Die Gärten von Istanbul

von Ahmet Ümit 
3,6 Sterne bei58 Bewertungen
Die Gärten von Istanbul
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (31):
HappiestGirls avatar

Ein Buch, welches ich so nicht erwartet hätte und was mich positiv überrascht hat.

Kritisch (6):
Suhanis avatar

Der Fall zog sich wie Kaugummi und kam vor lauter geschichtliche Daten nicht voran - ab Seite 583 abgebrochen

Alle 58 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Gärten von Istanbul"

Istanbul, die unbezähmbare Stadt zwischen zwei Kontinenten. Ein magischer Ort, wo Geschichte geschrieben wurde und sich noch heute unzählige Geschichten ineinander verweben. Kaum einer kennt ihn so gut wie Nevzat, Oberinspektor des Morddezernats. Und kaum einer leidet an ihm wie er, dessen Frau und Tochter dort Opfer eines Verbrechens wurden. Und doch wird er hinzugezogen, als an der Atatürk-Statue eine Leiche gefunden wird. Das Opfer, Professor für Kunstgeschichte, war anerkannt in Istanbuls intellektuellen Kreisen. Ebenso wie seine Exfrau Leyla, Museumsdirektorin im legendären Topkapı Palast. Kurz darauf wird eine zweite Leiche gefunden. Wieder an einem von Istanbuls Wahrzeichen. Und die Serie reißt nicht ab. Sieben Leichen an sieben historischen Stätten – und nur ein einziger Faden scheint die Fälle miteinander zu verbinden: die jahrtausendealte Geschichte einer der geheimnisvollsten und faszinierendsten Städte der Welt ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442715138
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:736 Seiten
Verlag:btb
Erscheinungsdatum:11.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    renees avatar
    reneevor einem Monat
    Krimi oder Roman ?

    "Die Gärten von Istanbul" ist ein sehr interessantes Buch und hat mir in der letzten Zeit meine Stunden versüßt. Einerseits haben wir hier einen Kriminalfall, in dem Hauptkommissar Nevzat und seine beiden Mitarbeiter Zeynep und Ali versuchen einen Fall aufzuklären, bei dem mehrere Leichen an historisch wichtigen Orten aufgefunden werden. Dabei werden diese Orte aber andererseits auch geschichtlich umrissen und kulturell beleuchtet, dabei entsteht dann ein irgendwie ganzheitlicher Blick auf ein wunderschön beschriebenes Konstantinopel/Istanbul. Kulturell und geschichtlich ist dieses Buch mit einer Unmenge an Informationen gespickt, man bekommt tiefe Einblicke in die Geschichte dieser Stadt. Es entsteht ein Bild was neugierig macht. Und ebenso ein Bild was die Liebe zu dieser Stadt transportiert. Dann haben wir eine Sprache, die ich an manchen Stellen schon fast etwas blumig nennen möchte, die bezaubert und berührt, die etwas von dem Zauber von Tausendundeiner Nacht hat. Und die mir sehr gefallen hat. Gleichzeitig gibt es auch recht viele schon fast philosophisch anmutende Gedanken zum Thema Mensch, definitiv kann man aber diese Spielereien zum Thema Menschsein psychologisch gut durchdacht nennen, etwas was der Kriminalgeschichte recht gut bekommt. Mir hat das auf jeden Fall sehr gut gefallen. Natürlich ist dieses Buch definitiv nichts für jemanden, der einen blutrünstigen schockierenden Kriminalfall erwartet, aber jemand der etwas mehr möchte ist hier genau richtig. Für mich war dieses Buch auch spannend geschrieben, hat einen deutlichen Sog. Ich war erst am Ende auf der richtigen Spur und fand diese Überraschung deutlich gelungen und auch das Gesamtkonstrukt des Romans als recht gut. Ich habe dieses Buch genießen können.

    Kommentare: 3
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    camilla1303s avatar
    camilla1303vor 4 Monaten
    7 Tote in Istanbul

    Der Kriminalroman „Die Gärten von Istanbul“ von Ahmet Ümit ist im btb Verlag erschienen.

