Ai Morinaga

 3.6 Sterne bei 50 Bewertungen
Autor von Der Entenprinz, Dein und mein Geheimnis 01 und weiteren Büchern.

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Der Entenprinz

Der Entenprinz

 (11)
Erschienen am 01.10.2007
Bitte sehr, bitte gleich!, Band 1

Bitte sehr, bitte gleich!, Band 1

 (5)
Erschienen am 18.03.2008
Dein und mein Geheimnis 01

Dein und mein Geheimnis 01

 (6)
Erschienen am 01.10.2007
Dein und mein Geheimnis 02

Dein und mein Geheimnis 02

 (5)
Erschienen am 01.01.2008
Dein und mein Geheimnis 04

Dein und mein Geheimnis 04

 (4)
Erschienen am 20.06.2008
Dein und mein Geheimnis 03

Dein und mein Geheimnis 03

 (4)
Erschienen am 14.03.2008
Dein und mein Geheimnis 05

Dein und mein Geheimnis 05

 (4)
Erschienen am 19.09.2008
Bitte sehr, bitte gleich!, Band 2

Bitte sehr, bitte gleich!, Band 2

 (3)
Erschienen am 27.05.2008

Neue Rezensionen zu Ai Morinaga

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Rezension zu "Dein und mein Geheimnis 08" von Ai Morinaga

Tolleranz und Verständnis gegenüber Menschen, die anders sind? Fehlanzeige!
Banefulvor 5 Jahren

Diese Reihe habe ich heute ganz frisch angefangen. Und auch schon beendet. Die Rezension solltet ihr lesen, auch wenn ihr keine Mangas mögt und ihr dieses Manga wohl auch nie lesen werdet. Warum? Ganz einfach, ich finde, dafür, dass dieses Manga 2011 erschienen ist, es sehr viele Messages enthält, die keine tolle Botschaft haben.   Die Grundidee der Handlung sollte den meisten bekannt sein. Ganz vereinfacht gesagt: Es findet ein Körpertausch zwischen Mädchen und Junge statt.   Ab hier fangen die Spoiler an, falls ihr diese Reihe lesen wollt (LASST UM HIMMELS WILLEN DIE FINGER DAVON), dann solltet ihr hier aufhören zu lesen.   Falls ihr meinen gutgemeinten Rat beherzigen wollt und euch die Zeit, Mühe, Nerven und vielleicht auch Geld sparen wollt, dann lest weiter.   Die Handlung des Mangas, welches über acht Bände gezogen wird, hätte man auch gut in fünf oder sechs Bänden abhandeln können. Running Gags, die nach einer Weile einfach nicht mehr lustig sind, immer wieder die selben dramatischen Elemente, die selben Probleme und eine Charakterentwicklung von minus unendlich.   Wie kann ein Charakter sich minus unendlich weiterentwickeln? Ich erkläre es euch nur sehr gerne. Die Charaktere werden in die Geschichte eingeführt. Akira (Junge, Prota), unsicher und irgendwie "weibisch", fühlt sich nicht in seiner Haut wohl und Nanako (Mädchen), burschikos und aufgeschlossen. Und über die gesamte Handlung hinweg bleiben diese beiden nicht so, nein, Akira wird immer weiblicher und immer weinerlicher, kann sich null durchsetzten und nervt nur noch.    Aber mit doofen Charakteren habe ich schon die eine oder andere Erfahrung gemacht. Das ist nicht der Hauptgrund weshalb ich diese Manga-Reihe abgrundtief verabscheue. Jap, ich habe es gesagt. Ich verabscheue diese Reihe. Warum wird nach der Zusammenfassung der Handlung klar. Seit ihr bereit dem Grauen gegenüberzutreten? Dann haltet euch gut fest:
Ein schüchterner und (insgeheim bisexueller, der nicht weiß, dass er Mädchen UND Junge mag) Junge  (Akira) verliebt sich in ein burschikoses, aber sehr hübsches Mädchen (Nanako).
Das hübsche, burschikose Mädchen ist lesbisch, weiß das aber nicht. Sie sagt immer wieder zu ihrer besten Freundin, dass sie sie heiraten würde, wenn sie selbst (also Nanako) ein Junge wäre.
Eines tages vertauschen sie vershentlich ihre Körper. Natürlich wird erst mal alles ausprobiert. Nur dass der Junge (im Körper des Mädels) nicht alles ausprobieren darf. Schließlich soll der Körper "rein und jungfräulich" in die Ehe gehen. Das Mädchen, nun im Jungenkörper darf so viel rummachen wie möglich. Doppelmoral lässt grüßen.
Das Mädchen, im Jungenkörper, geht mit ihrer besten Freundin. Die von der Körpergeschichte nichts ahnt. Als später alles rauskommt, verschließt sich die Freundin gegenüber der Tatsache, dass sie eigentlich mit einem lesbischen Mädchen in einem Jungenkörper zusammen ist.
Der Junge, im Mädchenkörper, sieht ein, dass seine Liebe nie erfüllt wird und geht mit seinem besten Freund. (Ab und zu steht er auch auf die beste Freundin des Mädchens.) Der beste Freund macht von Anfang an klar, dass er Junge & Junge eklig findet und reagiert aggressiv darauf, dass der Junge im Mädchenkörper seinen eigenen Jungenkörper zurück haben möchte. Der Junge (im Mädchenkörper) hat sich auch in seinen besten Freund verliebt und auch als Junge ist er dazu gewillt mit seinem besten Freund eine sexuelle Beziehung einzugehen. Schließlich liebt er ihn!
Aber nein. Das wird vom besten Freund nicht akzeptiert, also müssen Junge und Mädchen wieder die Körper tauschen.

