Winterfeuer

von Aileen P. Roberts und Stephan Lössl
4,5 Sterne bei15 Bewertungen
Winterfeuer
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Madamefuchss avatar

Eib guter historischer Roman !

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Trotz sehr guter Recherche, konnte mich doch nicht die große Spannung packen.Gelesen habe ich es aber trotzdem gerne. Gut für zwischendurch!

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Inhaltsangabe zu "Winterfeuer"

Caitir ist eine junge Frau, die in der Siedlung an der Westbucht (Skara Brae) lebt, soll mit einem Mann des Adlerclans verheiratet werden. Sie wurde zwar bei den Priestern ihres Clans ausgebildet, wartet jedoch schon seit langer Zeit auf ihre Vision, die sie zu einer Steinweisen machen wird. Sollte diese letzte Prüfung misslingen, wird es in den Augen ihres Vaters Zeit, endlich mit Brork vom Adlerclan eine Familie zu gründen, obwohl dieser Clan einen seltsamen Totenkult betreibt und Caitir ihn abstoßend findet.

Andrew ist ein vom Job gelangweilter Reiseleiter in Schottland. Er ist genervt von Touristen, die sich alles andere als ernsthaft für die Geschichte des Landes interessieren. Archäologie, Steinkreise und andere Relikte aus alter Zeit faszinieren ihn, und so unterhält er sich nach Feierabend mit Archäologen, die am Ness of Brodgar, dem Herzen des neolithischen Orkney, Ausgrabungen durchführen. Die ihm sympathische Archäologin Dianne berichtet von dem, was sie Anhand der Grabungen über die Menschen der Steinzeit herausgefunden haben.

Nach ihrer vermeintlichen Vision erkundet Caitir die Insel, trifft auf die Welt unserer Zeit, mit der sie nichts anfangen kann. Ihre Siedlung ist zerstört, und sie hält Andrew für den Schuldigen, den sie deswegen zu töten versucht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959623452
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:502 Seiten
Verlag:Papierverzierer Verlag
Erscheinungsdatum:02.11.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Madamefuchss avatar
    Madamefuchsvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Eib guter historischer Roman !
    Eine Reise zwischen den Zeiten

    Caitir lebt in der Steinzeit und möchte eine Weise werden. Zuerst musss sie erst eine Vision von ihren Ahnen haben damit sie aufgenommen werden kann. Sonst wird sie ihr Vater dazu zwingen den Anführer vom Adlerclan zu heiraten. Androw, ein Reiseführer der seinen job eigentlich sehr gerne macht, führt eine Reisegruppe rum, die für das was er zu erzählen hat, sich nicht wirklich interessiert. Aileen P. Roberts ist leider verstorben und ließ dieses Buch unfertig zurück, ihr Mann entschied sich dazu es zu Ende zu schreiben. Was schon sehr rührend ist.
    Ich hatte ehrlich Schwierigkeiten  in das Buch hinein zu kommen ich fand es am Anfang wirklich nicht spannend  und musste mich etwas durch ringen weiter zu lesen.Zu meinem Glück würde es auch interessanter und konnte mich auch überzeugen. Vielleicht lag es auch daran das ich noch nicht viel in diese Richtung gelesen habe und mich zuerst hinein fühlen musste . Der Aspekt das es hier nicht um reine Zeitreise bzw. Zeitsprünge  zwischen den beiden Welten geht, sondern  man wirklich mit beiden Protagonisten  in die Welten  Reist  fande ich wirklich gut gelungen und interessant. Man konnte die Konflikte  durch die unterschiedlichen Sitten,Bräuchen und Gesprächen  gut nachvollziehen. Was auch stellenweise sehr lustig war.Als Andrew dann in ihre Zeit kam würde es richtig spannend  und ab da hat mir das Buch wirklich gut gefallen, die ganzen Probleme  die durch seine Ankunft aufgetreten  sind machten die Geschichte nochmal richtig interessant. Manche Wendungen  im Buch waren etwas  überraschend was  natürlich gut ist. Aber vielleicht hätte man,dass ein oder andere anders lösen können .Zum Schluss muss och sagen das es ein wirklich lohnenswerter historischer  Roman ist den ich gerne weiter empfehle.

