Aileen P. Roberts

 4.2 Sterne bei 1.075 Bewertungen
Autorin von Elvancor - Das Land jenseits der Zeit, Thondras Kinder und weiteren Büchern.
Autorenbild von Aileen P. Roberts (©Aileen P.Roberts)

Lebenslauf von Aileen P. Roberts

Biographie Aileen P. Roberts war das Pseudonym der 1975 in Düsseldorf geborenen Autorin Claudia Lössl. Nach zahllosen Umwegen und einer abgebrochenen Banklehre studierte sie Sozialpädagogik und arbeitete später auch als Reitlehrerin und Reitpädagogin. Mit 19 Jahren reiste sie zum ersten Mal nach Schottland und entdeckte dort ihre keltische Seele. Sie wollte niemals etwas anderes, als mit Pferden arbeiten, Bücher schreiben und in Schottland leben. Im Herbst 2013 hat sie sich einen großen Traum erfüllt und zusammen mit ihrem Mann ein Cottage in Schottland gekauft, wo viele Ideen für ihre Bücher entstanden. Auch Claudias Hobbys hatten stets viel mit Fantasy oder Schottland zu tun. So zählten Reiten, Schwertkampf, Bogenschiessen, Mittelalterveranstaltungen besuchen, Abende mit Freunden am Lagerfeuer verbringen, zu ihren Lieblingsbeschäftigungen. Ihr sicherlich eher unkonventioneller Lebensstil hat – insbesondere was die schottischen Highlands betrifft - auch ihre Bücher geprägt. Claudia Lössl starb am 05.12.2015 in Folge einer schweren Krankheit. Veröffentlichungen: - 2017 Fairy Fire, englische Novelle - 2016 Fiona und das Nebelpony, Kinderbuch - 2015: Kobold-Shortbread Kurzgeschichte, in: Die Kleinen Köche - 2015: Weltenmagie 3 - Das Lied der Elfen - 2015: Weltenmagie 2 - Das vergessene Reich - 2014: Weltenmagie 1- Der letzte Drache - 2014: Der Zauber Kaledoniens, Kurzgeschichte in der Anthologie: Götter des Imperiums - 2014: Feenfeuer (Novelle) - 2014: Schatten über Duntulm Castle (Historischer Roman) - 2013 :"Kampf der Halblinge" unter Pseudonym C.S. West (gemeisam mit Ehemann Stephan) -2013: "Elvancor - Das Land jenseits der Zeit" und "Das Reich der Schatten" -2012: "Der Feenturm" -2011:" Weltennebel - Im Schatten der Dämonen" - 2011:"Weltennebel - Das magische Portal" - 2011: "Weltennebel - Das Reich der Dunkelelfen) - 2010: Kurzgeschichte in "Die Köche - Biss zum Mittagessen" - 2010: Kurzgeschichte in der "Weltentoranthologie" - 2010: „Im Schatten der Xashatâr“ - 2009: „Thondras Kinder – Am Ende der Zeit“ - 2009: „Thondras Kinder – Die Zeit der Sieben“ - 2009: „Deana und der Feenprinz: Highlandsommer“ - 2008: „Deana und der Feenprinz: Ciarans Geheimnis“ - 2008: „Jenseits des Nebelmeers“ - 2008: „Dìonàrah - Das Geheimnis der Kelten. Band 2“ - 2007: „Rhiann - Verschlungene Pfade“ - 2007: „Die Tochter des Mondes“ - 2006: „Rhiann - Sturm über den Highlands“ - 2006: „Rhiann - Nebel über den Highlands“

Alle Bücher von Aileen P. Roberts

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Buchformat:
Cover des Buches Elvancor - Das Land jenseits der Zeit9783442478767

Elvancor - Das Land jenseits der Zeit

 (159)
Erschienen am 18.03.2013
Cover des Buches Thondras Kinder9783442476817

Thondras Kinder

 (118)
Erschienen am 17.10.2011
Cover des Buches Der Feenturm9783442477111

Der Feenturm

 (103)
Erschienen am 20.08.2012
Cover des Buches Weltenmagie - Der letzte Drache9783442480449

