Aicher Mathias

 4,2 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor*in von LOVE LIKE BLOOD.

Lebenslauf

Mathias Aicher, geboren im tiefsten Winter 1965 im finsteren Pfälzerwald. Abitur. Zivildienst. Plattenverkäufer. Danach hauptberuflich Rockmusiker. 1990 Umzug nach Berlin. Studium der Theaterwissenschaften und der Germanistik. Weiterhin hauptberuflich Rockmusiker. CD-Veröffentlichung 1992. Danach Produzent von Musikvideos. Ab 1999 Quereinstieg ins TV-Geschäft und Neuerfindung als Drehbuchautor. Krimis für ARD und ZDF. Sein Debütroman HELLTAL (Kriminalroman) wurde 2018 bei KNAUR veröffentlicht. Der zweite Roman, DIE OFFENBARUNG DER JOHANNA, ein Thriller, erschien im Oktober 2020 bei PIPER und als Hörbuch beim 'Schall & Wahn'-Verlag, gelesen von Jasmin Tabatabai und Yesim Meisheit. Der dritte Roman LOVE LIKE BLOOD, ebenfalls ein Thriller, erschien am 2. August 2021 erneut bei PIPER und wurde 2022 als Hörbuch von Early-Bird-Books produziert und veröffentlicht. Ebenfalls 2022 erschien Aichers Roman '1988'.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Aicher Mathias

Cover des Buches LOVE LIKE BLOOD (ISBN: 9783985760275)

LOVE LIKE BLOOD

(16)
Erschienen am 19.12.2022

Neue Rezensionen zu Aicher Mathias

Cover des Buches LOVE LIKE BLOOD (ISBN: 9783985760275)
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Rezension zu "LOVE LIKE BLOOD" von Aicher Mathias

buchgestapel
Gewöhnungsbedürftige Umsetzung

Der Klappentext:

Berlin 1997. Ein Serientäter, der an den Tatorten kryptische Botschaften hinterlässt, hält die Stadt in Atem. Ein Phantom, nicht greifbar. Eine Kommissarin, die tief in den Berliner Underground und die Technoszene eintauchen muss, um den Mörder zu finden. Dabei verliert sie sich in dieser ihr fremden und doch seltsam vertrauten hedonistischen Welt, wird mit ihren Dämonen und ihrer Vergangenheit konfrontiert und kommt dem Täter nahe, ohne es zu wissen. Zu nahe … Ist sie das nächste Opfer?


Meine Meinung

Eigentlich kann man mit einem Thriller bei mir kaum etwas falsch machen. Bei diesem Hörbuch musste ich mich leider doch ganz schön anstrengen, um überhaupt bis zum Ende durchzuhalten, was ich wirklich schade fand.

Gut gefallen haben mir allerdings der Hörbuchsprecher und die Hörbuchsprecherin, die ihren Job wirklich super gemacht haben und denen ich grundsätzlich eigentlich ganz gerne zugehört habe. Auch den Fall an sich fand ich zunächst noch echt spannend, vor allem weil ich weder die Neunziger miterlebt habe, noch selbst besonders viel mit der Techno-Szene zu tun habe und somit jede Menge neue Eindrücke sammeln konnte.

Was mir irgendwann beim Zuhören jedoch etwas zu anstrengend wurde, war die wirklich brutale Handlung. Ausreichend darauf hingewiesen wird zwar auf jeden Fall, und selbst Horror lässt sich ja niveauvoll schreiben, ich hatte allerdings irgendwann so ein wenig den Eindruck, dass die Brutalität weniger Stilmittel und mehr Mittel zum Zweck war, was vielleicht nicht die Intention, bei mir aber leider die Wirkung war. Auch dafür gibt es Fans, keine Frage, ich musste mich aber beim Zuhören wirklich anstrengen um die Handlung halbwegs interessiert zu verfolgen, was meiner Meinung nach aber in erster Linie ein Zeichen dafür ist, dass der Autor und ich nicht zusammenpassen.