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    UteChristines avatar
    UteChristinevor 7 Monaten
    Eine Zeitreise

    Ich liebe Romane, wo es um Zeitreisen geht und bin nach der Inhaltsangabe neugierig geworden. Die Orkneyinseln kenn ich nicht und deshalb war es spannend für mich, mit dem Reiseführer Andrew die Inseln der heutigen Zeit zu erkunden und mit Caitir die Inseln zu ihrer Zeit zu entdecken. Erstaunlicherweise kommt Caitir in der heutigen Zeit besser zu recht, als Andrew in den früheren Zeit.

    Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und das Cover passt prima zur Geschichte von Caitir. Caitirs Zeit ist sehr gut beschrieben, so dass man sich vorstellen kann, dass alles so gewesen sein könnte.

    Das Ende ist gelungen.

    Dieser Roman ist von der Autorin Aileen P. Roberts begonnen worden, sie konnte ihn aber leider nicht mehr beenden. Das ist ihrem Mann Stepan Lössl sehr gut gelungen.

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    ALISIAs avatar
    ALISIAvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Trotz sehr guter Recherche, konnte mich doch nicht die große Spannung packen.Gelesen habe ich es aber trotzdem gerne. Gut für zwischendurch!
    Eine gute Geschichte mit einem noch rührenderen Hintergrund!

    Dieser Titel hat so einen Widerspruch in sich, dass ich einfach lesen musste, um was es geht. Das war der Grund, weshalb ich auf diesen Titel bei Lovelybooks geklickt, und direkt an der Leserunde teilgenommen habe. Schon am Anfang hat mich die rührende Geschichte von den Personen hinter diesem Buch mich an dieses gefesselt und ich bin froh darüber, dass ich die Chance bekommen habe, dieses Buch zu rezensieren. Dafür nochmals ein Herzliches Dank!


    Die Geschichte beginnt vorab erst einmal mit einer Einleitung vom Co-Autor. Der Mann von Aileen P. Roberts richtet sich hier an den Leser und entschuldigt sich vorab, falls es einen kurzen Bruch in der Geschichte gibt, weil er es nach der Idee seiner verstorbenen Frau weiter geschrieben hat. Diese Zeilen haben mich wirklich berührt und so bin ich Ernstafter an ein Buch herangegangen, als ich es je gemacht hätte.

    Schon seit Langem interessiert mich Archäologie sehr und, würde es nicht so schlecht bezahlt werden, wäre es neben Journalismus mein Traumjob! So aber begnüge ich mich, darüber zu lesen. Ich muss sagen, man kann hier sogar sehr viel darüber lesen! Die Autorin hat sich sehr mit der Gegend, in der die Geschichte spielt, auseinandergesetzt. Man liest sehr viele kleine Details, die einem helfen selbst an diesen Ort zu gehen. Für manch aber könnte es zu viel Details sein und auch die Spannung heraus nehmen. Da ich es aber interessant fand, habe ich trotzdem weiter gelesen, obwohl es leider wirklich etwas von der Spannung genommen hat. ABER es gehörte einfach dazu.

    Es war mal interessant, dass die Sichten der Personen sich immer wieder gewechselt haben und man so einen genaueren Einblick in das Innenleben der einzelnen Personen bekommen hat. Das hat die Autorin und ihr Mann sehr gut hinbekommen und die beiden haben es so geschafft, dass wirklich jede Person in diesem Buch einen eigenen Charakter hatte.

    Der Schreibstil an sich war flüssig und den Wechsel an Autor habe ich kaum mittbekommen. So aber hatte ich einfach das vergnügen, eine interessante Story zu lesen.