Weltenmagie - Der letzte Drache

 (96)
Erschienen am 15.09.2014
Cover des Buches Das magische Portal9783442475186

Das magische Portal

 (99)
Erschienen am 21.06.2011
Cover des Buches Das Reich der Dunkelelfen9783442475193

Das Reich der Dunkelelfen

 (76)
Erschienen am 15.08.2011
Cover des Buches Thondras Kinder9783442476800

Thondras Kinder

 (68)
Erschienen am 17.04.2012
Cover des Buches Elvancor - Das Reich der Schatten9783442479306

Elvancor - Das Reich der Schatten

 (63)
Erschienen am 19.08.2013

Interview mit Aileen P. Roberts

Wie würdest du die Autorin Aileen P. Roberts beschreiben?

Naturbezogen, fantasievoll, schottlandverrückt, manchmal etwas chaotisch :) Ich arbeite sehr gerne allein zu Hause vor meinem PC, aber ich geniesse es im Gegenzug auch, am Wochenende etwas mit Freunden zu unternehmen, auf Messen oder Lesungen Leser und Kolleginnen und Kollegen zu treffen.

Welche Vorteile bietet für dich das Internet und wie nutzt du hier den Kontakt zum Leser, wie z.B. in einer Literaturcommunity wie LovelyBooks.de?

Internet und Literaturcommunitys haben natürlich den Vorteil, dass man relativ einfach eine große Anzahl an Lesern erreichen kann, und vor allem, dass es für alle bequem von zu Hause aus möglich ist in Kontakt zu kommen und sich auszutauschen. Von daher finde ich gerade Leserunden u.ä. sehr interessant, denn so haben auch Leser die Möglichkeit mich und mein Buch etwas besser kennenzulernen, die nicht auf Lesungen kommen können.

Bei der Buchfrage können sich neuerdings Leser in Echtzeit über Autoren und ihre Bücher austauschen, damit ist ein weiterer Platz für Lob und Kritik geschaffen. Wie gehst du damit um?

Ich habe das Buchfrage-Widget auf meiner Website integriert, aber bisher kamen darüber noch nicht allzu viele Fragen, eher Tipps von anderen Lesern, daher kann ich dazu noch nicht viel sagen.

Welche Bücher oder Autoren liest du selbst gern und wo suchst du Empfehlungen für dein privates Bücherregal?

Leider komme ich seitdem ich schreibe nicht mehr allzu viel zum Lesen. Ich lese selbst gern Fantasy, u.a. Mary H. Herbert, Tad Williamas, Terry Brooks ... nur um einige zu nennen, oder auch sehr gern mal einen historischen Roman, wie z.B. Der Stein der Kelten, auch die Bücher von Diana Gabaldon (wobei mir da nur die ersten 4 wirklich gefallen) usw. Empfehlungen - ich stöbere gerne in Buchhandlungen oder ich bekomme Empfehlungen von Freunden, die einen ähnlichen Geschmack haben.

Wo holst du dir Ideen und Inspirationen für deine Bücher?

Das ist ganz unterschiedlich sein. Manchmal ist es ein Lied, ein besonderer Baum im Wald, bei meinem letzten Schottlandurlaub ein alter Turm - und schwups ist da eine Idee. Schottland inspiriert mich ganz besonders. Für meine Pferde/Jugendromane habe ich sogar ein lebendes Vorbild. Mein Highlandpony Ribhan ist die Vorlage für das Highlandpony "Rhanna" aus "Deana und der Feenprinz". Sie stellt dermassen viel Blödsinn an, dass mir da nie die Ideen ausgehen :)

Was tust du bei einer Schreibblockade?

Toi - toi - toi - eine richtige Schreibblockade hatte ich zum Glück noch nicht. Natürlich hat man nicht immer Ideen, und manchmal kommt man etwas ins Stocken, aber dann mache ich mich nicht verrückt, korrigiere einfach das, was ich bisher geschrieben habe und versuche, mich mit etwas anderem wie Musik hören, Reiten oder sonstwas abzulenken, irgendwann kommen die Ideen von selbst wieder.

