Aimée Carter The Goddess Test

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Inhaltsangabe zu „The Goddess Test“ von Aimée Carter

It's always been just Kate and her mom—and her mother is dying. Her last wish? To move back to her childhood home. So Kate's going to start at a new school with no friends, no other family and the fear her mother won't live past the fall. Then she meets Henry. Dark. Tortured. And mesmerizing. He claims to be Hades, god of the Underworld—and if she accepts his bargain, he'll keep her mother alive while Kate tries to pass seven tests. Kate is sure he's crazy—until she sees him bring a girl back from the dead. Now saving her mother seems crazily possible. If she succeeds, she'll become Henry's future bride, and a goddess. (Quelle:'E-Buch Text/01.05.2011')

Bin das Buch momentan am lesen, und es gefällt mir bis jetzt recht gut :) Ich finde die Story sehr erfrischend und die Figuren wirklich überzeugend und interessant ;)

— Mister-Bookanizer
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    The Goddess Test

    Leny

    29. December 2014 um 16:09

    Kates Mutter ist todkrank. Ihr letzter Wunsch ist es in ihren Geburtsort Eden zu ziehen. Dort trifft sie auf Henry, der ihr sagt, dass er in Wahrheit Hades ist. Er macht ihr ein Angebot. Sie muss mit ihm in die Unterwelt gehen und dort sieben Prüfungen bestehen und er wird dafür ihre Mutter heilen. Ich finde das Buch nicht so gut. Kate mag ich irgendwie gar nicht. Ich finde es echt naiv wie sie sich die meiste Zeit benimmt. Leider kann sie anderen Leuten nicht ablehnen und nimmt ständig alles hin, selbst wenn sie schlecht behandelt wird. Sie kann sich auch irgendwie nicht selbst verteidigen. Henry finde ich auch irgendwie komisch und das ganze mysteriöse um ihn herum, hat mir auch nicht wirklich gefallen. Die Freundschaft zwischen Kate und ihren Freunden ging mir einfach zu schnell und ich habe es ihnen wirklich nicht abgekauft, dass alle so schnell so gute Freunde werden. Die Beziehung zwischen Henry und Kate hat mir auch gar nicht gefallen. Ich konnte mit allen Charakteren einfach nicht warm werden und keiner von ihnen ist mir irgendwie sympathisch. Insgesamt kann man sagen, dass das Buch wirklich nicht mein Fall war. Ich fand es auch überhaupt nicht spannend. Nur am Ende war ich schon überrascht, aber das hat nicht wirklich viel ausgemacht.   

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  • Nicht begeisternd, habe es aber gern gelesen

    The Goddess Test

    Eva-Maria_Obermann

    09. May 2014 um 16:33

    Kate ist durch und durch opferbereit. Sie riskiert ihr Leben, um Ava zu retten. Sie ist bereit, bei einem Wildfremden zu bleiben, um ihre Mutter am Leben zu lassen. Und schließlich ist sie bereit, den Test zu bestehen, nur um Henry zu retten. Damit verbunden ist, dass Kate immer sich selbst die Schuld für alles gibt. Für Avas Tod, das Leid ihrer Mutter und Henrys möglichen Tod. Sie ist introvertiert und kennt körperliches wie seelisches Leid. Und in ihrem tiefsten Innern ist sie schrecklich egoistisch. Um ihr Gewissen zu erleichtern, will sie Ava retten, um dem Schmerz durch den Verlust ihrer Mutter zu entgehen, ist sie bereit, bei Henry zu bleiben und weil sie sich in ihn verliebt, will sie bestehen. Als sie denkt, versagt zu haben, rennt sie fort, weil sie noch einmal ihre Mutter sehen will. Gleichzeitig wächst Kate mit ihren Aufgaben. Sie ist schon von Anfang an ein einsames, aber reifes Mädchen, dass sich nichts aus Jungs macht, weil alle ihre Sorgen ihrer Mutter gelten. Sie hat gelernt, selbstlos zu sein und vieles zu hinterfragen. Und sie hat ein starkes Gerechtigkeitsbewusstsein. Alles überdenkt sie und zerdenkt es auch manchmal. Darum lebt das Buch auch von Inneneinsichten und Gedanken. Manchmal erscheint Kate da noch wie ein kleines Kind, im nächsten Moment dann ist sie sehr nachdenklich und konzentriert. Alles in allem hat das Buch keine Begeisterungsstürme ausgelöst, ist aber, gerade für Fantasy und Mythen Freunde auf jeden Fall lesenswert. Viele Intentionen der Figuren werden erst am Ende klar, ein zweiter Lesedurchgang würde sich also auf jeden Fall lohnen. Und sehr schön finde ich, dass Kates und Henrys Liebesbeziehung keine von denen „Auf den ersten Blick leidenschaftliche Liebe“ ist, sondern eine, die wachsen muss und langsam anfängt. Das ist nicht nur realistischer, sondern auch schöner zu lesen. Schwierigkeiten hatte ich vor allem mit Kates Intention zu Henry zu gehen. Ihr ist klar, dass er Ava nicht mehr retten kann, dennoch versucht er es. Und als er ihr statt dessen anbietet, ihrer Mutter am Leben zu lassen (wohl gemerkt aber im Krankenhaus, eventuell sogar im Koma), aber Kate noch nicht weiß, dass sie ihre Mutter im Traum sehen kann, überlegt sie keine Sekunde. Das sticht sich etwas mit der sonst so nachdenklichen Kate, zeigt aber auch, dass sie in Herzensangelegenheiten relativ klare Prinzipien hat.