    Andrew (einer der Hauptpersonen) war mir am Anfang etwas weinerlich und daher verstand ich nicht, was Cait in ihm fand. Er verkörperte aber sehr gut die heutige Gesellschaft und diese „weiche“ Seite. Cait, die von der Vergangenheit war, war hingegen sehr viel interessanter. Sie hat versucht sich etwas anzueignen, wie die ihr völlig fremde Sprache, als vorn herein zu sagen, dass sie es nicht kann. Ihre Sicht, eigentlich alle Sichten aus ihrer Zeit, las ich wirklich gerne.

    Durch den angenehmen Schreibstil hatte ich keine Probleme das Buch mal auf die Seite zu legen und später weiter zu lesen. Es war zwar interessant, aber wirklich die große Spannung hat mich jetzt nicht gepackt. Viel mehr das Interesse was die Archäologen noch ausgraben werden, und wie es wohl enden wird. Versteht mich nicht falsch! Spannung gab es schon hier und da, aber nicht direkt durch das ganze Buch hinweg. Leider auch etwas zu selten.

    Das Ende fand ich rührend aber auch viel zu kurz geraten. Es lässt viel zu viel offen und wirkt eher so, als würde man schnell ein Ende schreiben. Es ist einfach zu abrupt und hätte auch ruhig weiter ausgebaut werden können. So bleiben einfach Fragen, wie „Was passierte mit Andrew und den anderen?“ offen.

    Fazit

    Alles in allem war es ein wirklich gutes Buch, das ich gerne gelesen habe. Es war mal eine neue Geschichte, die ich bisher so noch nie gelesen habe. Leider fehlte für meinen Geschmack zu oft die Spannung, auch wenn sie hier und da mal vorhanden war. Auch hat mich das abrupte Ende gestört, denn es hätte ruhig noch weiter ausgebaut werden können oder langatmiger sein können. Trotzdem habe ich mich kein einziges Mal gelangweilt und habe es genossen, es weiter zu lesen und mich entführen zu lassen. Es war definitiv ein gutes Buch für zwischendurch!

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    Occamys avatar
    Occamyvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr gut recherchiert - leider hat es mich nicht mitgerissen...
    Leider nicht ausgelesen

    Hallo Zusammen,
    ich habe das Ebook Winterfeuer von Aileen P. Roberts bei einer Leserunde gewonnen, weshalb es mir sehr leid tut, dass ich es nicht ausgelesen habe. Aber der Reihe nach:
    Die Geschichte hat mich gleich gehabt - ich fand die Thematik unheimlich interessant und die Idee sehr schön. Über diese Zeit unserer Vergangenheit habe ich noch nie etwas gelesen und war deswegen sehr gespannt auf die Umsetzung. Sehr gefallen hat mir beim Lesen die gute Recherche und das realistische Bild, das Aileen P. Roberts von Caits Leben gezeichnet hat. Ich wurde unterhalten und habe zugleich viel gelernt! Cait als Charakter sowie Maeve habe ich nach einiger Zeit ins Herz geschlossen. 
    Was mich das Buch hat weglegen lassen, sind folgende Punkte: Es hat leider sehr lange gedauert, bis ich ansatzweise eine Beziehung zu den Figuren aufbauen konnte. Auf den ersten 70-80 Seiten waren sie mir persönlich noch sehr fern und nicht so tief, als dass sie mich mit in die Geschichte hineingezogen hätten. Auch der Schreibstil, der zwar flüssig, aber irgendwie nicht so harmonisch war, konnte mich nicht fesseln. Schlussendlich habe ich das Buch deswegen bei Seite gelegt.
    Ich finde die Idee und auch einen gewissen Plot-Twist (Mehr verrate ich nicht!) gelungen und denke, dass viele ihre Freude mit der Geschichte haben werden.
    Die Geschichte hinter der Geschichte finde ich sehr rührend und bewundere die Stärke und den Mut, aus dem dieses Buch veröffentlicht wurde. Meinen Respekt vor Stephan Lössl!
    Herzlichen Dank für die Leserunde,
    Occamy

