Brigitte und der Perlenhort

von Aisha Franz 
3,0 Sterne bei1 Bewertungen
Brigitte und der Perlenhort
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Schräger Comic über einen weiblichen James Bond in Hundegestalt.

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Inhaltsangabe zu "Brigitte und der Perlenhort"

Brigitte ist Geheimagentin… aber auch ein Hund. Auf der Jagd nach der "Margarita", der jungfräulichen Auster, der die Fähigkeit der endlosen Perlenproduktion gegeben ist, begibt sie sich in manch brenzlige Situation. Als abgebrühter Profi kann sie sich dabei stets auf ihren weiblichen Charme verlassen – doch auch vor körperlicher Gewalt schreckt sie nicht zurück. Ihr stiller Kummer angesichts eines unerfüllten Kinderwunschs lässt sich allerdings weder durch schöne Augen noch durch einen gezielten Fausthieb überwinden.

Aisha Franz, die mit "Alien" eines der meistbeachteten deutschen Comic-Debüts der vergangenen Jahre vorgelegt hat, erweist sich auch im Spiel mit Genre-Klischees als aufregende Erzählerin.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783943143133
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:192 Seiten
Verlag:Reprodukt
Erscheinungsdatum:01.06.2012

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    Xirxes avatar
    Xirxevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Schräger Comic über einen weiblichen James Bond in Hundegestalt.
    Weiblicher James Bond in Hundegestalt

    Ein ziemlich abgedrehter Comic - einerseits. Denn die Hauptfigur Brigitte ist nicht nur eine Geheimagentin à la James Bond, nein, sie ist zudem ein Hund. Und zwar nicht einer unter Vielen, sondern einer unter Menschen, der sich hin und wieder in einen verliebt und dann auch mit ihm im Bett landet. Also ein Mensch gewordener Hund? Bis auf den Kopf wohl ja, doch der ebenso wie das Bewusstsein bleiben ein Hund.
    Andererseits ist die Story selbst nichts aussergewöhnliches. Brigitte soll eine äußerst seltene Muschel mit einer entsprechend wertvollen Perle beschaffen - und natürlich ist ihr ein Bösewicht auf den Fersen.
    Das Ganze ist leidlich spannend (hin und her und her und hin) und wäre Brigitte nicht eine Hündin, würde diese Geschichte wohl kein Mensch lesen wollen. So wird das Ganze etwas schräg, wozu auch Brigittes James-Bond-untypisches Verhalten beiträgt: Hätte sie nicht diese Anti-Liebes-Pillen, wäre sie in dem Job wohl vollständig verloren.
    Die Bilder sind eher schlicht: Es wirkt wie mit Bleistift gemalt, wobei das Ganze nicht schwarz-weiß, sondern eher violettgrau-weiß daherkommt. Die Figuren selbst sind mit vergleichsweise wenig Strichen dargestellt, was ihre Ausdrucksfähigkeit jedoch nicht mindert. Ich finde es immer wieder begeisternd, wie manche Künstler so etwas hinbekommen, wobei sich in diesem Fall meine Begeisterung für das Buch insgesamt etwas in Grenzen hält. Die Geschichte empfinde ich mit ihren diversen Unklarheiten (Woher kam dieses Geräusch? Wieso bekam Brigitte die Ehrung? usw.) schlicht als zu schwach, für die ich mit den Zeichnungen nicht wirklich entschädigt wurde. Trotzdem: Das nächste Buch der Autorin werde ich mir auch mal anschauen.

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