Die Kuh, die weinte

von Ajahn Brahm 
4,6 Sterne bei98 Bewertungen
Die Kuh, die weinte
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Naddiwises avatar

Ein tolles Buch mit wichtigen Botschaften. Klar verständlich formuliert

S

Ein Buch, das im hektischen Alltag zu einem Moment Ruhe einlädt, und dazu bringt, die Dinge aus einem anderen Blickwinkel neu zu betrachten.

Alle 98 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Kuh, die weinte"

Unterhaltung und Lebensschule für Jung und Alt
Schon Buddha unterwies seine Zuhörer mit Witz und Weisheit. Ajahn Brahm steht in der Tradition dieser orientalischen Erzählkunst. Geschickt verknüpft er die uralten Weisheiten mit modernen, lebensnahen Themen. Mit viel Humor und Einfühlungsvermögen unterhält er seine Leser – und eröffnet auf ganz unaufdringliche Weise neue Wege zu einem glücklichen und erfüllten Leben.
Ein inspirierendes und erbauendes Buch, voll mit Geschichten von Liebe, Hoffnung, Glück und der Überwindung von Leiden. Mit erfrischendem Esprit und Einfühlungsvermögen kratzt Ajahn Brahm an eingefahrenen Überzeugungen und begegnet unseren kleinen Schwächen und Marotten mit entwaffnendem Humor. So regt jede dieser 108 kurzen Erzählungen dazu an, innezuhalten, um über den eigenen Lebensweg nachzudenken.
Was dieses Buch auszeichnet: • Voller Inspiration und verblüffender Erkenntnisse – und immer unterhaltsam• Ohne religiösen Fachjargon werden Leser jeden Alters angesprochen • Herzerwärmend und humorvoll, bisweilen sanft ermahnend – aber ganz anders, als man es vielleicht von einem buddhistischen Abt erwarten würde
Nie wurden die buddhistischen Lehren unterhaltsamer präsentiert!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783778781838
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:Lotos
Erscheinungsdatum:15.02.2006
Das aktuelle Hörbuch ist am 05.10.2015 bei Lotos erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    vanessareadss avatar
    vanessareadsvor 2 Monaten
    Eine Empfehlung von Herzen

    ▪️Die Kuh, die weinte - Buddhistische Geschichten über den Weg zum Glück
    von Ajahn Brahm
    erschienen im Lotus Verlag 
    ▪️Ich habe das Buch vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen und möchte mich hierfür auch noch herzlich bedanken!❤️
    ▪️Eine Rezension zu diesem Buch zu verfassen, ist gar nicht so einfach, weil ich Angst habe, dass ich diesem tollen Werk einfach nicht gerecht werden kann. ▪️Der Autor, Ajahn Brahm hat in England Physik studiert und lebt aber nun seit mehr über 40 Jahren als buddhistischer Mönch. Neun Jahre dieser Zeit verbrachte er in einem thailändischen Waldkloster.
    ▪️Das Buch enthält, wie der Titel schon vermuten lässt, 108 buddhistische Kurzgeschichten. Aber keine Angst, auch wenn Ihr mit Buddhismus nichts am Hut habt, kann Euch dieses Buch überzeugen. 
    Es ist kein Buch, das man in einem Rutsch durchliest.Viel mehr ist es ein Buch zum immer mal wieder reinlesen. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass man es sehr gut in eine Abend- oder Morgenroutine einbauen kann.
    ▪️Die Geschichten regen zum Nachdenken an, machen glücklich, geben Selbstvertrauen. 
    Sie lassen einen viele Dinge in einem vollkommen neuen Licht betrachten. Gerade in letzter Zeit, hatte ich aufgrund meiner Examensvorbereitung oft einen sehr vollen Kopf und da kam dieses Buch genau zur richtigen Zeit. Es ist einfach Balsam für die Seele.
    Ich möchte gar nicht viel mehr dazu sagen, ich hoffe Ihr lest bei Gelegenheit einfach selbst mal rein, es ist eine Empfehlung von Herzen!

