vucha

Das Buch konnte mich nicht überzeugen, war eher langweilig! Blasse, unscheinbare Protagonistin die ihre Rolle im Buch nicht ausfüllen kann!

— Pippo121
Pippo121

Starker Anfang, laaanger Mittelteil und das Ende so überraschend kurz, dass ich das Gefühl hatte, wichtige Teile verpasst zu haben.

— sollhaben
sollhaben

Ein sehr atmosphärischer Kriminalfall, der die Entführung zweier Mädchen mysteriös und spannend in Szene setzt. Hintergründig und rätselhaft

— jenvo82
jenvo82

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  • Sehr beklemmend, aber spannend.

    Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen
    Flamingo

    Flamingo

    24. July 2017 um 19:00

    Der Inhalt ist schnell erzählt: Zwei 11-jährige Mädchen verschwinden aus dem spanischen Bergdorf Monteperdido und fünf Jahre später taucht eines der Mädchen wieder auf. Die nun folgenden 496 Seiten beschäftigten sich mit zwei Fragen: 1) Was geschah vor fünf Jahren und 2) natürlich, wo ist das andere Mädchen. Martínez schreibt das durchweg spannend und interessant. Insbesondere ab der zweiten Hälfte zieht die Handlung spannungsmäßig sehr an. Der erste Teil dient mehr so, um alle Figuren einzuführen und mit der Rückkehr eines Mädchens die Grundlage des Krimis zu schaffen. Da vor fünf Jahren die örtliche Polizei alleine erfolglos rum-murksen konnte, will man es dieses Mal besser machen und es werden daher zwei Polizisten aus dem fernen Madrid in die Pyrenäen geschickt. Da treffen natürlich Welten aufeinander. Die zwei Madrider Ermittler treffen auf eine praktisch geschlossene Gesellschaft in Monteperdido und somit ist bald jeder verdächtig. Am Ende werden wir wissen, dass Großstädten eigentlich grundlos Sodom und Gomorra vorgeworfen wird; so ein Dörfchen kann da gut mithalten. Das ist alles sehr hervorragend vom Autor geschrieben. Diese bergdörfliche Beklemmung, dieses kleindörfliche Spießertum… das kommt sehr gut rüber. Zwei Punkte haben mich etwas gestört: Die Polizisten Sara Campos und Santiago Baín haben auch ihre eigene Geschichte, aber die zieht sich ewig hin und lenkt so von der eigentlichen Geschichte ab. Was deren Problem ist, hätte man mMn gleich sehr viel früher einführen/auflösen sollen. Und dann halt das Ende. Plötzlich hört’s auf. Da merkt man so richtig, dass Martínez jetzt aber keine Lust mehr auf einen ordentlichen Epilog hatte und das ist wirklich schade. Da hätte man noch einige Fäden entwirren können und vielleicht einen Blick in die Zukunft schreiben können. Und klar kann ich mir das auch selber ausdenken, aber dann müsste ich generell keine Bücher mit Geschichten von fremden Leuten lesen. Also dafür einen Stern Abzug und somit solide vier Sterne. Ich würde jederzeit wieder einen Krimi von Agustín Martínez lesen. 

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  • Langweilig!

    Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen
    Raven

    Raven

    24. July 2017 um 18:35

    Das Buch "Monteperdido" von Agustin Martinez ist 496 Seiten lang und beim Fischerverlag erschienen. Das Hörbuch ist 14 Stunden und 14 Minuten lang und beim Argonverlag erschienen. In den Pyrenäen liegt Monteperdido. Dort sind vor einigen Jahren die zwei Mädchen Ana und Lucia verschwunden. Keiner glaubt mehr daran, dass sie noch leben könnten. Da taucht plötzlich Ana wieder auf. Kommissarin Sara Campos übernimmt den Fall und beginnt die Suche nach Lucia und dem Täter.Das Buch fing mit einer detaillierten Beschreibung der Protagonisten an und ich fand es erstmals von der Idee her nicht schlecht, aber es zog sich bereits zu Beginn in die Länge. Ich dachte, vielleicht baut sich die Spannung nur sehr langsam auf und dann gehts richtig zur Sache, aber ich musste mich tatsächlich bis zum Ende durch das Buch quälen. Es ist ein ziemlich fantasieloser Standartkrimi, der nichts Ausgefallenes und auch keine Spannung zu bieten hat. Die emotionale Verbindung zu den einzelnen Charakteren hab ich die ganze Zeit über leider nicht gespürt. Es blieb alles auf Distanz. Ganz zum Ende gab es eine unerwartete Wendung, was aber die langweilige Geschichte nicht retten kann. Bin von diesem Buch leider sehr enttäuscht. Die Idee an sich ist wie gesagt nicht schlecht, aber nicht gut umgesetzt. Ich hab ewig für das Buch gebraucht und hätte es fast schon abgebrochen. Fazit: Fantasielose Krimistory mit einer unerwarteten Wendung am Schluss, welches die langweilige Geschichte und die zähe Schreibweise, aber leider nicht retten kann. Nicht zu empfehlen!