Dürfen wir in nächster Zeit weitere Bücher von dir erwarten?

Ja, ihr dürft :) Im Juni startet mein Fantasydreiteiler "Weltennebel" im Goldmann Verlag. Für 2012 ist ein weiterer Fantasyroman geplant, über den ich noch nichts verraten darf, und ich schreibe gemeinsam mit meinem Mann an einem historischen Roman.

Welche Wünsche hast du im Bezug auf Deine Bücher und deine Arbeit im Jahr 2011?

Ich wünsche mir, dass sowohl bestehende als auch neue Leser mit mir in meine neue Welt Albany, die in "Weltennebel" existiert, eintauchen und dass es ihnen dort genauso gut gefällt wie mir, und natürlich wünsche ich mir, dass sich die Bücher gut verkaufen :) Neue Buchideen dürfen ruhig bis nächstes Jahr warten, für 2011 habe ich genug zu tun ;-)

Neue Rezensionen zu Aileen P. Roberts

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Rezension zu "Der Feenturm" von Aileen P. Roberts

Eine fesselnde Zeitreise
Lilli33vor 9 Monaten

Broschiert: 640 Seiten

Verlag: Goldmann Verlag (20. August 2012)

ISBN-13: 978-3442477111

Preis: vergriffen


Eine fesselnde Zeitreise


Inhalt:

Die 24-jährige Dana aus Neuss macht mit ihrer Freundin Marita eine Rucksacktour in Schottland. Hier lernen sie zwei nette Jungs kennen und reisen mit ihnen zusammen weiter. An einem alten Turm hat Dana ein seltsames Erlebnis. Der Geist der Piktenkriegerin Rionach erscheint ihr und fleht sie an, 2000 Jahre in die Vergangenheit zu reisen und ihre Tochter zu retten. 


Meine Meinung:

Leider habe ich etwas gebraucht, um in die Geschichte hineinzukommen. Der Beginn, der noch in unserer Zeit spielt, zieht sich für meinen Geschmack ein wenig zu lang, ohne dass viel Interessantes passiert. 


Die Handlung in der Vergangenheit hat mich dann viel mehr gefesselt, und das, obwohl ich eigenlich gar keine historischen Romane mag. Hier hat Aileen P. Roberts also einen tollen Job gemacht. Die Beschreibung des Lebens der Pikten wirkte auf mich sehr authentisch. Es ist hart und kriegerisch. Ein wenig hat es mich verwundert, wie leicht Dana sich einfügen konnte. 


Die Handlung steckt voll interessanter Details und spannender Wendungen. Nicht alle Handlungsweisen der Protagonistin konnte ich nachvollziehen, was ich aber nicht weiter schlimm fand.


Insgesamt hat mich „Der Feenturm“ sehr gut unterhalten. 


★★★★☆


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Rezension zu "Das magische Portal" von Aileen P. Roberts

Geschmackssache
Wortmagievor 10 Monaten

Aileen P. Roberts war das Pseudonym der deutschen Fantastik-Autorin Claudia Lössl, die tragischerweise im Alter von 40 Jahren am 05. Dezember 2015 verstarb. Sie hinterließ ihren Ehemann Stephan, mit dem sie unter dem Sammelpseudonym C.S. West ebenfalls fantastische Romane verfasste, und ihre Tochter. Die Schriftstellerin litt unter einer schweren Krankheit, wovon offenbar nicht einmal ihr Verlag Goldmann Kenntnis hatte. Die Nachricht ihres Todes überraschte Fans wie Verleger gleichermaßen. Ich möchte ihrer Familie an dieser Stelle mein tief empfundenes Beileid aussprechen. Ich wusste nicht, dass sie nicht mehr unter uns weilt, als ich „Das magische Portal“, den ersten Band der „Weltennebel“-Trilogie, las. Durch ihre Bücher bleibt sie auf ewig in Erinnerung.