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    littleturtles avatar
    littleturtlevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Trotz anfänglichen Schwierigkeiten war ich bald von der tollen Geschichte gefesslt. Toll!!
    Zeitreisen mal etwas anderes ;)

    Winterfeuer von Aileen P. Roberts und Stephan Lössl

    Kurz zum Cover des Buches:

    Auf dem Buch ist ein Steinkreis zu sehen. Der Himmel ist in zartes rosa getaucht. Eine junge Frau schreitet durch diesen Steinkreis.

    Kurz zum Inhalt des Buches:

    Die junge Caitir lebt in einer Siedlung an der Westbucht im Zeitalter der Jungsteinzeit. Sie wartet auf ihre Vision, damit sie endlich bei den Steinweisen aufgenommen werden kann. Ihr Vater möchte sie endlich verheiraten und hat Brork vom Adlerclan dafür ausersehen. Somit wächst der Druck auf Caitir endlich die Vision zu erhalten. Caitir bekommt zwar ihre Vision, doch wird durch den Steinkreis in unsere Zeit katapultiert. Wie kommt sie nun zurück und ist es denn überhaupt möglich?
    Andrew ist ein Reiseführer in Schottland. Die Reisenden haben jedoch keinen Sinn für die Schönheiten von Schottland und somit lernt er Dianne kennen und lässt sich von ihr die Ausgrabungen am Ness of Brodgar zeigen.
    Kurz darauf in der Nacht erscheint ihm ein Licht nahe der Ausgrabungsstätte. Er macht sich auf den Weg dahin. Dort trifft er jedoch auf die völlig verängstigte Caitir, die glaubt Andrew sei Schuld an der Zerstörung ihres Dorfes.

    Meine Meinung zu dem Buch:

    Ich muss sagen, ich hatte etwas Schwierigkeiten in das Buch zu finden. Anfangs passiert nicht sonderlich viel und sobald endlich etwas passiert, ist der Spannungsbogen auch wieder flach. Ich habe deshalb das Buch unterbrochen, um es mir an Weihnachten in Ruhe noch einmal zu nehmen. Das war gut so, denn man muss sich voll und ganz auf dieses Buch einlassen.
    Das Buch hat mich zu dem Zeitpunkt richtig gepackt, an dem Caitir wieder zurück in ihre Zeit gerufen wurde und Andrew gleich mit. Wir haben es also nicht mit einer üblichen Zeitreise-Geschichte zu tun. Sondern hier reisen beide Seiten.
    Beide haben mir der jeweiligen Zeit und den Gebrächen und Sitten zu kämpfen. Während Caitir beim Anblick eines Fernsehers erschrickt, war es für Andrew schwer die Bräuche in der anderen Zeit zu verstehen.
    Caitirs Zeit wird sehr anschaulich und sehr authentisch beschrieben. Dennoch frage ich mich, ob das wirklich so gewesen sein könnte. Ich fand die Leute irgendwie nicht primitiv genug. Andererseits – wer weiß schon, wie es damals wirklich war und wie die Menschen damals waren. Vielleicht haben sie sich gar nicht so groß von uns unterschieden. Bis auf ihre Bräuche eben.
    Die Ankunft Andrews sorgte für Probleme und somit auch für einen ansteigenden Spannungsbogen. Irgendwann konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen und wollte einfach wissen, wie es weitergeht.
    Es gab auch ein paar ungeahnte Wendungen und ein paar Wendungen, die man im Laufe der Geschichte geahnt hat. Doch dies hat der Geschichte keinen Abbruch getan.
    Mir hat die Reise in die Zeit von Caitir viel besser gefallen, als unsere Zeit. Diesen Erzählstrang habe ich teilweise sogar als etwas langatmig empfunden, was ich sehr schade fand. Ich habe die Stellen ehrlich gesagt etwas quer gelesen. Doch die anderen waren wieder interessant und spannend.

