Airen Strobo

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Inhaltsangabe zu „Strobo“ von Airen

Im Berghain beginnen die Nächte im Morgengrauen. Hämmernde Beats, zuckende Lichtblitze, Sex, Drogen, Techno. Mittendrin Airen. Strobo ist das Protokoll eines exzessiven Trips ans Ende der Nacht. Und das Zeugnis einer verzweifelten Suche nach Sinn und Liebe.  Im Zuge der hitzig geführten Debatte um Helene Hegemanns Roman Axolotl Roadkill wurden auch Strobo und sein Autor Airen berühmt. 

Faszinierender Einblick in eine mir bisher unbekannte Welt!

— tina317852

Krasser Shit!

— Selmae

Willkommen im sagenumwobene Club der Welt

— Leila_James

Wer die Szene nicht kennt, findet das Buch, denke ich, eher unspannend. Abgesehen davon ist es leicht zu lesen und eine nette Lektüre.

— Kitti

Ein Technoroman der krassesten Art!

— TineTequila

Im Nachwort steht, daß Airen und Bomec die Blogs von 500 Beine, Viertel-ab-Handgelenk, Glamourdick und Superignorant lesen.

— Holden

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  • Ehrlich, ohne wenn und aber, am Abgrund geschrieben.

    Strobo

    tina317852

    08. April 2017 um 16:00

    Airen. Seine Szene: Techno. Sein Club: Berghain, Berlin. Sein Leben: Alkohol, Drogen, SexAiren ist ein Berliner Blogger, der seine Erlebnisse in einem Blog aufschreibt, die im Buch Strobo zusammengefasst wurden. Die Einträge sind fast immer im Rausch geschrieben, Lesen sich wie ein Rausch und lassen einen Einblick in eine Welt gewähren, die ein Leben am permanenten Abgrund beschreibt. Airen fängt bereits in seinen frühen Teenager Jahren damit an Drogen und Alkohol zu nehmen, sie lassen Ihn seine Umwelt leichter erleben, es ist für ihn ein Stück Freiheit die er genießen kann. Eigentlich ist er ein eher Schüchterner Typ, aber die Drogen lassen ihn aufleben, seine Ängste vergessen. Durch dieses Gefühl der Überlegenheit, die ihm die Drogen geben, driftet er immer mehr in einen Rausch ab, aus dem er nicht mehr raus zu kommen scheint. Er ist unglaublich intelligent, schafft es sein Studium im Drogenrausch zu bestehen und fängt an in einer renommierten Firma zu arbeiten. Anfangs noch bestrebt seinen Alkohol und Drogenkonsum zu beenden, sich ein geregeltes Leben aufzubauen, lassen ihn seine Ängste vorm alleine sein, Momente der Langeweile und vor allem Beziehungen zu Frauen ihn immer wieder die Flucht in die Drogen nehmen. Immer wieder merkt man beim Lesen, dass Airen sich eigentlich nur nach Liebe sehnt, nach Intimität und Geborgenheit. Seine Schüchternheit und die daraus resultierende Flucht in die Drogen lässt Beziehungen zu Frauen immer wieder scheitern, bis er sich, vor allem um seine Triebe zu befriedigen, in Sex mit Männern flüchtet. In Darkrooms und Toilettenkabinen kann er sich schnellem, harten Sex hingeben ohne Gedanken an Beziehung und Intimität zu verschwenden, da er ja eh nicht Schwul ist. Das Buch endet mit seinem bevorstehenden Flug nach Mexiko, in das er Beruflich geschickt wird, ist es eine Befreiung, eine Möglichkeit des Neuanfangs? Nein, wohl eher nicht, dass Nachwort von einem Befreundeten Blogger Freund, Bomec, lässt darauf schließen, dass auch in Mexico sein Leben auf der Überholspur mit Drogen und Alkohol weitergeht. Eine Faszinierende Geschichte über einen Mann, der extrem Intelligent, schüchtern und voller Sehnsucht nach Liebe ist, dass er nicht weiß wie er im Alltag damit umgehen soll, und diese Ängste in Drogen, Sex und Alkohol ertränkt.

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  • Lieblingsbuch!

    Strobo

    Lena.Lu

    25. August 2014 um 20:50

    Hoch, höher und wieder ganz tief.
    geprägt von Verlangen, Partys und dem Auf und Ab der Schnelllebigkeit.
    Für mich ein absolutes Meisterwerk.
    So authentisch, echt berührend, dann wieder eiskalt.
    Und so wahr. es ist verdammt nochmal so wahr!

  • Rezension zu "Strobo" von Airen

    Strobo

    Holden

    10. July 2012 um 09:57

    Das Buch wurde im Zusammenhang mit dem Literaturskandal um Helene Hegemann bekannt, weil Hegemann bei dem Blog, der auch diesem Buch zugrundeliegt, abgeschrieben hat: Airen lebt in Berlin ein Leben wie im Rausch zwischen Drogenexzeß und anonymem Sex, das nur von seinem Job als Unternehmensberater unterbrochen wird. Dieses Doppelleben führt er bis zum Äußersten, und das Buch ist auch entsprechend geschrieben in einem einzigen Rausch. Damit liefert Airen auch ein Porträt des Berlins der Nullerjahre genauso wie einen Roman über das Lebensgefühl Techno. Sehr lesenswert.