Was hat die unscheinbare Mia bloß an sich, dass sich Darian zu ihr hingezogen fühlt? Weder entspricht sie seinem Typ, noch verkehrt sie in denselben sozialen Kreisen. Er ist beliebt und wohlhabend, sie hingegen wird von allen „die Vogelscheuche“ genannt. Als sie sich auf einer Studienreise nach Schottland näherkommen, erkennt Darian, dass sein Interesse an Mia über eine harmlose Schwärmerei hinausgeht. Sie verbirgt ein unglaubliches Geheimnis: sie ist kein Mensch. Sie stammt aus einem magischen Land namens Albany, dessen königliche Familie vor 25 Jahren Opfer einer heimtückischen Verschwörung wurde. Nur der jüngste Prinz überlebte und wurde durch den Weltennebel in Sicherheit gebracht. Von Verzweiflung getrieben offenbart sie Darian die Wahrheit: er ist Albanys verschollener Prinz, der Thronerbe und muss schnellstmöglich zurückkehren, um sein geknechtetes Volk zu erlösen. Obwohl Mias Geschichte verrückt klingt, glaubt Darian ihr. Doch die Reise nach Albany fordert Opfer und schon bald muss Darian einsehen, dass er in seiner Heimat vielleicht nicht willkommen ist…

„Das magische Portal“ ist wohl Geschmackssache. Ich fand den ersten Band der „Weltennebel“-Trilogie nicht schlecht, doch leider war er überhaupt nicht meins. Als glühender High Fantasy – Fan sind Crossgenre-Vertreter wie dieser Roman für mich ein Glücksspiel, weil mich die fiktive Welt, die sie vorstellen, weit mehr interessiert als die Ereignisse in unserer Realität. Das heißt, sowohl der Übergang in diese Welt muss gelungen sein als auch das Wordbuilding selbiger, das dann wiederum die Handlung bestimmt. „Das magische Portal“ überzeugte mich in allen drei Punkten nicht. Anfangs war ich überrascht, wie schnell sich das Geschehen entwickelt: Darian erfährt früh, dass er der verlorene Prinz Albanys ist und entscheidet ungeachtet der Konsequenzen sofort, seinen Thron in Besitz zu nehmen. Seine Entschlussfreudigkeit sagte mir zu, schließlich wollte ich Albany kennenlernen. Während Mia und Darian darum kämpfen, die Reise in die Tat umzusetzen, beschlichen mich jedoch Zweifel. Wollte Darian nicht viel zu wenig über das Land, das er zu regieren gedachte, wissen? Natürlich stellt er Mia die grundlegendsten Fragen, wichtige Themen wie Politik und Wirtschaft hingegen streift er lediglich. Ich begann, seine Kurzentschlossenheit als überstürzt und naiv zu interpretieren. Mir schwante Übles für das magische Reich und sobald Darian in Albany eintraf – natürlich nicht ohne Verluste – bestätigte sich meine Vorahnung. Darian ist unverantwortlich schlecht auf seine neue Position vorbereitet und wird vollkommen allein gelassen, was ich als Folge der gravierenden Lücken des oberflächlichen Worldbuildings auslege. Albany erschien mir wie ein zweidimensionales Gemälde. All die kleinen Details, die eine fiktionale Welt trotz fantastischer Elemente real wirken lassen, fehlen dort. Territoriale Grenzen sind diffus und inkonsequent, die Beziehungen zwischen den Völkern schwer nachzuvollziehen, politische und ökonomische Gegebenheiten und Gesetze maximal grob umrissen. Für mich fühlte sich das Land wie eine Spielwelt an, die Aileen P. Roberts erschuf, um ihren verträumten Vorstellungen eines parallelen, verzauberten Universums Gestalt zu verleihen, ohne sich ernsthaft um Realismus oder Logik zu bemühen. Ich fand das sehr schade, denn Albany hat definitiv Charme. Unglücklicherweise langweilte mich die Handlung allerdings so sehr, dass ich die bezaubernden Facetten des Settings nicht schätzen konnte. Es passiert einfach zu wenig. Von Trauer gelähmt lässt sich Darian um seinen Thron betrügen und gerät in eine qualvolle Spirale aus Verzweiflung und Selbstekel. Er versinkt in einer hübschen, ausgewachsenen Depression, die ihn daran hindert, seine Situation zu ändern. Mich berührte sein Schmerz überhaupt nicht, weil ich sein Verhalten als egoistisch empfand. Sein Volk braucht ihn. Derweil er sich ausgiebig im Selbstmitleid suhlt, leiden sie unter horrend hohen Steuern und einer herzlosen Politik der Willkür. Das konnte ich ihm nicht verzeihen, obwohl er zum Ende von „Das magische Portal“ eine vollständige Läuterung durchläuft. Es war zu spät – meiner Auffassung nach hatte er sein Anrecht auf den Thron längst verspielt.