    Fazit:

    Ich bedanke mich herzlich für das Rezensionsexemplar, welches mir freundlicherweise vom Verlag zugeschickt wurde. Dies hat meine ehrliche Meinung nicht beeinflusst.
    Ich vergebe eine klare Leseempfehlung für Fans von Zeitreisen und von Geschichten aus der Steinzeit und 4 von 5 Schildkröten!


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    JanaBabsis avatar
    JanaBabsivor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Das letzte Buch von Aileen P. Roberts - ein ganz besonderes Buch.
    Skara Brae

    Caitir lebt in der Jungsteinzeit (vor ca. 5.000 Jahren) in Skara Brae - an der Westbucht Schottlands - und sie möchte nichts sehnlicher, als in den Kreis der Steinweisen aufgenommen zu werden. Für diese Aufnahme fehlt ihr jedoch noch eines: Eine Vision, die Ihr die Götter geschickt haben. Sollte Caitir nicht bis zum Fruchtbarkeitsfest, welches in 3 Tagen stattfindet, eine Vision haben, so wird ihr Vater sie mit Brork, dem Anführer des Adlerclans, verheiraten. Den Ahnen sei Dank bekommt Caitir ihre Vision und bei der rituellen Aufnahmezeremonie passiert es: Die Ahnensteine beginnen zu vibrieren, das Mondlicht bildet eine Kuppel über dem Kreis der Ahnen und Caitir fühlt sich, als ob die Erde sie verschlingen möchte. Als sie die Augen wieder öffnet, befindet sie sich immer noch im Ring of Brodgar – jedoch in unserer Zeit.

    Andrew arbeitet als Reiseleiter in Schottland. Seine aktuelle Reisegruppe besteht aus Teilnehmern, die sich kein Stück für die Schönheit und Kultur des Landes interessieren sondern sie vertreiben sich die Zeit mit ihren Smartphones oder bleiben bei schlechtem Wetter lieber gleich ganz im Hotel. Die unfreiwillig gewonnene freie Zeit nutzt Andrew dazu, sich die Ausgrabungen am Ness of Brodgar anzusehen. Dort lernt er die Archäologin Dianne kennen, die sich über sein Interesse freut und ihm ein wenig über ihre Arbeit und die Fundstücke erzählt. Zu diesem Zeitpunkt kann noch niemand ahnen, dass Andrew in Kürze Bekanntschaft mit der Zeit machen wird, aus der die Fundstücke am Ness of Brodgar stammen.

    Als Andrew nachts von irgend etwas geweckt wird, schaut er zum Fenster hinaus und sieht in der Ferne ein Leuchten – genau dort, wo sich die Ausgrabungsstätte und der Ring of Brodgar befinden. Auch wenn er denkt, dass er sich das nur eingebildet hat, macht er sich mitten in der Nacht auf den Weg zum Kreis der Ahnen …..... und trifft dort auf Caitir.

    Das Buch „Winterfeuer“ ist ein ganz besonderes Buch. Es wurde von der am 05.12.2015 verstorbenen Autorin Aileen P. Roberts begonnen und von ihrem Mann, Stephan Lössl, nach ihrem Tod fertiggestellt. Da ich Aileen bzw. Claudia Lössl persönlich kannte, hat mich dieses Buch ganz besonders berührt und ich danke sowohl dem Papierverzehrer-Verlag, als auch Stephan Lössl, dass ich an der Leserunde bei Lovelybooks teilnehmen durfte.