    Nevzat, Oberinspektor des Morddezernats von Istanbul wird hinzugezogen, als an der Atatürk-Statue eine Leiche gefunden wird. Auch seine Frau und seine Tochter sind Opfer eines Verbrechens geworden. Das Opfer ist Professor für Kunstgeschichte. Kurz darauf wird eine zweite Leiche gefunden. Wieder an einem von Istanbuls Wahrzeichen. Und die Serie reißt nicht ab. Sieben Leichen an sieben historischen Stätten. Ob Nezvat den Täter finden kann?

    Wer einen blutüberströmten Krimi erwartet, wird mit dem Buch von Ahmet Ümit enttäuscht sein. „Die Gärten von Istanbul“ ist viel mehr eine Hommage an die Stadt zwischen den beiden Kontinenten. LeserInnen erfahren beim Lesen etwas über Geschichte Istanbuls und kann sich wegträumen in die türkische Stadt.

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    Wortverzaubertes avatar
    Wortverzaubertevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Zu lang, zu viele Handlungsstränge, kein roter Faden!
    Mordserie erschüttert historische Stadt am Bosporus

    Inhalt

    Oberinspektor Nevzat lebt in einer der imposantesten Städten der Welt - in Istanbul. Er ist gezeichnet von einem schweren Schicksalsschlag, seine Ehefrau und seine Tochter sind hier einem Verbrechen zum Opfer gefallen. Eigentlich befindet Nevzat sich noch in der Trauerphase, doch er wird zu einem Fall hinzugezogen, als eine Leiche vor der Atatürk-Statue gefunden worden ist. Das Opfer war ein anerkannter Professor für Kunstgeschichte. Bald darauf wird eine zweite Leiche, wieder an einem Wahrzeichen Istanbuls, aufgefunden. Am Ende sind es sieben Leichen an sieben historischen Stätten. Was sie anscheinend gemeinsam haben, ist die jahrtausendalte Geschichte der Stadt auf zwei Kontinenten....


    Mein Eindruck

    Ich fand den Krimi überhaupt nicht so toll. Es waren einfach zu viele Handlungsstränge, denn man lernt im Laufe des Krimis viele zu viele Personen kennen. Da fällt es schwer, den Überblich zu behalten.

    Was ich aber sehr gelungen fand, war der historische Kontext. Für mich waren die Passagen über die Geschichte der Stadt immer der absolute Höhepunkt. Wie ihr bestimmt aus meiner Bio wisst, bin ich ein echter Geschichts-Nerd ☻ deswegen waren diese Textstellen ein Genuss.

    Auch habe ich lange gerätselt, warum das Buch diesen Titel "Die Gärten von Istanbul" trägt, denn der Titel passt überhaupt nicht zur Geschichte. Dies ist für mich auch ein Manko, aber nur ein kleines.


    Fazit

    Ahmet Ümit hat sich viel Mühe gegeben, einen mitreißenden und spannenden Krimi zu schreiben. Doch es scheint, als habe er sich irgendwann in den unzähligen Handlungssträngen verloren und nicht mehr den Weg hinaus gefunden. Der rote Faden, den man als Leser angeblich immer folgen sollte, war nicht vorhanden. Gut gelungen ist ihm die Zeireise durch die Geschichte Istanbuls. Diese Passagen hatten Herz und Charme zugleich.

    Wer mehr über die Geschichte der Stadt am Bosporus erfahren will, dem kann ich diesen Buch wärmsten empfehlen. Den Teil mit den angeblichen Krimi kann man dabei guten Gewissen übergehen. Am Ende bleibt mir nur eins zu tun: Ich gebe dem Buch 2/5 Sternen.