Fazit

Vermutlich hat mir persönlich einfach der Bezug zu den neunziger Jahren gefehlt, der die Geschichte ein wenig greifbarer gemacht und ein kleines Highlight dargestellt hätte. Wer mit dem sicherlich gewöhnungsbedürftigen Erzählstil und der mitunter dezent ausgearteten Brutalität aber gut zurecht kommt, dem wird dieses Hörbuch eher gefallen als mir.

Von mir gibt es dafür drei Bücherstapel.

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Rezension zu "LOVE LIKE BLOOD" von Aicher Mathias

metAlpAnda
Spannend, gut gesprochen, manchmal zwar etwas "over the top", aber stets gute Unterhaltung

In den ersten beiden Stunden des Hörbuchs dem Hörer die handelnden Figuren erfreulich ausführlich vorgestellt. Teilweise werden die Charaktere auch etwas überraschend und unkonventionell eingeführt und alle haben ihre Ecken und Kanten. Die Makel der Hauptfigur lassen einen - ohne hier einen Spoiler zu geben - doch für einen Augenblick zweifeln, ob so jemand tatsächlich dazu fähig ist, eine Ermittlerin zu sein, doch muss man auch hier berücksichtigen, dass auch eine Kriminalpolizei am Ende des Tages ein Querschnitt der Gesellschaft ist. In den Folgestunden werden auch einige weitere Charaktere eingeführt und rücken dann auch immer mehr in den Fokus, während andere - zumindest zeitweise - immer unwichtiger für die Handlung werden (was jedoch verschmerzbar ist, da die "Ersatzcharaktere" durchaus sogar interessanter und sympathischer sind). Das starke und heftige Abdriften des Buchs in den Underground der Berliner Technoszene kommt - trotz der Ankündigung in der Beschreibung - doch ein wenig überraschend für die Handlung, zumindest in der Form, wie die Charaktere hier agieren. Insgesamt wirkt der letzte Teil des Hörbuchs tatsächlich ein bisschen "over the top", was den eigentlich wirklich spannenden Fall und bodenständigen Fall zeitweise unerwartet "anstrengend" macht. Der Kern der Geschichte ist aber nach wie vor gut erzählt und - besonders für ein Hörbuch von unschätzbarem Wert - auch gut gesprochen. Insgesamt kann ich das Hörbuch empfehlen, gerade weil die Geschichte insgesamt spannend und teilweise überraschend ist und die Sprecher einen guten bis sehr guten Job machen.

Cover des Buches LOVE LIKE BLOOD (ISBN: 9783985760275)

Rezension zu "LOVE LIKE BLOOD" von Aicher Mathias

Ein LovelyBooks-Nutzer
Fetisch, Drugs und 90er in Berlin

Zwei Stimmen - Mann/Frau - im äußerst gelungenen Wechselspiel begleiten Kommissarin Liza LeBon bei ihrer Jagd nach einem Serienmörder und auf ihrem eigenen Trip in den "psychischen" Untergrund. Die Idee an sich hat mir gut gefallen. Der Fall bleibt bis zur letzten Sekunde spannend und der/die ErzählerIn sind dabei meines Erachtens die Stützpfeiler der Story. Bis zu einem gewissen Grad konnte ich gut folgen. Was die Geschichte jedoch für mich sehr anstrengend gemacht hat, waren die überbordenden sexuellen Ausschweifungen und Ausschmückungen, die wohl Lizas sukzessives Absacken unterlegen soll, daran aber an Fahrt verliert. Die Assoziation mit den 90ern trägt sehr zur Atmosphäre des Buches bei, lässt sich in vielen Bereichen aber nur auf einen Teil Berlins übertragen.


Gespräche aus der Community

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earlybirdbooks

Hörrunde zu Mathias Aichers drittem Thriller. Aber Vorsicht: Nichts für Zartbesaitete. ;-)

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