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    Summer-greens avatar
    Summer-greenvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Wenn man sich bereits tiefer mit dem Weltbild rund um Vergebung, Wut u.a. beschäftigt hat, erscheint einem dieses Buch etwas oberflächlich
    Bleibt mir zu sehr an der Oberfläche

    Ich las dieses Buch, in der Hoffnung auf einen neuen Blickwinkel, nachdem ich viel von Alberto Villoldo gelesen hatte. Leider empfand ich es jedoch nicht so tiefgehend und umfassend wie seine Werke. Zwar gefielen mit die Gedanken und Lehren von Brahm gut, doch schaffen es andere Autoren deutlich besser, von Kalendersprüchen zu einer praktischen Umsetzung zu kommen. Sicherlich möchten wir uns darin üben, die Wut loszulassen und zu verzeihen. Aber der Beschluss an sich reicht nicht. Nach meinem Empfinden steigen andere Autoren dann tiefer ein und leisten Hilfe zur Selbsthilfe. Hier hatte ich das Gefühl, wenn ich noch nicht da bin, muss ich wohl einfach noch etwas meditieren. Vielleicht war mein Anspruch hier so hoch an das Buch. Für leichte Urlaubslektüre eignet es sich sehr gut und eröffnet Einsteigern einen schönen Einblick in die buddhistische Kultur und Lebensweise.

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    W
    werliesthatmehrlebenvor 2 Jahren
    Ein Buch, das gut tut

    Dieses Buch hat mich unglaublich inspiriert. Die Geschichten machen mich immer wieder glücklich und in Krisensituationen sowie im alltäglichen Blick auf das Leben haben mir einige von ihnen schon sehr geholfen und mich getröstet. Natürlich sind es einfache Geschichten aber vielleicht sind sie gerade deswegen so lehrreich. So oft habe ich gedacht "wie wahr - aber schade dass eben diese 'einfachen' Weisheiten so oft untergehen"

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    graphidas avatar
    graphidavor 2 Jahren
    lesenswerte und inspirierende Geschichten

    Die Kuh die weinte beinhaltet zahlreiche, kurze Geschichten, die nachdenklich stimmen und inspirieren. Eine schöne Sammlung von Gedanken über das Leben an sich und im Besonderen, über Glück und Liebe, Einsichten und Ansichten.
    Buddhistische Weisheiten, die in kurzen Texten ihren Weg zur LeserIn findet, sei es als abendlicher oder morgendlicher Impulsgeber oder als Erinnerungsbuch auf dem Nachttisch.

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    Ravens avatar
    Ravenvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Könnte ich 5 Sterne mit einem Plus vergeben, so würde ich das hier tun. Eins meiner absoluten Lieblingsbücher.
    Buddhistische Geschichten über den Weg zum Glück

    Das Buch "Die Kuh, die weinte" ist beim Lotos Verlag erschienen und  239 Seiten dick.

    Hierin befinden sich Geschichten von Ajahn Brahm, der 1951 in London geboren wurde und seit über 32 Jahren buddhistischer Mönch ist. Er ist mittlerweile Abt eines Klosters in der Nähe von Perth (Westaustralien).

    Das Buch "Die Kuh, die weinte" ist voller buddhistischer Geschichten und Weisheiten. Die Geschichten sind in einzelnen übergeordneten Kapiteln unterteilt und handeln von Perfektion und Schuldgefühle, Liebe und Verbindlichkeit, Angst und Schmerz, Wut und Vergebung, Glück schaffen, Erste Probleme mit Mitgefühl begegnen, Weisheit und innere Ruhe, Geist und Wirklichkeit, Werte und das spirituelle Leben, Freiheit und Demut, Leiden und Loslassen.

    Ich hab das Buch "Die Kuh, die weinte" gekauft, da ich das zweite Buch "Der Elefant der das Glück vergaß" bereits als erstes gelesen hatte und total begeister war. Auch dieses Band enttäuscht mich nicht. Ich hab es regelrecht verschlungen und dabei alle Gefühle durchlebt, die man empfinden kann. Ich hab soviele Weisheiten , gute Tipps für mein Leben, neue Sichtweisen , entdeckt und diese auch in meinem Leben mit eingebaut und umgesetzt, so dass dieses Buch tatsächlich ein Segen für mich ist. Hier schreibt kein Guru du musst es so oder so machen. Hier kann man einfach kleine, tiefsinnige Geschichten entdecken, die einen zum Nachdenken anregen und tief berühren und somit viel mehr geben und bewirken, als es Regeln oder dogmatische Leitsätze jemals schaffen könnten. Ich schau immer wieder mal hinein, vorallendingen wenn mir das Leben einmal wieder zu sehr mitspielt. Die Geschichten bauen auf. Eins meiner Lieblingsbücher, welches ich jedem Empfehlen kann  und auch im Freundeskreis gerne verschenke.  Selbst mein Sohn  (10) hat sogar freiwillig einige Geschichten gelesen und ich war sehr erstaunt das er Gefallen an der Lektüre empfand, die er noch nicht völlig verstehen kann. Aber er fand sie ganz toll, obwohl er eigentlich ein absoluter Lesemuffel ist.