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  • Rezension zu "The Goddess Test" von Aimée Carter

    The Goddess Test

    ColourfulMind

    29. January 2013 um 15:20

    Inhalt: Kate hat einen Großteil ihres jungen Lebens damit verbracht, sich um ihre Krebskranke Mutter zu kümmern. Doch nun scheint all die Mühe umsonst, denn ihre Mutter liegt im Sterben. Da begegnet sie dem jungen Henry, der ihr das Angebot macht, sie könne sich noch einmal von ihrer Mutter verabschieden. Es gibt nur eine Bedingung: Sie muss an Henrys Seite in die Unterwelt ziehen. Meine Meinung: „The Goddess Test“ ist der erste Teil in Aimee Carters Reihe rund um Kate und die Mythen, welche die griechischen Götter umgeben. Der Prolog erzeugt zu Anfang schon sehr viel Spannung und Spekulationen, was sich jedoch durch die Geschichte weg nicht halten kann. Man erwartet einen spannungsgeladenen Roman gespickt mit griechischen Mythen und Legenden, wird jedoch überrascht. Die Handlung ist vor allem eines: ruhig. Wer Action oder Spannung erwartet, ist mit „The Goddess Test“ sicherlich nicht gut bedient. Aber das ist nicht zwangsläufig schlecht. Denn dadurch wird eine sehr düstere manchmal auch bedrückende Atmosphäre geschaffen, welche den Leser in ihren Bann zieht. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Kate. Sie ist gerade einmal achtzehn, wirkt jedoch sehr reif und schon gezeichnet vom Leben. Die Beziehung zwischen ihr und ihrer Mutter wird dabei so herzzerreissend und realistisch dargestellt, ohne jedoch zu sehr auf die Tränendrüse zu drücken, wie man so schön sagt. Man fühlt mit Kate mit, ist traurig wenn sie traurig ist und wird während dem Lesen begleitet von diesem herrlich beklemmenden Gefühl des Verlustes und der Trauer. Und obwohl man eigentlich weiß, wie das ganze enden muss, ebenso wie Kate, kommt man nicht umhin zu hoffen. Kate als Protagonistin ist sehr realistisch gestrickt. Sie mag zwar sehr reif wirken für ihr Alter, es kommt jedoch zwischenzeitlich immer wieder durch, dass auch sie weit davon entfernt ist perfekt zu sein. Manchmal will sie nicht das Richtige tun und macht Fehler, ist jedoch in der Lage dazu, ihre eigenen Fehltritte zu erkennen. Sie ist eindeutig die Heldin der Geschichte, ist jedoch noch nicht vollkommen in diese Rolle hinein gewachsen, was sie sehr greifbar macht. Ihre Beziehung zu Henry definiert die Handlung und ist ebenfalls sehr ruhig, nicht etwa leidenschaftlich oder überhetzt. Sehr zaghaft und bedacht nähern sie sich einander an und ihre Beziehung wirkt dadurch sehr zart und berührend. Beide entwickeln sich im Laufe der Handlung, denn Henry ist keineswegs so flach oder einfach gestrickt, wie er vielleicht auf den ersten Blick wirkt. Sein Charakter hat zwei Seiten, die er nach und nach in der Lage ist zu zeigen und man kann vor allem jederzeit nachvollziehen, warum er so ist. Was mich jedoch letztendlich überzeugt hat, den Roman mit der vollen Punktzahl zu bewerten, waren die Momente zum Ende hin, die so sehr überrascht und auch ein wenig geschockt haben, dass ich gar nicht anders konnte, als lauthals „Was?!“ zu rufen. Diese Überraschungen sind definitiv gelungen und heben die Geschichte meiner Meinung nach auf ein vollkommen neues Level, da man es wirklich überhaupt nicht vorhersieht oder auch nur ahnt bis zum letzten Moment. Alles in allem ist „The Goddess Test“ ein mehr als gelungener Roman, welcher sehr viel Raum für Spekulationen lässt, wie es wohl in den Fortsetzungen weitergeht. Die Geschichte ist berührend, ein wenig düster und überraschend. Eine eindeutige Leseempfehlung für Fans von guten Fantasyromanen für Jugendliche.

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  • Rezension zu "The Goddess Test" von Aimée Carter

