Ajahn Brahm

 4.4 Sterne bei 177 Bewertungen

Alle Bücher von Ajahn Brahm

Sortieren:
Buchformat:
Die Kuh, die weinte

Die Kuh, die weinte

 (99)
Erschienen am 15.02.2006
Der Elefant, der das Glück vergaß

Der Elefant, der das Glück vergaß

 (58)
Erschienen am 14.04.2015
Öffne die Tür zu deinem Herzen

Öffne die Tür zu deinem Herzen

 (4)
Erschienen am 29.08.2016
Wie hilft der Bär beim Glücklichsein?

Wie hilft der Bär beim Glücklichsein?

 (4)
Erschienen am 29.05.2018
Jeder Lotos hat ein schönes Herz

Jeder Lotos hat ein schönes Herz

 (3)
Erschienen am 14.12.2015
Meditation

Meditation

 (0)
Erschienen am 27.02.2012

Neue Rezensionen zu Ajahn Brahm

Neu
rumble-bees avatar

Rezension zu "Wie hilft der Bär beim Glücklichsein?" von Ajahn Brahm

Humorvolle Inspiration
rumble-beevor einem Monat



Ajahn Brahm hat sich durch seine zwei bekannten Bücher (eines mit Kuh, eines mit einem Elfanten im Titel) einen gewissen Ruf erworben. Er vemittelt den Buddhismus auf sehr humorvolle und entspannte Art, und lehrt nichts, was nicht im Alltag umzusetzen wäre. Sein Fokus ist jeweils der einzelne Praktizierende mit seinen Nöten und Schwächen – keine verqueres Theoriegebäude.

Ein wenig schadet aber auch der Erfolg der zwei Vorgängerbände um Kuh und Elefant dem neuen Band mit dem „Bären“. Denn dieses Buch ist gänzlich anders aufgebaut. Diesmal sind es nicht thematisch gruppierte Geschichten und Anekdoten, mit denen wir es zu tun haben – sondern es handelt sich um ein fortlaufendes Gespräch in Frage- und Antwort-Form. Ajahn Brahm hat Fragen seiner Schüler aus Kursen und Seminaren gesammelt, und sie wiederum mit viel Humor und Herzenswärme beantwortet.

Dabei bleibt es natürlich nicht aus, dass dieses Buch ein wenig „theoretischer“ geworden ist. Denn Teilnehmer in Meditationskursen oder auf Retreats haben eben konkrete Fragen zur Praxis! Es geht um Meditation, um das Ziel buddhistischer Praxis an sich, um Fragen der Lehre. Das sollte man vorher wissen. Es ist also diesmal kein einführendes Buch für das allgemeine Publikum. Es ist für Menschen mit ein wenig buddhistischem Hintergrund, die sich fragen, wie ein westlicher Mönch zu typischen Problemen mit der buddhistischen Praxis steht.

Diesen Punkt würde ich dem Buch aber nicht als negativ ankreiden. Die Frage für mich lautet eher: ist das Buch „als Buch“, in seiner eigenen Zielsetzung, gut gemacht? Erreicht es sein Ziel? Und hier lautet die Antwort eindeutig: Ja!

Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich beim Lesen laut gelacht habe! Der Frage, wie man die Gehmeditation interessanter machen könnte, begegnet Ajahn Brahm auf unnachahmliche Weise – er plädiert für die „australische Art“. Nämlich wie ein Känguruh zu hüpfen! Und wie kann man für mehr Mitgefühl sorgen, was uns Westlern so schwer fällt? Indem man einen Teddybären als Fokussionsobjekt in die Meditationshalle setzt! Wie soll man gegen Müdigkeit auf einem Retreat vorgehen? Indem man schläft! Und so weiter… 

Teilweise sind die Antworten Ajahn Brahms schon ein wenig provokativ. Im ersten Moment denkt man, hups, das meint er doch wohl jetzt nicht ernst…? Doch er erläutert seine spontanen Antworten immer mit weiteren Hintergrundbemerkungen. Er macht sich selbst dabei durchaus klein. Im Fokus steht immer und zuerst der einzelne Fragesteller. Nur, wo es nötig ist, flicht er Zitate aus den Quellen ein. Es ist also kein „verkopftes“, sondern ein praktisches Buch!

Es hat mich wieder einmal begeistert. Es ist auf zweierlei Weise zu gebrauchen: als humorvolle Inspiration auf dem eigenen Weg. Und durchaus auch als Nachschlagewerk bei auftauchenden Hindernissen in der eigenen Praxis. Nur eine Einschränkung würde ich noch machen: Man sollte bedenken, dass Ajahn Brahm aus der Theravada-Tradition stammt (manche Begriffe werden in anderen Traditionen durchaus anders gesehen). Ansonsten kann ich nur sagen: Sadhu!