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  • Spannung, Verwirrung und Verschiegenheit

    Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen
    Annette123

    Annette123

    21. July 2017 um 19:09

    Monteperdido-Das Dorf der verschwundenen Mädchen Ich habe das Buch gemeinsam mit Abundantia gelesen. Hier nun meine Meinung: In Monteperdido, einem spanischen Dorf verschwinden eines Tages zwei 11 jährige Mädchen auf dem Heimweg von der Schule spurlos. Jegliche Versuche und Ermittlungen, den Aufenthaltsort der Mädchen ausfindig zu machen bleiben erfolglos. Doch plötzlich taucht nach fünf Jahren eines der Mädchen genauso schnell wieder auf wie es verschwunden ist. Doch das Mädchen sowie die Dorfbewohner hüllen sich in Schweigen. Die Ermittlerin Sarah Campos hat nun die Aufgabe das Schweigen der Dorfbewohner zu brechen und sich in die Gedanken der Dorfbewohner hineinzuversetzen. Der Autor hat das Thema sprachlich meiner Meinung nach sehr gut verarbeitet. Ich finde, das Buch lässt sich sehr leicht lesen. Während des ganzen Buches hat man immer wieder die Meinung es könnte der ein oder andere Dorfbewohner der Täter sein. Erst kurz vor Schluss erfährt man den tatsächlichen Täter. Ich würde das Buch jedem weiterempfehlen.

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  • Trügerische Dorfidylle

    Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen
    Abundantia

    Abundantia

    21. July 2017 um 09:28

    Achtung, Spoiler ! :) Ana und Lucia sind beste Freundinnen und Nachbarn. Die beiden Mädchen und deren Familien leben in Monteperdido, einer eingeschworenen Dorfgemeinschaft nahe der Pyrenäen. Eines Tages wird das Leben dort auf den Kopf gestellt, als die beiden Elfjährigen spurlos verschwinden. 5 Jahre später wird Ana in einem Unfallwagen bewusstlos aufgefunden, doch von Lucia fehlt nach wie vor jede Spur. Sara Campos und ihr Kollege Santiago Bain aus Madrid werden zur Verstärkung nach Monteperdido geschickt. Dort angelangt arbeiten sie mit Viktor Gamero zusammen und müssen nach und nach entdecken, dass das Dorf und seine Bewohner dunkle Geheimnisse wahrt. Die Ermittelungen zeigen, dass der Entführer womöglich aus den eigenen Reihen stammt und es beginnt eine Hetzjagd, um hoffentlich Lucia auch noch lebend zu finden. Sara Campos, die in ihrem Vorgesetzten nicht nur einen Kollegen sieht, sondern viel mehr ihren einzigen Halt im Leben, wird völlig aus der Bahn geworfen, als dieser während den Ermittlungen erschossen wird. Ohne Santiago gibt es nur noch Viktor, auf den sich die Kommissarin stützen kann. Doch kann sie ihm wirklich vertrauen? Anas Eltern, Lucias Familie, der Tierarzt des Dorfes...alle könnten in den Fall verwickelt sein. Auch Ana gibt zweifelhafte Aussagen über den Entführer von sich und verbirgt Wahrheiten. Gegen Ende des Buches, als feststeht, dass es sich wohl um zwei Entführer handeln muss, geschieht eine dramatische Wendung. Ana läuft aus lauter Angst von zu Hause weg und eine kurzfristige Suche beginnt erneut. Endlich wieder sicher gelaubt, inmitten der Dorfbewohner und Familie, wird Ana gnadenlos aus dem Hinterhalt erschossen. Ihr Entführer jagte sie nach wie vor. Diese verstörende Szene lässt jede Hoffnung schwinden, dass Lucia noch lebt. Allerdings gelingt es Sara Campos den/die Entführer ausfindig zu machen. Es wird seitens derer behauptet, dass auch Lucia tot sei, doch Sara hat im entscheidenden Moment die richtige Eingebung und Lucia wird gerade noch rechtzeitig entdeckt.Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Es gibt viele Perspektivwechsel zwischen den Protagonisten. Oft ist es verwirrend und doch behält man den roten Faden beim Lesen. Die drastischen Wendungen, die gut ausgearbeiteten Charaktere und das unerwartete Ende, hat Augstin Martinez verdammt gut umgesetzt. Sehr empfehlenswerter Kriminalroman.

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  • Verschwundene Mädchen, zwielichte Dorfbewohner und Fläche Charaktere

    Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen
    Nynaeve04

    Nynaeve04

    20. July 2017 um 20:47

    Vor fünf Jahren sind in dem Berfgdorf Monteperdido zwei elfjährige Mädchen verschwinden. Jetzt taucht plötzlich eines wieder auf. Ana. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn jetzt müssen die Ermittler schnell handeln und Lucía finden, bevor der Entführer sie womöglich umbringt. Doch schnell merken die Auswärtigen Ermittler dass in diesem Dorf jeder Dreck am Stecken hat. Dies war mein  erster Krimi nach sehr langer Zeit. Ich habe ihm im Zuge einer Challenge gelesen und bereue es nicht, auch wenn das Buch einige Schwächen hat. Die größte ist für mich dir fehlende Charaktertiefe. Die Figuren kommen einem nicht wirklich nah, viele sind sogar regelrecht unsympathisch. Ich meine klar will ein Vater seine Tochter unbedingt wieder finden, aber dafür die Behörden behindern? Ist sicher nicht förderlich und das sollte selbst in so einer Situation klar sein. Auch die Emotionen kamen bei mir nicht an. Einzig die düstere, recht beklemmende Atmosphäre ist durch gekommen. Aber von Angst, Trauer oder Verzweiflung war nicht viel zu spüren. Das hat Martínez einfach nicht transportieren können. Schade! Die Story geht relativ spannend los, aber das verliert sich schnell und manchmal wird es schön fast langweilig. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen, die Kapitel an und für sich entschieden zu lang, ich würde sie auch eher als Teil 1, Teil 2 usw.  beschreiben denn als Kapitel. Aber sie haben ja viele kurze Ansätze mit denen auch die Perspektive wechselt und von daher kann man jederzeit unterbrechen. Der Perspektiven Wechsel was gut, ich finde grade bei einem Krimi ist das interessant um den Täter auf die Spur zu kommen. Nach zwei Drittel hatte ich meinen Verdächtigen der sich zum Schluss auch als richtig entpuppte. Auch etwas störend war dass in Monteperdido fast jeder etwas zu verbergen hat. Das war dann schon zu viel, auch wenn man als Leser wahrscheinlich nur in die Irre geführt werden sollte. Trotzdem haben mich die vielen "nebensächliche" Delikte gestört. Zum Schluss wurde es dann aber doch nochmal richtig spannend und die Ereignisse überschlugen sich fast. Da hat der Autor das Tempo nochmal ganz schön angezogen und konnte auch überraschen. Das Ende ist zufriedenstellend und komplett angeschlossen. Zusammenfassend kann ich sagen dass das Buch ganz gut war, aber mir hat es an einigen Stellen an Qualität gefehlt. Zu flache Charaktere, zeitweise Langatmigkeit und zu viele Bewohner mit Dreck am Stecken... Dreieinhalb Sterne gibt's von mir, Tendenz jedoch eher zu drei.

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    • 3
  • Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen

    Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen
    Landbiene

    Landbiene

    06. July 2017 um 09:16

    Eigene Inhaltsangabe: Monteperdido ist ein Dorf mit einer verschworenen Gemeinschaft in dem vor 5 Jahren die Freundinnen Ana und Lucia im Alter von 11 Jahren verschwunden sind. Die Spuren verliefen im Sande, doch plötzlich taucht Ana wieder auf! Die inzwischen 16 jährige wird bewusstlos in einem Auto in einer Schlucht geborgen. Doch wo ist ihre Freundin Lucia? Lebt sie ebenfalls noch? Der Fall wird nun von der Bundepolizei und der Ermittlerin Sara Campos übernommen. Sara und ihr Kollege treffen auf die etwas verschrobene Dorfgemeinschaft in der keiner so richtig mitarbeiten möchte. War es einer von ihnen? Gibt es noch Hoffnung für Lucia? Kann der Fall gelöst werden?   Schreibstil: Der Schreibstil des Autoren Augustin Martinez lässt sich flüssig und gut lesen. Jedoch schreibt er viel zu detailliert, sodass er sich zu sehr an den Beschreibungen der Landschaft aufhält als die eigentliche Geschichte zu erzählen. Dadurch plätschert die Geschichte zäher als ein Fluss aus Sirup dahin. Zu dem wechselt er ständig die Szenen ohne Vermerk auf Spielort/Protagonist was mich manchmal verwirrt hat. Das Buch hat auf 330 Seiten nur 7 Kapitel, was ich persönlich als störend empfand. Eine bessere Gliederung wäre hier angebracht gewesen.   Allgemeine Meinung: Monteperdido war bis jetzt der Flop des Jahres. Der Autor hat einfach kein Talent Spannung zu erzeugen. Sollte doch mal ein Fünkchen Spannung aufkommen, wird sie sogleich mit detaillierten Landschaftsbeschreibungen oder unnötigen Handlungen im Keim erstickt. Zu den Protagonisten konnte ich keine richtige Bindung aufbauen. Die Ermittlerin Sara Campos hatte ihre privaten Problemchen die auf eine schwere Kindheit aufbauten. Diese Darstellung von Ermittlern nervt inzwischen nur noch und war zu viel des Guten. Die meisten anderen Protagonisten blieben für mich fast allesamt blass, nichtssagend und ohne Tiefe. Erschwerend dazu kamen die außergewöhnlichen Namen die mich ständig wieder nachdenken lassen mussten wer denn nun wer war. Bis zum Ende habe ich die Mütter und genauso die Väter der Mädchen verwechselt. Das Ende fand ich auch wenig spektakulär und hatte es schon erahnt. Beweggründe und Handlungen manch Protagonisten konnte ich nicht nachvollziehen, da sie eingeschoben wurden und nicht weiter ausgeführt. Die Motivation zur Tat wurde mir auch zu wenig beleuchtet und beschrieben. Ich habe für das Buch über 2 Monate gebraucht und mich zwingen müssen weiter zu lesen. Hätte ich das Buch nicht im Rahmen einer Leserunde gelesen, hätte ich definitiv abgebrochen. Verpasst hätte ich jedenfalls nichts!   2 von 5 Sternen

