Aimee Bender Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen

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Inhaltsangabe zu „Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen“ von Aimee Bender

Als Rose an einem strahlenden Frühlingstag kurz vor ihrem neunten Geburtstag in ein Stück Zitronenkuchen beißt, den ihre Mutter für sie gebacken hat, muss sie feststellen, dass zwischen den frischen Zitronen, dem Zucker und der Butter eindeutig ein Hauch Traurigkeit liegt. Und plötzlich schmeckt der Marmeladentoast ihres Bruders Joseph seltsam abwesend, das Roastbeef ihres Vaters nach Schuldgefühlen, ein Sandwich nach großer Verliebtheit: Jeder Bissen offenbart mehr, als Rose lieb ist - und erst im Laufe der Jahre lernt sie, mit ihrer Gabe umzugehen. Ein herzzerreißender, komischer Familienroman, der uns die Frage stellt, wie viel wir wirklich von unseren Liebsten wissen.

Irgendwie hat mir das Buch so garnicht gefallen obwohl ich die Idee eigentlich echt schön finde.

— mona234

Ein echt spannendes Thema, - was jedoch nicht wirklich aufgegriffen und vertieft wird. Autorin schreibt doch sehr verstreut.

— Mia-S

Verworren, Unüberschaubare und Langweilig - Lest es am besten nicht.

— Liberace

schlechteste Buch überhaupt

— Archimedes

Faszinierendes Buch, ganz anders als erwartet! Schwer zu beschreiben, am besten einfach selbst lesen.

— sofie

Eine schöne und besondere Idee, die leider nicht richtig zur Geltung kommt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Viel Fantasie und doch gleichzeitig traurige Realität. Hätte nicht mit soviel Feingefühl gerechnet! Ein ganz besonderes Buch!

— BlueVelvet

außergewöhnlich anders als alles, das ich bisher gelesen habe! nicht ausschweifend, etwas magisch und ziemlich traurig.

— monerl

Es geht um die Beziehungsgeflechte innerhalb einer amerikanischen Familie. Stellenweise surreal. Nach zähem Anfang richtig gut.

— lore_ley

Roses Talent ist gut umgesetzt, aber mit dem weiteren Fokus auf Joseph wird das Buch zu überladen, die Ideen ersticken sich gegenseitig.

— JuliaB

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  • starker auftakt, schwaches ende

    Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. January 2017 um 14:40

    Kurz vor ihrem neunten Geburtstag entdeckt Rose eine mysteriöse Gabe: Beim Essen eines Zitronenkuchens schmeckt sie keinerlei Zitronengeschmack, dafür aber tiefe Traurigkeit und innere Leere. Fortan schmeckt sie immer mehr Gefühle in Lebensmitteln. Dem besten Freund ihres Bruders vertraut sie sich an und zusammen kommen sie schließlich hinter Roses Gabe: Sie schmeckt die Gefühle der Menschen, die die Lebensmittel hergestellt haben. Diese Gabe eröffnet Rose mehr als ihr lieb ist und schon bald merkt sie, dass das Leben vieler doch nicht so rosig erscheint wie es auf dem ersten Blick aussieht. Da wäre der Bäcker, der nicht gerne im Cookie Shop arbeitet oder die Verkäuferin, die immer in Eile ist. Vor allem bekommt sie Einblicke in die Gefühlswelt ihrer Familie, die langsam zu zerbrechen droht. Auch spürt sie immer mehr Verbundenheit zu George. Ich finde die Idee Gefühle in Lebensmitteln zu erschmecken einfach nur wundervoll. Bin sehr lange um dieses Buch herumgeschlichen und war froh, als ich es endlich mein Eigen nennen konnte. Der Schreibstil ist flüssig, jedoch vermisse ich etwas die Spannung. Die Geschichte ist anfangs sehr interessant geschrieben, jedoch plätschert die Geschichte zum Ende nur noch vor sich hin, was ich sehr schade finde.

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  • Lesespaß bleibt etwas auf der Strecke...

    Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen

    Mia-S

    21. April 2016 um 07:33

    Als ich die Inhaltsangabe las, versprach ich mir ein köstliches Lesevergnügen. Das Thema, Welches ich bisher noch nie in einem Buch verpackt vorgefunden hatte, klang sehr interessant. Rose, die an Hand der zubereiteten Speißen die Launen und das Gefühlsleben ihrer Mitmenschen erschmecken kann, erzählt von ihrem Leben, der Entwicklung ihres Talents und der damit verbunden Vorzüge aber auch ihren leidvollen Erfahrungen damit. An und für sich eine echt tolle Idee für eine Geschichte. Nur wirkt sie unausgereift und konfus. Die Autorin scheint immer wieder abzuschweifen, und lässt die Protagonistin über ihren Bruder erzählen, der scheinbar auch von einem außergewöhnlichem Talent verfügt. Sie Erzählt von ihrem Vater und ihrer Mutter, von dem ganz normalen Alltagswahnsinn einer Kleinfamilie. Sie erzählt vom besten und einzigsten Freund ihres Bruders. Ohne jegliche Tiefe fegt die Autorin über die verschiedenen Charakteren hinweg. So nimmt es Rose wie selbstverständlich hin, als sie herausbekommt, dass ihre Mutter eine Affäre begonnen hat. Sie benimmt sie ziemlich erwachsen und zeigt keinerlei Gefühlsregungen. Und auch die Beziehung zu Georg nimmt sie als eine Gegebenheit hin. Ebenso unberührt scheint sie das dauerhafte Verschwinden ihres Bruders zur Kenntnis zu nehmen. Kurz gesagt: Tolles Thema - schlechte Umsetzung  - oberflächliche Abhandlung -> Lesespaß bleibt auf der Strecke. Schade :-(

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  • Eine etwas andere Geschichte

    Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen

    Tatze

    30. January 2016 um 11:16

    Meine Meinung: „Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen“ lag eine halbe Ewigkeit auf meinem SuB, und im Nachhinein finde ich das ziemlich schade, denn ich hätte diese tolle Geschichte auch schon viel früher lesen können, da ist mir echt was entgangen! In dem Buch geht es um Rose, die in ihrer Kindheit die Gabe entwickelt, aus Essen die Gefühle des jeweiligen Kochs herauszuschmecken. Dabei fokussiert sich die Geschichte aber gar nicht auf diese Fähigkeit, es ist viel eher ein Aufhänger für die Geschichte von Rose‘ Familie. Denn aus dem Essen, das ihre Mutter und vielleicht auch mal ihr Bruder oder Vater macht, schmeckt sie manchmal viel mehr heraus, als ihr eigentlich lieb ist, und erfährt dadurch auch viel über ihre Familie, was sie sonst wohl nie gewusst hätte. Dadurch kriegt man einen ganz besonderen Blick auf eine Familie, in der nicht immer alles ganz rund läuft und vieles unausgesprochen bleibt. Man begleitet in der Geschichte Rose von ihrer Kindheit an bis in ihre frühen Erwachsenenjahre. Diese Struktur hat meiner Meinung nach sehr gut funktioniert. Man macht einige Zeitsprünge, und an manchen Stellen ist das schonmal verwirrend, aber insgesamt mochte ich es, dass man Rose und ihre Familie länger begleiten kann als nur über ein paar Monate. Der Schreibstil der Autorin ist sehr besonders! Und wahrscheinlich auch nicht für jeden etwas. Ich würde ihn vielleicht sogar als etwas unlebendig bezeichnen, aber im besten Sinne. Die Charaktere reden sehr wenig und wenn, dann ist das auch sehr speziell in den Text eingebettet. Das ist wirklich Geschmackssache, ob man mit diesem Stil warm wird, ich mochte ihn sehr, da er auch ziemlich poetisch war. Meiner Meinung nach ist das ganze Buch Geschmackssache und wird ganz bestimmt nicht jedem gefallen, dafür ist es zu speziell und dafür hat die Autorin auch ein paar zu unkonventionelle Entscheidungen getroffen. Besonders das Ende ist sehr ungewöhnlich, wenn nicht sogar ein wenig verrückt. Ich mochte allerdings sehr gerne, wie die Autorin ihre verrückten Wendungen mit einer ganz normalen Familiengeschichte kombiniert hat und insgesamt hat mir das Buch einfach wirklich gut gefallen! Fazit: „Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen“ hat mich mit seiner unkonventionellen Art sehr überzeugen können. Wenn man eine besondere Protagonistin über eine längere Zeit begleiten möchte und auch etwas andere Geschichten mag, dann sollte man sich das Buch näher ansehen.