Und die Moral der Geschicht?
1. Es ist okay schwul bzw. lesbisch zu sein, wenn man eine Geschlechtsumwandlung macht.
2. Es wird von Mädchen erwartet keusch und unsicher zu sein, sich allem zu fügen und sich "mädchenhaft zu verhalten". Wenn ein Junge es bedrängt, wird gequängelt, aber sich mal aktiv zu wehren oder zu schreien? Das fällt keinem Mädel ein.
3. Jungen müssen "wild" und "rau" sein, dürfen mit anderen Frauen rummachen, denn sie sind Jungen. Sie dürfen auch mit anderen Frauen etwas am Laufen haben, wenn sie eine Freundin haben. Denn die Freundin ist zu gut um sie zu küssen oder für sonstige unkeusche Aktivitäten.

Bis zum letzten Band habe ich die Reihe zwar ganz gern gelesen, obwohl diese ganze unterschwelligen Botschaften mich genervt haben. Aber am Ende dachte ich eigentlich, dass sie die Kurve kriegen würden. Dass es heißen würde, dass die Liebe zu einer Person und nicht zu einem Geschlecht zählt. Dass Junge und Mädchen gleichwertig sind und dass man sich so akzeptieren soll, wie man ist.
Aber nein, es geht sogar so weit, dass die Eltern, die Schwester und was weiß ich wer GLÜCKLICH über den Tausch sind. Denn so passt alles angeblich ach-so-toll. Es geht sogar so weit, dass die Schwester auf den Bruder steht, weil der nun endlich männlicher ist. Wie abgefucked ist das denn?

Toleranz & Verständnis? Fehlanzeige.

Für so viel Dummheit und Verbohrtheit eine Trillion minus Herzchen. Ich gehe dann mal auf irgendeinen Kissen einprügeln.

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Rezension zu "Der Entenprinz" von Ai Morinaga

Das hässliche Entlein
Shunyavor 5 Jahren

Reiichi ist alles andere als ein Blickfang. Er ist klein, hässlich, ein Otaku und hat praktisch kein Selbstbewusstsein. In der Schule wird er gehänselt und findet lediglich Trost in der Garten-AG und bei seinem Schwarm Yumiko. Allerdings ändert sich sein Leben schlagartig, als er eines Tages Yumikos Hund davor bewahrt von einem Auto angefahren zu werden und selbst ziemlich in Mitleidenschaft gerissen wird. Ein Jahr später kommt Reiichi wieder zu sich und muss feststellen, dass ein Chirurg ihn im Koma einer Schönheitsoperation unterzogen hat und dass seine große Liebe Yumiko nach Amerika gezogen ist. Reiichis Schwestern prügeln ihm mehr oder weniger, eher mehr, Selbstbewusstsein ein, um endlich mal einen richtigen Mann aus ihrem Bruder zu machen und an seinem ersten Schultag erlebt Reiichi ein wahres Wunder, denn Yumiko ist ebenfalls an seiner neuen Schule. Sollte sie nicht in Amerika sein? Und wie kommt Reiichi mit seiner Liebe zu Yumiko klar, wenn er sich jedes Mal in sein hässliches altes Ich verwandelt sobald er dem Mädchen auch nur ein bisschen zu nahe kommt?

