Ahn Do-Hyun Der Fisch, der zu den Sternen schwimmen wollte

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Inhaltsangabe zu „Der Fisch, der zu den Sternen schwimmen wollte“ von Ahn Do-Hyun

Sanft wiegt der Grüne Fluss die Lachse auf ihrem Weg zum Oberlauf, dem Ort, wo sie geboren wurden. Sie sind weit geschwommen, haben den Fluten des Ozeans getrotzt und sind mutig den Wasserfall hinaufgesprungen – sie sind ihrer Bestimmung gefolgt und haben getan, was Lachse eben so tun. Doch einer unter ihnen, Silberlachs, will sich nicht damit zufriedengeben – der Sinn seines Daseins muss doch aus mehr bestehen, als blind dem Schwarm zu folgen? Immer wieder streckt er den Kopf aus dem Wasser und blickt sehnsüchtig in die Welt da draußen, gar bis zu den Sternen hinauf. Er will frei sein. Doch seine geliebte Freundin Klarauge warnt ihn davor, Regenbogen nachzujagen. Warum bin ich auf der Welt? Was braucht es zum Glück? Die Geschichte des Fisches, der zu träumen wagte, hat Millionen von Lesern verzaubert. Ahn Do-Hyun stellt mit leichter Hand die großen Fragen des Lebens. Denn im weiten Universum ist jeder nur ein kleiner Fisch – und doch ist jedes Leben einzigartig und wunderbar.

Ein wunderbares Büchlein mit versteckten Botschaften zum Immer-wieder-lesen und zum Verschenken mit wunderschönen Bildern.

— tinstamp
tinstamp

Ein wunderbares Gleichnis auf das Leben aus Sicht eines Lachses

— Tigerbaer
Tigerbaer

Sanftes, kleines und tiefgründiges Märchen!

— MargareteRosen
MargareteRosen

Eines jener Bücher, welche man in einem Zug durchliest und die einen mit einem guten Gefühl zurück lassen.

— Faolan
Faolan

Nette Geschichte, verglichen mit anderen ihrer Art jedoch überhaupt nicht herausragend.

— milkshakee
milkshakee

schöne Geschichte mit tollen Illustrationen

— snowberry
snowberry

Wer bin ich und wie finde ich mich? Ein nettes Kinderbuch über das Finden und Gefunden werden, das Leben und den Sinn darin. Super! :)

— Gaensebluemchenliebe
Gaensebluemchenliebe

Ein schönes und nachdenkliches Büchlein aus der Sicht von Lachsen! Wunderbar herzergreifend mit sanfter Gesellschafskritik

— Valentia
Valentia

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    Der Fisch, der zu den Sternen schwimmen wollte
    AnjaKoenig

    AnjaKoenig

    09. February 2017 um 21:43

    ein wunderschönes buch, mit so viel Weisheit. hat total viel Freude bereitet es zu lesen. so viel tiefe, die durch die so andere Darstellung in der Sichtweise von lachsen zu komplett anderer Denkweise und Ansicht verholfen hat. absolut empfehlenswert.

  • Wohin führt mich mein Weg?