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  • Ein Buch nicht für Jedermann

    Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen

    monerl

    Der Titel und die Grundidee haben mich begeistert, deswegen wollte ich es unbedingt lesen. Ein junges Mädchen, Rose, dass sich plötzlich, von einem Tag auf den anderen, mit einer skurrilen Gabe herumplagen muss: Sie schmeckt die Gefühle derjenigen Person heraus, die die Mahlzeit zubereitet hat. Sei es ein Gericht, ein Sandwich, ein Kuchen... Dies geht so weit, dass sie sogar erkennt, woher die einzelnen Zutaten geographisch herkommen, ob sie biologisch sind und ob das Gericht maschinell hergestellt wurde. Auf den ersten Blick erscheint das lustig, doch bei näherer Betrachtung zeigt sich die Tragweite dessen, was Rose täglich erdulden und zu erleiden hat - vorallem in ihrer Familie. Die Autorin wählt eine schöne und flüssige Sprache, die nicht überfrachtet oder zu episch ist. Sie konzentriert sich auf das Wesentliche, erzählt aus der Sicht von Rose. Ich weiß nicht genau, was ich von diesem Buch erwartet habe. Ich habe mich einfach drauf eingelassen, ohne vorher viel darüber zu lesen. Dennoch hätte ich mir die Entwicklung der Geschichte so niemals vorstellen können. Sie ist erfrischend anders als alles, das ich bisher gelesen habe. Es ist kein Fantasy-Buch, doch Rosies Gabe hat etwas märchenhaftes. Und der letzte Teil des Buches enthält ein Sammelsurium an Offenbarungen, die manches Verhalten der Charaktere letztendlich erklärt und der Geschichte sogar etwas Bodenständiges verleiht. Die Geschichte, die ursprünglich mit Rosie beginnt entwickelt sich zur Geschichte über ihren Bruder Joseph, genannt Joe. Ein wahrlich komischer (im Sinne von seltsamer) Kauz, von Anfang bis zum Ende, einem Ende, das mich auch irgendwie traurig gemacht hat. Dies ist kein wirklich nachhaltiges Buch, doch aber irgendwie ein besonderes. Wenn man sich daran gewöhnt hat, dass es keine richtige direkte Rede gibt und sich auf die Besonderheit der Geschichte einlassen kann, erkennt man eine gewisse Spannung, die einen das Buch seltsamerweise nicht aus den Händen legen lässt. Das Ende ließ mich etwas sprachlos zurück, da es sehr bizarr und wundersam ist. Dazu hätte ich sehr gerne noch ca. 10 Seiten mehr gelesen, die mir ein paar mehr Informationen zu Joe hätten geben sollen. Ich wollte so gerne besser verstehen... Als Fazit kann ich nur sagen, dass dies auf keinen Fall ein Buch für Jedermann ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Leser sogar nichts damit anfangen können. Aber wer das Besondere, das Interessante, das Ungewöhnliche sucht und vor Skurrilem und auch Phantastischem nicht zurückschreckt, für den könnte sich hier eine außergewöhnliche Geschichte über eine nicht alltägliche Familie eröffnen.

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    • 3
  • Bezaubernde Idee mit (leider) bitterem Nachgeschmack

    Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. August 2014 um 16:05

    Der Dienstag vor Rose Edelsteins neuntem Geburtstag soll ihr Leben für immer verändern: In dem selbstgebackenen Zitronenkuchen ihrer Mutter entdeckt sie einen Hauch von Traurigkeit. Nach einem ersten Moment des Schreckens erkennt Rose, dass sie Gefühle schmecken kann. Fortan wird das Essen für das junge Mädchen zunehmend eine Qual, denn mit jeder Mahlzeit erfährt sie mehr über die Gefühlswelt des Zubereiters als ihr oft lieb ist. Zwar lernt sie mit der Zeit, mit ihrer Gabe und der darin liegenden Verantwortung umzugehen, jedoch legen sich ihr die unter der Oberfläche schwelenden familiären Probleme plötzlich offen: Was verheimlicht ihre Mutter, deren Gerichte neuerdings nach übersprühender Liebe mit einem Hauch von Schuldgefühlen schmecken ? Und warum zieht sich ihr Bruder zusehends zurück?    Aimée Benders Debütroman (im Original: „The particular sadness of lemon cake“) überzeugt optisch mit einer farbenfroh-markanten Covergestaltung, das verwendete Motiv des Stücks Zitronentorte hebt sich deutlich vom blauen Hintergrund ab und fällt sofort ins Auge. Positiv anzumerken ist hierbei, dass das Cover von einer englischsprachigen Ausgabe übernommen wurde und an die erste Schlüsselszene des Romans angelehnt wurde, nach welcher das Buch auch benannt ist. Sprachlich gelingt es der Autorin, ein zartes, einfühlsames Werk über ein Mädchen zu schaffen, dass zunächst völlig überfordert von ihrem neuentdeckten Talent ist und sich nur langsam an ihre Situation gewöhnen kann. Über weite Strecke beeindruckt der Roman mit einer Gradwanderung zwischen Realität und Fantasie, die an Joanna Harris „Chocolat“ oder Ewald Arenz „Der Duft von Schokolade“ erinnern lässt. Behutsam werden die Entwicklungen innerhalb der Familie Edelstein offenbart, Roses Beziehung zu den Eltern, ihrem Bruder Joseph und dessen Freund George, auf den sie heimlich ein Auge geworfen hat. Leider jedoch steht Roses Geschichte vom Erwachsenwerden nicht lange im Vordergrund des Geschehens. Vielmehr verlagert sich der Schwerpunkt der Erzählung alsbald auf die surreale Welt des Bruders, der zunehmend lebloser wirkt und sich von seiner Familie zu distanzieren versucht, bis die Geschichte ins Absurde kippt und der Lektüre ihren Charme nimmt. Übrig bleibt der durchaus zauberhafte Ansatz, die Geschichte einer ganz und gar nicht normalen Familie erzählen zu wollen. Leider aber hat mich die unerwartete Wendung etwas ratlos und frustriert zurück- und die Geschichte ein wenig ihrer Magie einbüßen lassen. Wo anfangs noch ein wohlig-warmes Gefühl von Unwissenheit Erklärungen für Roses Sensibilität zu finden versuchte, herrschte gegen Ende das kalte, sichere Wissen vor, in einer Fantasiewelt abgetaucht zu sein. Aus meiner Sicht nimmt dies dem Roman ein wenig von der Leichtigkeit, die er gut vertragen könnte.    