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  • Rezension zu "Strobo" von Airen

    Strobo

    sun@work

    24. January 2011 um 22:37

    "Ich nehme ein Streichholz, drehe es einmal um, und mein Leben ändert sich. Ich sitze in der U-Bahn, jemand sitzt neben mir, ich spreche ihn an oder nicht: Mein Leben ändert sich. Jeder Moment birgt diese Macht. Deswegen sind wir die Allmächtigen!" ...Weise, verspult, wahr. Zu Beginn fragte ich mich ob dieses Buch eine Daseinsberechtigung verdient. Die ersten Seiten, eine Katastrophe. Für mich. Nach ca. 50 Seiten hörte man mich laut auflachen. Die Mitfahrer in der Deutschen Bahn schauten verwirrt. Sie ahnten gar nicht in welcher Welt ich mich befinde. Ich hätte sie dort auch nicht treffen wollen...

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  • Rezension zu "Strobo" von Airen

    Strobo

    ju_theTrue

    26. December 2010 um 09:32

    zu allererst sei gleich gesagt: in diesem buch werden eine menge drogen genommen, eine menge schwänze gelutscht und eine menge parties gefeiert. es geht um musik, eigentlich um techno, um berlin, um berghain, ums erwachsen werden und ein bißchen um die liebe. klingt gut, wird aber ab seite 150 irgendwie langweilig. oder ich bin zu alt für sowas. zu gute halten muss man dem autor airen eine gnadenlose ehrlichkeit. hier wird kein tolles drogeleben glanzvoll beschrieben und als aufregend tituliert. nein auch die abstürze sind drin, das mies fühlen, die frage nach dem "warum" und der sucht und dem nicht-aufhören-können. alles in allem ein buch, was sich schnell wegliest, aber in meinem alter keinen bleibenden eindruck hinterläßt.

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  • Rezension zu "Strobo" von Airen

    Strobo

    hproentgen

    02. November 2010 um 10:55

    Die roaring Twenties »Das ist Techno. Noch einmal vor dem Vergängnis blühn. Das ist mein Thema. Die Angst, mit der Unvernunft die Jugend ziehen zu lassen. Lass mich noch mal vorm Vergängnis blühn, ein Teil einbauen, ein Gramm Pep ziehen, die Mucke hören wie nie zuvor, tanzen für das Hier und Jetzt. Techno ist das plastische Moment, das alles Morgen und Vielleicht mit einem galanten Hauch beiseite streift. Natürlich. Jetzt. Sound.« „Strobo“ schildert Techno, Drogen und Spätpubertät, ist ein Buch über ein Lebensgefühlt. Die roaring Twenties der Spätpubertät in Berlin, in der Techno Szene, im härtesten Club Deutschlands: dem Berghain. Egal, was morgen wird, scheiß auf all die Vernunft, lebe, erlebe. Keine Droge auslassen, keine Party, die Musik fühlen. Der Autor nimmt uns mit, weil er einfach so gut schreiben kann. Das hier ist keine Betroffenheitsgeschichte voller Gesülze, auch keine Lebensbeichte, sondern ein Roman über ein Lebensgefühl. Und auch, wer absoluter Drogen- und Technoabstinenzler ist, kann das nachvollziehen. Weil der Text den Leser in dieses Leben hineinzieht. Wer hat mit fünfundzwanzig nicht auch geglaubt, dass er was versäumt, wenn er die nächste Party sausen lässt? Wer hätte nicht an sich gezweifelt, an seinem Beruf, an der Zukunft? Momente absoluten Glücksrauschs wechseln mit denen absoluter Verzweiflung. Und Verzweiflung gibt es oft. Manche wilde Drogeneinnahme wirkt, als wolle Airen sich selbst verletzen, nur um sich selbst zu spüren. Es schmerzt, also bin ich. Airen bewertet nicht, er schildert dieses Leben. Was davon zu halten ist, muss jeder Leser selbst entscheiden. Er ist auch kein verwahrlostes Wohlstandkid, das nun auf die schiefe Bahn geraten ist. Tagsüber arbeitet er in einer Unternehmensberatung. Nicht am Bahnhof Zoo. Das ist eins der Dinge, die auffallen. Wie normal die Menschen sind, wie gut er sie schildert, den Schatzmeister eines Finanzverbandes und all die anderen, die trotz Drogen ihre normale Beschäftigung haben. Die erzählt uns Airen aber nicht. Was er tatsächlich beruflich in dieser Unternehmungsberatung gemacht hat, bleibt im Dunkeln. Vielleicht ist es gerade diese nebulöse Arbeit – was mache ich eigentlich? – die seinen Erlebnishunger befeuert. Zwar gehen Botschafter in den Räumen ein und aus. Aber was tun sie dort? „Die meisten Manager haben nicht mehr drauf als Ego-Spielchen und Anglizismen. Ich spiele mit“. Auffällig auch der getriebene Sex. Die ständige Geilheit, meist mit Männern ausgelebt, aber er ist nicht schwul, betont er mehrmals. Vielleicht ist er es auch nicht. Denn Frauen kommen zwar sehr viel seltener vor, wenn, dann aber höchst problematisch. Das könnte Gefühl geben. Und davor hat er Angst. Oder will es vermeiden. Jeder Mann hat Angst vor Frauen. Trotz aller Exzesse kann er seine bürgerliche Existenz aufrechterhalten, in Schlips und Krawatte zur Arbeit gehen, ist nicht der abgefuckte Junkie, Auch das entspricht nicht unserer Vorstellung. Noch erstaunlicher, wie gut und genau er auch mit Drogen im Blut seine Erlebnisse im Nachhinein schildern kann. Schade nur, dass es abbricht, dass man das Danach nur im Interviews mit dem Autor erfährt. Mittlerweile hat er sich doch noch verliebt und ist verheiratet. Auch Techno wird irgendwann dreißig. Ein Buch, das mitnimmt, sprachlich sehr gekonnt, authentisch erzählt und ohne Gejammer, Entschuldigung oder Interpretationen. Fast möchte man sagen: Schön, dass es abgeschrieben wurde. Nicht wegen dem Abschreiben – das ist ein Skandal, Intertextualität hin oder her -, sondern weil dadurch Strobo endlich die Aufmerksamkeit erhält, die es verdient. Auch wenn jetzt alle Literaturkritiker es niedermachen, weil sie das Plagiat hochloben wollen. Interview mit dem Autor: http://www.faz.net/s/RubD3A1C56FC2F14794AA21336F72054101/Doc~E88A9CA72ADE445F390437D064F10C598~ATpl~Ecommon~Scontent.html Autorenblog: http://airen.wordpress.com/ Strobo, Technoroman, Airen, Ullstein, Oktober 2010 ISBN-13: 978-3548282886, 213 Seiten, Euro 8,95

