Aisha Saeed Written in the Stars

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Inhaltsangabe zu „Written in the Stars“ von Aisha Saeed

Zwangsheirat, Familienehre, Traditionen und individuelle Wünsche werden in diesem Buch einfühlsam aber eindrucksvoll beschrieben.

— L1sera
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  • Ein junges Mädchen wird zwischen Tradition und westlichen Lebensstil aufgerieben.

    Written in the Stars

    L1sera

    25. March 2018 um 08:37

    Ein eindrucksvolles Werk zum Thema Zwangsheirat. Nicht leicht zu verdauen, aber unbedingt lesenswert. Die 17 jährige Naila ist Tochter pakistanischer Einwanderer in den USA. Ihre Familienbande ist eng, traditionelle Werte bestimmen ihren Alltag. Aber sie hat Glück. Immerhin darf sie nach ihrem Highschoolabschluss aufs Collage gehen, um ihr Medizinstipendium anzutreten. Darauf freut sie sich sehr, denn dann kann sie hoffentlich mit dem Versteckspiel aufhören. Denn Naila hat ein Geheimnis: sie hat einen Freund. Er heißt Saif, ist ebenfalls Sohn von pakistanischen Einwanderern, die in der Gemeinschaft der Pakistani jedoch in Ungnade gefallen sind. Schließlich hat die Tochter der Familie einen Jungen namens Jason geheiratet. Saif ist guter Dinge, das er die Gunst Nailas Eltern gewinnen kann, wenn er nur eine Chance dazu bekommt. Aber Naila fürchtet sich zu sehr vor einer negativen Reaktion ihrer Eltern. Zu recht. Als sie unerlaubter Weise den Abschlussball besucht und dort Bilder von ihr und Saif gemacht werden, verfrachtet ihre Familie sie kurzerhand nach Pakistan. Dort lernt sie ihre restliche Familie kennen und den Zusammenhalt und die Gemeinschaft zu schätzen. Aber es wird mit der Zeit immer undurchsichtiger, was sie dort soll. Sehr eindrucksvoll beschreibt Aisha Saeed den Spagat, den viele Teenager zwischen den Kulturen machen müssen. Dabei ist der Schreibstil flüssig und die Charaktere sind Nachvollziehbar. Und den Horror, dem sich viele Mädchen stellen müssen macht sprachlos, wütend und ohnmächtig. Da die Autorin selbst aus dieser Kultur stammt und in einer von ihren Eltern arrangierten Ehe lebt, die jedoch glücklich ist, weiß sie, wovon sie Spricht. Mit dem Werk will sie auf all die Schicksale aufmerksam machen, die nicht einvernehmlich in den Hafen der Ehe gehen, sondern unter Zwang. Diese Mädchen bekommen oftmals nicht den Schutz von Staatsseite aus, den sie bräuchten./

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