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  • Rezension zu "Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen" von Aimee Bender

    Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen

    Solifera

    Kann Zitronenkuchen traurig „schmecken“? Ja, in dem Roman von Aimee Bender ist alles möglich. Kurz vor ihrem neunten Geburtstag hat die kleine Rose Edelstein ein Erlebnis der besonderen Art. Ihre Mutter hat extra für sie zu ihrem Ehrentag den so heißgeliebten Zitronenkuchen gebacken. Doch irgendetwas ist anders. Zwischen all den Zutaten scheint Rose tatsächlich einen Anflug von Traurigkeit zu schmecken, die ihre Mutter beim Backen gefühlt haben muss. Sie hofft, dass es bei diesem einmaligen Erlebnis bleibt und dass ihr ihre Sinne einen Streich gespielt haben. Doch so ist es nicht. Fort ist Rose mit der „Gabe“ geschlagen, Gefühle in Essen zu schmecken, Traurigkeit, Schuldgefühle, Wut, Verliebtheit. Sie erfährt oft mehr als ihr lieb ist, versucht sogar in einem Anfall von Überladung von Emotionen, die zu Zunge herauszureißen. Kann sie fortan nur noch „seelenloses“ Fastfood und industriell hergestellte Fertigwaren essen? Die Autorin lässt in ihrem Buch eine ganze Palette an Gefühlen auf Rose einprasseln. Ebenso besonders wie die Idee selbst ist, so einzigartig ist auch der Stil. Warmherzig und gefühlvoll. Rose braucht ihre Zeit, um mit ihre Gabe zurecht zu kommen. Ihre einzige Stütze ist George, der beste Freund ihres Bruders Joseph. Aber nicht nur Rose scheint ein ganz besonderes Mädchen zu sein. Auch ihr Bruder hat offenbar eine spezielle Gabe. Was verbirgt Joseph? Und was wird die Familie zu Rose’s Fähigkeit sagen, sollte sie es jemals zur Sprache bringen? Dieses Buch hat definitiv etwas Einzigartiges und Magisches, wenngleich auch manchmal Verwirrend-Verstörendes an sich. Man muss Rose einfach kennen lernen, es wird in jedem Fall ein Erlebnis der besonderen Art. „Ich schwelgte in einer Gabelvoll Spinatgratin, in der Ausgewogenheit von Spinat und Käse; welche glückliche Hand hatte die Köchin damit bewiesen – wie eine Heiratsvermittlerin, die Spinat und Käse in der Gewissheit zusammenführte, eine Liebesehe zu stiften“ (Zitat Seite 252).

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    • 2
  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, in denen es ums Essen geht

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 8 austauschen!

    • 76
  • Hat mir gut gefallen.

    Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen

    lore_ley

    30. May 2014 um 21:50

    Ein kleines Mädchen schmeckt aus den ihr vorgesetzten Speisen die Gemütszustände der zubereitenden Personen heraus. Mit zunehmendem Alter erschmeckt sie auch Details zur Entstehung der Zutaten. So kommt sie im Laufe der Zeit zu sehr tiefgreifenden, intensiven Erkenntnissen über die Menschen, die diese Gerichte zubereitet haben. Zugegeben etwas skuril, aber wenn man sich darauf einlassen kann (und auch auf den teilweise surrealen Inhalt), liest man das Buch gerne.