    Der Fisch, der zu den Sternen schwimmen wollte
    tinstamp

    tinstamp

    28. August 2016 um 17:09

    Dieses wundervoll poetische Buch mit seinen kunstvollen Bildern ist eine Geschichte über das Leben und all seine Wunder. Ein kleiner feiner Roman, den man immer wieder lesen kann. Der Leser begleitet Silberlachs auf seine Reise zurück zum Ursprung. Es ist der Platz, an dem er geboren wurde und wo er seine Eier ablegen und sterben wird. Durch seine schillernden silbernen Schuppen hebt er sich von den anderen ab. Doch nicht nur äußerlich ist Silberlachs anders, auch seine Gedanken drehen sich um den Sinn seiner Reise und seines Bestehens. Warum kann er nicht ans Ufer schwimmern oder sich mit der Erde vereinen? Doch das sind nur zwei seiner vielen Träume, die Silberlachs hat, denn er ist neugierig und will nicht mit dem Strom und den andern Lachsen in einem Schwarm schwimmen. Wer bestimmt hier eigentlich die Regeln und wieso hinterfragt sie keiner? So gerne würde er alleine fortschwimmen und seine Umgebung erkunden. Doch gerade die anderen Lachse bieten ihm Schutz, da er für seine Feinde durch sein glänzendes Erscheinungsbild ein guter Angriffspunkt ist. So fühlt  sich Silberlachs einerseits zwar behütet, aber andererseits eingesperrt. Erst als er Klarauge kennenlernt, in die er sich verliebt, lernt er die Welt auch aus einem anderen Blickwinkel kennen. Und auch der Grüne Fluss, dem er bis zum Oberlauf folgt, erzählt ihm einiges über den Verlauf des Lebens und auch über Silberlachs Vater, der nicht immer den einfachen Weg gegangen ist. Bis zu seinem Ziel hat er noch viele Abenteuer zu bestehen und langsam beginnt er zu verstehen.... „Wenn man mit dem Herzen sieht, ist die ganze Welt wunderschön.“   Klarauge, Seite 31 In diesem kleinen, aber feinen Büchlein stellt sich Silberlachs immer wieder die Frage "Wozu bin ich auf der Welt?" und "Besteht der Sinn meines Lebens wirklich nur darin Eier zu legen?" Erst mit dem Alter und dem Lauf der Dinge, einigen Kameraden und seiner Liebe Klarauge, die nicht umsonst diesen Namen vom Autor erhalten hat, beginnt er langsam zu verstehen. Die Geschichte enthält versteckte Botschaften über das Leben und die Möglichkeit Wege einzuschlagen, die man vorher nicht für möglich gehalten hätte. Natürlich gibt es bereits einige Bücher mit denselben Fragen und Ratschlägen, einfach Geschichten, die dem Leser über sein Leben nachdenken und sinnieren lassen.  So ist es jedem Einzelnen überlassen, für welches Buch er sich letzendlich entscheiden möchte. Hinzufügen möchte ich jedoch noch, dass die Originalfassung dieses Büchleins bereits 1996 geschrieben wurde und bereits zwanzig Jahre alt ist. In diesem Zeitraum sind viele Bücher zu diesem Thema erschienen und so erscheint "Der Fisch, der zu den Sternen schwimmen wollte" nicht mehr wirklich als etwas Neues. Der Insel Verlag hat diese kleine Juwel neu aufgelegt und mit den wunderschönen Aquarellen von Dieter Braun illustriert. Fazit : Ein wunderbares Büchlein mit versteckten Botschaften zum Immer-wieder-lesen und zum Verschenken mit wunderschönen Bildern.

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  • Der Fisch, der zu den Sternen schwimmen wollte

    Der Fisch, der zu den Sternen schwimmen wollte
    Tigerbaer

    Tigerbaer

    25. June 2016 um 12:59

    Durch eine Buchverlosung wurde ich auf „Der Fisch, der zu den Sternen schwimmen wollte“ von Ahn Do-Hyun aufmerksam.Bisher habe ich noch nie ein Buch von einem koreanischen Autor gelesen und so war das Buch in vielerlei Hinsicht eine Premiere für mich Silberlachs hebt sich in seinem Schwarm von den vielen anderen Lachsen durch seine silberfarbenen Flossen ab. Während der Schwarm dem Grünen Fluss zu seinem Oberlauf und ihren Laichplätzen entgegen schwimmt, beschäftigen Silberlachs ganz essentielle Frage zum Leben: Was ist der Sinn meines Lebens? Was ist Glück?Mir hat die poetische und in wunderbaren Bildern aus Worten und kleinen Zeichnungen erzählte Geschichte sehr gut gefallen. Die Reise des silbernen Lachs wird zu einem Gleichnis für unser Leben und stille Lebensweisheiten fallen beim Lesen wie Tropfen in eine ruhige Oberfläche und ziehen Kreise, die weit über das Lesen hinaus wirken.„Flussaufwärts zu schwimmen bedeutet, auf der Suche nach etwas zu sein, was noch nicht sichtbar ist. Ein Traum, eine Hoffnung. Und gerade weil es kaum zu schaffen ist, ist es so wunderbar.“ (Seite 40)Ein Buch, dass auch bei wiederholtem Lesen immer wieder neue Geheimnisse entdecken lässt!