    The Goddess Test

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. June 2012 um 23:24

    Und wieder einmal ein Buch, das ich wegen des schönen Covers unbedingt lesen wollte und das mich dann sehr frustriert zurückgelassen hat. Andererseits bin ich auch erstaunt und beeindruckt von der Tatsache, dass es tatsächlich einen Verlag gefunden hat! Wenn man alles zusammenträgt, was mich an diesem Roman gestört hat, lässt sich das Ganze eigentlich mit zwei Worten zusammenfassen: FEHLENDE LOGIK! Die Autorin hat zwar durchaus einige gute Ideen, scheitert aber leider kläglich an deren Umsetzung. Da sind zunächst einmal die Charaktere, die allesamt blass bleiben und lediglich durch ihr absolut widersinniges und stellenweise einfach nur dämliches Verhalten auffallen. Kate ist zwar nicht direkt unsympathisch, hat aber leider keinerlei herausstechende Eigenschaften und handelt meist zu naiv und rückgratlos, um wirklich ernstgenommen zu werden. Die Autorin hat anscheinend versucht, sie stark und vernünftig erscheinen zu lassen, was aber eher weniger gelingt. Zum Beispiel findet sie sich viel zu schnell mit einigen Tatsachen ab, die ein normaler Mensch bestimmt wesentlich länger hinterfragt hätte. Ihre Beziehungen zu den anderen Charakteren sind zudem äußerst seltsam. Die Zicke, die ihr einen richtig fiesen Streich spielt, sie nur in Schwierigkeiten bringt und sich meistens einfach nur selbstsüchtig verhält, ist plötzlich ihre beste Freundin und ein anderer Typ, den sie gefühlte 5 Minuten kennt, ihr bester Freund - warum auch nicht!? Natürlich verliebt sie sich dann auch noch in Henry, obwohl sich beim besten Willen nicht nachvollziehen lässt wieso. Dieser ist ebenfalls ein ziemlich nichtssagender Charakter und entspricht überhaupt nicht dem, was man sich unter einem Herrscher der Unterwelt vorstellt. Das an sich muss ja nicht unbedingt etwas Schlechtes sein ... in diesem Fall ist es das aber! Henry taucht ab und an auf und verschwindet dann wieder, ohne dass es mich während des Lesens sonderlich interessiert hat. Er soll wohl eine tragische und vom Schicksal gebeutelte aber trotzdem große Persönlichkeit sein - in Wirklichkeit ist er einfach nur ein Waschlappen, der sich in seinem Elend suhlt. Die anderen Götter werden ihren antiken Vorbildern ebenfalls nicht gerecht und haben oftmals auch nicht mehr sonderlich viel mit ihnen gemein, was wirklich schade ist. Insgesamt scheint die Autorin entweder nicht gut über griechische Mythologie recherchiert oder sich ziemlich viele künstlerische Freiheiten rausgenommen zu haben. Auch die Handlung, die eigentlich recht vielversprechend klingt, hat sich leider als absolut lächerlich und ärgerlich herausgestellt. Die Idee mit den Tests zum Beispiel ist an sich nicht schlecht. Bedauerlicherweise macht die Autorin nicht sonderlich viel daraus, sondern lässt Kate lieber auf dem Anwesen herumsitzen, alles über griechische Mythologie lernen und ein paar Mal mit Henry plaudern. Und dann ist da ja auch noch dieser Mörder hinter ihr her - beinahe hätte ich es vergessen! Auch hier wird eine Menge Potenzial verschenkt und mögliche gefährliche und dramatische Situationen werden zu schnell abgehandelt. Spannung kommt so nicht auf! Obwohl die Handlung insgesamt recht vorhersehbar ist, gibt es doch noch ein paar Überraschungen. Aber auch hier konnte ich nicht wirklich überrascht sein - dazu hat mich das alles einfach zu wenig interessiert. Zwischenzeitlich wurde ich zwar manchmal doch recht gut unterhalten, weil dieser Blödsinn schon witzige Züge hat, aber dies hat leider nie lange angehalten. Mit dem Schluss schießt Aimée Carter endgültig den Vogel ab. Die gesamte Auflösung wirkt doch ziemlich an den Haaren herbeigezogen und ist alles andere als zufriedenstellend. Wer böse war, bekommt die Gelegenheit zur Läuterung, vermeintlich Tote sind dann irgendwie doch nicht so tot und natürlich finden unsere Liebenden zueinander. 'gähn' Fazit: Eigentlich wollte ich es etwas netter umschreiben aber ich kann nicht anders, als dieses Buch als total unsinnig, unlogisch, langweilig und bescheuert zu bezeichnen. Ja, es gibt ein paar gute Ansätze, doch die Autorin hat absolut nichts gutes daraus gemacht. Vielleicht waren meine Ansprüche zu hoch, vielleicht ist es einfach nicht mein Geschmack, aber Tatsache ist, dass mir "The Goddess Test" garnicht gefallen hat. Wenigstens habe ich dafür kein Geld verschwendet, da es nur ausgeliehen ist. Wer eine bessere Neuinterpretation der Sage von Hades und Persephone lesen möchte, dem kann ich "Abandon" von Meg Cabot empfehlen. Auch bei diesem Buch hatte ich meine Kritikpunkte aber im Vergleich hierzu ist es ein echtes Meisterwerk.

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  • Rezension zu "The Goddess Test" von Aimée Carter