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  • Tolle Grundidee, aber zu überladen

    Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen

    JuliaB

    20. May 2014 um 08:58

    Rose ist knapp neun Jahre alt, als es zum ersten Mal passiert: der Zitronenkuchen, den ihre Mutter gebacken hat, schmeckt nicht nur nach Zitrone, Zucker und Butter, sondern auch nach Abwesenheit, Leere und Traurigkeit. Als sei die Mutter mit ihren Gedanken und Gefühlen nicht bei der Sache, sondern habe sich irgendwie von der Familie entfernt. Das Hähnchen mit Bohnen zum Abendessen hat den gleichen emotionalen Nachgeschmack. Verzweiflung, heimliche Verliebtheit, Schuldgefühle, all das kommt im Roastbeef, dem Sandwich oder einem Keks zum Vorschein und macht Rose das Essen zur Hölle. Und die unerwünschte Fähigkeit verschwindet nicht wieder, sondern verstärkt sich noch. Bald schmeckt Rose nicht nur die Gefühle des Kochs bei der Zubereitung, sondern auch die des Bauern bei der Ernte, des Arbeiters beim Verpacken. Dazu kommen all die Probleme, die man als heranwachsendes Mädchen so hat: Rose bekommt detailliert mit, wie die Ehe der Eltern zerbricht, ohne dass sie etwas tun kann. Joseph, ihr Bruder, wird immer seltsamer, verschwindet manchmal auf unerklärliche Weise und taucht dann völlig erschöpft wieder auf. Und dann sind da noch die Gefühle für George, Josephs bester Freund und der einzige, der von Roses Begabung weiß... Ehrlich gesagt war ich von diesem Buch ziemlich enttäuscht. Die Grundidee, Gefühle schmecken zu können, gefällt mir wirklich gut, aber leider kommt sie für meinen Geschmack zu kurz. Sehr bald dreht sich das Buch zur Hauptsache um Roses Bruder Joseph, der eine mindestens ebenso eigenartige Fähigkeit hat, die sich aber in eine ganz andere Richtung entwickelt. Damit wirkt das Buch überfrachtet, zu gehetzt, zu skurril. Einen gehetzten Eindruck macht oftmals auch der (eigentlich sehr elegante) Stil. Die Sätze sind stakkatohaft aneinandergereiht, bei den Dialogen fehlen die Anführungs- und Schlusszeichen und die direkte Rede beginnt teilweise mitten im Absatz. Ich habe deshalb versucht, das Lesetempo künstlich etwas zu drosseln, um der Geschichte mehr Raum zu geben. So kommen zwar die fein gezeichneten Personen besser zur Geltung, aber ich mochte den Handlungsstrang um Joseph immer noch nicht. Auch das ist eine Idee, die durchaus Potenzial hat, aber es wäre meiner Meinung nach viel besser gewesen, das von Roses Begabung zu trennen. So ersticken sich die beiden Ideen gegenseitig und man stumpft als Leser angesichts der vielen abstrusen Vorkommnissen irgendwann ab, so dass man die vielen schönen Details der Geschichte gar nicht mehr würdigen kann.

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  • Buch-Assoziationen - Bücher passend zu Substantiven, Adjektiven und Verben lesen!

    Die Verratenen

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben, gerade hatte ich spontan eine Idee und vielleicht haben ja ein paar Lust dabei mitzumachen! In diesem Thema soll in jeder Woche ein anderes Wort im Mittelpunkt stehen. Dieses Wort kann eigentlich jeder Art sein, egal ob Substantiv, Adjektiv, Verb, Farbe etc. - dabei ist nur wichtig, dass man dazu gut etwas assoziieren kann. Für die erste Woche, die am 3. Mai startet, gebe ich als Wort "Muster" vor. Wenn ihr Lust und Zeit habt, dann könnt ihr in dieser Woche ein Buch beginnen, das hierzu passt. Wie ihr das Wort "Muster" für euch interpretiert, bleibt euch dabei natürlich überlassen. Hat das Cover vielleicht ein bestimmtes Muster oder handelt eine Figur im Buch nach einem bestimmten Muster? Das vorgegebene Thema soll einfach als Anregung dienen, sich vielleicht mal ein passendes Buch vom Stapel ungelesener Bücher (= SuB) zu schnappen! Natürlich soll es viele verschiedene Wörter für Buch-Assoziationen geben - genauer gesagt für jede Woche eins! Wer hier gern mitmachen möchte, kann also direkt auch ein Wort vorschlagen. Die vorgeschlagenen Wörter würde ich einfach in der Reihenfolge eurer Anmeldungen oben für die einzelnen Wochen eintragen. Wer mitmachen möchte, muss das selbstverständlich nicht in jeder Woche tun, sondern ganz so, wie man Spaß daran hat. Wenn ihr euch über die Bücher, die ihr gerade zu einem bestimmten Assoziations-Wort lest, austauschen möchtet, dann tut das bitte immer im zugehörigen Unterthema oben. Einfach auf das Thema klicken und dort eure Beiträge schreiben :-) Falls ihr Fragen und Ideen habt, richte ich dafür auch ein extra Thema ein. Nun wünsche ich uns ganz viel Spaß!

