Blut schreit nach Blut

von Aikaterini Maria Schlösser 
4,6 Sterne bei83 Bewertungen
Blut schreit nach Blut
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Kritisch (3):
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Ich habe relativ schnell abgebrochen, der Erzählstil und die Sprache sind nichts für mich und ich hatte keine Lust mich weiter durchzuquälen

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Inhaltsangabe zu "Blut schreit nach Blut"

Schwarzwald, Herzogtum Alamannien, 1272
Luna, die Tochter des Burgherrn, beobachtet seit ihrer Kindheit ein Sternenpaar im Waldschatten. Doch sie wagt es nicht, seinem Ruf zu folgen, auch wenn er immer stärker wird.
Im Nebel wird die Schwarzburg angegriffen. Als einziges gelingt Luna die Flucht. Ihre Verletzung zwingt sie auf den Waldboden. Zwischen den Stämmen erscheint ihr Lichterpaar. Doch es sind keine Sterne.
Augen haben sie beobachtet. Starren sie an.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783743187450
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:344 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:24.07.2017

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    Jessica_Dianas avatar
    Jessica_Dianavor 2 Monaten
    Blut schreit nach Blut

    Erstmal vielen Dank, dass ich beide Teile lesen durfte ♥ das machte es leichter den zweiten Teil zu verstehen :)


    Inhalt: 
    Inhalt Blut schreit nach Blut - Band 1
    Schwarzwald, Herzogtum Alamannien, 1272
    Luna, die Tochter des Burgherrn, beobachtet seit ihrer Kindheit ein Sternenpaar im Waldschatten. Doch sie wagt es nicht, seinem Ruf zu folgen, auch wenn er immer stärker wird. 
    Im Nebel wird die Schwarzburg angegriffen. Als einziges gelingt Luna die Flucht. Ihre Verletzung zwingt sie auf den Waldboden. Zwischen den Stämmen erscheint ihr Lichterpaar. Doch es sind keine Sterne. 
    Augen haben sie beobachtet. Starren sie an.

    Fazit: Der Schreibstil der Autorin ist auch hier wieder angenehm zu lesen. Der Auftakt des Duos konnte mich nicht ganz so sehr überzeugen. Bei diesem Teil hab ich irgendwie nicht richtig mitfiebern können, aber davon sollte man sich ja beim Lesen nicht beirren lassen :)Wer auf Mystery in historischen Gebäuden steht und gern etwas über Werwölfe liest wird hier bestens bedient. Auch wenn mir der zweite Teil besser gefallen hat, sollte man den ersten teil lesen, um die Fortsetzung verstehen zu können.

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    M
    MK262vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine toller Roman eine Spitzen Mischung, echt fesselnd.
    Roman der Extraklasse

    Ich traue mich für normal nicht so in diese Genre aber einen Versuch ist es immer Wert und eine Change bekommt bei mir sowieso jedes Buch. Eine tolle Mischung zwischen Historisch und Fantasy die mich positiv überrascht und überwältigt hat. Der Schreibstill ist flüssig und einfach zu lesen so ist mir der Einstieg gut gelungen und ich kam mir vor als wäre ich gleich mitten drin dabei. Wenn man sich einmal festgelessen hat kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Das Buch würde sich auch gut als Film machen. Freue mich schon auf weitere Werke der Autorin.

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    SaBineBes avatar
    SaBineBevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Nicht Mensch, nicht Wolf. Ein Mythos spannend und neu interpretiert.
    Leser mit Faibel für Werwölfe kommen an diesem Buch nicht vorbei

    Luna ist die Tochter des Herren der Schwarzburg im Schwarzwald. Als die Burg angegriffen wird, gelingt Luna die Flucht in den Wald, während ihre Eltern ums Leben kommen. Ihr Onkel und ihre Tante übernehmen fortan die Vormundschaft für Luna.
    Nicht nur, dass sich ihr Leben seit diesem Überfall verändert hat, auch Luna selbst verändert sich immer mehr. Das von ihr seit ihrer Kindheit im Wald beobachtete Sternenpaar entpuppt sich in jener verhängnisvollen Nacht als das Augenpaar eines riesigen Wolfes, der ihr das Leben rettet und einen großen Platz in ihrem Leben einnimmt. Immer wieder schleicht sie sich nachts zu Astrum in den Wald. Als ihr Onkel Luna schließlich verheiraten will, nimmt das Schicksal entgültig seinen Lauf....

