Aimee Bender The Particular Sadness of Lemon Cake

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Inhaltsangabe zu „The Particular Sadness of Lemon Cake“ von Aimee Bender

On the eve of her ninth birthday, unassuming Rose Edelstein, a girl at the periphery of schoolyard games and her distracted parents' attention, bites into her mother's homemade lemon-chocolate cake and discovers she has a magical gift. She discovers this gift to her horror, for her mother tastes of despair and desperation. (Quelle:'Flexibler Einband/03.02.2011')
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  • ein schwieriges Buch

    The Particular Sadness of Lemon Cake
    elvire

    elvire

    20. June 2016 um 15:36

    Ich habe das Buch auf Niederländisch gelesen und kam deshalb auch nicht so schnell voran. Ich hatte mir dem Titel nach (de smaak van droef en zoet) etwas anderes vorgestellt. Die Protagonistin kann ab ihrem 9. Lebensjahr ploetzlich in den Nahrungsmitteln die Gefuehle des Kochs schmecken. Spaeter stellt sich heraus, dass auch der Vater und der Bruder spezielle "Gaben" haben, die sie alle vom Grossvater geerbt haben. Irgendwie lebt jeder in dieser Familie nur fuer sich. Nachdem der Vater mekrt, dass seine Kinder auch unter ihren "Gaben" leiden, greift er nicht ein - er laesst einfach alles so weiter laufen wie bisher, obwohl er sieht wie sein Sohn leidet. Obwohl das Buch hochgelobt wurde, gefaellt es mir nicht besonders. Ich finde, dass man da etwas ganz Anderes daraus machen koennte. Zwischendurch hatte ich mal gehofft, dass mal irgendetwas Positives passiert und die Familie sich naeherkommt. Leider nicht. Es ist mir schwer gefallen dieses Buch auszulesen.

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  • Rezension zu "The Particular Sadness of Lemon Cake" von Aimee Bender

    The Particular Sadness of Lemon Cake
    wasserminze

    wasserminze

    15. January 2013 um 11:03

    Inhalt Wie schmeckt Zitronenkuchen? Für Rose Edelstein schmeckt er nach Leere und Traurigkeit. Denn für Rose besteht eine Mahlzeit nicht mehr aus den Zutaten, sondern den Gefühlen des Kochs.Und das sind ziemlich viel zu viele für ein kleines Mädchen. Als sie versucht sich jemandem anzuvertrauen glaubt ihr niemand - bis auf George, der beste Freund ihres großen Bruders. Doch schon bald zieht George weg und Rose ist allein mit dem Gefühlschaos. Cover und Gestaltung Auf diesen Titel bin ich hauptsächlich wegen des Covers aufmerksam geworden. Ich mag den frischen Kontrast zwischen dem Zitronengelb und dem Türkis des Himmels. Die Haptik und Optik des leicht gebrochenen Papiers des Buchblocks sind angenehm. Gedanken Die Grundidee des Buches finde ich wirklich schön. Für jemanden der jedoch eine straffe Geschichte erwartet, ist _The Particular Sadness of Lemon Cake' aber definitiv nicht die richtige Wahl. Ich möchte The Particular Sadness of Lemon Cake eher als Fallstudie ansehen. Das Buch liest sich insgesamt flüssig, hat für mich aber keinen richtigen Sog entwickeln können. Vorallem die "Auflösung" am Ende hat sich für mich nicht richtig angefühlt und mich doch relativ enttäuscht zurückgelassen. The Particular Sadness of Lemon Cake beherbergt interessante Charaktere und schafft es vor allem Orte besonders plastisch zu machen und das dazugehörige Lebensgefühl zu beschreiben. Leider blieb der Sprachstil jedoch hinter der Vorstellung zurück, die ich von einem so synästhetischen Buchkonzept hatte. Englisch The Particular Sadness of Lemoncake hat keinen allzu hohen Schwierigkeitsgrad. Wer sein Vokabular rund um Haushaltsgegenstände auffrischen möchte ist hier auch sehr gut aufgehoben. Einem Anfänger würde ich das Buch nicht ans Herz legen, da es doch seine Längen hat und deshalb sicherlich schnell frustrierend werden kann. Fazit The Particular Sadness of Lemoncake hat meine Erwartungen nicht ganz erfüllt, weist aber dafür liebevoll ausgearbeitete Personen auf, deren Lese-Bekanntschaft zu machen sich trotz allem lohnt.

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  • Rezension zu "The Particular Sadness of Lemon Cake" von Aimee Bender

    The Particular Sadness of Lemon Cake
    WildRose

    WildRose

    13. February 2012 um 15:17

    Ich wollte mal wieder ein englisches Buch lesen und habe vor allem zu diesem hier gegriffen, weil auf der Vorderseite Jodi Picoult zitiert wird, die über das Buch "Beautiful!" gesagt hat. Und schön ist diese Geschichte ja auch: lieb, gut geschrieben, und durchaus auch emotional. Allerdings kam leider keine rechte Spannung auf. Zwar hat mir die Grundidee des Buches sehr gut gefallen, ich war jedoch enttäuscht, als ich zur Auflösung kam, als man erfuhr, was mit Roses Bruder geschehen war. Das war mir dann irgendwie ein bisschen zu suspekt. Aber ansonsten finde ich, dass dieses Buch gerade für Leute wie mich lesenswert ist, die mal wieder ein Buch auf Englisch lesen wollen.