    Im Gegensatz zu vielen anderen Zeitreise-Geschichten findet das Geschehen hier auf beiden Seiten statt. Sowohl Caitir als auch Andrew wechseln zwischen den Zeiten, was die Geschichte besonders spannend macht. Sie können das nicht willkürlich, es müssen bestimmte Konstellationen zusammentreffen, aber sie können merkwürdigerweise nur gemeinsam zwischen den Zeitebenen wechseln. Auf beiden Zeitebenen ist es für denjenigen gefährlich, der nicht aus dieser Zeit stammt, aber in Caitirs Zeit haben die 2 mehr Probleme als hier und heute.

    Wie schon erwähnt, wurde das Buch von Claudia/Aileen und ihrem Mann geschrieben. Es war jedoch für mich zu keinem Zeitpunkt sichtbar/fühlbar, wann die „Handschrift“ von Claudia aufhörte und die von Stephan begann. Der Übergang war fließend.

    Niemand weiß, wie sich das Leben vor 5.000 Jahren angefühlt hat, aber die Autoren haben es geschafft ein Bild zu zeichnen, das für mich glaubhaft ist. Genau so könnte sich das damals abgespielt haben. Die Menschen früher waren mehr mit der Natur und den Göttern verbunden, das wurde hier sehr schön dargestellt. Ich kann mir den Kulturschock regelrecht vorstellen, den Caitir erlebt haben muss, als sie mit unserer Art zu Leben und der von uns benutzen Technik konfrontiert wurde. Ebenso erging es wohl Andrew, der in der Zeit 5.000 Jahre zurück gereist ist – nur wurde er auf die primitivste Lebensebene zurückgeworfen, so ganz ohne Technik und ohne den ganzen Komfort, von dem wir heute so verwöhnt sind (das fängt schon bei der Toilette an).

    Wie von Aileen P. Roberts gewohnt, sind die Charaktere sehr schön und bildhaft ausgearbeitet. Neben den sympathischen Figuren wie Caitir, Andrew, Maeve und Dianne (und noch ein paar anderen Nebencharakteren) gibt es natürlich auch den Unsympathen, den man nicht aus den Augen verlieren sollte, und den, in dem man sich von Anfang an getäuscht hat.

    Da ich selbst in der Jetzt-Zeit lebe, finde ich die Erzählstränge aus der Vergangenheit immer interessanter, weil das Gehirn da viel mehr Freiheiten hat sich Dinge vorzustellen. Grundsätzlich finde ich aber auch die Erzählungen über die Schauplätze in Schottland interessant, da sie nicht fiktiv sind sondern den wahren Gegebenheiten entsprechen. Auch das ist der Verdienst von Aileen/Claudia, dass ich gerne einmal nach Schottland reisen möchte, um all die schönen Plätze zu besuchen, von denen sie in ihren Büchern geschrieben hat.

    Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt flüssig und gut zu lesen und wäre die Leserunde nicht in die Vorweihnachszeit gefallen, hätte ich das Buch auch ganz sicher schneller beendet.

    Alles in allem ist das ein Buch im typischem Aileen-P.-Roberts-Stil, den es so leider nun nicht mehr geben wird. Umso mehr werde ich ihre Bücher in Ehren halten. 

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    winniehexs avatar
    winniehexvor 9 Monaten
    Zukunft ist Vergangenheit

    Outlander lässt grüßen. Die junge Priesterschülerin Caitir lebt in der Jungsteinzeit. Sie hofft sehr das sie in den Kreis der Steinwesen aufgenommen wird, sollte dies nicht der Fall sein muss Sie heiraten.

    Caitir versucht alles um der Heirat mit Brork aus dem Weg zu gehen, denn Sie glaubt an die eine große Prophezeiung, da diese aber auf sich warten lässt, versucht sie alles um in den Kreis der Steinwesen aufgenommen zu werden und das muss ihr vor dem Fruchtbarkeitsfest geschehen denn sonst muss Sie die Frau von Brork werden. Gott seid Dank haben die Götter dann doch noch mit ihr erbarmen.