    Gleich von der ersten Seite an wird der Leser in die Geschichte "geworfen". Es gibt keine langatmige Einleitung. Mit einem leicht lesbaren Schreibstil, der der Zeit des Mittelalters angemessen ist, erzählt die Autorin vom Leben und Schicksal der kleinen Luna.
    Bei der Beschreibung ihrer Gefühle und Zweifel, ihren Ängsten und ihrem Trotz fühlt man als Leser von Anfang mit. Es ist als würde man direkt neben Luna stehen und mit ihr mit erleben, was sie erlebt.
    Auch wenn vieles um Astrum im Verborgenen bleibt, erfährt der Leser durch die kurzen Gedankengänge doch einiges über ihn und kann sich so seine Lebensgeschichte erdenken.
    Es mögen zwar viele unterschiedliche Charaktere in dem Buch auftauchen, dennoch verliert man nie den Überblick. Alle Personen sind nachvollziehbar und logisch mit der Handlung verwoben.
    Selbst die kleinsten Details werden weder langatmig noch langweilig beschrieben. Sie helfen dem Leser vielmehr dabei in die Welt des Mittelalters abzutauchen.

    Ingesamt hat Aikaterini Maria Schlösser einen wundervollen Roman geschrieben, der einen von der ersten Seite an in seinen Bann zieht. Man merkt diesem Buch die Liebe der Autorin zu den Wölfen auf nahezu jeder Seite an. Wer Wölfe ebenso liebt und ein Faibel für Werwölfe hat, kommt hier absolut auf seine Kosten.

    Ich durfte dieses Buch als Rezensionsexemplar lesen und habe jede Zeile davon genossen. Auch wenn ich bisher nicht unbedingt der Leser von Mittelalterromanen war, bin ich schon auf den zweiten Teil der Geschichte und die angekündigten Folgebände gespannt.


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    Doreen_Klauss avatar
    Doreen_Klausvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Interessante Betrachtung zum Werwolfthema, die etwas braucht um in Fahrt zu kommen.
    Sterne in der Nacht

    Der Roman ist der erste Teil einer Reihe um Luna, die Tochter eines Burgherren im Schwarz 1272. Das Leben ist hart zur damaligen Zeit, das muss auch Luna erfahren, als die Burg von Raubrittern angegriffen und geplündert wird. Ihre Eltern ermöglichen ihr die Flucht und werden dabei selbst getötet. An diesem Moment ist in Lunas Leben nichts mehr wie es war.


    Die junge Frau auf dem Cover soll Luna darstellen. Ich kann allerdings dieses Bild nicht mit dem Mädchen aus der Geschichte in Einklang bringen, Luna wird viel kindlicher beschrieben und ist ja auch noch sehr jung. Ohne Vorkenntnisse hätte ich auf Grund des Covers nicht zum Buch gegriffen, denn es entspricht eher einem Genre, das ich nicht so mag. Innen im Buch gibt es zu Anfang eine schwarz/weiß gehaltene Wald-Szene, diese auf dem Titel wäre für mich die perfekte Einstimmung auf das Buch gewesen.

    Die Autorin erzählt die Geschichte um ihre Heldin eingebettet in durchaus real mögliche Geschehnisse des Mittelalters. Der Alltag auf der Burg und die Schwierigkeiten nach dem Überfall werden gut dargestellt. Die Bürde, die auf den Schultern der jungen Burgerbin lastet, kann man gut nachvollziehen. Als Frau in dieser Gesellschaft hat sie eigentlich keinerlei Rechte, wichtig ist nur eine schnelle Heirat um das Burgrecht nicht zu verlieren. Der Freiheitsdrang den sie verspürt lässt sich mit ihren Pflichten leider nicht vereinbaren.

    Luna als Hauptfigur wird sehr zerrissen dargestellt in ihrem Denken und Handeln. Das ständige Auf und Ab in ihrer Gefühlswelt ist teilweise für den Leser etwas nervig, man möchte sie manchmal nur schütteln um sie endlich zur Vernunft zu bringen. Die Nebenfiguren sind leider etwas flach, obwohl gut angelegt und mit Potential.