Über die Toten soll man nur Gutes reden, besagt ein altes lateinisches Sprichwort. Deswegen fiel mir diese Rezension zu „Das magische Portal“ ziemlich schwer, denn der tragisch frühe Tod von Aileen P. Roberts alias Claudia Lössl löste in mir den reflexhaften Wunsch aus, alle Kritik an ihrem Trilogieauftakt zu verschweigen. Aber das wäre unehrlich. Ich glaube, dass man den Toten Respekt erweist, indem man ihr Vermächtnis aufrichtig beurteilt. „Das magische Portal“ bot mir zu wenig Abwechslung, kränkt meiner Meinung nach am schemenhaften Worldbuilding und war zu sehr auf die emotionale Ebene fokussiert. Leser_innen, die feminine, magische Liebesgeschichten mögen und zugunsten der Gefühle weniger Wert auf ein konsequentes Weltendesign legen, sind hier sicher besser aufgehoben. Ich bin nicht das richtige Publikum für die „Weltennebel“-Trilogie und kehre Albany demzufolge den Rücken.

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Rezension zu "Der Feenturm" von Aileen P. Roberts

Spannende Reise in die Keltenzeit
Schlehenfeevor einem Jahr

Die beiden Freundinnen Dana und Marita bereisen Schottland und besuchen dabei auch die Ruine eines „brochs“, eines Wohnturms aus der Zeit der Kelten vor etwa 2000 Jahren. Dort begegnet Dana der Geist der Pikten-Kriegerin Rionach, die ihr aufträgt, in die Vergangenheit zu reisen, ihren Tod zu rächen und ihre kleine Tochter mit in die Gegenwart zu bringen. Entrüstet lehnt Dana ab, doch unerwartete Ereignisse und Entdeckungen bewegen sie dazu, Rionachs Angebot doch noch anzunehmen und mit Hilfe eines Zaubertranks beginnt das größte Abenteuer ihres Lebens....

„Der Feenturm“ war mein erster Roman aus der Feder von Aileen P. Roberts. Die Autorin hat Fantasyelemente mit einem historischen Roman vermischt, was durch den Schauplatz Schottland aber dennoch glaubhaft wirkt. Manchmal scheint es in dieser atemberaubenden Landschaft nicht so abwegig, an Feen und Geister zu glauben....
Geschickt wurden eventuelle Fallen umgangen, so musste Dana nämlich erst mit Rionach ins Feenreich, wo die Zeit anders verstreicht, um das alte Gälisch und ein paar Hintergrundinfos über Rionachs Clan zu lernen.

In der Eisenzeit vor über 2000 Jahren angekommen, muss sich Dana natürlich erst an alles gewöhnen und man lernt mit ihr die Bewohner des Tals und ihre Gebräuche kennen. Alle Charaktere waren gut durchdacht und zum Teil auch anders als gedacht.
Doch auch die Handlung wies ein paar unerwartete Wendungen auf: Gut durchdacht empfand ich die Liebesgeschichte, die Dana einen anfangs unvermuteten Partner zuweist, was letztlich aber die Handlug zur Zielgeraden führt.
Auch der undurchsichtige Druide Domech hielt für mich Überraschungen parat.

Lediglich am Ende waren mir die Wendungen zu viel, vor allem die Rolle eines jungen Schotten aus der Gegenwart, der Danas Vertrauter wird, wurde meiner Meinung nach etwas abwegig.