    The Goddess Test

    serpent

    02. June 2012 um 12:32

    Inhalt Auf den ersten Blick hat Eden nicht viel zu bieten. Ein winziges Örtchen in Michigan, ein verschlafenes Nest. Doch es ist der Heimatort von Kates schwerkranker Mutter und als der Krebs sie endgültig im Griff hat, zieht Kate breitwillig für die letzten Wochen oder Monate mit ihr dorthin. Zumindest die Schule scheint dort nicht anders zu sein als in New York: auch hier finden sich die typischen Cliquen. Kate hat es als „die Neue“ sowieso nicht leicht und dann schaut sie der Freund eines beliebten Mädchens auch noch ein wenig zu lange an. Schon steht die Erzrivalin fest: Ava will Kate gleich zu Anfang in ihre Schranken weisen. Doch diese Probleme erscheinen winzig im Vergleich zu dem, was Kate als nächstes wiederfährt. Als ein Mädchen einen tödlichen Unfall hat und Kate die einzige Zeugin ist, taucht der mysteriöse Henry wie aus dem Nichts auf und bietet ihr einen Deal an: Das Mädchen wird wieder leben, wenn sie dafür bereit ist 6 Monate des Jahres bei ihm zu verbringen. Denn er ist Hades, Gott der Unterwelt, und auf der Suche nach einer Begleiterin. Und nichts Geringeres als die Unsterblichkeit könnte Kate gewinnen wenn sie sich darauf einlässt sieben Tests unter seiner Obhut zu bestehen. Wäre da nicht das winzige Problem, dass in den letzten Jahrhunderten alle Anwärterinnen auf den Platz an Henrys Seite ermordet wurden… Bewertung „The Goddess Test“ klingt nach einem atemberaubend spannenden Buch, das Mystik und Gegenwart vereint. Doch den Nervenkitzel sucht man leider vergeblich. Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich das Buch zu Anfang fantastisch fand. Es liest sich durchaus fesselnd und der peppige Spruch auf dem Cover („Become immortal or die trying“) treibt einen vorwärts – will man doch wissen welche gefährlichen Tests auf Kate warten. Leider landet man als Leser aber schnell an dem Punkt, an dem sich nur noch eine Frage stellen lässt: Wo ist die Handlung hin? Viele Ungereimtheiten nehmen einem in Nachhinein die Freude am Buch. Allen voran sind das die durchweg eher farblosen Charaktere. Kate selber lernt man als ein Mädchen kennen, das ihre Mutter sehr liebt und sich mit der Zukunft ohne sie überfordert sieht. Es ist nur allzu verständlich, dass sie äußerst widerwillig wenige Stunden ihres Tages opfern möchte um auf eine Schulparty zu gehen und dabei die ihr gebliebene Zeit mit ihrer Mutter verschwendet. Umso verdutzter liest man dann, dass sie bereitwillig bei Henry einzieht um sich den Tests zu unterziehen. Ebenso unglaubwürdig erscheint die Tatsache, dass Kate zu Anfang nicht daran glaubt, dass Henry wirklich Hades ist. Als Leser fragt man sich dann, warum sie bei ihm einzieht. Mir kommt es merkwürdig vor, dass ein Mädchen bei einem ihr vollkommen fremden Mann für ein halbes Jahr einzieht und das, obwohl sie nicht einmal daran glaub, dass er ein Gott ist, sondern sich einfach nur über das Angebot wundert. Leider ist auch das noch nicht alles. Denn, wie natürlich zu erwarten, entspinnt sich auch eine leichte Liebesgeschichte zwischen Henry und Kate. Wenigstens geschieht dies nicht übereilt – doch nachvollziehbar ist es dennoch nicht. Aimee Carter macht es sich relativ einfach damit, dass sie immer wieder beschreibt wie gut Henry aussieht und uns dann plötzlich mit dem Satz konfrontiert, dass Kate sich jeden Tag mehr in ihn verliebt. Aber warum? Vermutlich erscheint einem das beim Lesen so weit hergeholt, weil man auch nach über der Hälfte des Buches nicht das Gefühl hat die Protagonisten zu kennen und zu verstehen. Sie sind so farblos und ohne jeden Wiedererkennungswert gezeichnet, dass sie austauschbar und flach wirken. Mir fällt bis jetzt kein einziges Charaktermerkmal von Kate oder Henry ein, das begründen könnte warum sie sich in ihn verliebt. Oder überhaupt irgendetwas von dem ich sagen würde, dass es für diese Charaktere „typisch“ wäre. Und nicht zuletzt ist der Verlauf der Geschichte sehr ernüchternd und zeigt mal wieder ein typisches Beispiel von „Das Cover und der Werbetext sind spannender als das Buch selber.“ Denn auf gefährliche und spannende Test, die Kate bestehen muss, wartet man vergeblich. Auch auf den Handlungsstrang, dass ein Mörder hinter ihr her sein könnte. Weder das Eine, noch das Andere werden überhaupt richtig thematisiert und die Tests geschehen ohne das Wissen von Kate und vom Leser. Tatsächlich bestehen 90% der Handlung aus Kates ganz normalem Alltag in Henrys Haus. Sie diskutiert ewig über Kleider, die sie tragen soll, geht sich neue Anziehsachen aussuchen, geht spazieren, unterhält sich mit anderen Leuten, trifft ab und zu auf Henry (der ihr gegenüber dann abweisend ist) und schläft ziemlich viel weil sie in ihren Träumen mit ihrer Mutter sprechen kann. Zwar ist das alles nicht unbedingt langweilig zu lesen und man findet sich in diesen Alltagstrott doch ganz gut ein, doch irgendwie fehlt dabei der „springende Punkt“, das „Aha!-Erlebnis“ oder einfach nur ein wenig richtige Handlung. Das ist sehr schade weil Amiee Carters Idee unheimlich viel Potential hat und genug Stoff für fesselnde Geschichten liefert. Es wirkt aber alles wenig durchdacht und übereilt aufs Papier gebracht. So bleibt der angenehme Lesefluss beinahe das einzige Positive an „The Goddess Test“ und lässt einen das Buch mit leichten Bauchschmerzen beenden. Da es bereits eine Fortsetzung („Goddess interrupted“) und Kurzgeschichten zur Reihe gibt, bleibt zu hoffen, dass sich die Goddess Chronicles noch zu steigern wissen. Gönnen würde ich es den Büchern auf jeden Fall, hoffen tue ich auch aber glauben mag ich es nicht so recht.

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  • Rezension zu "The Goddess Test" von Aimee Carter

