Aino-Maija Metsola

Lebenslauf von Aino-Maija Metsola

Aino-Maija Metsola lebt in Helsinki und ist die führende Künstlerin der finnischen Designmarke «Marimekko», mit der sie seit 2006 zusammenarbeitet. In ihren farbintensiven und aussagekräftigen Designs vermischt sie verschiedene Maltechniken. Sie entwirft lebhafte Muster für Kleidung, Geschirr, Papier, Bücher und Spielzeug. Diese Produkte werden in mehr als 30 000 Design- und Warenhäusern weltweit verkauft. Ihre erste Buchreihe «Learning Garden», anschauliche Bücher zu Farben, Zahlen, Tieren und Worten, hat internationale Beachtung gefunden und ist in mehr als sechzehn Sprachen übersetzt worden. Arbeiten von Aino-Maija Metsola werden weltweit in Ausstellungen gezeigt.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Aino-Maija Metsola

Cover des Buches Freiheit ist erst der Anfang (ISBN: 9783716028056)

Freiheit ist erst der Anfang

 (3)
Erschienen am 23.07.2021

Neue Rezensionen zu Aino-Maija Metsola

Cover des Buches Freiheit ist erst der Anfang (ISBN: 9783716028056)
Tausendléxis avatar

Rezension zu "Freiheit ist erst der Anfang" von Virginia Woolf

Ein Mut - Macher - Büchlein!
Tausendléxivor einem Jahr

1931 hielt Virginia Woolf eine Rede vor jungen Frauen. Sie sollte von sich und ihren beruflichen Erfahrungen berichten. Die Rede mit dem Titel > Profession for Women < ging in die Geschichte ein.

So erzählte Virginia Woolf ganz offen von ihren Extravaganzen, die sich selbst von ihrem ersten Lohn leistete. Und wie ihre Entlohnung und ihre Anschaffungen stetig zunahmen. Sie ermutigte zur Tat und verdrängte alle Selbstzweifel. Ebenfalls erläuterte sie in einer bildhaften Sprache ihren eigenen Werdegang als Schriftstellerin.

Dieses Büchlein –  zweisprachig ( Deutsch / Englisch ), besticht durch seinen ansprechenden Auftritt. Innen wie Außen. Der Inhalt ist auch in unserer heutigen Zeit hochaktuell. Große Empfehlung!

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Cover des Buches Freiheit ist erst der Anfang (ISBN: 9783716028056)
la_chiennes avatar

Rezension zu "Freiheit ist erst der Anfang" von Virginia Woolf

Eine inspirierende Rede – nach wie vor hochaktuell
la_chiennevor einem Jahr

Der zweisprachige Text ist eine Adaption der Rede, die Virginia Woolf 1931 vor der National Society for Women’s Service hielt. Ihr Auftrag lautete vor jungen Frauen, die auf der Suche nach einer Stelle waren, über ihre persönlichen beruflichen Erfahrungen zu sprechen. 

Woolf berichtet von Hindernissen, mit denen Frauen gewöhnlich konfrontiert werden, wie z. B. dem "Angel in the House", der phantomartigen Verkörperung der früheren viktorianischen Vorschriften, wie Frauen sich zu benehmen und sich Männern unterzuordnen hatten. "[...] ein Phantom ist viel schwieriger zu töten als etwas Reales."

Sie ermutigt die Frauen eigenständige Entscheidungen zu treffen und auch in Berufsbereiche einzusteigen, die typischerweise von Männern dominiert sind. 

Was mir sehr gut gefallen hat, ist dass Woolf sich auf ihre eigene Erfahrungen, ihr eigenes Wachsen, ihr eigenes "sie selbst sein" bezieht, was ihre Rede sehr glaubwürdig und überzeugend macht. Sie nutzt anschauliche Metaphern und drängt ihre Zuhörerinnen durch ihren eindringlichen Ton dazu für eine Gleichberechtigung der Geschlechter mitzu"kämpfen".

Dabei wird – wie bereits in ihrem berühmten Essay von 1929 – deutlich, wie wichtig für Frauen – sozusagen in dem Haus, das bisher ausschließlich im Besitz von Männern war – "ein Zimmer für sich allein" ist. Und dass diese Freiheit erst der Anfang ist, denn "das Zimmer gehört Ihnen, aber es ist noch leer. Es muss möbiliert, dekoriert und geteilt werden. Wie werden Sie es einrichten? Mit wem werden Sie es teilen und unter welchen Bedingungen?" Es ist ein Aufruf zum aktivem Handeln, bildhaft dazu, sich mehr Räume zu erkämpfen und sich diese komfortabler und nach dem eigenen Geschmack einzurichten. 

Auch wenn heute sicherlich einiges für Frauen einfacher ist als damals, optimal ist es noch immer nicht. Blau-Rosa-Stereotype, ein auffälliger Männerüberhang in Führungspositionen, Gender Pay Gap usw.

Woolf war und ist eine Inspiration für alle Frauen, die immer noch für ihre Rechte kämpfen. 

Neu übersetzt von Isabel Bogdan und (auch innen) sehr schön illustriert von Aino-Maija Metsola.

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