    Zeitgleich ist der Reiseleiter Andrew mit seiner Gruppe in Schottland unterwegs um denen die alten Ruinen und Kulturen Schottlands zu zeigen. Dort landet auch Caitir und trifft dort auf Andrew. Ab hier beginnt für beide ein Abenteuer in dieser und der vergangenen Zeit…

    Diese Geschichte ist wirklich toll, mich hat Sie total gefesselt und ich war auf jeder Seite total gespannt wie es weitergeht. Deswegen möchte ich dieses Buch auch weiterempfehlen.

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    Linda-Maries avatar
    Linda-Marievor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine wunderbare Reise in die Jungsteinzeit
    Winterfeuer

    In dem Buch Winterfeuer wird die Geschichte zweier Liebender erzählt.  Die junge Cait kommt als Zeitreisende  aus der Steinzeit  an den Ort, an dem sich jetzt Andrew befindet .Die Zwei begegnen sich und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Auf beiden Zeitebenen sind sie in Gefahr!
    Das ganze Buch steckt voller Spannung. Die Charaktere der Personen, die unterschiedlichen Rituale, das hin und her in der Zeit.... alles ist sehr lebendig und spannend geschrieben.
    Ich habe das Buch mit viel Freude gelesen, konnte es kaum aus der Hand legen.

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    crispin14s avatar
    crispin14vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Zeitreise der etwas anderen Art
    Eine Zeitreise der etwas anderen Art

    Als ich dieses Buch zu lesen begann, ging ich eigentlich von leicht anderen Voraussetzungen aus. Zeitreisen kennt man ja, da landet einer eben in der Zukunft oder in der Vergangenheit und schlägt sich mit den dortigen Tücken herum und will eigentlich nur noch heim.
    Hier ist dies nicht so. Hier werden parallel nebeneinander die Geschichten zweier junger Menschen geschildert, die sich aufgrund eines Naturelements begegnen und jeweils zusammen in der anderen Zeit landen. Schnell erkennen sie ihre Anziehungskraft und die Liebe, die sie füreinander empfinden. Auch den Nebenfiguren wie einem Stammesführer oder Gegenspielern in Gegenwart und Vergangenheit wird genügend Raum zur Entwicklung gegeben, sodass die Geschichte insgesamt stimmig wird.
    Der Roman wurde von dem Ehemann der Schriftstellerin fertiggestellt, nachdem diese verstarb. Dies merkt man dem Buch nicht an, es ist wie aus einem Guss geschrieben.
    Die Beschreibungen der Landschaft wecken große Lust, sich das Ganze mal live und in Farbe anzusehen.
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es gibt eine klare Kaufempfehlung an alle, die gerne historisches, mystisches Lesen!

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    elfriede4s avatar
    elfriede4vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Faszinierende Verflechtung von Geschichte, Mythen, Fantasy und Gegenwart
    Faszinierende Verflechtung von Geschichte, Mythen, Fantasy und Gegenwart

    Die Priesterschülerin Caitir aus der Jungsteinzeit wird durch die magische Energie eines Steinkreises in Schottland in die Gegenwart katapultiert und trifft dort auf den frustrierten Reiseleiter Andrew, der sich für Archäologie interessiert und in einer Vollmondnacht die Energie der Megalithen spüren möchte. Ohne den Inhalt zu verraten nur so viel: Die Handlung springt über die Zeitebenen, erzählt vom Stammesleben, von Götterkult, alten Legenden und dem, was die Wissenschaftler heute davon durch ihre Funde erfahren können. Der Roman ist eine gelungene Verflechtung von Geschichte, Fantasy und Gegenwart, in einer bildreichen, ausdrucksstarken Sprache, die die Handlungsorte förmlich vor dem geistigen Auge entstehen läßt. Zwischen den Protagonisten entwickeln sich spannungsreiche Beziehungen. Liebe, Vertrauen, Verläßlichkeit, Hilfsbereitschaft aber auch Machtbesessenheit und Ehrgeiz, Rachsucht und Bosheit gibt es zu allen Zeiten. Der Roman ist nicht nur gute Unterhaltung und bietet jede Menge Spannung, man findet auch viele Anregungen, über menschliche Werte und Fähigkeiten nachzudenken. Waren die naturverbundenen Menschen in der Jungsteinzeit wirklich nur "primitiv" und haben wir in unserer hochtechnisierten Welt vielleicht doch manche Fähigkeit verloren?