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  • Plauderecke zum FISCHER Leseclub 2017

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Willkommen im FISCHER Leseclub! Nach dem fulminanten Start 2016 geht der FISCHER Leseclub 2017 in die zweite Runde! Wir freuen uns sehr, dass ihr uns auch in diesem Jahr wieder durch ein spannendes Jahr mit vielen tollen Aktionen aus den S. FISCHER Verlagen begleiten möchtet! Der FISCHER Leseclub bietet euch einen gemütlichen Platz, um gemeinsam Bücher zu lesen, darüber zu diskutieren und neue Bücher zu entdecken!Alle Infos zum FISCHER Leseclub findet ihr hier.Mitglied werden ist ganz einfach und bringt euch viele großartige Vorteile!Da gibt es zum einen das Buch des Monats. Jeden Monat stellen wir eine ganz besondere Neuerscheinung aus den S. FISCHER Verlagen vor, die ihr mit anderen begeisterten Lesern entdecken könnt. Außerdem gibt es das ganze Jahr über viele verschiedene Community-Aktionen und Leserunden im FISCHER Leseclub, bei denen ihr neue Abzeichen für eure Abzeichenwand sammeln könnt.Und diese Abzeichen sehen nicht nur besonders großartig aus, mit etwas Glück verhelfen sie euch auch im Laufe des Jahres zu ganz besonderen Gewinnen! Sammeln und mitmachen lohnt sich also auf jeden Fall!In unserer Plauderecke könnt ihr euch mit anderen Mitgliedern des FISCHER Leseclubs austauschen, Fragen stellen oder einfach nur in gemütlicher Runde plaudern. Wir wünschen euch ganz viel Spaß im FISCHER Leseclub!Ein kleiner Hinweis: Für die Rezensions-Abzeichen gelten Bücher, die 2017 erschienen sind und aus folgenden Verlagen stammen:S. FISCHERFISCHER TaschenbuchFISCHER TORFISCHER KrügerFISCHER ScherzFISCHER FJBFISCHER KJBFISCHER Kinder- und Jugendbuch-VerlagFISCHER SauerländerFISCHER Duden KinderbuchFISCHER Meyers KinderbuchIhr erkennt die Bücher auch am entsprechenden FISCHER Leseclub Baumler auf der Buchseite.

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    • 1777
  • Spanischer Krimi mit Schwächen (2,5 Sterne)

    Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen
    Fornika

    Fornika

    12. June 2017 um 16:36

    Vor fünf Jahren sind im spanischen Dörfchen Monteperdido zwei Mädchen verschwunden. Jetzt taucht eine von ihnen, Ana, plötzlich wieder auf. Die Bundespolizei, allen voran Sara Campos, schaltet sich sofort ein. Doch die intensive Suche in den nahen Bergen, die strengen Verhöre in der verschworenen Dorfgemeinschaft scheinen die Ermittler der verschwundenen Lucia nicht näher zu bringen. War alle Hoffnung vergebens? Agustín Martínez ist ein erfolgreicher Drehbuchautor und das merkt man seinem Krimi an. Er kann hervorragend Landschaft und Atmosphäre in Szene setzen, beschreibt alles sehr plastisch und man hat sofort reichlich Kopfkino. Leider scheint ihm aber die Fähigkeit zu fehlen Spannung zu transportieren. Die Geschichte plätschert langsamer vor sich hin als der nahe Gebirgsbach. Eigentlich hat die Story alles, was man zum mitfiebern braucht: verschworene Gemeinschaft, entführtes Mädchen, jede Menge Drama, der Quotendealer fehlt auch nicht. Trotzdem hätte ich das Buch jederzeit kommentarlos zur Seite legen können. Absolut kein Sog beim Lesen. Die Handlung scheint sich zwischenzeitlich zu verzetteln, es kommen allerlei Geheimnisse ans Licht, die eher aufhalten als unterhalten. Auch mit seinen Figuren konnte mich der Autor leider nicht überzeugen, was u.a. daran lag, dass (natürlich!) die Ermittlerin eine ganz, ganz doll schwere Kindheit hatte. Mal ehrlich liebe Schreiberlinge, denkt auch mal was Neues aus… Insgesamt ein Krimi, den man nicht wirklich gebraucht hätte.

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  • Nett für zwischendurch

    Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen
    anushka

    anushka

    05. June 2017 um 22:05

    In den Pyrenäen verschwinden die 11-jährigen Freundinnen Ana und Lucia. Sie bleiben verschwunden, bis 5 Jahre später ein Auto in eine Schlucht stürzt. Der Fahrer ist tot, aber die Beifahrerin überlebt und entpuppt sich als Ana, die inzwischen 16 ist. Nun beginnt für die Kommissare Sara Campos und Santiago Baín ein Wettlauf gegen die Zeit, um auch Lucia lebend zu finden. Doch die Informationen, die Ana liefert, sind dürftig. Und die Dorfbewohner glauben sowieso zu wissen, wer der Täter ist. Als Campos und Baín feststellen, dass wesentliche Ermittlungsspuren damals nicht weiterverfolgt wurden, müssen sie den ganzen Fall noch einmal von vorn aufrollen. Jeder im Dorf ist nun verdächtig und das Misstrauen greift schnell um sich ...Mit dem spanischen Kriminalroman "Monteperdido" präsentiert der Fischerverlag einen durchaus spannenden Krimi mit etwas anderem Ambiente. Monteperdido liegt mitten in den Pyrenäen, unweit der Grenze zu Frankreich. Und trotzdem ist das Dorf so ziemlich von der Außenwelt abgeschnitten. Statt nach Lucia zu suchen, treten alle Dorfbewohner an, um den Fluss zu säubern. Denn das nächste Hochwasser könnte verheerend sein. Die Atmosphäre dieser Einöde ist gepaart mit Beschreibungen einer imposanten Landschaften und mystischen Geschichten über weiße Rehe und aus dem Dunst auftauchenden Hirschen. Das lässt das Ganze etwas surreal wirken. Wäre da nicht das ganz und gar reale Thema von Kindesmisshandlung in seinen diversen Formen. Der Autor ist nicht gerade zimperlich mit seinen Figuren und so hat mich die ein oder andere Wendung ziemlich überrascht. Allerdings war es an manchen Stellen auch zu viel des Guten, wenn sich Monteperdido schließlich als wahrer Sündenpfuhl entpuppt und die Handlung an manchen Stellen ganz dem amerikanischen Vorbild folgt. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und unternimmt so mal mehr, mal weniger spannende Ausflüge in die Biographien der verschiedenen Figuren. Neben der, natürlich, unter eigenen Problemen leidenden Kommissarin, fand ich die Geschichten der betroffenen Familien noch am interessantesten, da diese zeigen, wie stark ein solches Erlebnis die Angehörigen belastet. Jedoch sollte man hier kein Psychogramm der Familienmitglieder erwarten.Insgesamt war "Monteperdido" ein solider, netter Krimi für zwischendurch. Ich habe schon bessere, aber auch schon schlechtere gelesen. Das Buch wird nicht hauptsächlich von hetzender Spannung getragen, sondern von psychischen Betrachtungen und der Ergründung der Geheimnisse einer Dorfgemeinschaft. Gepaart mit der Atmosphäre eines mitunter mystisch anmutenden spanischen Bergdorfs ergibt dieses Buch eine nette Ablenkung für zwischendurch, von der man keine weltbewegenden Innovationen im Spannungsgenre erwarten sollte.

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  • tolle Idee, nicht wirklich gelungene Umsetzung

    Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen
    Vucha

    Vucha

    01. June 2017 um 23:03

    Zum Inhalt:Vor fünf Jahren sind die Freundinnen Ana und Lucía, zwei elfjährige Mädchen aus dem Pyrenäen-Dorf Monteperdido spurlos verschwunden. Seitdem ist in dem beschaulichen Dorf nichts mehr wie es war ... Doch dann taucht eines Tages Ana wieder auf. Sie wurde Opfer eines Verkehrsunfalls, bei dem der Fahrer ums Leben kam.Kommissarin Sara Campos  und ihr Vorgesetzter Santiago Baín reisen nach Monteperdido, um die Ermittlungen wieder aufzunehmen und auch Lucía lebend wiederzufinden. Doch dies stellt sich als wesentlich schwieriger heraus als erwartet...Meine Meinung:Die Idee, die diesem Kriminalroman zugrunde liegt, gefiel mir eigentlich recht gut, doch gelang es dem Autor Agustín Martínez nicht, mich in den Bann der Geschichte zu ziehen. Zu zahlreich waren die Personen, zu schnell die Perspektivenwechsel, zu langatmig die Handlung...Besonders zu Beginn hatte ich aufgrund der vielen handelnden Personen (mit teilweise ungewohnten Namen) Schwierigkeiten, den Überblick über das Geschehen zu behalten. Der Autor hat seinen Krimi in einem kleinen Bergdorf angesiedelt, in dem jeder jeden kennt, viele miteinander verwandt oder verschwägert sind und in dem der Zusammenhalt noch richtig groß geschrieben ist."Die Bewohner von Monteperdido waren alle auf die eine oder andere Weise miteinander verbunden. Taufpaten, Schulkameraden, Schwester oder Freundinnen, die zusammen ihre Kinder erzogen, gemeinsame Feste und die langen lichtlosen Winter, ringsum nur Berge und die Tiere, die dort lebten. ... Tiere und Menschen, deren Leben eng miteinander verbunden war. Das war Monteperdido." (S. 148)Eigentlich ist genau dies die Stärke des Buches, da es sehr gut nachvollziehbar ist, dass die Dorfbewohner sehr eng miteinander verbunden sind und skeptisch gegenüber den "Eindringlingen" aus der Stadt sind, die einen alten Fall neu aufrollen und ihre Nase in Dinge stecken, die mancher Dorfbewohner lieber verschweigen würde. So haben die beiden Ermittler denn auch Schwierigkeiten, das Vertrauen der Einwohner zu gewinnen:"Wenn sie in diesem gottverdammten Kaff nicht wissen, wer dein Großvater war und wie er seinen Kaffee getrunken hat, dann bist du ein Fremder. Hier mag man Leute, die ihr Geld in Monteperdido lassen und dann wieder abhauen. Aber Leute die kommen und bleiben, mag man weniger." (S.146)Dennoch war für mich manche Reaktion des einen oder anderen Dorfbewohners nur schwer nachvollziehbar und auch die Verbindung zwischen Sara Campos und ihrem Vorgesetzten gab mir lange Rätsel auf. Wohl klären sich die meisten Fragen im Laufe der Handlung, jedoch hätte ich mir beispielsweise gerade im Bezug auf Sara Campos detaillierte Erläuterungen gewünscht.Die vom Autor geschaffene Atmosphäre ist recht düster und verstörend. Die Handlung geht nur schleppend voran und wirklich spannend wird es zu keinem Zeitpunkt. Manche Vorkommnisse klärt der Autor zu schnell auf, andere wiederum (besonders die Aufklärung am Schluss) wirken etwas konstruiert.Auch der Aufbau des Romans hat mir etwas zu schaffen gemacht. Das Buch ist in nur sieben Kapitel eingeteilt, die jedoch recht lang sind (teilweise mehr als 100 Seiten), innerhalb derer jedoch sehr schnelle Perspektivenwechsel erfolgen. Beides ist meiner Ansicht nach dem Lesefluss nicht sehr förderlich; vielmehr erschweren die raschen Wechsel das Verständnis und die langen Kapitel verstärken den Eindruck, dass die Handlung sehr langatmig ist.Mich konnte dieser Krimi leider nicht packen.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2017