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  • Rezension zu "The Particular Sadness of Lemon Cake" von Aimee Bender

    The Particular Sadness of Lemon Cake
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. September 2011 um 13:42

    Am Abend vor ihrem neunten Geburstag probiert Rose Edelstein ein Stück des selbstgebackenen Zitronenkuchens ihrer Mutter. Verwirrt stellt sie fest, dass sie jede einzelne Emotion, die ihre Mutter während des Backens fühlte, herauschmecken kann. Geschockt muss Rose feststellen, dass ihr sonst vor Freude und Lebendigkeit strahlende Mutter insgeheim verzweifelt ist. Fortan ist es für Rose der blanke Horror, etwas zu essen, was ihre Mutter gebacken hat. Diese magische Gabe funktioniert allerdings nicht nur bei ihrer Mutter, sonder bei allem, was nicht von Maschinen fabriziert wurde. Rose hält es nicht mehr aus, die Verzweiflung und die tiefe Traurigkeit anderer Menschen während es Essen zu schmecken. Sie beschränkt ihre Nahrung auf, durch Maschinen angefertigtes Essen. Mit der Zeit merkt Rose, dass nicht nur sie ein "verborgenes Talent" hat. Mit ihrem Bruder stimmt auch irgendetwas nicht. Ihren Bruder, allerdings, hat es weitaus schlimmer getroffen als sie selbst. * "The Particular Sadness Of Lemon Cake" ist aus Rose' Sicht geschrieben. Sehr detailliert werden ihre, allerdings auch die Gefühle, die sie aus dem Essen herausschmeckt geschildert. * Das Besondere an diesem Roman ist, dass die Tatsache, dass Rose Gefühle im Essen schmecken kann, nur benutzt wurde, um eine Familiengeschichte, beinahe sogar ein Familiendrama, besser, geschickter und individueller dar zustellen. Diese besondere Gabe ist gar nicht wirklich der Mittelpunkt der Geschichte, wie ich zu erst vermutet hatte, sondern eine geschickte Möglichkeit, Familiengeheimnissen auf die Schliche zu kommen. * Außerdem schafft es Aimee Bender Themen wie Freundschaft, Ausgenutzung, Liebe und vorallem das extrem heikle Thema, immer nur die Nummer zwei im Leben eines Elternteils zu sein, in eine wunderschöne und frische Geschichte zu verpacken. * Besonders Rose Vater hat mir als Charakter sehr gut gefallen. Er hatte etwas sehr chamantes und voralle warmes an sich. Gegen die Mutter habe ich mit der Zeit einen ziemlichen Hass entwickelt, auch wenn ich denke, dass die Autorin diese Emotion bei den Lesern nicht hervorrufen wollte, da selbst die Mutter postive Eigenschaften hatte. In diesem Roman habe ich, zusammen mit Rose, jede nur erdenkliche Emotion durchlebt. * Was mich wirklich gestört hat, war dass die Geschichte so unendlich traurig war. Ich konnte keine Sekunde lange aufatmen, weil ich zusammen mir Rose wahres Glück durchleben durfte. Immer wurden glückliche Momente von etwas Schrecklichem überschattet. Auch das Ende fand ich sehr unbefriedigend, da es einen mit vielen Fragen zurück lässt und man nicht wirklich das Gefühl hat, dass Rose mit ihrem Leben glücklich ist. Die Sache mit Joe fand ich einfach viel zu weit hergeholt und daher nicht mehr glaubhaft. Da hätte sich die Autorin wirklich etwas Besseres einfallen lassen können! * Alles in Allem war "The Particular Sadness Of Lemon Cake" trotzdem eine sehr schöne Geschichte, die einen sehr nachdenklich gestimmt hat. Wie die Autorin die Geschichte verpackt hat, fand ich so wunderbar erfrischend, dass ich dem Roman guten Gewissens 4 Sterne geben möchte! Wer gerne Romane liest, die tiefsinnig sind und die einen eine lange Zeit nicht loslassen, der sollte sich dieses Buch wirklich nicht entgehen lassen!

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  • Rezension zu "The Particular Sadness of Lemon Cake" von Aimee Bender

    The Particular Sadness of Lemon Cake
    Textravaganzen

    Textravaganzen

    26. August 2011 um 00:42

    Kurz bevor Rose 9 Jahre alt wird, erlebt sie etwas äußerst Merkwürdiges, als sie nichts ahnend in den Zitronenkuchen ihrer Mutter beißt: „the goodness of the ingredients – the fine chocolate, the freshest lemons – seemed like a cover over something larger and darker […], but in drifts and traces, in an unfurling, or an opening, it seemed that my mouth was also filling with the taste of smallness, the sensation of shrinking, of upset, tasting a distance I somehow knew was connected to my mother, tasting a crowded sense of her thinking, a spiral […].” (11) Sie kann schmecken, was derjenige, der die Speise zubereitet hat, fühlt! Da Gift und Gabe oftmals einhergehen, wird Roses Erwachsenwerden zu einem täglichen Kampf, mit ihrer Fähigkeit umzugehen. Denn nicht immer will sie so offensichtlich schmecken, was ihren Freunden, ihrer Familie und Fremden auf dem Herzen liegt. Und weil Rose niemandem ihre Fähigkeit begreiflich machen kann, ohne für verrückt erklärt zu werden, ist sie so sehr mit sich selber beschäftigt, dass sie gar nicht merkt, dass in ihrer unmittelbaren Umgebung noch jemand einen ähnlichen Kampf austrägt – und zu verlieren droht. The Particular Sadness of Lemon Cake ist eine Familiengeschichte, die zugleich fantastisch und doch so greifbar ist. ___________ Das Zitat bezieht sich auf die englische Ausgabe, die 2011 bei Windmill Books erschien.

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