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    HappiestGirls avatar
    HappiestGirlvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch, welches ich so nicht erwartet hätte und was mich positiv überrascht hat.
    Mordschauplätze an Istanbuls Wahrzeichen

    Meine Meinung:
    Für mich war der Reiz an dem Buch, mal zu erfahren, ob die einheimischen Autoren anders, intensiver schreiben, als wenn ein Autor aus einem Land eine Geschichte "erzählt".
    Und es hat mich von der ersten Seite an gepackt. Der Autor hat einen fesselnden Schreibstil. Auch wenn ich mich am Anfang mit den Personen etwas schwer getan habe. Das heißt nicht mit den Personen an sich, sondern eher mit ihren Namen. Bei den Namen wird statt des Nachnamens bei den Männern "Bey" (Herr) und bei den Frauen "Hanim" (Dame) verwendet.
    Der Spannungsbogen wurde gut gehalten, weil für mich alle in der Handlung vorkommenden Personen mal als Täter in Frage kamen und dann wieder nicht. Ich war oft hin und her gerissen. Und ich konnte manches Mal kein wirkliches Ermitteln von Nevzat "Bey" erkennen. Denn es gab nicht wirklich ein Anzeichen für das vorgehen des Mörders. Es fiel auch mir schwer einen Anhaltspunkt zu finden. Und trotzdem kam bei mir beim Lesen keine Langeweile auf. Die Geschichte ist in Ich-Form des Erzählers, des Kommissars geschrieben. Und so kommen immer wieder Passagen aus seinem eigenen Leben, dem Tod seiner Frau und seinem Sohn bei einem Unfall und seine beiden Freunde Demir und Yekta.
    Das Geheimnis wird auch erst ganz am Ende gelüftet, welches mich sehr überrascht hat und welches ich so auch nicht erwartet hätte. Deshalb hat das Buch bei mir auch nochmal zusätzlich gepunktet.
    Desweiteren hat mich der Einblick in Istanbuls Gescchichte begeistert. Durch jede neue Leiche an einem Wahrzeichen Istanbuls wurde die Geschichte erzählt. Durch mehrere Jahrhunderte, denn jede Leiche hatte eine historische Münze in den Händen. Was es damit noch auf sich hat, wird ebenfalls am Ende gelüftet.
    Ein toller Krimi, wie er sein sollte. Und ich werde mit Sicherheit wieder zu Autoren greifen, die aus ihrer Heimat schreiben, nicht nur hier in Deutschland.

    Fazit:
    Ein Buch, welches ich so nicht erwartet hätte und was mich positiv überrascht hat.

    Kommentare: 1
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    SophieNdms avatar
    SophieNdmvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Eher ein historischer Roman als ein Krimi..
    Die Gärten von Istanbul

    Inhalt:
    Istanbul, die unbezähmbare Stadt zwischen zwei Kontinenten.
    Ein magischer Ort, wo Geschichte geschrieben wurde und sich noch heute unzählige Geschichten ineinander verweben.

    Kaum einer kennt ihn so gut wie Nevzat, Oberinspektor des Morddezernats.
    Und kaum einer leidet an ihm wie er, dessen Frau und Tochter dort Opfer eines Verbrechens wurden.

    Und doch wird er hinzugezogen, als an der Atatürk-Statue eine Leiche gefunden wird.
    Das Opfer, Professor für Kunstgeschichte, war anerkannt in Istanbuls intellektuellen Kreisen.
    Ebenso wie seine Exfrau Leyla, Museumsdirektorin im legendären Topkapı Palast.

    Kurz darauf wird eine zweite Leiche gefunden.
    Wieder an einem von Istanbuls Wahrzeichen. Und die Serie reißt nicht ab.

    Sieben Leichen an sieben historischen Stätten – und nur ein einziger Faden scheint die Fälle miteinander zu verbinden: die jahrtausendealte Geschichte einer der geheimnisvollsten und faszinierendsten Städte der Welt.

    Meine Meinung:
    Zunächst muss ich erwähnen, dass dieses wunderschöne Cover mich absolut verleitet hat.
    Das macht echt was her im Bücherregal.

    Der Krimi ist schon sehr "historisch", es gibt extrem viele geschichtliche Fakten über Istanbul.
    Generell habe ich nichts gegen gut recherchierte Hintergrundfakten einzuwenden.

    Das war mir hier aber teilweise etwas zu viel.
    Mit den ganzen Herrschern usw. bin ich ziemlich durcheinander gekommen und für meinen Geschmack lag der Fokus zu sehr auf Istanbuls Geschichte und zu wenig auf den Morden.

    Diese wurden immer nur kurz angesprochen, die Ermittlungsarbeit drehte sich zu 80 Prozent um Geschichte und Politik.