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    • 8
  • Lachs – allein das Wort verströmt den Duft rauschender Gewässer. (Buchzitat)

    Der Fisch, der zu den Sternen schwimmen wollte
    LimaKatze

    LimaKatze

    18. June 2016 um 17:40

    Klappentext: Sanft wiegt der Grüne Fluss die Lachse auf ihrem Weg zum Oberlauf. Doch Silberlachs will frei sein – der Sinn seines Daseins muss doch aus mehr bestehen, als blind dem Schwarm zu folgen? Immer wieder streckt er den Kopf aus dem Wasser und blickt sehnsüchtig in die Welt da draußen, gar bis zu den Sternen hinauf. Warum bin ich auf der Welt? Was braucht es zum Glück? Die Geschichte des Fisches, der zu träumen wagte, hat Millionen von Lesern verzaubert. Denn im weiten Universum ist jeder nur ein kleiner Fisch – und doch ist jedes Leben einzigartig und wunderbar. Zum Inhalt: „Die Zeit fließt dahin wie ein Fluss.“ (Buchzitat, Seite 25) Silberlachs ist durch seine silbrigen Schuppen nicht nur äußerlich anders als all die anderen Lachse. Er fühlt sich gefangen im Schwarm der Fische und will frei sein, träumt manchmal sogar von einem Leben außerhalb des Wassers. Silberlachs mag sich mit seinem Dasein nicht abfinden, grübelt über den Sinn seines Lebens nach und dabei gehen ihm tausend Fragen durch den Kopf. Alles ändert sich, als Silberlachs Klarauge begegnet. Durch sie lernt er die Liebe kennen, aber auch die Schmerzen der Sehnsucht. Durch Klarauge bekommen viele Dinge für Silberlachs eine völlig neue Bedeutung und seine Sichtweisen verändern sich, auch wenn ihn noch immer viele Fragen beschäftigen. Ein weiser Berater und guter Freund in dieser Zeit ist der Grüne Fluss, der schon viel erlebt hat und so manch lehrreiche und überraschende Antwort für Silberlachs bereithält. Silberlachs hat auf dem langen Weg zum Oberlauf, das eigentliche Ziel des Schwarms, noch viele Abenteuer zu bestehen. Während dieser Zeit wird aus dem jungen Fisch ein erwachsener Lachs, auf den noch wichtige Aufgaben und seine Bestimmung warten. „Wenn man mit dem Herzen sieht, ist die ganze Welt wunderschön.“ (Klarauge, Seite 31) Mein Fazit: Ein feines kleines Büchlein mit vielen verstecken Botschaften, welches sich durch die bezaubernden Illustrationen auch hervorragend als Geschenkidee anbietet. Ich mag sie einfach, die Bücher, die ganz im Stil des berühmten Kleinen Prinzen gehalten sind: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Deshalb hat mich auch die herzerwärmende Geschichte von Silberlachs berühren können, und mir eine schöne und besinnliche Lesezeit beschert. Während der Lektüre wird der eine oder andere Leser vielleicht feststellen, dass es schon einige Erzählungen dieser Art gibt. Auf der anderen Seite ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Originalfassung im Jahr 1996 geschrieben wurde. Ein Lachs als Hauptprotagonist mag außerdem zunächst etwas ungewöhnlich erscheinen. Aus dem recht umfangreichen Nachwort des Autors ist dann aber ersichtlich, dass ihm der Schutz der Lachse sehr am Herzen liegt. Daher lag eine fantasievolle Geschichte über einen ganz besonderen Lachs für ihn recht nah, und diese ist ihm nach meiner Ansicht hervorragend gelungen. Insgesamt gesehen vergebe ich für diese zarte und poetische Leseerfahrung also gerne fünf Sterne.