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    • 368
  • Wenn Kuchen salzig nach Tränen schmeckt

    Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen

    Code-between-lines

    13. April 2014 um 10:06

    Zum Inhalt: Rose Edelstein ist fast neun Jahre alt, als sie zum ersten Mal bemerkt, dass sie im Essen noch etwas anderes wahrnimmt, als nur den Geschmack der unterschiedlichen Zutaten. Im Zitronenkuchen ihrer Mutter schmeckt Rose plötzlich noch, wie einsam und unglücklich ihre Mutter eigentlich ist, und dass sie voller unerwünschter Sehnsüchte steckt. Und so geht es weiter. Schon bald muss Rose einige Tricks anwenden, um so wenig wie möglich von dem von ihrer Mutter zubereiteten Essen zu sich zu nehmen, da die darin enthaltenen Gefühle ihr so vieles über ihre Mutter verraten, dass sie eigentlich gar nicht wissen will und sollte und von dem sie sich überfordert fühlt. Mehr und mehr wird Rose klar, wie verkorkst eigentlich ihre Familie ist – neben ihrer unglücklichen Mutter, die nach aussen versucht, immer heiter und fröhlich zu erscheinen, ist da noch ihr Bruder Joseph, der sich hinter naturwissenschaftlichen Büchern verschanzt, und dabei anscheinend am liebsten die ganze Welt aus seinem Leben aussperren würde, und ihr Vater, der sein Leben in Form von Checklisten organisiert, und dessen Vaterqualitäten sich beim gemeinsamen Anschauen der Vorabend-Serie erschöpfen. Der Leser begleitet Rose beim Erwachsen-Werden – von ihrem neunten bis zum zweiundzwanzigsten Lebensjahr und erfährt dabei, warum insbesondere die Jahre, in denen Rose neun, zwölf und siebzehn Jahre alt war, so wichtig und erinnerungswürdig für sie sind. Und dass Rose nicht die einzige in der Familie ist, die eine besondere Eigenschaft mit sich herum trägt... Eigene Meinung: Schnell habe ich in die von der Protagonistin Rose aus der Ich-Perspektive erzählte Geschichte hinein gefunden. Rose ist ein Charakter, den man sofort in sein Herz schließt, sie beobachtet ihr Umfeld genau und analysiert ehrlich, ist dabei häufig von den Emotionen anderer Menschen, die über das Essen ungefiltert auf sie einströmen, überwältigt und kämpft damit, alles in den richtigen Kontext einzuordnen. Ich konnte mich beim Lesen sehr schnell mit Rose identifizieren, und konnte gut nachvollziehen, wie verloren sie in ihrer eigenen Familie ist – sie scheut sich, ihre Mutter offen auf deren Unglück anzusprechen, und ihr Bruder scheint sich für seine kleine Schwester noch weniger als für andere Menschen zu interessieren. Nur George, der beste und einzige Freund ihres Bruders, hat ein Ohr für Rose's Probleme und Fragen und ist ihr damit viel mehr ein Bruder, als ihr wirklich Bruder Joseph. Der Autorin gelingt es meiner Meinung nach sehr gut, die vielseitigen Gefühle und das schwierige emotionale Gefüge innerhalb Rose's Familie darzustellen – dabei gelingt ihr besonders die sich verändernde Perspektive Rose's, während sich diese vom Kind zur jungen Erwachsenen entwickelt, sehr gut. Etwas überraschend für mich waren einige sehr phantasiehafte Elemente, die ich so anhand der Beschreibung des Buches nicht erwartet hätte und die die sonst sehr realistisch beschriebene Geschichte für mich ein bisschen in eine unerwartete Richtung gerückt hat. In dem Maße, in dem dies im Buch der Fall ist, war das aber für mich okay – normalerweise bin ich nämlich kein Freund von zu stark an den Fantasy-Bereich angelehnten Elementen, und mehr hätte meiner Meinung nach auch zum Stil der übrigen Geschichte nicht gepasst. Ich vergebe drei wohlwollende Sterne für die schöne Grundidee des Buches, den angenehm und flüssig zu lesenden Stil und die ausdrucksstark und treffend herausgearbeiteten Charaktere der Geschichte.