    Könnte ich 5 Sterne mit einem Plus vergeben, so würde ich das hier tun.

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    K
    katze102vor 3 Jahren
    inspirierende Geschichten über das Glück

    In 'Die Kuh, die weinte' finden sich 108 buddhistische Geschichten, die vom Glück und dem Weg zu ihm erzählen, wobei Betrachtungen über Schuldgefühle, Loslassen, Angst, Schmerz, Wut, Vergebung u.m. helfen, Glück aus einer neuen Perspektive zu sehen. Ob nun Selbsterlebtes, Erzähltes, Methaphern oder Fabeln erzählt werden, allen gemeinsam ist ihre Leichtigkeit, ihre Einfachheit im Erzählen und Verstehen können und eine Lehre, die sich ganz charmant für den Leser bereithält.
    Besonders gut gefällt mir, dass die Geschichten alle sehr kurz gehalten sind, zwischen einer halben und drei Seiten lang; also ideal um sie auch zwischendurch einzeln zu lesen. Kurz und lehrreich, was wil man mehr? Das nächste Buch von Ajahn Brahm... :o)
    Ajahn Brahm, 1951 in London geboren, studierte theoretische Physik in Cambridge, seit über 30 Jahren lebt er als buddhistischer Mönch, hat schon mehrere Bücher zu buddhistischen Lehren geschrieben.
    Fazit: Ein ganz bezauberndes Buch, mit vielen lehrreichen Geschchten, das zum Nachdenken anregt und neue Blickwinkel offenbart.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch mit kurzweiligen, erhellenden und hilfreichen buddhistischen Geschichten, das sich super als Ratgeber bzw. Orakel nutzen lässt.
    Die Kuh, die weinte - von Ajahn Brahm

    „Die Kuh, die weinte – von Ajahn Brahm“ ist ein Buch gefüllt mit vielen kleinen Geschichten. Buddhistische Geschichten über den Weg zum Glück.

    Ajahn Brahm ist Mönch der Waldkloster-Tradition des Theravada-Buddhismus und heute Abt des Bodhinyana Klosters in der Nähe von Perth, Westaustralien. Die Geschichten in diesem Buch hat er im Verlauf von 30 Jahren zusammengetragen und verwendet sie oft in Vorträgen und persönlichen Beratungen.

    Die Geschichten sind zu Themenkreisen zusammengefasst und widmen sich zum einen den Hindernissen, die dem Glück im Wege stehen, z.B. Angst, Schmerz, Perfektion, Schuldgefühle und zeigen gleichzeitig immer einen Weg, den Fokus zu verändern, eine andere Sichtweise einzunehmen. Zum anderen zeigen sie auf, was dem Glück förderlich ist, z.B. Liebe, Vergebung, Mitgefühl, Weisheit, innere Ruhe. Die Titel der Geschichten sind sehr plastisch, so dass man sofort weiß, worum es geht, z.B. „Die Kuh, die weinte“ (da weint wirklich eine echte Kuh) oder „Der Idiotenführer zum Seelenfrieden“. Die Geschichten sind recht kurz und kurzweilig und dabei sehr erhellend und hilfreich. Und es sind viele.

    Ich habe anfangs versucht, das Buch zu lesen wie ein normales Buch, also vorn anfangen und dann halt lesen. Das hat für mich aber nicht ganz gepasst. Die Geschichten sind Ratgeber für bestimmte Situationen. Deshalb macht es Sinn, die passenden Geschichten in passenden Situationen im eigenen Leben zu lesen. Dann haben sie Relevanz und Bezug und helfen. Wie macht man das? Ich benutze das Buch wie eines meiner Engelkartendecks. In einer Situation, in der ich Rat brauche, sammle ich mich kurz, konzentriere mich auf eine Fragestellung oder die Situation und schlage dann das Buch an einer „beliebigen“ Seite auf, so als würde ich eine Karte ziehen. Funktioniert immer und ganz hervorragend. So wird das Buch zu einer Art Orakel bzw. Ratgeber.