    Das Geheimnis das die Autorin in Lunas Herkunft einarbeiten ist eine interessante Variante des Wehrwolf-Themas. Während der Leser schon recht bald eine Ahnung hat in welche Richtung sich die Story entwickelt, dauert die Erkenntnis bei Luna eine Weile und so zieht sich die Geschichte etwas zäh über die ersten einhundert Seiten.

    Bei der Beschreibung des Wolfes fühlte ich mich sehr stark an Twilight erinnert, das Aussehen, die Kommunikation und das Verhalten. Ein großer Kontrast zu den gängigen, eher bösartigen Beschreibungen von Wehrwölfe. Ob die Autorin ihre Inspiration daher genommen hat weiß ich nicht, für mich machte es diesen Eindruck. 

    Generell ist diese Geschichte eine eher romantische Adaption des Themas, obwohl auch durchaus blutige und brutale Szenen vorkommen. 

    Die Autorin folgt gekonnt einem derzeit sehr beliebten Trend in der Literatur, die Herangehensweise ist dabei aber sehr individuell und wirkt nicht abgeschrieben. Die Leserschaft für diese Art von Story ist ja sehr groß und auch mich konnte die Autorin durchaus in ihre Welt mitnehmen. Mit wenigen Abstrichen ist die Vermischung von Historie, Fantasy und einer klassischen Gruselstory gut gelungen und schafft eine neue Form von moderner Legende.

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    K
    Kalou2014vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: toller Schreibstil, gut recherchiert, vielfältige Charaktere, kurz: ein packender Roman der mich absolut überzeugt hat ;)
    Packender Roman auf dessen Fortsetzung ich mich bereits sehr freue

    "Blut schreit nach Blut" hat mir persönlich ausgesprochen gut gefallen.

    Das fing schon beim Cover an, das die Geschichte (besonders im Nachhinein betrachtet) sehr gelungen widerspiegelt. So sind nicht nur die wichtigsten Hauptfiguren abgebildet (die Rückseite eingeschlossen), es wird auch der Mond in den Mittelpunkt gerückt, was sehr gut gemacht ist, da er ja im Laufe der Geschichte noch eine große Rolle spielen soll. Zudem verkörpert das dunkle Rot bereits die etwas düstere Stimmung und man kann im Hintergrund schon einen der Hauptschauplätze erahnen.

    Die wunderbare Gestaltung des Covers lässt einiges erwarten und meiner Meinung nach wird man nicht enttäuscht. Man steigt unmittelbar in die Geschichte ein, die aus der Sicht Lunas (welche die Hauptprotagonistin ist) erzählt wird, was direkt einen guten Einblick in ihr Leben und ihre Gefühlswelt gewährt.  Der Schreibstil ist sehr lebendig und schafft eine einzigartige Atmosphäre, zaubert dem Leser ein Bild nach dem anderen in den Kopf.

    Auch deshalb ist die Geschichte, deren Idee doch etwas sehr neues ist, auch wenn Werwölfe bereits in anderen Büchern zu Hauf behandelt werden, so fesselnd, dass man das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen will.

    Zudem sind die Charaktere sehr vielschichtig, haben alle ihre kleinen Geheimnisse, die Luna zeitweise sehr gut erahnen kann, haben  ihre eigenen Probleme und sind nicht immer die, die sie vorgeben zu sein. Auch in Astrums Gefühlswelt und innere Konflikte bekommt aufgrund der kurzen Erzählteile aus seiner Sicht einige Einblicke, was es nochmal deutlich spannender macht.

    Insgesamt hat mich das Buch durchaus sehr begeistert , gehört definitiv zu meinen Favoriten und ist meiner Meinung nach total empfehlenswert. Daher freue ich mich auch darauf bald den zweiten Teil zu lesen.

    PS: Nochmal ein dickes Dankeschön an Aikaterini, die mir das Buch geschenkt hat, ich habe  ich wirklich rieseig darüber gefreut ;) (und nur fürs Protokoll: das hat meine Meinung keineswegs beeinflusst, ich war wirklich hellauf begeistert von diesem Buch)

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    tkmlas avatar
    tkmlavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Toller Mix von Fantasy und Mittelalter
    Spannende Mittelalter-Fantasy

    Luna fühlte sich schon immer magisch zu den Wäldern hingezogen. Doch Tochter des Burgherrn hatte sie ihre Pflichten zu erfüllen und durfte sich keine Freiheiten erlauben. Als die Schwarzburg von Raubrittern angegriffen wird und ihre Eltern getötet werden, flieht sie in den Wald und kommt endlich hinter das Geheimnis des bernsteinfarbenen Sternenpaars, das sie jede Nacht von ihrem Fenster beobachtet hat. Es sind jedoch keine Sterne, sondern die Augen eines riesigen Wolfes, der fortan ihr Schicksal bestimmen wird.