    Dadurch kam leider so gut wie gar keine Spannung zustande. Lediglich kurz vor der "Ankündigung" des nächsten Mordes wurde es minimal spannend, das war mir einfach nicht genug für einen Krimi.

    Ansonsten fand ich Nevzat sehr sympathisch, als Kommissar authentisch und gegenüber seinem Team loyal und herzlich.
    Er ist durchaus ein Charakter dessen Ermittlungen ich gerne weiterhin verfolgen würde.

    Nur seine Beziehung zu Evgenia fand ich nervig und irgendwie unpassend, dass dieser Sache so viel Aufmerksamkeit gewidmet wurde.

    Fazit:

    Für mich eher ein historischer Roman über Istanbul als ein Krimi.
    So gerne ich das Buch gemocht hätte, fand ich es leider eher enttäuschend.

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    mozeilenherzs avatar
    mozeilenherzvor 8 Monaten
    Guter Ansatz, zu viele Handlungsstränge in der Umsetzung

    Als der erste Mord geschieht hat man keinerlei Ahnung, zu welchem Ende dieses Buch am Ende führen wird. Nevzat war eine sehr sympathische Hauptfigur, die mir sofort gefallen hat. Sein Handeln und seine Zerrissenheit zwischen Job und Privatleben, zwischen Vergangenheit und Gegenwart waren nachvollziehbar und ich konnte seine Emotionen jedes Mal mitfühlen.

    Man lernt im Laufe des Handlung viele Personen kennen, vielleicht und da liegt auch mein Kritikpunkt, zu viele.  Verdächtigte, Zeugen, Mordopfer, Freunde, Verwandte, bereits verstorbene Personen und Kollegen, es fiel mir etwas schwer, den Überblick zu behalten.

    Die Gärten von Istanbul waren für mich ein unglaublich lehrreiches Buch. Im geschichtlichen Sinne, da man wunderbar spannend und interessant in die Geschichte Istanbuls eingeführt wird, im religiösen Sinne, weil der Islam, die Radikalisierung und die damit einhergehenden Probleme für die Muslime ein großes, immer wieder angesprochenes und heiß diskutiertes Thema im Buch ist, das mir einen etwas tieferen Einblick in eine Religion gewährt hat, über die ich bisher nicht viel wusste.

    Die Handlung war spannend und mitreißend, man ist mit Nevzat vom kleinen Innenhof im Istanbuler Viertel zum Schauplatz grausamer Morde gewandert und hat viele Menschen des Mordes verdächtigt die am Ende alle unschuldig waren.
    Am Ende des Buches habe ich geweint. Ich hätte mit dem Ende nicht gerechnet und die Wahrheit hat unglaublich weh getan. Sie hat Nevzat wehgetan und mir als Leserin auch. Wie er hätte ich mir gewünscht, alles wäre nur ein böser Traum, da Personen, die ich lieb gewonnen habe, grausame Dinge zugestoßen sind.
    Das Buch hat mir wieder vor Augen geführt, dass man einen Menschen niemals zu 100% kennt, selbst wenn man das glaubt und wie weh es tun kann, Freundschaften zu verlieren. Obwohl es nur Fiktion ist, habe ich Nevzat so sehr ein anderes Ende gewünscht und mein Herz hat geblutet. Gewöhnlich halten sich meine Sympathien für die Mörder in Büchern in Grenzen. In diesem Fall war das anders. Völlig anders. Und genau das macht das Buch sehr einzigartig.

    Trotzdem waren es für mich ein paar Längen zu viel und zu viele Handlungsstränge und Personen.

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    N
    nicekingandqueenvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Überraschende Auflösung
    Überraschende Auflösung

    "Die Gärten von Istanbul" von Ahmet Ümit ist ein Kriminalroman aus der Sicht des Hauptkommissars beschrieben, der in einen mehrfachen Mordfall aufdecken muss, in dem die Täter die Leichen immer auf dieselbe Art und Weise töten und an historischen Denkmälern ablegen. 