    Mit kleinen Abstrichen - für mich blieben am Ende zwei Fragen nicht ganz befriedigend geklärt - ein sehr lesenswertes Buch.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Papierverzierer_Verlags avatar


    Liebe Fans phantastischer Literatur,
    liebe Fans von Aileen P. Roberts und Stephan Lössl,

    wir möchten euch herzlich zu einer ganz besonderen Leserunde begrüßen. Im Mittelpunkt dabei steht das letzte Buch von der in jungen Jahren verstorbenen Aileen P. Roberts, das ihr Mann, Stephan Lössl, vollendet hat.

    Claudia Stadler schrieb dazu in ihrer Rezension: "[...] Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes, denn nicht nur die Geschichte schafft den Leser in den Bann zu ziehen, nein, auch die Hintergrundgeschichte, wie es zu diesem Werk kommen konnte, treibt einem so manche Träne in die Augen. Die Autorin Aileen P. Roberts ließ den Grundstock und ein ausgearbeitetes Exposé nach ihrem Tod zurück. Ihr Mann führte ihren Beginn weiter und erschuf oder besser erweiterte die Geschichte zu einer wundervollen Verschmelzung zwischen Geschichte und Wirklichkeit, zwischen Jungsteinzeit und dem Jetzt."

    Wir vergeben 20 E-Book Exemplare für diese Leserunde (nach Beantwortung der untenstehenden Fragen).

    Jeder darf aber gern mit seinem eigenen Exemplar teilnehmen
    .

    Stephan Lössl wird diese Leserunde aktiv mitbegleiten.

    Bist du neugierig geworden?
    Das verspricht der Klappentext:
    Caitir ist eine junge Frau, die in der Siedlung an der Westbucht (Skara Brae) lebt, soll mit einem Mann des Adlerclans verheiratet werden. Sie wurde zwar bei den Priestern ihres Clans ausgebildet, wartet jedoch schon seit langer Zeit auf ihre Vision, die sie zu einer Steinweisen machen wird. Sollte diese letzte Prüfung misslingen, wird es in den Augen ihres Vaters Zeit, endlich mit Brork vom Adlerclan eine Familie zu gründen, obwohl dieser Clan einen seltsamen Totenkult betreibt und Caitir ihn abstoßend findet.

    Andrew ist ein vom Job gelangweilter Reiseleiter in Schottland. Er ist genervt von Touristen, die sich alles andere als ernsthaft für die Geschichte des Landes interessieren. Archäologie, Steinkreise und andere Relikte aus alter Zeit faszinieren ihn, und so unterhält er sich nach Feierabend mit Archäologen, die am Ness of Brodgar, dem Herzen des neolithischen Orkney, Ausgrabungen durchführen. Die ihm sympathische Archäologin Dianne berichtet von dem, was sie Anhand der Grabungen über die Menschen der Steinzeit herausgefunden haben.

    Nach ihrer vermeintlichen Vision erkundet Caitir die Insel, trifft auf die Welt unserer Zeit, mit der sie nichts anfangen kann. Ihre Siedlung ist zerstört, und sie hält Andrew für den Schuldigen, den sie deswegen zu töten versucht.
    Das letzte Werk von Aileen P. Roberts und nicht nur deswegen eine Ode an die phantastische Literatur.

    Du kannst dich für die Leserunde bewerben, in dem du uns verrätst, wo du überall deine Rezensionen hinterlässt und was du von dem Buch erwartest.


    Wir sind gespannt auf deine Bewerbung und wünschen allen Lesern eine schöne Woche!



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