Kommentieren0
0
Teilen
Naddiwises avatar

Rezension zu "Wie hilft der Bär beim Glücklichsein?" von Ajahn Brahm

Meditation Meditation Meditation
Naddiwisevor 3 Monaten

Auch in Ajahn Brahms neuestem Werk geht es darum, wie wir ein Leben erfüllt von Zufriedenheit, innerem Frieden und Glück leben können.

In diesem dritten Band beantwortet er fragen, die ihm von seinen Schülern gestellt wurden. Das erste Drittel befasst sich hauptsächlich mit Fragen zum Thema Meditation und ist gespickt mit buddhistischen Fachbegriffen, die im hinteren Teil erklärt werden.
Später geht es auch um Themen wie Wut, Angst, Frust und Ver- und Beurteilung anderer Menschen.
Mit seinem bekannten Humor und seiner Lockerheit macht Ajahn Brahm uns wieder einmal klar, dass wir uns in vielen Situationen das Leben unnötig schwer machen, weil wir entweder an früheren Verletzungen anhaften oder heiliger sein wollen, als Buddha selbst.

Wer sich noch nie mit Buddhismus und Meditation auseinandergesetzt hat, wird mit diesem Buch seine Schwierigkeiten haben. Hier wird eine gewisse Sicherheit in diesen Themen vorausgesetzt; deshalb macht es Sinn, zuerst seine beiden anderen Bücher zu lesen.

" Die Kuh, die weinte" und " Der Elefant, der das Glück vergaß"


Kommentieren0
9
Teilen
herrzetts avatar

Rezension zu "Wie hilft der Bär beim Glücklichsein?" von Ajahn Brahm

Antworten des Buddhismus
herrzettvor 3 Monaten



Mit "Wie hilft der Bär beim Glücklichsein" erschien Mitte des Jahres der dritte Teil, der besonderen buddhistischen 'Tier-Reihe' von Ajahn Brahm. Doch anders als bei "Die Kuh, die weinte" oder "Der Elefant, der das Glück vergaß" geht es dieses Mal nicht um buddhistische Geschichten, sondern eher um Fragen und Antworten, die den Leser zum Nachdenken und positiveren Denken ermutigen sollen.

Ajahn Brahm hat eine ganz besondere Art und Weise, um Menschen den Buddhismus oder besser gesagt den Glauben und Blick in die Welt näher zu bringen. In diesem Buch widmet er sich nun Fragen, die Teilnehmer auf Versammlungen ihm mit Zettelchen anonym stellen durften. Es ist eine Art Antwortssammlung über das Leben, denen er sich mit seiner bekannten sehr humorvollen, ruhigen, aber dennoch glaubensinspirierten Art widmet. Ich kann es gar nicht so genau in Worte packen, dennoch merkt man einfach, dass er eine scheinbar 'andere' und inspirierende Weltanschauung besitzt und diese auch voll und ganz verkörpert. Dabei ist es weniger spirituell, es ist einfach typisch buddhistisch. 

Wer sich nun erst einmal thematisch dem Ganzen widmen möchte, wäre hier sicherlich eher schlecht beraten, da man dann doch schon geringe Vorkenntnisse über den Buddhismus als solches mitbringen sollte, aber hierzu eigenen sich seine anderen Bücher wunderbar. Dieses Buch fasst es nun irgendwie noch einmal in einzelnen thematischen Abschnitten zusammen, kombiniert mit Geschichten aus seinem Leben und weiteren Gedankenanstößen, die beinahe auch bei jedem Anklang finden. Ich, als eh schon buddistisch veranlagter Mensch, mochte dieses Buch mindestens genauso gern wie seine Vorgänger, dennoch ist es kein Roman der einfach mal so kurzen Lesegenuss verspricht, es ist ein inspirierendes Buch, das weit über das Lesen und Unterhaltenfühlen hinaus geht.

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Lea-Taras avatar
Hi, Ich hab die weinende Kuh von Ajahn Brahm gelesen und jetzt hab ich gesehen das er noch ein buch geschrieben hat: Vögel fliegen ohne Koffer. Es gibt noch keine Rezension.. Hat das jemand gelesen ?
Lea-Taras avatar
Letzter Beitrag von  Lea-Taravor 7 Jahren
Stimmt da gibts 2 Rezensionen von Kunden Danke:)
Zum Thema

Community-Statistik

in 266 Bibliotheken

auf 51 Wunschlisten

von 19 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks