Aharon Appelfeld Geschichte eines Lebens

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Inhaltsangabe zu „Geschichte eines Lebens“ von Aharon Appelfeld

"Über das Leben vor und nach Auschwitz: unsentimental, bewegend, ein großartiges literarisches Zeitdokument" (Die ZEIT) Beim Ausbruch des Zweiten Weltkrieges ist Aharon Appelfeld sieben Jahre alt, ein behütetes Kind assimilierter Juden in Czernowitz. Die Kindheit endet über Nacht: Seine Mutter wird ermordet, nach Monaten im Ghetto und dem Todesmarsch durch die Steppen der Ukraine wird er auch von seinem Vater getrennt. Sechs Jahre lang kämpft er ums Überleben, bis ihn endlich ein Schiff nach Palästina bringt. Er kommt allein und ohne Sprache, ein Vierzehnjähriger, der alles verloren hat und wieder von vorn beginnen muss.

Lesenswert aber nicht fesselnd.so lapidar,ohne Besonderheit.Habe mir mehr erhofft.

— Ankili
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  • Rezension zu "Geschichte eines Lebens" von Aharon Appelfeld

    Geschichte eines Lebens
    Schelmuffsky

    Schelmuffsky

    05. November 2007 um 10:32

    Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, jedes Jahr zum 9. November ein Buch zum Thema zu lesen. Dieses Jahr also Appelfeld - Geschichte eines Lebens. Ich kann den autobiographischen Roman allen empfehlen, die meinen, Schmidt/Pochers Nazimeter und andere Geschmacklosigkeiten seien irgendwie witzig. Sie sind es nicht, sondern eben nur Geschmacklosigkeiten. Appelfeld berichtet sehr zurückhaltend von einer glücklichen Kindheit, von der Verschleppung seiner Familie durch die Nazis, von der Ermordung der Eltern und vieler anderer, von seiner Flucht (er war sieben Jahre alt und musst sich jahrelang in Wäldern verstecken oder bei Bauern verdingen), von seiner Rettung und Auswanderung nach Palestina, von dem Verstummen und Sprachverlust, weswegen er lange Zeit nicht über seine Erfahrungen sprechen konnte, von der Fremdheit der israelischen Gesellschaft, von seinen ersten Schreibversuchen, von Begegnungen mit Autoren und Philosophen, denen er in Israel begegnete. Gerade die tastende Schreibweise, die frei ist von Anklage, ermöglicht eine Annäherung an die unsäglichste Zeit in der deutschen Geschichte.

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  • Rezension zu "Geschichte eines Lebens" von Aharon Appelfeld

    Geschichte eines Lebens
    Marion

    Marion

    10. February 2007 um 06:54

    Erinnerungsfragmente an eine Kindheit, gewichtige Fakten oder scheinbar belanglose Details, die nicht nach wichtig oder unwichtig bewertet niedergeschrieben wurden. Gerade das macht das Buch um so eindringlicher.