    LovelyBooks Spezial
    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2017 und endet am 31.12.2017. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.11.2016 bis 31.12.2017 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2017 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2017 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: https://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2017-1400569386/ glanzente war wieder so lieb, und hat eine Liste mit Neuauflagen angelegt, die auch nach und nach ergänzt wird. Ihr findet sie hier: https://www.lovelybooks.de/thema/Neuauflagen-f%C3%BCr-die-Challenge-Krimi-gegen-Thriller-2017-1404878384/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Team Krimi:1. Postbote (2. Mercado)3. dorli 4. Bambisusuu 5. funny1 6. ChattysBuecherblog 7. faanie 8. hasirasi2 9. Lesezeichen16 10. janaka 11. buecherwurm1310 12. mabuerele 13. ChrischiD 14. mistellor 15. sommerlese 16. Bellis-Perennis 17. Katjuschka 18. danielamariaursula 19. claudi-1963 20. Michicorn 21. Wildpony 22. Wedma 23. Leserin71 24. clary999 25. saku 26. Barbara62 27. DaniB83 28. Caroas 29. Shanna1512 30. Traubenbaer 31. TheRavenking 32. Sabine_Hartmann 33. Schalkefan 34. Athene10077635. sophie20636. leaphelina37.Gelesene Bücher Januar: 21 Bücher Gelesene Bücher Februar: 69 BücherGelesene Bücher März: 68 BücherGelesene Bücher April: 92Gelesene Bücher Mai: 96Gelesene Bücher Juni: 58Zwischenstand: 404 BücherTeam Thriller:1. BeaSurbeck 2. calimero8169 3. lenicool11 4. glanzente 5. wortgewand 6. zusteffi 7. BookfantasyXY 8. KruemelGizmo 9. Jisbon 10. Floh 11. marpije 12. melanie1984 13. Janosch79 14. Steffi1611 15. Argentumverde 16. Thrillerlady 17. MelE 18. Sarlis 19. Brixia 20. MeiLingArt 21. Luzi92 22. katrin297 23. Lisa0312 24. Insider2199 25. Landbiene 26. lesebiene27 27. MissRichardParker 28. Joolte 29. Inibini 30. svenskaflicka 31. ScheckTina 32. Schluesselblume 33. LunaLuo 34. Luischen2002 35. fredhel 36. kalestra 37. Katharina99 38. Meteorit39. Gelesene Bücher Januar: 29 Bücher Gelesene Bücher Februar: 41 BücherGelesene Bücher März: 35 BücherGelesene Bücher April: 30Gelesene Bücher Mai: 36Gelesene Bücher Juni: 20Zwischenstand: 191 Bücher

