Ahne Wie ich einmal die Welt rettete

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Inhaltsangabe zu „Wie ich einmal die Welt rettete“ von Ahne

Der "Spiegel" nennt ihn "die zentrale Figur der Szene". Mit dem Schlachtruf "Avanti Dilettanti!" feuert die "FAZ" Ahne und die anderen "Surfpoeten" an. Was ist da los? In jüngster Zeit hat sich im Berliner Osten eine neue literarische Subkultur aufgetan: Autoren lesen in Clubs und Bars ihre Alltagsprosa vor. Und wenn Ahne und die "Surfpoeten", inklusive DJ Lieutenant Surf, auftreten, steht die stetig wachsende Fangemeinde Schlange. Ahne gehört mit seinen 32 Jahren zur jungen DDR- Generation, für die die Wende mit einer biografisch turbulenten Zeit zusammenfiel. Frei von Nostalgie und Bitterkeit entlarvt er die Absurditäten des deutschen Alltags: Er erzählt von "gearschten Revolutionären", Jobs in Marzahn, von seiner Abscheu vor Milchkaffee, den Nervkünsten seines Sohnes und den Erdbeerfeldern eines gewissen Dr. Helmut Kohl.

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  • Rezension zu "Wie ich einmal die Welt rettete" von Ahne

    Wie ich einmal die Welt rettete

    Duffy

    14. August 2010 um 10:53

    Slam-Poetry ist in den letzten Jahren recht populär geworden. Der positive Effekt daran ist, dass die in Deutschland aus unbekannten Gründen so vernachlässigte Gattung der Kurzgeschichte wieder etwas aus der Grube gehoben wurde. Der negative, dass jeder heutzurage irgendeine Miniatur aufs Papier bringt und das dann Slam nennt. Aber bitte, jeder macht ja heute auch "Musik". Slam-Poetry ist wie Spinat. Man mag ihn oder nicht. Ahne ist ein bekannter Vertreter der Szene und macht eben in erster Linie das, was mit Slam gemacht werden sollte - nämlich auf einer Bühne vorgetragen werden. Geschrieben - vorgetragen -kick ass. Hunderte zusammengefasste Texte in einem Buch hintereinander zu lesen ist langweilig. Aber sich den Stoff einteilen, mal drei oder vier Texte zwischendurch - das macht Spaß. Und den macht auch Ahne, weil er es kann und deswegen hatte ich drei Wochen Spaß an diesem Buch. Wohl dosiert - und man hat mehr davon.

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