Ich fand es schön und anschaulich, wie die Autorin das Leben bei den Pikten geschildert hat. Obwohl es bis auf Bauten und Bodenfunde kaum archäologische Erkenntnisse gibt, wirkt dennoch alles plausibel.

Auch die Frage, ob Dana am Ende in der Vergangenheit bleibt oder ob sie in unsere Zeit zurückkehrt, hielt mein Interesse an diesem Roman auf Hochtouren.

Insgesamt gefiel mir „Der Feenturm“ sehr gut!

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Winterfeuerundefined


Liebe Fans phantastischer Literatur,
liebe Fans von Aileen P. Roberts und Stephan Lössl,

wir möchten euch herzlich zu einer ganz besonderen Leserunde begrüßen. Im Mittelpunkt dabei steht das letzte Buch von der in jungen Jahren verstorbenen Aileen P. Roberts, das ihr Mann, Stephan Lössl, vollendet hat.

Claudia Stadler schrieb dazu in ihrer Rezension: "[...] Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes, denn nicht nur die Geschichte schafft den Leser in den Bann zu ziehen, nein, auch die Hintergrundgeschichte, wie es zu diesem Werk kommen konnte, treibt einem so manche Träne in die Augen. Die Autorin Aileen P. Roberts ließ den Grundstock und ein ausgearbeitetes Exposé nach ihrem Tod zurück. Ihr Mann führte ihren Beginn weiter und erschuf oder besser erweiterte die Geschichte zu einer wundervollen Verschmelzung zwischen Geschichte und Wirklichkeit, zwischen Jungsteinzeit und dem Jetzt."

Wir vergeben 20 E-Book Exemplare für diese Leserunde (nach Beantwortung der untenstehenden Fragen).

Jeder darf aber gern mit seinem eigenen Exemplar teilnehmen
.

Stephan Lössl wird diese Leserunde aktiv mitbegleiten.

Bist du neugierig geworden?
Das verspricht der Klappentext:
Caitir ist eine junge Frau, die in der Siedlung an der Westbucht (Skara Brae) lebt, soll mit einem Mann des Adlerclans verheiratet werden. Sie wurde zwar bei den Priestern ihres Clans ausgebildet, wartet jedoch schon seit langer Zeit auf ihre Vision, die sie zu einer Steinweisen machen wird. Sollte diese letzte Prüfung misslingen, wird es in den Augen ihres Vaters Zeit, endlich mit Brork vom Adlerclan eine Familie zu gründen, obwohl dieser Clan einen seltsamen Totenkult betreibt und Caitir ihn abstoßend findet.

Andrew ist ein vom Job gelangweilter Reiseleiter in Schottland. Er ist genervt von Touristen, die sich alles andere als ernsthaft für die Geschichte des Landes interessieren. Archäologie, Steinkreise und andere Relikte aus alter Zeit faszinieren ihn, und so unterhält er sich nach Feierabend mit Archäologen, die am Ness of Brodgar, dem Herzen des neolithischen Orkney, Ausgrabungen durchführen. Die ihm sympathische Archäologin Dianne berichtet von dem, was sie Anhand der Grabungen über die Menschen der Steinzeit herausgefunden haben.

Nach ihrer vermeintlichen Vision erkundet Caitir die Insel, trifft auf die Welt unserer Zeit, mit der sie nichts anfangen kann. Ihre Siedlung ist zerstört, und sie hält Andrew für den Schuldigen, den sie deswegen zu töten versucht.
Das letzte Werk von Aileen P. Roberts und nicht nur deswegen eine Ode an die phantastische Literatur.

Du kannst dich für die Leserunde bewerben, in dem du uns verrätst, wo du überall deine Rezensionen hinterlässt und was du von dem Buch erwartest.


Wir sind gespannt auf deine Bewerbung und wünschen allen Lesern eine schöne Woche!



PS - Du bist Blogger und möchtest mit Neuerscheinungen und Rezensionsexemplaren immer auf dem Laufenden bleiben? Dann melde dich bei uns unter support@papierverzierer.de

PPS - Du interessierst dich für unser Programm und alle Neuerscheinungen? Dann klick dich hier rein.