    Und als solches kann ich es auch empfehlen. Bei mir liegt es griffbereit in der Nähe meiner Kartendecks, so dass ich es als Ratgeber nutzen kann, wenn mir danach ist.

    Weitere Rezensionen auf www.antjeroggemann.de

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    rumble-bees avatar
    rumble-beevor 6 Jahren
    Kurzmeinung: Ich habe bislang nur geblättert, aber habe schon mindestens einmal gelacht, und auch geweint... das ist ein Buch mit Gänsehaut-Faktor. Aber...
    Rezension zu "Die Kuh, die weinte" von Ajahn Brahm

    Was für ein herzliches, herzergreifendes Buch! Ich habe die Lektüre in jedem Moment zutiefst genossen, und fühlte mich inspiriert. Allerdings verstehe ich auch solche Stimmen, die das Buch ein wenig ratlos betrachten, oder die es als "seichte Nachttischlektüre" einstufen.

    Man muss sicherlich ein wenig vorsichtig sein, wem man dieses Buch zu lesen gibt, und mit welcher Absicht. Schon allein der Untertitel könnte den unkundigen Leser in der Buchhandlung auf eine falsche Fährte führen: "Buddhistische Geschichten". Damit sollten wohl auch Nicht-Buddhisten angesprochen werden. Doch ich persönlich finde, dass man, wenn man das Buch rein als "Literatur", als "Geschichten" betrachtet, ein wenig an seinem Sinn "vorbei liest".

    Zuerst einmal ist es ein Denkmal, dass der Autor seinem einstigen Lehrer, dem unter Buddhisten wirklich berühmten Ajahn Chah, errichtet. Wenn man von diesem Mönch weiß, erkennt man seine "Handschrift" in sehr vielen der Geschichten. Seine Art, das Leben zu betrachten, und auch seine recht furchtlose Lebensweise. Sowie sein Humor! Ajahn Brahm hat viele Jahre unter diesem wunderbaren Lehrer gelernt, und hat seine Art, den Buddhismus zu betrachten, förmlich aufgesogen. Zudem sollte man sich klar machen, dass es sich um Mönche der Theravada-Schule handelt; also einer sehr alteingesessenen, eher konservativen Richtung.

    Ich würde die Beiträge auch nicht so gerne als "Geschichten" deklarieren. Es sind zudem genau 108 (!) Texte, und dem Buddhisten sagt diese Zahl natürlich etwas. 108 ist auch die Anzahl der Gebetsperlen einer "Mala", des buddhistischen Äquivalents zum Rosenkranz also. Man könnte die Texte wunderbar als Einstieg in eine tägliche Meditations- oder Kontemplationssitzung verwenden. Schon allein aufgrund ihrer Kürze haben sie oft eher den Charakter von Sinn- oder Kalendersprüchen.

    Man sollte dieses Buch also auf keinen Fall von vorne bis hinten durchlesen! Dann "überfrisst" man sich. Allerdings ist das Buch sehr hübsch in thematische Abschnitte gegliedert, z. B. in Themenbereiche wie Wut, Angst, Liebe, und Vergebung. Innerhalb dieser Bereiche ist durchaus so etwas wie ein "roter Faden" zu erkennen, und der Autor nimmt bisweilen auch auf eine frühere Geschichte des Kapitels Bezug. Mein persönlicher Rat lautet also, sich pro Lese-Sitzung einen Themenbereich zu nehmen, diesen zu lesen, und dann erstmal "sacken zu lassen". Und außerdem: später immer mal wieder zum Buch greifen, weil viele der Geschichten eine wiederholte Lektüre sehr gut vertragen!

    Ein wenig Vorkenntnisse über den Buddhismus, zumal den Theravada, könnte sicher nicht schaden, wenn man sich mit diesem Buch beschäftigt. Denn als "Lehrbuch" ist es sicher nicht geeignet; dafür ist es dann doch zu wenig systematisch. Aber als Füllhorn voller liebe- und humorvoller täglicher Anregungen, als Schatztruhe voller kleiner Perlen der Weisheit, ist es einfach wunderbar. Ich habe oft gelacht, und auch geweint. Insofern ist das Buch für den Nachttisch fast wieder zu schade. Für mich ist es fast so etwas wie eine "spirituelle Brotzeit", die man immer mit sich herumtragen kann.