    The Goddess Test

    Damaris

    02. May 2012 um 20:13

    Seit Kate erfahren hat, dass ihre Mutter Krebs hat, gab es für sie nichts anderes, als ihre Mutter zu pflegen und für sie dazusein. Darum kommt sie dem Wunsch der Mutter gerne nach, die zum sterben ihn ihr Heimatdorf Eden zurückkehren will. Laut den Ärzten hat Kates Mutter nicht mehr viel Zeit, und weil die Beziehung der beiden sehr innig ist, weiß Kate nicht, was sie danach mit ihrem Leben anfangen soll. Trotzdem versucht sie den Alltag gut zu bewältigen, geht auf eine neue Schule und findet ein paar neue Freunde. Eines nachts trifft sie unter unheimlichen Umständen auf Henry. Er vollbringt nach einem Unfall ein Wunder, verlangt aber dafür von Kate, dass sie während der sechs Herbst- und Wintermonate bei ihm auf seinem Gut 'Eden Manor' lebt. Kate hält sich nicht an die Vereinbarung. Als kurz darauf ihre Mutter ins Koma fällt, und die Chancen schlecht stehen, dass sich Kate noch von ihr verabschieden kann, sucht sie Henry auf. Sie hat die Hoffnung, dass er der Einzige ist, der es ihr ermöglichen kann noch einmal mit ihrer Mutter zu reden. * Das Buch beginnt mit der Fahrt von Kate und ihrer Mutter von New York City nach Eden. Schon vom Klappentext kennt man den Umstand, dass Kates Mutter sterbenskrank ist und dieser Umzug der letzte große Wunsch ist, den Kate ihrer Mutter erfüllen kann. Man spürt sofort die innige Beziehung, die Mutter und Tochter verbindet und fühlt mit Kate, die ihrer Mutter liebvoll pflegt und dabei ihr eigenes Leben komplett hinten anstellt. Und so stiegen mir schon mitten im ersten Kapitel vor Rührung die Tränen in die Augen, bei vollem Bewusstsein: Hallo? Ich lese das hier in Englisch! Ist ja irre, wie gut ich alles mitbekomme! * Die Atmosphäre zu Beginn ist bedrückend, teils leicht gruselig, was nicht nur an der Krankheit der Mutter liegt. Schon in den nächsten Kapiteln zieht die Spannung dermaßen an, dass ich mich prompt bei einer Bücherfreundin (die das Buch zufällig zur selben Zeit laß) versichern musste, ob sie die Handlung auch so unheimlich und spannend findet. Die Antwort kam sofort: Und wie!! Henrys und Kates erstes richtiges Aufeinandertreffen hat es in sich. So blieb es nicht aus, dass ich wirklich aufmerksam an den Seiten ... äh, am Kindle Display klebte. Da durfte ich kein Wort verpassen, bzw. missverstehen. * S. 106 His fingers brushed against my cheek, lingering. This time I didn't pull away. "Why the tests?" I said. "Why are they necessary?" "Because," he said. "The prize is not something we give out lightly, and we need to make sure it ist something you can handle." "What's that?" "Immortality." * Henry und Kate sind beides sehr sympathische Charaktere. Die 18-jährige Kate ist sehr liebenswürdig und klug, nicht auf den Mund gefallen und absolut aufopfernd gegenüber anderen Menschen. Dagegen wirkt der (äußerlich) nur wenig ältere Henry sehr reif und überlegt, lässt man mal die Tatsache außer acht, dass er ein ewig lebender Gott der Griechischen Mythologie ist. Schon sprachlich merkt man hier einen Unterschied. Henrys drückt sich sehr gewählt und überlegt aus und wirkt so sehr reif, respektvoll und kompetent. Diese Charaktereigenschaften haben aber auch ihre Schattenseiten. Zum einen kann Kate mit ihrer Rationalität leicht nerven, da sie immer wieder betont, dass sie nur ihrer Mutter wegen auf Henrys Anwesen gezogen ist. Das wird wirklich ständig wiederholt, und Kates eigene Gefühle (Henry gegenüber) werden so stark unterdrückt. Zum anderen wird so die romantische Annäherung der beiden nicht gerade forciert. Kate bremst sich mit ihrer rationellen Denkweise selbst aus, und Henry ist zu reif und zu gütig, und auch zu traurig, um spontan romantisch zu agieren. Darum zieht sich das Buch während Kates Aufenthalt bei Henry auch etwas in die Länge. Romantikfans müssen sich etwas gedulden, bis Gott und eventuelle Göttin sich ihre Gefühle füreinander eingestehen. Dafür sind diese dann wirklich sehr schön zu lesen. * Interessant ist die Handlung trotz kleiner Längen auf 'Eden Manor' allemal, und im letzten Buchdrittel steigert sich dann auch die Spannung wieder um ein vielfaches. Einige Szenen sind abzusehen, andere dagegen sind komplett überraschend, was mir sehr gut gefallen hat. Die verwendete Griechische Mythologie ist einfach gehalten und jederzeit gut zu verstehen. Erwähnenswert ist, dass das Buch als abgeschlossen betrachtet werden kann. "The Goddess Test" ist zwar der Beginn eine Trilogie (?), könnte aber auch gut für sich alleine stehen. * Fazit Auch"The Goddess Test" (Das göttliche Mädchen) darf sich in die Reihe der ganz typischen YA-Romantasy Bücher stellen. Trotzdessen liest sich das Buch super, macht viel Spaß und ist mit nur ca. 300 Seiten ein Pageturner. Das gewählte Thema der Griechischen Mytologie ist vergleichbar mit Büchern wie "Göttlich verdammt" oder "Ewiglich die Sehnsucht". Wer diese Thematik und schön zu lesende Romantasy (ohne nennenswerten Kitsch und leichte Romantik) mag, kann hier nichts falsch machen. * Im Juni 2012 erscheint dieses Buch unter dem Titel "Das göttliche Mädchen" im Mira Taschenbuch Verlag. Das schöne Cover wurde hier übernommen. Wer sich noch kurze Zeit gedulden kann, und die Luft der Unterwelt auf Deutsch schnuppern möchte, sollte sich diesen Termin schon mal vormerken.