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    • 666
    kubine

    kubine

    01. June 2017 um 17:14
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  • In den Bergen Monteperdidos ...

    Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen
    Pippo121

    Pippo121

    31. May 2017 um 22:06

    Fünf Jahre sind vergangen, seit Ana und Lucia spurlos verschwunden sind. Die Bewohner Monteperdidos sind erschüttert, dass dies ausgerechnet in ihrem kleinen Dorf passieren konnte. Alle Ermittlungen der Polizei führen ins Nichts und von den beiden Mädchen fehlt weiterhin jede Spur. Bis eines Tages, fünf Jahre nach ihrem Verschwinden, die nun 16-Jährige Ana ihrem Peiniger entkommt. Wird es der Polizei nun gelingen auch Lucia sicher aus den Händen des Täters zu befreien? Ein verzweifelter Wettkampf gegen die Zeit beginnt … Meine Meinung:Der Schreibstil des Autors lässt sich flüssig lesen und der spanische Flair hat mir sehr gut gefallen. Die vielen Fremdwörter haben mich überhaupt nicht gestört, ich fand es eher interessant mal ein paar spanische Brocken aufzuschnappen. Allerdings fehlten mir genaue Beschreibungen und charakteristische Details, die den Protagonisten Tiefe gegeben hätten und eine mitreißendere Atmosphäre geschaffen hätten. Die handelnden Personen blieben in meinen Augen eher blass, Sara Campos konnte ihre Rolle als Protagonistin nicht ausfüllen und hinterließ eine seltsame Leere. Ich konnte mich über längere Phasen einfach nicht gegen das Gefühl erwehren, dass dem Buch das gewisse Etwas fehlt. Die Charakterisierung der Figuren blieb leider sehr oberflächlich, was in einem derart ruhigen und entschleunigten Krimi schnell langweilig wird. Am interessantesten fand ich noch Lucias Vater, denn an dem konnte man sich als Leser wenigstens reiben. Denn auch die Handlung an sich konnte mich nicht überzeugen. Anfangs fand ich diese ruhige, vor sich hinplätschernde Handlung noch irgendwie sympathisch, aber als es dann einfach nicht spannender wurde, schlug es doch recht schnell ins Zähe um. Durch die letzten Kapitel musste ich mich eher quälen, was angesichts des Potenzials der Idee sicherlich sehr schade ist. Doch Ermittlungen gab es eigentlich nicht so wirklich. Die Polizei stolperte vielmehr von Hinweis zu Hinweis und konnte keine Verbindungen aufdecken. Ich hatte auch recht schnell einen Verdächtigen ins Auge gefasst, da sie sich doch ziemlich leicht einkreisen ließen. Dennoch war ich zum Schluss überrascht, denn ich hatte nur einen Teil der Lösung ausmachen können. Leider konnte das Buch mich nicht ganz überzeugen. Vielleicht waren meine Erwartungen wegen des Hypes, der im Vorfeld um das Buch gemacht wurde, auch einfach zu hoch. Es ist leider auch nicht das erste Mal, dass ich ein hochgelobtes Buch kaufe, nur um nach dem Lesen festzustellen, dass dies so gar nicht Meins ist.

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  • Leserunde zu "Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen" von Agustín Martínez

    Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Traust du dich ins Dorf der verschwundenen Mädchen?  Vor fünf Jahren wurde das kleine Pyrenäen-Dorf Monteperdido von einem fürchterlichen Verbrechen erschüttert. Zwei junge Mädchen verschwanden über Nacht spurlos. Niemand weiß, wo sie stecken. Niemand hat sie seitdem gesehen. Bis plötzlich eines der Mädchen wieder auftaucht. Doch bei aller Freude über die Rückkehr von Ana, zieht in das Dorf Misstrauen ein. Wo war Ana all die Jahre und wo ist Lucía? Was ist mit den beiden geschehen? Und wer steckt hinter der Entführung? Kommissarin Sara Campos muss sich durch eine Mauer aus Schweigen kämpfen, um hinter die Geheimnisse von Monteperdido zu gelangen ...  Agustín Martínez lässt in "Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen" ein besonders subtiles Grauen auferstehen und führt Kommissarin Campos auf einen nebeligen Ermittlungspfad. Wir laden euch und euren Ermittlungspartner ein, sie im Dorf der verschwundenen Mädchen auf ihrer Spurensuche zu begleiten! Über das Buch: Hoch oben unter bedrohlichen Pyrenäen-Gipfeln liegt das Dorf Monteperdido. Hier, wo die Menschen noch eine verschworene Gemeinschaft bilden. Hier, wo vor fünf Jahren die beiden elfjährigen Mädchen Ana und Lucía spurlos verschwunden sind. Da taucht völlig unerwartet die inzwischen sechzehnjährige Ana wieder auf, bewusstlos in einem Wagen, der in eine Schlucht vor Monteperdido gestürzt ist. Kommissarin Sara Campos von der Bundespolizei lässt sofort die Straßen absperren; eine verzweifelte Suche beginnt. Wo ist Lucía? Ist sie noch am Leben? Doch die Berge um Monteperdido schweigen, trügerisch rauschen die Pappelwälder, gefährlich schwillt der reißende Fluss Esera an. Unter den Bewohnern von Monteperdido greifen die Verdächtigungen um sich: War es ein Fremder oder einer von ihnen? >> Neugierig geworden? Hier geht es direkt zur Leseprobe! Über den Autor: Agustín Martínez ist einer der renommiertesten Drehbuchautoren Spaniens und schreibt unter anderem für viele erfolgreiche Krimiserien. Auf einer Fahrt mit seiner Familie in die Pyrenäen hörte er, wie die Einheimischen über den Fall eines vermissten Kindes sprachen. Es entstand die Idee zu ›Monteperdido‹, seinem ersten Roman – der begeistert aufgenommen wurde und in viele Sprachen übersetzt wird. Agustín Martínez wurde 1975 in Lorca geboren, studierte in Madrid audiovisuelle Kommunikation und arbeitet auch als Autor und Redakteur fürs Radio. Gemeinsam mit FISCHER Taschenbuch  vergeben wir in unserer Leserunde 20 Exemplare von  "Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen" an 20 mutige Leser. Zusätzlich erhält jeder Gewinner ein zweites Exemplar von  "Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen" für eine Person, mit der er gemeinsam auf Spurensuche gehen möchte . Was du tun musst, um dabei zu sein? Bewirb dich bis einschließlich 01.03. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und verrate uns folgendes:  Mit wem aus deinem Freundes-, Bekannten- oder Verwandtenkreis würdest du gemeinsam die Ermittlungen im Fall der verschwundenen Mädchen aufnehmen? Und was meinst du, besteht Hoffnung, dass auch Lucía lebend wieder auftaucht? Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und drücke euch ganz fest die Daumen! Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden.