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  • Rezension zu "Strobo" von Airen

    Strobo

    PantaRhei

    25. March 2010 um 19:25

    man merkt wie unterschiedlich leben sein koennen und dennoch kommt einem so vieles bekannt vor.

    Wer aus Berlin kommt und sich in aehnliches kreisen bewegt wird das Buch moegen, so wie ich.

  • Rezension zu "Strobo" von Airen

    Strobo

    gra

    07. March 2010 um 13:23

    Ich glaube, dies war das erste Buch für mich, das eigentlich mal ein Blog war. Natürlich kann man hier, im Gegensatz zu fiktionalen Werken, keine stringente Handlung erwarten - wessen Leben ist schon wie ein Film? Doch mehr noch als keine stringente Handlung hat das Buch/der Blog in vielen Teilen gar keine Handlung. Je nachdem wie man es betrachtet, passiert entweder gar nichts oder alles auf einmal. Airen scheint ein sehr talentierter und intelligenter junger Mann zu sein. Sein wahres Leben spielt sich auf Partys ab, Musik, feiern bis zum nächsten Tag, Sex mit Fremden oder flüchtigen Bekannten und ein Mix aller erdenklicher Drogen. Er hat einen Job, in dem er zwar gut ist, der ihn aber nicht ausfüllt und umgeben von Leuten, die er zutiefst verachtet. Er hastet von Party zu Party und ich wusste nie, ob er eigentlich vor etwas davon läuft oder verzweifelt nach etwas sucht. Insgesamt fand ich das Buch anstrengend zu lesen, zu viele Wiederholungen, zu wenig, was meinem eigenen (langweiligen) Leben ähnelt. Nichtsdestoweniger ein interessantes Werk, in dem an manchen Stellen richtig schöne und tiefsinnige Gedanken aufblitzen. Fazit: kein Muss, aber wenn man so etwas lesen möchte auf jeden Fall Strobo und nicht die Fälschung!

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  • Rezension zu "Strobo" von Airen

    Strobo

    Strixi

    31. December 2009 um 18:17

    Das Buch von Airen ist im Prinzip eine Zusammenfassung seines Blogs http://airen.wordpress.com bis zu seinem Umzug nach Mexiko. Die Hauptperson Airen ist zum Studieren aus dem beschaulichen Bayern nach Berlin gezogen. Dort angekommen, erzählt er von seinem neuen Leben das sich vor allem um Drogen, Sex und am wichtigsten um Techno-Partys dreht. Das Buch hat keinen besonderen Hanldungsstrang. Auch ist nie erkennbar wieviel von der Hanldung Fiktion und wieviel Wirklichkeit ist. Aber der eine oder andere Mit-Zwangziger wird sich an einigen Stellen garantiert wiedererkennen. Das Buch ist sehr leicht zu lesen und zieht einen durch seinen "schnellen" und "wilden" Schreibstil in seinen Bann, so dass man es erst aus der Hand legt wenn man es durchgelesen hat. Am Schluss bleibt jedoch die Frage, ob das Buch einen Hauptaussage hatte und wenn ja welche. Wahrscheinlich muss man es mit Tom Clany halten: "The difference between fiction and reality? Fiction has to make sense"

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