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    • 9
  • Was ist der Sinn des Lebens?

    Der Fisch, der zu den Sternen schwimmen wollte
    Tsubame

    Tsubame

    26. April 2016 um 11:39

    Nachdem ich im vergangenen Jahr bereits das Büchlein "Der Gast im Garten" von Takashi Hiraide aus dem Insel-Verlag gelesen hatte, (das mir wirklich gut gefallen hat), nun also die Geschichte eines koreanischen Autors. Und auch hier geht es um das flüchtige Glück des Daseins oder aber die Frage, wozu bin ich auf der Welt? Die zarten Aquarelle von Dieter Braun, den ich vor allem durch seine wunderschönen Illustrationen zu den Büchern "Die Welt der wilden Tiere: Im Süden" und "Die Welt der wilden Tiere: Im Norden" kenne, geben dem Buch eine  besondere Note und machen es zu einem idealen Geschenk. Die Geschichte selbst ist zwar ganz nett zu lesen, hat mir allerdings keine neuen Erkenntnisse gebracht. Hier ist es ein Fisch, der sich Gedanken macht, ob der Grund der Existenz eines Lachses allein darin besteht, Eier zu legen oder ob es vielleicht noch mehr im Leben gibt. Ist es besser den einfachen Weg zu wählen oder doch lieber den schweren? Was macht Zufriedenheit aus? Diesen und anderen Fragen geht das Buch nach ... Eine kleine Geschichte für zwischendurch, vielleicht sogar eher ein Kinderbuch

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  • Sanftes und tiefgründiges Märchen!

    Der Fisch, der zu den Sternen schwimmen wollte
    MargareteRosen

    MargareteRosen

    25. April 2016 um 15:49

    Lachs - allein das Wort verströmt den Duft rauschender Gewässer.Diese Satz, der sogar mehrfach im Buch erscheint, sagt schon alles über die Geschichte.Es ist eine poetische, liebevoll geschriebene Geschichte über Silberlachs und Klarauge. Eine Geschichte vom Wunsch den Sinn des Lebens zu verstehen, weiter hinaus als die eigenen Lebensumstände es erlauben zu schwimmen und von der Liebe. Der Liebe, die ungefragt kommt und bleibt, einen tief im Innersten berührt und für immer verändert.Lachs - allein das Wort verströmt den Duft rauschender Gewässer.Die Gedanken die Silberlachs, tief aus seinem Herzen kommend, ausspricht, erzeugen einen Wiederhall nicht nur bei seinen Gesprächspartnern, sondern auch beim Leser. Ich wurde einige Male tief berührt und zum Nachdenken animiert.Auch die Informationen über die Lachse sind gekonnt eingearbeitet, so daß das Wissen über den Lachs sich langsam vermehrt.Das Büchlein, es ist kleiner als DIN A5, liegt gut in der Hand.Das Cover läßt die Sehnsucht des Lachses erahnen. Die Zeichnungen sind schlicht, klar und berührend.Gerne nehme ich diese kleine Büchlein wieder zur Hand um darin zu Lesen.

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  • Nette Geschichte, verglichen mit anderen ihrer Art jedoch überhaupt nicht herausragend.