    Insgesamt: Sehr viel Historisches über die Stadt - kann einem vielleicht zu viel werden - wenn man nicht wirklich in der Stadtgeschichte interessiert ist. 
    Trotz allem, obwohl es ein Kriminalroman ist, habe ich mir an den Rand der Seiten sehr oft Smileys gezeichnet - für die Stellen, die mir besonders lustig gelungen zu sein - neben meinen Notizen, in denen ich während des Buchs wohl sicher jeden Charakter mindestens einmal verdächtigt habe. 

    Zur Auflösung: Ich habe es zwar vermutet, aber das eigentlich nicht wirklich ernst gemeint, sondern nur, weil na ja...ich einfach aus kompletter Ahnungslosigkeit jeden verdächtigt habe. Also für mich kam die Auflösung wirklich überraschend. 

    Kritikpunkt: Der Titel passt nicht wirklich zum Roman.

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    D
    DaddyCoolvor 10 Monaten
    Erfrischend anders

    In Istanbul wird an einer bedeutenden historischen Stätte ein Mordopfer aufgefundem. Die Mordkommission rund um Kommission Nevzat und sein Team müssen sich beeilen, denn es soll nicht bei dieser einen Leiche bleiben. Es folgen noch weitere. Allen ist gemein, daß sie eine antike Münze als Beigabe haben, an antiken bedeutenden Stätten aufgefunden werden uns scheinbar alle mit Istanbuls Geschichte in Zusammenhang gebracht werden können. 

    Für mich als Fan historischer Romane war dieser Krimi ein Volltreffer, auch wenn er in der heutigen Zeit spielt. Man lernt hier unheimlich viel über die Historie und Kultur des alten Istanbul, seine Entstehungsgeschichte und seinen Werdegang. Dies ist mal ein erfrischender Gegensatz zum eintönigen Einheitsbrei der heute so hochgelobt Krimis. Die Charaktere werden gut dargestellt, auch ihre Probleme kommen nicht zu kurz. Ein kleiner Haken ist aber halt doch zu finden: Der Krimi ist in der Ich-Form geschrieben. Da mußte ich mich erst daran gewöhnen.

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    kuechenqueens avatar
    kuechenqueenvor 10 Monaten
    Man lernt noch etwas dazu

    5 Leichen an 5 verschiedenen Bauwerken, die zur Geschichte Istanbuls gehören. Jede Leiche hat eine Beigabe: einen Taler aus der Vergangenheit, mit historischem Hintergrund. Kommissar Nevzat wird klar, daß er und seine Kollegen einen Serienmörder jagen und sie nicht viel Zeit haben, ihn zu überführen...... 

    Das ist mal ein ganz anderer Krimi. Als erstes ist der Tatort Istanbul schon ungewöhnlich und hebt sich vom gewöhnlichen Krimi ab. Man lernt hier tatsächlich noch etwas über die Geschichte Istanbuls und lernt Istanbul richtig gut kennen. Die Charaktere gefallen mir, wenn sie auch etwas mehr Beachtung verdient hätten. Die Handlung selbst ist nicht übertrieben spannend, aber doch hatte ich das Gefühl, dies Buch lesen zu müssen.

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    tigerbeas avatar
    tigerbeavor 10 Monaten
    Zu viel Geschichte

    In Istanbul treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Es werden fünf Leichen an fünf verschiedenen historischen Bauwerken aufgefunden. Bei ihnen wird jeweils ein Taler aus einer Zeit gefunden, der auf die geschichtlichen Hintergründe hinweist. Kommissar Nevzat und seine Kollegen Zeynep und Ali haben alle Hände voll zu tun, um den Serienmörder zu überführen. 

    Ganz ehrlich? Totale Begeisterung kam bei mir nicht auf. Für mich war hier ein wenig zu viel Geschichte im Spiel. Es ist zwar wunderbar, wenn man während des Lesens noch Wissen vermittelt bekommt, aber es sollte nicht den Kriminalfall in den Hintergrund drängen. Zugegeben - der Autor hat dafür viel recherchiert und das wiederum ist eines Lobes wert. Ebenso beschreibt er die historischen Gebäude und Istanbul selbst sehr liebevoll. Leider hört dies aber bei den Charakteren auf - zu ihnen bekam ich leider keinerlei Bezug. 

    Ein Krimi, den man lesen kann - aber nicht unbedingt muß.

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