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  • Rezension zu "The Goddess Test" von Aimée Carter

    The Goddess Test

    Sineous

    11. October 2011 um 22:10

    Zugegebenermaßen habe ich das Buch nicht bis zum Schluss gelesen, aber gut 40% - Zeitverschwendung! Der Klappentext klang super spannend - die griechische Sage um den Gott der Unterwelt mit heutigem Setting und einer Liebesgeschichte. Leider sind die Charaktere recht oberflächlich und die "Götter" entsprechen ebenso dem üblichen Bild, wie ich es erwartet hatte. Das Jenseits bzw. die Zwischenwelt ist ein prächtiger goldüberzogener und mit Marmor ausgelegter Palast. Hades ist so langweilig wie durchsichtig und der Tod wird mehrmals auf die Schippe genommen. Ich fand das Buch an keiner Stelle spannend, es ist meiner Meinung nach immer vorhersehbar. Schade, ich hätte mir ein Buch gewünscht, welches das Thema Tod, die Unterwelt und die Sage um Persephone und Hades genauso düster, mysteriös und ernst wiedergibt, wie es eigentlich angebracht ist.

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  • Rezension zu "The Goddess Test" von Aimée Carter

    The Goddess Test

    Rabenfrau

    20. September 2011 um 15:20

    „Become immortal or die trying.“ Statt ihren 18. Geburtstag entsprechend zu feiern, fährt Kate 954 Meilen von New York City nach Eden, einer kleinen Stadt in Michigan, um ihrer Mutter einen letzten Wunsch zu erfüllen. Denn hier ist ihre Mutter aufgewachsen, und hier will sie auch sterben. Und so findet sich Kate an einer neuen Schule wieder, an der sie niemanden kennt, und ständig unter der Angst, dass ihre Mutter vielleicht nicht einmal mehr den Herbst überleben wird. Doch da begegnet Kate Henry. Dunkel und gutaussehend behauptet er, Hades zu sein, der Gott der Unterwelt. Zunächst hält sie ihn für verrückt, doch als er vor ihren Augen eine Mitschülerin ins Leben zurückholt, beginnt sich Kate zu fragen, ob er nicht doch die Wahrheit sagt. Als Henry ihr ein Angebot macht, kann sie nicht anders, als es anzunehmen. Denn er verspricht Kate, ihre Mutter am Leben zu halten, während sie selbst sich sieben Prüfungen unterzieht. Sollte sie diese Prüfungen bestehen, wird Kate an der Seite von Henry die Unterwelt regieren und Unsterblichkeit erlangen. Andernfalls wird Henry seine Herrschaft über die Unterwelt aufgeben müssen, was gleichbedeutend mit dem Ende seiner Existenz ist. Bisher aber ist es keiner einzigen Kandidatin gelungen, die Prüfungen zu bestehen. Und auch Kate zweifelt an sich selbst… „The Goddess Test“ ist Aimée Carter’s Debüt im Young-Adult-Bereich und gleichzeitig Auftakt zu einer bisher als Trilogie geplanten Reihe. Das Buch hat sehr schnell meine Aufmerksamkeit geweckt, vor allem da ich eine Vorliebe für Geschichten habe, die sich mit den verschiedensten Götterwelten beschäftigen. Also war Carter’s Werk, welches sich des griechischen Götterhimmels bedient, eine durchaus logische Wahl, von der ich mir auch einiges versprochen hatte. Das Cover, nebenbei bemerkt, war diesmal nicht einer der Gründe, weshalb das Buch meine Aufmerksamkeit erregt hat, erinnert es mich doch allzu sehr an diese eine Szene im ersten Twilight-Film, in der Bella mit Edward auf dieser Waldlichtung liegt – die Körperhaltung hier wirkt genau so unbequem. Die Geschichte beginnt sehr ruhig und langsam. Carter lässt sich Zeit mit dem Aufbau ihrer Welt und mit der Einführung ihrer Figuren. Diese langsame Entwicklung im Fortschreiten der Handlung eröffnet so die Möglichkeit, einen tieferen Einblick in die Gefühlswelt der einzelnen Charaktere zu erhalten. Kate wirkt sehr ruhig. Sie fügt sich sehr schnell in ihr neues Schicksal, und auch wenn diese Handlungsweise zunächst unglaubwürdig wirkt, im Hinblick auf Kate’s Vergangenheit und die Tatsache, dass sie sich mit dem unausweichlichem Tod ihrer Mutter auseinandersetzen muss, scheint ihre Reaktion logischer. Kate versucht nach außen hin oft stark und gefasst zu wirken, doch gleichzeitig wird sie immer wieder von starken Selbstzweifeln geplagt. Henry dagegen tritt in keinster Weise so auf, wie man sich den Gott der Unterwelt eigentlich vorstellen würde. Seine Beziehung zu Persephone, die früher an seiner Seite in der Unterwelt regierte, hat ihn gezeichnet. Er macht sich Vorwürfe, Schuld am Tod der vorangegangenen Kandidatinnen zu sein, obwohl sie sich alle freiwillig den Prüfungen stellten. Beide Charaktere weisen gewisse Facetten auf, und besonders Henry erweist sich aufgrund seiner Vergangenheit und der Tatsache, dass es sich bei ihm um Hades höchstselbst handelt, als eine durchaus interessante Persönlichkeit. Leider gelingt es der Autorin nicht, eine solche Tiefe aufkommen zu lassen, die es einem unmöglich macht, nicht mit den Figuren zu lachen und zu leiden. Stattdessen wahrt sie Distanz – ob gewollt oder ungewollt ist schwer zu sagen. Und auch wenn actiongeladene Szenen und atemlose Spannung absolut nicht vorhanden sind, so schafft es Carter wohl auch gerade wegen ihres flüssigen, ruhigen und klaren Schreibstils, den Leser bei Laune zu halten. „The Goddess Test“ ist ein gelungener Auftaktband, der zwar keinesfalls schlecht ist, mich aber auch nicht in Begeisterungsstürme ausbrechen lässt. Dazu passiert einfach zu wenig, gerade auch was den Bereich der zu absolvierenden Prüfungen betrifft, den ich mir komplett anders vorgestellt habe. Nichtsdestotrotz werde ich einen Blick auf die Fortsetzung werfen, die unter dem Titel „Goddess Interrupted“ im Januar 2012 erscheinen soll. Zuletzt sei noch gesagt: Wer Spoiler vermeiden will, der lasse bitte unbedingt die Finger von der Götternamensliste am Ende des Buches. Ein zu genauer Blick hierauf könnte das Lesevergnügen enorm schmälern!