    Der historische Fantasy-Roman ist im Mittelalter angesiedelt und beschäftigt sich mit der Werwolf-Legende. An den vielen Details merkt man sofort, dass die Autorin intensiv zur Thematik recherchiert hat. Die Schauplätze wirken dadurch sehr authentisch und lebendig. Das Leben auf der mittelalterlichen Burg wirkt richtig anschaulich, als wäre der Leser mittendrin.

    Die innere Zerrissenheit von Luna wird sehr glaubhaft dargestellt. Immerhin handelt es sich um ein junges unerfahrenes Mädchen, das mit ihren Veränderungen und den an sie gestellten Erwartungen nur schwer zurecht kommt. Die erste Hälfte des Buches dreht sich fast ausschließlich um Lunas Gefühlswelt. Im zweiten Teil betritt Lodwig die Bühne und mit ihm ziehen Tempo und Spannung bis zum grandiosen Finale an.

    Mir war der erste Teil etwas zu ausführlich, aber andererseits lernt man dadurch die Hauptfigur Luna sehr intensiv kennen.

    Ich bin nach dem Ende des Buches wahnsinnig auf die Fortsetzung gespannt. Die Mischung aus Fantasy und Mittelalter ist richtig gut gelungen. Von mir 4,5 Sterne!

     

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    bibibuecherverliebts avatar
    bibibuecherverliebtvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Düster, mitreißend, brutal
    Düster, mitreißend, brutal

    Titel: Blut schreit nach Blut
    Autor: Aikaterini Maria Schlösser
    Verlag: Books on Demand
    Seiten: 341
    Preis: 11,99 [D] (Taschenbuch)
    ISBN: 978-3743187450

    Inhalt:
    Schwarzwald, Herzogtum Alamannien, 1272
    Luna, die Tochter des Burgherrn, beobachtet seit ihrer Kindheit ein Sternenpaar im Waldschatten. Doch sie wagt es nicht, seinem Ruf zu folgen, auch wenn er immer stärker wird.
    Im Nebel wird die Schwarzburg angegriffen. Als einziges gelingt Luna die Flucht. Ihre Verletzung zwingt sie auf den Waldboden. Zwischen den Stämmen erscheint ihr Lichterpaar. Doch es sind keine Sterne. Augen haben sie beobachtet. Starren sie an.

    Protagonisten:
    Luna ist die zukünftige Burgherrin der Schwarzburg, nachdem ihre Eltern bei einem Angriff ums Leben kommen. Sie ist ein sehr vielschichtiger Charakter. Die brave, gehorsame Tochter, die ihre ungewöhnlich weißblonden Haare unter einer Haube verstecken muss, wird zu einer starken jungen Frau, geprägt durch Trauer und Verlust sowie Angst und Schmerz. Ihre äußerliche Andersartigkeit hat einen Grund, den sie verstehen und akzeptieren muss, was dem Mädchen überhaupt nicht leicht fällt. Oft fühlt sie sich einsam und missverstanden.

    Meine Meinung:
    "Blut schreit nach Blut" ist nach der Novelle "Dornengrab" das zweite Buch der Autorin, das ich gelesen habe und mit das erste des Genre-Mixes Fantasy und Historischer Roman. Zudem habe ich auch noch nicht viele Werwolf-Geschichten gelesen, aber ich kann sicher behaupten, dass dieses Buch sich in seiner Gestaltung doch sehr stark von den anderen abheben würde.
    Der Autorin ist es gelungen, eine unglaublich realistische Darstellung des Mittelalters zu kreieren, die nicht von Prunk und Reichtum erzählt, sondern dem Leser die Härte und Brutalität dieser Zeit schonungslos vor Augen führt. In jeder Szene spürt man die Lebensrealität hautnah und ich persönlich bin heilfroh, nicht in dieser Zeit gelebt zu haben.
    Zusammen mit der bildreichen Sprache, den vielen symbolhaften und mystischen Beschreibungen wird das Buch zu einem wahren Leseerlebnis.
    Einige heftige Wendungen und vielschichtige Emotionen, besonders auf Lunas Seite machen sie als Hauptfigur zu einem überzeugenden Charakter, auch wenn mich ihre Stimmungsschwankungen sowie das viele Hin und Her zwischen Wald und Burg manchmal angestrengt haben.
    Die zweite Hälfte des Buches glänzt noch einmal mit Grausamkeiten und Szenen, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen, während weitere Personen auftauchen und sich ziemlich unbeliebt machen.
    Das Ende ist offen und auf andere Weise doch in sich geschlossen, was den Leser mit einem komischen Gefühl im Magen zurücklässt.
    Alles in allem ein höchst empfehlenswertes Buch, das vielleicht nicht unbedingt etwas für schwache Nerven ist.     