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    Bellamis avatar
    Bellamivor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Kuh, die weinte" von Ajahn Brahm

    Balsam für die Seele ist dieses leicht zu lesende und auch nachdenklich machende Buch .... teilweise, aber unterhaltsam. Viele sogenannte Lebensweisheiten sollen hier vermittelt werden. Dabei ist es ja nicht so, dass Mann oder Frau in bestimmten Lebenssituationen nicht schon die gleichen Gedanken oder Lebenshilfen, mehr oder wenig erfolgreich, angewendet haben, aber dieses dann in schöne, humorvolle Geschichten verpackt zu lesen, ist dann doch noch wieder was anderes. Es ist kein Buch, das man in einem Rutsch durchlesen sollte. Einige Geschichten sollte man auf sich einwirken lassen, andere, als real denkender Mensch, nochmal überlegen und wieder andere, mit denen man sich nicht identifizieren kann, wobei das wie alles Ansichtssache ist, lesen und sagen "Nein". Ich persönlich habe alles unter dem Standpunkt Theorie und Praxis ist ein Unterschied gelesen, bin aber auch manchmal zu der Überzeugung gekommen, dass der Unterschied gar nicht so groß sein müsste und schon einen kleinen Bruchteil des hier vermittelten beherzigen, könnte das Leben schon etwas leichter machen. Dann gab es aber auch Geschichten, bei denen ich dachte, sowas kann auch nur ein zölibat lebender Mönch denken, Halloho ;-) ..... aber lesenswert sind diese Geschichtchen allemal .... und die Kuh, die weinte ist die Geschichte, die wirklich zum weinen ist.

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    thursdaynexts avatar
    thursdaynextvor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Kuh, die weinte" von Ajahn Brahm

    Passender Titel.
    Manchmal war mir wirklich zum Weinen zumute so easy wie Mr. Brahm
    Leben und Erleuchtung schildert. In Theorie und Schreibe schlicht, Verwirklichung ist dann doch einiges anspruchsvoller.
    So weiss ich auch nicht genau , was ich von diesem Ratgeber oder Erfahrungsbericht halten soll.
    Die Schilderungen eines Mönchslebens und die Lebenserfahrung des Ajahn Brahm sind nett, verschmitzt erzählt und bieten durchaus Denkstoff sowie buddhistisch inspirierte praktische Lebenshilfe. In seinem Buch erzählt er kurze Geschichten die von der zweiten edlen Wahrheit "dem Weg zum Glück" handeln. Diese betitelt er z. B. im Kapitel Perfektion und Schuldgefühle mit : " Der Idiotenführer zum Seelenfrieden".
    Behandelt werden auch noch folgende Kapitel:
    Liebe und Verbindlichkeit
    Angst und Schmerz
    Wut und Vergebung
    Glück schaffen
    Ernsten Problemen mit Mitgefühl begegnen
    Weisheit und innere Ruhe
    Geist und Wirklichkeit
    Werte und das spirituelle Leben
    Freiheit und Demut
    Leiden und Loslassen

    Alles durchdrungen von spiritueller Erleuchtung , alles in wohlmeinender Absicht und mit Augenzwinkern erzählt und das meiste kennt man doch, wenn man sich auch nur ansatzweise ein wenig mit Buddhismus befasst.
    Mir persönlich ging der Stil teilweise unglaublich auf die Nerven.
    Konkret kurz und knapp ist mir lieber als Gurus Weisheiten, verteilt mit grosszügiger Giesskanne zu lauschen.
    Einige Ausreisser Storys die hängenbleiben werden wie "die redseelige Schildkröte" machten die "weinende Kuh" lesenswert.
    Lobenswert zu erwähnen ist das die Geschichtchen recht kurz gehalten sind und somit auch auf dem stillen Örtchen nicht auf Erleuchtung verzichtet werden muss .
    Wirklich überzeugend ist Ajahn Brahms charismatisches Lächeln auf dem Umschlagbild.
    Hier werden Teilzeitbuddhisten ermuntert diesen Weg weiter zu gehen.
    Für Anfänger und "mal so Reinschnupperer" ist das Buch also sicher gut geeignet.
    Wer es gern weniger blumig fabulös mag ist mit anderen Büchern zum Thema wohl besser bedient.
    Der Dalai Lama lächelt mindestens ebenso schön und ist deutlich angenehmer zu lesen .
    "Buddhismus für Dummies" bringt kompaktes Basiswissen .

    Viel Vergnügen auf dem Weg ......

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