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  • Rezension zu "The Goddess Test" von Aimée Carter

    The Goddess Test

    Mister-Bookanizer

    01. September 2011 um 15:39

    Meine Meinung ... Die Story von "The Goddess Test" hat mich in ihren Bann gezogen und vollends überzeugt! Als ich damals das Cover gesehen habe von dem Buch, wusste ich das ich den Roman lieben werde! Schon allein die Aufmachung mit dem Model, der Kleidung und dem ganzen drumherum fand ich genial! Ich habe noch kein Buch gelesen was die Griechische Mythologie verarbeitet somit war das mein erster Abstecher in diese Richtung, und ich muss sagen, dass ich für den Einstieg genau das richtige Buch gewählt habe! . Die Geschichte um Persephone und Hades wird in dem Roman gut dargestellt und auch sonst fand ich die Idee mit den sieben Tests die Katherine Winters bestehen sehr originell. Um Hades vor seinem Untergang zu bewahren gilt es für Kate die Tests zu bestehen. Im Gegenzug dafür erhält Hades alias Henry, ihre sterbenskranke Mutter am Leben die an Krebs erkrankt ist. Das Problem an der Sache ist nur: Kate weiß nicht wie die Tests aussehen werden und noch ein Problem ist, dass sie, wenn sie die Tests besteht die Frau von Hades sein wird und somit die Königin der Unterwelt. Sie muss über Leben und Tod entscheiden und jedes Jahr 6 Monate auf dem Anwesen von Hades "Eden's Manor" verbringen. Anfangs war ihr dieser Gedanke nicht sehr sympathisch doch mit der Zeit lernt Kate die Einwohner des Anwesens kennen und entwickelt Gefühle für Henry. Um Hades, ihre Mutter und ihr eigens Leben zu verändern muss Kate die Tests bestehen, doch schon elf vorherige Mädchen haben dies auch versucht und sind gescheitert, was wenn Kate auch fehlschlägt? . Also mal mehr ehrlich: Wer kann das Buch nicht mögen?! Die Geschichte ist was erfrischendes und wird so toll erzählt dass man nicht mehr aufhören kann weiterzulesen. Die Story beinhaltet Romantik, Mythologie, Spannung und Verlustängste. Diese Mischung macht das Buch zu etwas besonderem und natürlich auch der wunderbare Schreibstil der Autorin! Jedes Kapitel hatte für mich seinen Höhepunkt und es wurde niemals uninteressant oder langweilig. Zugegeben empfand ich die ersten 80 Seiten etwas "ziehend" aber ich denke das liegt halt einfach nur daran das man erstmal in die Geschichte "hineinfinden" muss. . Der Schreibstil von Aimee Carter ist sehr flüssig zu lesen und übertreibt nicht mit seitenlangen Beschreibungen die eigentlich unwichtig sind. Mir hat ihre Schreibweise sehr gut gefallen und ich denke man sollte ein Auge auf die Autorin haben. Ihre nächsten Werke "Goddess Interrupted", der zweite Teil der Goddess Test Trilogie und ihr neues Buchprojekt "Masked" werden sicherlich Aufmerksamkeit auf sich ziehen, und ich meine im positiven Sinne! ;) . Die Figuren des Romans (Götter♥) haben mich vollends überzeugt! Jede Figur hat ihre ganz persönliche Note und Eigenschaften und passen hervorragend zu der Geschichte. Ich fand es toll mit Ella, Calliope, Diana, Hades, Ava und James mitzufühlen und zu erfahren wie sie denken und was ihre Beweggründe sind. Die Figuren sind sehr authentisch und ich freue mich schon auf den zweiten Teil der Trilogie, in der Hoffnung, dass sie wieder vorkommen werden! Die Persönlichkeit von Kate empfand ich keineswegs als nervig oder unreif, sie hat genau wie der Leser auch, Fragen gestellt, musste über ihren Tellerrand hinausschauen und die Dinge so hinnehmen wie sie nunmal sind. Hades bzw. Henry fand ich auch toll, besonders die Szene wo seine dunklen Haare sein Gesicht umrahmen und wo er über die Schulter schaut mit seinen rotglühenden Augen (♥♥♥) Irgendwie hat mich das an "Kaname" von dem Manga "Vampire Knight" erinnert ;P Toll fand ich auch die "menschlichen" Namen der Götter, fand ich irgendwie passend auch wenn Henry vielleicht etwas seltsam klingt im Gegensatz zu Hades. . Kritik: Ein Kritikpunkt muss sein. Ich fand es "etwas" seltsam dass Kate am Ende des Buches nicht anders reagiert hat bzgl. ihrer Mutter. Sie hätte nicht ausflippen müssen aber wenn ihr die Sache mit Ava schon nicht gepasst hat warum sagt sie dann nichts zu den Taten ihrer Mutter? Fand ich etwas zwiespältig ... Aber naja Mutterliebe halt ;P . Ps: Ein Tipp an euch: Schaut euch NICHT hinten am Ende des Romans den "Guide of Gods" an! Dieser verrät zuviel von den Personen. Leider habe ich dies schon am Anfang des Buches getan und wurde somit gespoilert :\ . Wie ich oben ja schon zum Cover erwähnt habe: Finde ich es einfach großartig! Es ist ein Eyecatcher! Der nächste Band Goddess Interrupted hat ja auch schon ein Cover bekommen und sieht auch klasse aus. Ich hätte es zwar besser gefunden wenn das Cover in rot gehalten werden würde und eine ähnliche Pose wie auf dem ersten Band bekommen hätte (habe ich mir irgendwie schon in Gedanken zusammengestellt) aber mit diesem Ergebniss bin ich auch zufrieden. Leider müssen wir uns noch bis Januar 2012 gedulden um ihn lesen zu können. Auf meiner Wunschliste steht es sehr weit oben :) . Fazit: Aimee Carter hat mit ihrem Debütroman alles richtig gemacht was man richtig machen kann! Gutdurchdachte Story, authentische Charaktere und einen Schreibstil der Spannung, Romantik und Leichtigkeit beinhaltet. Wer die Griechische Mythologie genauso faszinierend findet wie ich, der sollte aufjedenfall in das Buch hineinschauen, wenn nicht sogar kaufen. Der Roman bekommt von mir 4 Sterne, einen Sternabzug gibt es weil ich den Anfang "etwas" hollprig fand und weil Kate eventuell anders reagiert hätte können am Ende des Romans bzgl ihrer Mutter.