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    BrittaRuths avatar
    BrittaRuthvor 3 Monaten
    Toller Genre-Mix

    Die Schwarzburg wird angegriffen, und Luna, Tochter des Burgherren kann sich als einzige ihrer Familie schwerverletzt durch einen Geheimgang in den nahen Wald retten. In ihrer Not trifft sie dort auf einen ungewöhnlichen Retter – einen großen Wolf, den sie Astrum nennt und der sie und ihre Verletzungen versorgt. Doch Luna muss zurück in die Burg, die nach dem Angriff von Verwandten geführt wird. Nach und nach stellt sie seltsame Veränderungen an sich fest, die ihr zunächst Angst machen. Haben diese Veränderungen mit Astrum zu tun? Als sie erneut in Gefahr gerät, erkennt Luna, was ihre neuen Fähigkeiten für sie bedeuten.
    Der historische Fantasy-Roman „Blut schreit nach Blut“ von Aikaterini Maria Schlösser ist eine sehr gelungene Variante aus dem Werwolf-Genre. Die Autorin erzählt eine einfühlsame, aber trotzdem sehr spannende Geschichte über Luna, die sich ihrer wahren Identität stellen muss. Man leidet mit ihr mit, als sich nach und nach Veränderungen an ihr zeigen und ist gespannt, was es mit dem imposanten Astrum auf sich hat, der sie unaufhaltsam beschäftigt.
    Dabei schreibt die Autorin sehr authentisch. Sprachlich ist der Roman sehr interessant und gut zu lesen. Auch die historischen Aspekte sind sehr gut recherchiert und umgesetzt. Man merkt durch die liebevollen Beschreibungen auch, welchen Bezug die Autorin zu dieser Zeit und zur Gattung Wolf hat.
    Fazit: Ein tolles Debüt, ein gelungener Genre Mix und sehr gut zu lesen. Lediglich das erste Drittel zog sich nach meinem Geschmack etwas, aber danach hat es mich wirklich richtig gefesselt. Ich bin schon auf den nächsten Roman der Autorin gespannt und bedanke mich bei ihr für dieses tolle Rezi-Exemplar.

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    smoones avatar
    smoonevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Wortgewaltig und treibend, konnte mich nicht völlig überzeugen
    Fantastischer Mittelalterroman - eine Abwechslung zu gängiger Fantasy

    Der Mond liebt ohne Gnade.
    Der Mond tötet ohne Gnade.


    Zum Inhalt:

    1272. Luna ist die Tochter des Burgherrn der Schwarzburg und als Frau vielen Zwängen ausgesetzt. Dabei spürt sie immerfort den Ruf des Waldes und jeden Abend leuchtet dort für sie ein Sternenpaar.

    Als die Burg angegriffen wird, kann sie flüchten und begegnet im Wald ihren beiden Sternen. Doch es sind Augen, die sie jeden Abend betrachtet haben. Es ist der Beginn einer besonderen Geschichte. Luna beginnt sich zu verändern und muss bald um ihr Leben fürchten. 


    Meine Meinung:

    Das Cover passt sehr gut zum Inhalt, ein Wolf vorn hätte mir jedoch besser gefallen. Nur aufgrund des Covers würde ich das Buch im Geschäft nicht kaufen. Allerdings stelle ich mir Luna genauso vor wie auf dem Cover. Oder vielleicht auch WEGEN dem Cover?

    Die personale Erzählperspektive wechselt immer zwischen den Personen, die Kapitel sind nicht zu lang und nicht zu kurz. 