    Der Fisch, der zu den Sternen schwimmen wollte
    milkshakee

    milkshakee

    07. April 2016 um 14:07

    „Der Fisch, der zu den Sternen schwimmen wollte“ ist ein Roman aus dem Insel Verlag, welcher durch wunderschöne Aquarell Bilder und metaphorische Weisheiten zu beeindrucken versucht. In zarte 96 Seiten verpackt der koreanische Autor die Geschichte eines besonderen Lachses – Silbelachs. Dieser erhofft sich mehr vom Leben, als der Bestimmung seines Lachs-Daseins zu folgen. Und was ist überhaupt diese Bestimmung, der sich alle Lachse fügen. Wer bestimmt die Regeln und warum hinterfragt sie kaum einer? Diese und andere Fragen müssen wir uns mit Silberlachs stellen, der fest davon überzeugt ist, dass eine Sinnhaftigkeit auch hinter seinem Leben steckt.   Mal wieder über unser eigenes und unser aller Leben sinnieren klappt mit diesem Büchlein wunderbar. Auch wenn der Autor meiner Meinung zu viel will und  manchmal zu viele kleine Themen einstreut, ohne aber zu einem Ergebnis zu kommen, so ist das Gesamtergebnis zufriedenstellend. Außerdem glaube ich, dass es sich hier um ein Buch handelt, dass gerne öfter gelesen werden will, um nach vergangener Zeit neue Erkenntnisse daraus zu gewinnen.   Verglichen mit anderen Autoren, die sich in diesem Genre bewegen, ist die Geschichte zwar nett, aber überhaupt nicht herausragend.  Was vielleicht auch daran liegen mag, dass einem hier keinerlei neue Ansätze oder Ideen geboten werden. Für Einsteiger und solche, die Geschichten von (zum Beispiel) Sergio Bambaren nicht kennen hingegen, wird das Büchlein vermutlich ein Gewinn sein. Die liebevoll gemalten Bilder rund um Silberlachs unterstreichen die Geschichte sehr wirkungsvoll. An einigen Bildern habe ich einige Zeit verweilen müssen, bevor weiter gelesen werden konnte.    Für mich als bekennender Fan solcher Bücher, war die Geschichte zwar nett lesbar und hatte mit Sicherheit auch ihren Mehrwert, allerdings wird sie vermutlich eher in der Menge verschwinden. Allen anderen sei diese Geschichte sehr ans Herz gelegt!

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  • Es gibt zwei Arten von Menschen: Die eine hält eine Angel in der Hand und die andere eine Kamera.

    Der Fisch, der zu den Sternen schwimmen wollte
    Gaensebluemchenliebe

    Gaensebluemchenliebe

    29. March 2016 um 10:10

    Inhalt Sanft wiegt der Grüne Fluss die Lachse auf ihrem Weg zum Oberlauf, dem Ort, wo sie geboren wurden. Sie sind weit geschwommen, haben den Fluten des Ozeans getrotzt und sind mutig den Wasserfall hinaufgesprungen – sie sind ihrer Bestimmung gefolgt und haben getan, was Lachse eben so tun. Doch einer unter ihnen, Silberlachs, will sich nicht damit zufriedengeben – der Sinn seines Daseins muss doch aus mehr bestehen, als blind dem Schwarm zu folgen? Immer wieder streckt er den Kopf aus dem Wasser und blickt sehnsüchtig in die Welt da draußen, gar bis zu den Sternen hinauf. Er will frei sein. Doch seine geliebte Freundin Klarauge warnt ihn davor, Regenbogen nachzujagen. Warum bin ich auf der Welt? Was braucht es zum Glück? Die Geschichte des Fisches, der zu träumen wagte, hat Millionen von Lesern verzaubert. Ahn Do-Hyun stellt mit leichter Hand die großen Fragen des Lebens. Denn im weiten Universum ist jeder nur ein kleiner Fisch – und doch ist jedes Leben einzigartig und wunderbar. 14,00 €  Erschienen: 07.03.2016Gebunden, 96 SeitenISBN: 978-3-458-17675-6 Liegt der Sinn des Lebens darin, das zu tun, was wir tun oder müssen wir erst unseren Sinn finden, um zu tun, was wir tun. Mit Silberlachs machte ich mich auf dem Weg den Sinn seines Lebens zu finden und war ihm ein treuer Begleiter, Seite für Seite. Er sprach von Träumen und Hoffnungen. Vom Schicksal und der Liebe. Er erzählte mir, dass alles was wir tun, einen Grund hat. Wir sind ein Teil von etwas großem.  Silberlachs findet nicht nur seinen Sinn des Lebens während seiner Reise, nein er findet weit aus mehr als das. Er findet zu sich selbst. Er lernt das zu sein, was er ist. Ein sehr hübsch gestaltetes Buch. Liest sich sehr schnell und flüssig. Eine tiefgründige Geschichte. Selbst nach der letzten Seite hat es mich oft zum Nachdenken gebracht. Werde das Buch jetzt meinem Freund ans Herz legen und ihn bitten es ebenfalls zu lesen. Lesenswert! 