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282 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Weltenmagie - Das Lied der Elfenundefined

Band 3 meiner Weltenmagie-Trilogie erscheint am 14. September. Und natürlich möchte ich wieder mit euch zusammen "Das Reich der Elfen" lesen


Einen ganz herzlichen Dank an den Goldmann Verlag, der zu diesem Zweck 25 Verlosungsexemplare zur Verfügung stellt!


Klappentext:

Sie sind aufgebrochen, um die verlorene Welt der Elfen wiederzufinden – doch was für Leána, Kayne und den Drachen Robaryon als mutiges Abenteuer begann, wird zum Kampf auf Leben und Tod. Denn die Elfenwelt Sharevyon liegt in Trümmern und wird beherrscht von den Mysharen, einem Volk, das von der Magie fremder Welten lebt. An der Seite der wenigen freien Elfen Sharevyons kämpfen Leána und ihre Freunde gegen die grausamen Besatzer. Die Mysharen müssen um jeden Preis daran gehindert werden, eines der magischen Portale zu durchschreiten und auch andere Welten zu unterwerfen. Und so nimmt ein verzweifelter Plan Gestalt an, für dessen Gelingen auch Leána, Kayne und Rob mit ihrem Leben zu zahlen bereit sind ...

Bitte beantwortet folgende Frage, wenn ihr an der Leserunde teilnehmen möchtet:

Könntet ihr euch vorstellen, euer eigenes Leben zu opfern, um die Welt zu retten, in der die Menschen die ihr liebt leben?


Ich werde die Leserunde begleiten, mit euch diskutieren und eure Fragen beantworten. Das Buch sollte innerhalb von 2 Wochen gelesen werden und von den Gewinnern (von den anderen auch :) ) wünschen wir uns eine Rezension.
Sollte jemand langsamer lesen, kann er natürlich auch noch seine Gedanken posten, aber nach 2 Wochen klinke ich mich aus. Ich bitte um euer Verständnis, denn Leserunden machen zwar sehr viel Spaß, sind jedoch auch zeitaufwendig.

Anmerkung: Band 1 - "Weltenmagie - Der letzte Drache" und "Weltenmagie - Das vergessene Reich" sollten vorher gelesen worden sein, denn sonst werdet ihr schwer in die Geschichte eintauchen können.
Die Leserunde startet am 16. Oktober, dann  haben diejenigen, die das Buch gewinnen und die beiden anderen Bände noch nicht gelesen haben, bis dahin genügend Zeit.
Selbstverständlich sind auch alle, die nicht gewinnen,  herzlich zum gemeinsamen Lesen eingeladen!

Ich freue mich auf die Diskussionen mit euch!

Hier noch ein Buchtrailer zum 1. Band:
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370 BeiträgeVerlosung beendet
S
Letzter Beitrag von  SummseBeevor 4 Jahren
Cover des Buches Das Reich der Dunkelelfenundefined

Fantasy ist tot – es lebe die Fantasy!

Aileen P. Roberts war Fantasy-Autorin mit Leib und Seele. Sie hat fremde Welten erfunden, haucht fantastischen Geschöpfen Leben ein und zieht ihre Leser damit seit Jahren in ihren Bann. Für LovelyBooks hat sie 2015 eine Autorenkolumne geschrieben und  mit euch zum Thema "Fantasy ist tot - es lebe die Fantasy!" diskutiert.

Hier könnt ihr Aileens Kolumne nachlesen:

Man mag es kaum glauben, aber mittlerweile ist es 14 Jahre her, dass Aragorn, Legolas und Gimli – letzterer zwergentypisch wenig elegant :-) - über den Bildschirm galoppiert sind. Fantasy boomte, neue Autoren die in diesem Genre schreiben wurden gesucht, ja, es wurden sogar neue Fantasyverlage gegründet oder bestehende Großverlage bauten diese Sparte aus.