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  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. 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    • 2011
  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. Elke Emma.Woodhouse Eskarina* Evan fabalia FantasyDream Fay1279 Felilou Finesty22 Florenca fireez Fraenzi Freakshowactress fredhel funkyreadinggirl garfieldbuecher Gela_HK Geri GetReady Ginevra ginnykatze Girdie glanzente Glanzleistung gra grinselamm GrOtEsQuE Gruenente gst Gulan guybrush hannelore259 HarIequin Heldin-mit-Happy-End hexe2408 HibiscusFlower Hikari Honeygirl96 IraWira isipisi jahfaby janaka jasminthelifeispretty Jeami Jecke Julia_Ruckhardt Juliaa JuliaSchu juliaslesewelt Juya Kaiaiai Kajaaa kalligraphin Kanjuga Karin_Kehrer Karoliina Karottenjunkie KatharinaJ Kendall Kerstin-Scheuer Kidakatash Kiki2000 Kirschbluetensommer Kiwi_93 Kleine1984 Kleine8310 kleinechaotin kleinfriedelchen Krinkelkroken krissiii KTea  Kurousagi LaDragonia LadySamira091062 LaLecture LaLeLu26 Lalena Laupez lcsch30 LeJardinDuLivre LenaausDD Leochiyous lesebiene27 Lesefee86 Lese-Krissi Leselotteliese lesemaus LeseMaus Lesemaus_im_Schafspelz leseratte69 lesewurmteri Lialotta Libramor LibriHolly liebling Lienne LilaLady lilja1986 lille12 Lilli33 LillianMcCarthy lilliblume LimitLess lisam Lissy Literatur literaturleben Lizzy_Curse LMisa Loony_Lovegood Looony Lucretia Lukodigilit Luna16 Lyla11 mabuerele Madlenchen Maggi90 maggiterrine mamenu mareike91 Maryanna mecedora merlin78 mieken Miia MiniBonsai minori Mira123 miss_mesmerized MissErfolg MissMisanthropie MissPaulchen MissTalchen mona0386 Mone80 monerl moorlicht Moosbeere mrs-lucky Mrs_Nanny_Ogg Nabura Naddlpaddl NaGer Narr Nenatie Nik75 Niob Nirena nj-sun noellecatherine Normal-ist-langweilig Nova7 Nyoko PaperPrincess papertowns Papsat ParadiseKiss1988 parden passionelibro Pelippa Penelope1 PetitaPapallona Phoebe PMelittaM Prisha prudax Queenelyza QueenSize readandmore RicardaMarie Ritja rikku_revenge RoteZora RottenHeart rumble-bee SakuraClow Salzstaengel samea Samy86 Sandy7 sarlan Sarlascht Sauhund01 scarlett59 Schafswolke Scheherazade Schneckchen Schneeeule129 Schnuffelchen schokolade29 schuhbidu SchwarzeRose Seelensplitter serpina shadow_dragon81 Shadowgirl sibylle_meyer Si-Ne SofiaMa Solitary77 solveig Solvejg Somaya Sommerleser sonjastevens Sophiiie Spleno Starlet Staubwolkex SteffiFeffi SteffiR30 sternblut Stjama summi686 Sun1985 sunlight Sunny87 sunrisehxmmo sursulapitschi Suse*MUC Sweesomastic sweetyente Synic Taku Tamy_s tanjuschka Tatsu taylaa Thaliomee The iron butterfly TheBookWorm thenight tigger Tini_S Traeumeline Trashonaut uli123 unfabulous urlaubsbille vb90 Venj98 vielleser18 Vitus Watseka weinlachgummi Weltverbesserer werderaner wiebykev Wildpony Winterzauber World_of_tears91 WortGestalt Wortwelten wuschelana xaliciaxohlx Xirxe YvetteH Yvonnes-Lesewelt zazzles Zeilenreichtum Zeliba zitrosch Punkteübersicht

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    • 2083
  • Manchmal erfasst mich die besondere Trägheit des Lesens

    Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen

    oberhuukeksi

    27. November 2013 um 01:14

    Von diesem Buch habe ich mir viel versprochen. Der Titel sowie der Klappentext hatten meine Neugier geweckt. Ein Mädchen kann durch die aufgenommene Nahrung die Gefühle des Kochs, Bäckers, etc. erschmecken, ist sozusagen eine Art Empath. Rose erfährt dadurch, wie einsam ihr Bruder ist und das die Mutter ihren Vater betrügt. Dementsprechend wirds diese Gabe schnell zur Last. Bis dahin klingt es nicht verkehrt, allerdings zieht sich der Verlauf wie Kaugummi und man bekommt lediglich zu lesen, wie die Familie Tag für Tag ihren Alltag hinter sich bringt. Lustig war das Buch auf keinen Fall. Ja, die Story soll ans Herz gehen, aber ich fand sie einfach nur lahm und langweilig geschrieben. Ich habe mich auch lange genug damit herum gequält. 

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  • Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen von Aimee Bender

    Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. August 2013 um 16:56

    Rose Edelstein ist ein ganz gewöhnliches Mädchen bis ihre Mutter eines Tages einen Zitronenkuchen backt und Rose in jedem Bissen davon Traurigkeit schmeckt. Von diesem Tag an ist keine Mahlzeit mehr so wie sie einmal war. Das Schulessen schmeckt wütend, Sandwiches gelangweilt und Kekse eilig. Rose ist am verzweifeln und isst fast nur noch maschinell hergestellte Fertiggerichte. Mit den Jahren lernt sie diese außergewöhnliche Fähigkeit zu kontrollieren, lernt Zutaten herauszuschmecken, ebenso wie den Gemütszustand desjenigen, der sie zusammen gefügt hat. Doch Rose ist nicht die einzige in ihrer Familie, die eine besondere Gabe hat… Was mich zu diesem Buch führte war zunächst einmal der kuriose Titel, hinter dem sich eine noch ungewöhnlichere Idee versteckt. Was wäre, wenn man in Nahrungsmitteln die Gefühle desjenigen erschmecken könnte, der sie zubereitet hat? Eines ist klar, an Phantasie fehlt es Aimee Bender auf gar keinen Fall und da magischer Realismus mein erklärtes, wenn auch selten gelesenes, Lieblingsgenre ist, kam ich nicht darum herum dieses außergewöhnliche Buch zu lesen. Und was soll ich an dieser Stelle sagen, es war schön – wundersam, geheimnisvoll und auch ein klein wenig tragisch. Als ich diesen Roman las, musste ich immer wieder an Ein Jahr voller Wunder denken, das ich im letzten Monat nahezu verschlungen hatte. Nicht unbedingt, weil sich die Bücher ähneln – wenn ich es mir genau bedenke, dann könnten sie in ihrem Aufbau gar nicht unterschiedlicher sein. Wo Karen Thompson Walker eine gewöhnliche Familie mit außergewöhnlichen Ereignissen konfrontiert, da erschreibt sich Aimee Bender die außergewöhnlichste aller Familien und lässt den Leser dabei zuschauen, wie jedes ihrer Mitglieder versucht ein normales Leben zu leben und jedes Familienmitglied für sich an diesem Vorsatz scheitert oder auch nicht. Denn nicht nur Rose ist mit einer besonderen Gabe zu Welt gekommen, wobei Aimee Bender den Leser nie ganz wissen lässt, was denn genau mit den Edelsteins vor sich geht und warum oder wohin Roses Bruder Joseph manchmal tagelang verschwindet. Die Informationen tröpfeln nur widerwillig von den Seiten in meinen Kopf und wenn ich dann doch mal einen Einblick in das kriege, was da gerade passiert, wünschte ich mir oft, es gar nicht zu wissen. Was diesen Roman so besonders macht, ist definitiv seine Prämisse. Denn abgesehen davon beschreibt Aimee Bender hier eine Familie in den Wogen der Jahre, die kleinen und großen Veränderungen des Lebens, die kleinen und großen Hürden des Alltags. Das allerdings gibt dem Leser, dessen Zitronenkuchen wohl nach Zitronenkuchen schmecken dürfte, auch einen Identifikationspunkt in der Fülle an Wundern, die über diese ganz besondere Familie herein brechen. Und im Endeffekt ist es das, was mich an dieser Geschichte so berührt, nicht die Superkräfte der Hauptfigur, sondern die Alltäglichkeiten des Erwachsenwerdens und des Zusammenlebens von vier Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. ”Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen” ist ein Buch, das von seiner magischen Prämisse getragen wird, abgesehen davon allerdings noch einiges mehr zu bieten hat. Ein Roman den ich nur ungern aus der Hand gelegt habe und der mir noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

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