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    • 716
  • Irgendwo in den Bergen

    Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen
    sollhaben

    sollhaben

    24. May 2017 um 12:32

    Ana und Lucia verschwinden - einfach so, von einer Minute zur anderen. Nicht aus einer anonymen Großstadt, sondern aus einem kleinen Dorf in den Pyrenäen. Hier kennt jeder jeden und somit sollte sich dieser Fall auch schnell klären lassen. Dem ist aber nicht so und erst als 5 Jahre später Ana bei einem Verkehrsunfall verletzt wieder auftaucht, kommt neuer Schwung in die Ermittlungen. Nun werden Polizeiexperten auf den Plan gerufen, die endlich Licht ins Dunkle bringen und natürlich auch Lucia finden sollen. Als Anas Erinnerungen keine Hinweise auf den Entführer geben, beginnen alle Bewohner des Dorfes einander wieder zu verdächtigen und zu beschuldigen. Aber wer steckt wirklich hinter diesem Verbrechen? Lebt Lucia denn überhaupt noch? Wie hat es mir gefallen? Als ich den Titel und den Klappentext gelesen hatte, war mir schnell klar, dass ich das Buch unbedingt lesen muss. Ich finde Geschichten, die in einem Mikrokosmos spielen ungemein spannend. Diese Dorf in den Pyrenäen mit dem Rücken zum Berg und verborgen vor den Augen der Welt versprach eine geheimnisvolle Story, mit seltsamen Bewohnern und ihren Geheimnissen. Leider wurde ich recht enttäuscht und das liegt vor allem an folgenden Punkten.Ständig wechselt der POV. Normalerweise mag ich das sehr gerne. Ich finde es interessant verschiedene Sichtweisen zu lesen, im entscheidenden Moment abzublenden, erhöht die Neugier und zwingt mich zum Weiterlesen. Allerdings gibt es hier so viele erzählende Personen, dass ich recht schnell den Faden verloren habe. Oftmals musste ich zurück blättern, um mich zu vergewissern, dass ich beim richtigen Erzähler anknüpfe. Die erdrückende Atmosphäre dieses Bergtals kam bei mir auch nicht wirklich an. Vielleicht liegt es daran, dass ich in den Bergen aufgewachsen bin und mich deshalb diese Täler, die langen Winter und das abgeschnitten sein, nicht in dem erforderlichen Maß begeistern konnte. Der Krimi an sich, war interessant. Gut durchdacht und vor allem, die gegenseitigen Verdächtigungen, die erfolglosen Ermittlungen der Dorfpolizei und die anderen Geheimnisse, die nun aufgedeckt werden. Da der Autor ein erfolgreicher Drehbuchautor ist, könnte ich mir vorstellen, dass sich die Geschichte als TV Mini-Serie gut eignet.

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    • 2
  • Zu hohe Erwartungen

    Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen
    stebec

    stebec

    22. May 2017 um 11:04

    Durch den ganzen Hype, der um das Buch gemacht wurde, hatte ich eine spannungsgeladene Geschichte erwartet, die mich vom Hocker haut, wurde aber in dieser Hinsicht leider enttäuscht. Die Spannung war während des gesamten Hauptteils des Buches nur mäßig greifbar. Ich musste mich durch zwingen und habe deswegen auch immer wieder andere Bücher zwischen geschoben, weil es mich nicht 100% gereizt hat zu erfahren, wer nun die Mädchen entführt hat. Zum Schluss hin hat die Geschichte jedoch wieder an Fahrt aufgenommen, konnte mich dann aber auch nicht mehr packen. Was ich sehr schade fand.Der Schreibstil hat mir wiederum sehr gut gefallen. Er war schlicht und hat viele Sachen auf den Punkt gebracht. Dabei hat der Autor auf sinnlose Floskeln verzichtet und das Buch sehr leicht lesbar gemacht.Etwas verwirrend fand ich zu Beginn den raschen Wechsel zwischen den Perspektiven und bin immer wieder raus gekommen, weil mich das ein wenig ins Straucheln gebracht hat. Die Charaktere waren für mich bunt gemischt. Einige konnte ich wirklich gut greifen und sie waren für mich sehr lebhaft dargestellt. Andere hätten noch etwas mehr Feinschliff gebrauchen können, da sie über das Buch hinweg etwas farblos waren. Größtenteils jedoch konnte man Charaktereigenschaften ausmachen, die die Protagonisten authentisch und echt haben wirken lassen. Zusammenfassend muss ich sagen, dass das Buch durchaus lesenswert ist, aber noch einige Schwächen aufweist, die in weiteren Projekten des Autors ausgebessert werden sollten. Letztendlich kann ich dieses Buch nur an eingefleischte Krimifans weiterempfehlen. 

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