Nach Bitte sehr, bitte gleich! geht es mit der etwas älteren Serie Der Entenprinz von Ai Morinaga weiter. Der erste von sechs Bänden fällt allerdings etwas seicht aus. Es finden sich einige Klischees wieder, die Story ist bisher nicht so der Kracher, aber für zwischendurch trotzdem ganz amüsant und schön zu lesen. Die Charaktere sind niedlich gezeichnet und haben einen guten Wiedererkennungswert. Das Thema mit dem hässlichen Entlein, das zum schönen Schwan wird ist zwar nicht neu, aber gut umgesetzt worden. Bleibt zu hoffen, dass die Serie sich noch steigert und mitreißender wird.

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Rezension zu "Bitte sehr, bitte gleich!, Band 2" von Ai Morinaga

Rezension zu "Bitte sehr, bitte gleich!, Band 2" von Ai Morinaga
Shunyavor 6 Jahren

In Band zwei von Ai Morinagas umgedrehter Haremkomödie ging es auch diesmal wieder turbulent zu.

Beim Kendo Wettbewerb zweier Schulen, wird Homare die Siegesprämie für den Gewinner, wobei Masamune es diesmal auch wieder nur tut, um besagte Nervensäge möglichst schnell loszuwerden. Nach dem Turnier kommt Vater Ichinokura wieder zurück und findet Masamunes Verhalten mal wieder völlig unsinnig und will, dass dieser sich besser mit Homare versteht. Masamune steigt allerdings alles zu Kopf und so beschließt er kurzerhand einfach auszuziehen.

Natürlich passiert noch viel mehr, denn auch Homares Eltern tauchen plötzlich wieder auf, aber an dieser Stelle will ich nicht zu viel verraten.

Auch der zweite Band war wieder amüsant zu lesen, wobei ich mir beim Lesen wirklich Sorgen um Masamunes Gemütszustand gemacht habe. Homare war mal wieder unmöglich, genauso wie man sie kennt und lieber nicht in seiner eigenen Nähe haben möchte. Housui hat sich leider nicht allzu sehr verändert und ist nach wie vor derselbe, wie man es von ihm gewohnt ist. Hatsuhi hat leider auch keine Entwicklung durchgemacht, trotzdem waren seine Auftritte sehr niedlich. Masamune hat sich etwas geändert, war er im ersten Band noch ziemlich brutal gegenüber Homare, war er es zwar auch im zweiten Band, hat sie aber meistens mit Ignoranz bestraft. Homare hat sich leider so gar nicht geändert. Vom Charakter ist sie völlig gleich geblieben, zumindest ist mir nichts aufgefallen, was sich an ihr geändert hat.

Lustige Szenen gab es so gut wie auf jeder Seite und es hat Spaß gemacht den zweiten Band zu lesen. Was ich natürlich sehr schade finde, ist, dass nicht wirklich auf die Mutter der Ichinokura-Familie eingegangen wurde. Im ersten Band erfährt man zwar das sie tot ist und das Masamune ihre Kroketten so gerne isst, aber das war es dann auch schon wieder.

Es tauchen ein paar neue Randcharaktere auf, wie Ohzeki von der gegnerischen Kendomannschaft, der ebenfalls eine lustige Rolle einnimmt und man lernt endlich mal die chaotischen Eltern von Homare kennen, bei denen man gleich ahnt, woher sie ihren skurrilen Charakter hat.

Die zweibändige Reihe ist angenehm zu lesen und sehr amüsant. Kann ich nur empfehlen.

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