    Die mittelalterlichen Gepflogenheiten werden recht anschaulich beschrieben, es war zum Teil recht blutig, das war mir etwas zu viel. Die Geschichte selbst ist spannend und vor allem wortgewaltig geschrieben. Die Sprache passt zum Mittelalter, ist dabei in meinen Augen sehr direkt und gewaltsam und treibt den Leser damit voran. Ich versteh selbst nicht genau, warum ich dennoch relativ lang daran gelesen habe. Ungereimtheiten gab es, meiner Meinung, nach keine und erfreulicherweise fast keine Rechtschreibfehler ;)

    Mit den Protagonisten konnte ich zwar gut mitfühlen und auch emotional war ich oft stark berührt, dennoch konnte die Geschichte mich nicht völlig in ihren Bann ziehen. 

    Trotzdem bin ich neugierig, wie es weitergeht, nachdem ich kurz vor Ende schon ziemlich verzweifelt war und nicht glauben wollte, dass dies das Ende wird. Zum Glück gab es ja noch eine Wende und es kann weitergehen.

    Man spürt beim Lesen die Verbundenheit der Autorin mit dem Mittelalter und Wölfen und ich danke ihr sehr sehr für dieses Rezensionsexemplar, die Mischung von Fantasy und Mittelalter war eine schöne Abwechslung von gängiger Fantasy.


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    Vanessa-v8s avatar
    Vanessa-v8vor 3 Monaten
    Sehr schöner historischer Fantasy Roman

    Worum geht's? Schwarzwald, Herzogtum Alamannien, 1272 Luna, die Tochter des Burgherrn, beobachtet seit ihrer Kindheit ein Sternenpaar im Waldschatten. Doch sie wagt es nicht, seinem Ruf zu folgen, auch wenn er immer stärker wird. Im Nebel wird die Schwarzburg angegriffen. Als einziges gelingt Luna die Flucht. Ihre Verletzung zwingt sie auf den Waldboden. Zwischen den Stämmen erscheint ihr Lichterpaar. Doch es sind keine Sterne. Augen haben sie beobachtet. Starren sie an. Meine Meinung Da es sich um einen mittelalterlichen Fantasy Roman handelt, war ich am Anfang etwas skeptisch, denn normalerweise lese ich am liebsten Thriller. Aber bei diesem Buch bin ich in den Bann regelrecht hineingezogen worden. Der Einstieg in die Geschichte war sehr interessant und sehr spektakulär. Danach zog es sich zwar etwas in die Länge, es passiert nicht wiklich etwas. Was vielleicht von der Autorin so bewusst geschrieben wurde, denn dadurch konnte sich der Leser in dieses trockene Leben von Luna hineinversetzen, und der Leser bekommt ein besseres Gefühl dafür wie sich Luna innerlich gefühlt hat und den Drang nach Freiheit suchte. In der Mitte ging es dann etwas spannender zu. Dann packte mich die Geschichte und man bangt mit Luna regelrecht mit. Obwohl Luna so eine zarte Person ist, zeigt sie immer mehr Stärke und wächst immer mehr in ihre Rolle hinein. Sie lernt es sich zu wiedersetzen obwohl sie zum Gehorsam erzogen worden ist. Mir ist dadurch Luna sehr ans Herz gewachsen. Zum Schluss konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, von Seite zu Seite wurde es immer spannender. Teilweise stockte mir der Atem, was ich richtig klasse fand. Das macht schließlich ein gutes Buch aus. Allerdings ist es nichts für zart besaitete, denn die Autorin verschönigt hier nichts. Der Leser bekommt einen guten Eindruck wie das brutale Leben im Mittelalter gewesen ist. Ich konnte gut in die Geschichte eintauchen, wirklich klasse geschrieben. Fazit Ich kann das Buch jedem empfehlen der gerne Fantasy lesen mag. Das mittelalterliche gibt dem ganzen Buch noch einen oben drauf. Ich bin hellauf begeistert von dem Buch und habe mich gut unterhalten gefühlt. Der Cliffhänger am Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen. Das Potenzial ist auf jeden Fall da. Bitte mehr von der Autorin Aikaterini Maria Schlösser. Von mir gibt es deshalb 5 von 5 Sternen.

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    Wer wagt es, dem Wolf in die starrenden Augen zu sehen?
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