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  • Rezension zu "The Goddess Test" von Aimée Carter

    The Goddess Test

    Vanilla-Blue

    12. July 2011 um 12:20

    Es hätte so schön sein können, wäre nicht das Ende gewesen. ~ Dreiviertel des Buchs über war ich mir ganz sicher, einen Fünf-Sterne-Roman vor mir zu haben, dem ich seine kleineren Schwächen gerne nachgesehen hätte für all die Punkte, die mich an der Geschichte begeistern konnten: die verantwortungsbewusste, mutige und sehr mitfühlende Kate, die mir so sympathisch und glaubwürdig in ihrem Handeln erschien wi ein letzter Zeit nur wenig andere Heldinnen des Genrer, die von der Autorin sehr gut ausgearbeitete, emotionale Beziehung zwischen Kate und ihrer totkranken Mutter, die Idee mit den Tests, Henrys faszinierender Charakter und einiges mehr. Es gab viele Stellen in der Geschichte, die mich berührt oder nachdenklich gemacht haben; es gab romantische Momente, aber auch Spannung, Humor und Ironie. ~ Die Dinge, die gegen Schluss enthüllt werden, waren für mich jedoch dann eine ziemlich große Enttäuschung. Sie passen nicht in das Bild, das ich vor allem von Kates Charakter im Laufe der Handlung gewonnen habe und nehmen so einigen der vorherigen Ereignissen ihren Wert und besonderen Charme. Zudem fand ich einiges daran schwer nachzuvollziehen, wenn nicht sogar teilweise unlogisch. ~ Ich hätte dem Buch für die Begeisterung, die ich den größten Teil über beim Lesen empfunden habe und den angenehmen Schreibstil so gerne die volle Punktzahl gegeben, aber dafür war mir die Geschichte letztendlich nicht stimmig genug. Von mir gibt es daher nur 3,5 Sterne. Ich hoffe ganz stark, dass die Autorin in der Fortsetzung "Goddess Interrupted" das erzählerische Potential, über das sie zweifellos verfügt, besser umsetzt, bin aber angesichts des Endes eher skeptisch.

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  • Rezension zu "The Goddess Test" von Aimée Carter

    The Goddess Test

    PeachesGardon

    05. July 2011 um 20:39

    Alle sind bisher an den 7 Prüfungen gescheitert - jetzt ist Kate an der Reihe. Inhalt: Es gab immer nur Kate und ihre Mutter—aber ihre Mutter liegt im Sterben. Ihr letzter Wunsch? Zurück in ihre Heimatsstadt zu ziehen. Also startet Kate an einer neuen Schule ohne Freunde, ohne weitere Familie, und der Angst, dass ihre Mutter den Herbst nicht überlebt. Dann trifft sie Henry. Dunkel. Verzerrt. Und hypnotisierend. Er behauptet Hades zu sein, der Gott der Unterwelt—und wenn sie sein Angebot annimmt, hält er ihre Mutter am Leben während Kate versucht die sieben Prüfungen zu meistern. Kate ist sich sicher, dass er verrückt ist—bis sie ihn dabei beobachtet, wie er ein Mädchen aus dem Tod holt. Jetzt erscheint es ihr auf verrückte Weise möglich ihre Mutter zu retten. Ist sie erfolgreich, wird sie Henry´s zukünftige Frau, und eine Göttin. Scheitert sie ... Englisch: Das Englisch ist anfangs etwas schwer, aber nach einer Zeit hat man sich gut eingelesen. Ich konnte den größten Teil gut verstehen. Es gab aber auch einige Wörter, die ich nachschlagen musste, was ich nach einer Zeit vernachlässigt habe ;) Man kann sich aber auch viel aus dem Kontext erschließen. Bisher ist das Buch nur auf Englisch erschienen. Meine Meinung: Das buch ist super spannend, mit vielen wirklich unerwarteten Wendungen. Am Ende hats mir echt die Sprache verschlagen. Auch das Thema "griechische Götter" ist noch relativ neu, also ich habe noch nicht so viel darüber gelesen. Kurz und Knackig: SUPER!

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