Es folgte der grandiose Erfolg von Harry Potter, ausnahmsweise mal keine amerikanische Schriftstellerin, sondern eine Engländerin. Danach kamen Vampire - mal glitzernd, mal klassisch böse, Werwölfe und andere Wesen der Unterwelt. Neue, unbekannte Autoren schossen wie Pilze aus dem Boden, auch vielen deutschen Autoren gelang es, sich einen Namen zu machen. Und plötzlich platzte die Fantasyblase. Leser und Markt schienen übersättigt. Wo früher ganze Wände voll mit Fantasygeschichten standen, mussten sie jetzt wieder Liebesromanen, Krimis und Alltagsgeschichten weichen. Die Fantasyregale schrumpften.

Nun hieß es bei Agenturen und Verlagen „keine Fantasy“ oder „schwer vermittelbar“. Aber ist das tatsächlich so? Möchten die Leser, oder zumindest ein Großteil von ihnen, keine phantastischen Geschichten mehr lesen? Oder ist es nicht eher so, dass sie vielleicht von einem Einheitsbrei übersättigt sind? Viele Verlage rennen den Trends aus den USA hinterher, wollen Bücher „so wie Twilight“ so wie xyz. Vielleicht sind diese Zeiten tatsächlich vorbei.

Aber es kann ja sein, dass in der Schublade eines deutschen Autors ein ganz wunderbarer High- oder Urban Fantasyroman schlummert, der – mit entsprechender Werbung und Unterstützung – doch wieder Millionen Leser mitreißen würde. Brauchen wir wirklich immer einen Vorreiter aus den USA? Wenn ich den Erfolg von „Game of Thrones“ betrachte, glaube ich nicht, dass Fantasy tatsächlich „tot“ ist. Mag sein, dass nicht mehr „jeder“ sich berufen fühlt, Fantasy lesen zu müssen, nur weil gerade Herr der Ringe oder Harry Potter in ist und man unbedingt mitreden will. Aber wenn ich mir Emails von Lesern, Foren, Leserunden, Conventions, Mittelalterveranstaltungen etc. anschaue, bin ich mir durchaus sicher, dass es auch weiterhin Fantasyleser geben wird. Einige mögen sich sogar noch immer für Vampire, Zauberschüler oder Werwölfe begeistern, wenn die Geschichte neu und innovativ ist. Andere suchen vielleicht eine ganz andere Welt abseits des Mainstream oder sie wollen eine phantastische Verknüpfung unserer Welt mit einer, die jenseits unserer Vorstellungskraft liegt.

Was sagt ihr, liebe Leserinnen und Leser dazu? Was lest ihr noch immer gerne, wovon habt ihr die Nase voll? Und braucht es tatsächlich immer Bestseller aus anderen Ländern oder Buchverfilmungen, um Massen zu begeistern? Und diejenigen, die mit Fantasy so gar nichts anfangen können – was stört euch daran, oder mit welchen Themen könnte man euch vielleicht doch locken?

Ich freue mich auf eure Antworten! :-)

Eure Aileen P. Roberts


Was ist die Autorenkolumne?


Wir möchten, dass ihr auch außerhalb von Leserunden und Fragefreitagen die Gelegenheit habt, euch mit Autoren zusammen in das eine oder andere brennende Thema zu vertiefen. Denn an kontroversen Meinungen zu ganz vielen verschiedenen Fragen mangelt es ja bekanntlich nie!

In dieser Kolumne beschäftigt sich Aileen P. Roberts in der mit der Frage, ob Fantasy überhaupt noch zeitgemäß ist und ob es überhaupt sein kann, dass ein Genre sozusagen aus der Mode kommt.

Wie ist eure Meinung dazu? Lest ihr noch immer gerne Fantasy? Braucht  es in euren Augen tatsächlich immer Bestseller aus anderen Ländern oder Buchverfilmungen, um Massen zu begeistern? Und diejenigen, die mit Fantasy so gar nichts anfangen können – was stört euch daran, oder mit welchen Themen könnte man euch vielleicht doch locken?

Ich freue mich sehr, wenn ihr hier eure Meinung zum Thema sagt, plaudert und euch austauscht!
367 BeiträgeVerlosung beendet

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Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

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