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  • Wunderschöne Illustrationen - schöne Geschichte

    Der Fisch, der zu den Sternen schwimmen wollte
    jeanne1302

    jeanne1302

    24. March 2016 um 10:49

    Dies ist die Geschichte von Silberlachs. Dem einzigen Lachs mit silbernen Schuppen in einem großen Schwarm von Lachsen, die auf dem Weg zu ihrem Laichplatz eines Flusses sind. Sie müssen sich Herausforderungen wie Fischadlern, Braunbären, Umweltverschmutzung, Menschen und Wasserfällen stellen. Zu Anfang ist der Lachs unzufrieden mit sich, besonders als er erfährt, dass er anders ist - wegen seinen Schuppen - als die anderen. Er stellt auch Fragen, die sonst kein Lachs stellt, fragt nach dem Sinn seines Daseins und stellt es in Frage. Ich finde den Schluss ernüchternd, weil er da zwar seinen Sinn gefunden hat, aber sich letztendlich dann doch nicht von den anderen abhebt, so als hätte er sich an sein Schicksal als Lachs ergeben. Ist vielleicht für ihn das sinnvollste, weil er ja wirklich nicht an Land kommen kann, aber dann ist die Suche nach dem Sinn und das Stellen von Fragen während des Lebens sinnlos. Zumindest hinterließ das Buch dieses Gefühl in mir... Es ist eine in einfachen Worten beschriebene Geschichte, die auch gut für ältere Kinder zum Vorlesen oder zum ersten Selbstlesen geeignet ist. Auch wenn die Geschichte eher schlicht ist, so entbehrt sie keiner Tiefgründigkeit und Sozialkritik, so dass man nachdenklich wird und Vergleiche mit dem Menschen ziehen kann. Sie ist mit 96 Seiten kurz und schnell gelesen, auch ein ideales Geschenk.

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  • Der Weg ist das Ziel

    Der Fisch, der zu den Sternen schwimmen wollte
    Valentia

    Valentia

    23. March 2016 um 09:58

    Ich habe das Buch bei der Verlosung auf lovelybooks gewonnen. Vielen Dank für dieses schöne Büchlein! Silberlachs ist mit seinem Schwarm auf dem Weg den Fluss hinauf zum Laichplatz. Seine silbernen Schuppen machen ihn zum Außenseiter und er fragt sich, ob es für ihn nicht noch etwas anderes im Leben gibt, als immer nur mit dem Schwarm zu schwimmen. Ahn Do-Hyun schildert einfühlsam die Sinnkrise eines Lachses, der durch seine Begegnungen und Gespräche wächst und Zufriedenheit, innere Stärke und Mitgefühl für seine Mitfische findet. Die Parallelen zwischen den verschiedenen Fischpersönlichkeiten und menschlichen Archetypen schienen mir manchmal etwas zu überzogen, aber die Botschaft(en) des Büchleins ist herzergreifend und regt zum Nachdenken ein. Mit nur 96 Seiten ist es schnell zu lesen und bestimmt auch zum Vorlesen für jüngere Menschen geeignet. Die liebevollen Illustrationen unterstreichen die nachdenkliche und manchmal melancholische Stimmung.Das Nachwort des Autoren am Ende hat mich noch einmal zum Schmunzeln gebracht. Ich empfehle das Buch weiter, es macht sich bestimmt auch gut als Geschenk für die Liebsten!

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