Aidan Chambers

 3.7 Sterne bei 107 Bewertungen
Autor von Worte sind nicht meine Sprache, Tanz auf meinem Grab und weiteren Büchern.

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Worte sind nicht meine Sprache

Worte sind nicht meine Sprache

 (35)
Erschienen am 19.02.2013
Die Brücke

Die Brücke

 (21)
Erschienen am 30.01.2008
Tanz auf meinem Grab

Tanz auf meinem Grab

 (21)
Erschienen am 01.09.2011
Wer stoppt Melanie Prosser?

Wer stoppt Melanie Prosser?

 (14)
Erschienen am 01.08.2013
Nachricht aus dem Niemandsland

Nachricht aus dem Niemandsland

 (6)
Erschienen am 01.02.2006
Die unglaubliche Geschichte des Nik Frome

Die unglaubliche Geschichte des Nik Frome

 (3)
Erschienen am 01.06.1997
Fingerspitzengefühle

Fingerspitzengefühle

 (2)
Erschienen am 01.11.1987

Neue Rezensionen zu Aidan Chambers

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Rezension zu "Die Brücke" von Aidan Chambers

Komplex und schlicht ergreifend.
polina_79vor 3 Jahren

Jan hat die Schnauze voll. Die Art und Lebensweise der Menschen ist für ihn unverständlich und belastet ihn. Er stürzt in eine Depression und will nur noch weg: Und nimmt einen Job an einer Mautbrücke an. Obwohl es alles andere ist, als bei ihm zuhause, rappelt er sich doch auf und mit Hilfe von Tess, der Tochter seines Arbeitgebers, lebt er sich recht schnell ein und schafft es langsam aus seinem trübsinnigen Loch. Doch als Adam total unerwartet in sein Leben tritt, bekommt Jan eine komplett andere Sichtweise auf alles. Aber wer ist dieser Adam? Was hat er vor? Eine unerwartete Wendung, die Jan und alles, was er sich bisher mühevoll aufgebaut hat, auf den Kopf stellt.

Meinung: Die Brücke ist und bleibt mein Lieblingsbuch. Die Geschichte ist so komplex und lässt einen wirklich inne halten und nachdenken. Es beschäftigt sich mit einigen umfangreichen Themen und regt zum Nachdenken an. Adams Leiden fasziniert mich und ließ mich stundenlang grübelnd zurück. Jans Denkweise ist sehr anschaubar und doch verständlich. Tess ist das fehlende Teil im Puzzle, das Alles verbindet. Einfach wundervoll.


Fazit: Geschmackssache. Hat mich persönlichsehr getroffen. Sehr komplex und nicht einfach, dennoch anschaubar. Man muss wirklich kurz inne halten und einzelne Passagen auf sich wirken lassen, um überhaupt zu verstehen, was es aussagt und welche Rolle es in der jeweiligen Situation spielt.

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Rezension zu "Worte sind nicht meine Sprache" von Aidan Chambers

Eine Menge Worte für einen Wortkargen...
Dubhevor 5 Jahren

Die Geschichte beginnt damit, dass Karl Williamson vor der Tür eines Schriftstellers steht.

Karl ist ein 18 jähriger Junge, der wegen seiner Legasthenie Probleme mit dem Schreiben und Lesen hat und deswegen den Schriftsteller um Hilfe bittet, denn Karl hat sich in ein Mädchen verliebt, das von ihm verlangt, dass er auf 50 Fragen schriftlich antwortet, da er nicht gerade sehr gesprächig ist.

So kommt es, dass die beiden sich anfreunden, der Schriftsteller und Karl, doch meistens gibt es eine negative Seite, denn schon bald erschreckt Karl seine Flamme Fiorella, sie trennt sich von ihm und er verfällt einer Depression. 

Kann der Schriftsteller ihm aus der Depression helfen?

Und ist es wirklich aus mit Fiorella und Karl?

.

Die Stärke des Buches sind die gut durchdachten Charaktere, die dem Buch Leben einhauchen.

Es ist aus Sicht des Schriftstellers geschrieben, von dem der Leser nie den Namen oder sonstiges erfährt.

Es beginnt mit der Szene, in der Karl um die Hilfe des Protagonisten bittet und es endet mit dem Beginn des Buches, denn nach einer persönlichen Schreibblockade kann der Schriftsteller nun seit längerer Zeit wieder schreiben- und zwar die Geschichte von Karl.

Karl ist ein einfacher und doch gleichzeitig komplizierter Zeitgenosse, denn einerseits ist er sein sehr direkter Mensch, doch andererseits zieht er sich sehr schnell wieder in sein Schneckenhaus zurück.

Der Schriftsteller hingegen gibt sehr wenig von sich preis und ist eher ein begleitender Charakter, der Karl immer wieder auf die richtige Spur bringt und die Geschichte aus seiner Sicht erzählt.

In dem Buch wechseln sich zwei verschiedene Stile ab, einerseits gibt es viele lange Dialoge, andererseits beschreibt der Autor auch ziemlich viel die etwas nebensächlichen Dinge im Buch, die manchmal nicht immer mit der Handlung zu tun haben.

Spannung wird in diesem Buch eher klein geschrieben und es gibt genau zwei spannendere Stellen: in der Mitte und am Ende. 

Dieses Buch ist nicht gerade etwas für diejenigen, die sich nach Spannung wie in den Büchern wie "Die Tribute von Panem" verzehren.

Das Buch regt eher zum Nachdenken über sich und die Welt an.

Und auch wenn der Stil teilweise etwas gewöhnungsbedürftig ist, gewöhnt man sich nach ein paar Seiten daran.

Es muss nach Ende erst einmal verdaut und hinterfragt werden, erst dann versteht man es erst richtig. 

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Rezension zu "Worte sind nicht meine Sprache" von Aidan Chambers

Rezension zu "Worte sind nicht meine Sprache" von Aidan Chambers
elane_eodainvor 6 Jahren

>> Ich musste aufschreiben, was ich über Karl wusste und mit ihm erlebt hatte. Es würde seine Geschichte, nicht meine sein. << (aus "Worte sind nicht meine Sprache" von A. Chambers)

INHALT: Karl, ein verliebter, junger Mann steht eines Tages vor der Tür des verwitweten Autors. Karl bittet ihn um Hilfe beim Schreiben eines Briefes an seine Freundin, denn er möchte seine Legasthenie und sein Unvermögen Gedanken gut in Worten auszudrücken vor dem Mädchen verbergen. Zunächst sträubt sich der Autor, will den sonderbaren Jungen nicht in sein Leben eindringen lassen. Doch er merkt bald, dass der junge Mann nicht nur etwas von ihm fordert, sondern dass ihre Begegnung für beide eine besondere ist, was allerdings nicht nur Gutes mit sich bringt.

GEDANKEN: Die beiden Hauptcharaktere des Buches, Karl, ein junger, sensibler Mann, und der Ich-Erzähler, ein alleinlebender Autor über 70, leben beide in ihrer eigenen Welt, sind eher introvertiert und schweigsam. Umso überraschender ist es, dass vor allem zu Beginn des Buches die Handlung fast ausschließlich aus einem Dialog zwischen den Beiden besteht. Alles Nebensächliche ist weggelassen, die Beiden sprechen miteinander ohne dass Gestik, Mimik, ihre Umgebung beschrieben wird. Die ersten beiden Seiten kommen ganz ohne die Worte „er sagte“ und „ich sagte“ aus. Dialog in seiner reinsten Form. Das ist ungewöhnlich, gelingt in diesem Fall aber hervorragend, da dieses Gespräch auf mich sehr authentisch, echt wirkte und ich deshalb auch keine Probleme hatte dem Gespräch zu folgen.

Die Geschichte über Karl strotzt nicht von Handlung über, viel mehr ist der Fokus auf das "Innenleben" der Charaktere gelegt. Und so entdeckt man als Leser ein ruhiges Buch, ein erzählendes Buch über eine bedeutende Phase im Leben eines jungen Mannes und seine Gefühlswelt, in die man über den Autor nur langsam, Stück für Stück Einblick bekommt. Immer mal wieder öffnet sich Karl, erzählt vom Verlust seines Vaters, von seinem Job und dem Kennenlernen seiner Freundin, dann aber zieht er sich wieder in sich zurück, lässt keine Nähe zu, äußere Ereignisse können ihn plötzlich verändern, seine Gefühlslage umdrehen. „Worte sind nicht meine Sprache“ ist eine Geschichte über Schmerz, Ängste, Zweifel und das Unvermögen sich in Worten hinreichend auszudrücken. Gleichzeitig ist es aber auch eine Geschichte über eine besondere Freundschaft, über die erste Liebe, das „Selbstkennenlernen“ und über die Möglichkeiten, die das Leben für einen bereithält.

Ob diese Geschichte eine autobiographische des Autors Aidan Chambers ist, bleibt offen. Manche Details passen und die spürbare Authentizität spricht meiner Meinung nach dafür, aber ein guter Autor schafft das auch in ausgedachten Geschichten, deshalb weiß ich es nicht.

FAZIT: Ein ruhiges, sensibles, eigenwilliges Buch, das mit Worten beschreibt, was kaum ausgesprochen wird. Ein Buch, das ich Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehr empfehlen kann, weil es nachdenklich stimmt und Mut machen kann.

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Neu
Liebe Bücherfreunde,

habt ihr Lust ein neues Buch zu entdecken? "Worte sind nicht meine Sprache" erzählt eine Geschichte über Freundschaft, Liebe und das Finden des eigenen Weges.

Mehr zun Inhalt:
Karl ist verliebt und verzweifelt zugleich: Der 18-Jährige soll eine Reihe von Briefen verfassen, durch die Fiorella, das Mädchen seiner Träume, mehr über ihn und seine Geheimnisse herausfinden will. Doch Karl leidet unter Legasthenie, und so fasst er einen ungewöhnlichen Plan: Er bittet Fiorellas Lieblingsautor um Hilfe, nicht ahnend, dass dies zu einer Kette ungeahnter Verwicklungen führt und fast in einer Katastrophe endet, die das Leben für sie alle von Grund auf verändert ...

Bis zum 5. Februar 2013 habt ihr nun Zeit, um die folgende Frage zu beantworten und eines der 15 Leseexemplare zu gewinnen:
Welchen Autor würdet ihr bitten, einen Liebesbrief in eurem Namen zu verfassen?


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