Aka Teraka Innengart: Gedichte

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Inhaltsangabe zu „Innengart: Gedichte“ von Aka Teraka

Aka Teraka, Autor und Musiker, schreibt in drei unterschiedlichen Sprachen: igbo, deutsch und englisch. Er ist der Verfasser etlicher Gedichtsammlungen und Prosawerke. Auch Musikalben verschiedener Stilrichtungen hat er herausgebracht. Geboren und aufgewachsen in Lagos, Nigeria, arbeitete er mehrere Jahre in der Flugindustrie, bevor er sich verstärkt Musik und Literatur widmete.

Eine wundervolle, melodische Begegnung :)

— hege

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    Innengart: Gedichte

    hege

    Das kleine Gedichtbüchlein, auf 92 Seiten gefüllt mit faszinierender Poesie, hat in drei Teilen mit Liebe, dem Dichter-da-sein und Bildern im Hinterkopf zu tun. Da werden Klischees nicht einmal gestreift, sondern umgangen und das Lesen, das Verhaftet-sein mit dem Text, macht wieder ungemeinen Spaß. Der Nigerianer, der in Deutschland (Frankfurt/Main) lebt und wirkt – in seiner Wirkl-Ich-Keit werkt, liebt die deutsche Sprache ebenso wie seine afrikanischen Wurzeln. Er meistert andere Farbkombination von Worten, die wir so nicht kennen, bzw. kennen können. Und er schöpft aus dem Vollem. Die Farbpalette scheint nicht auszureichen. Inspiriert vom Leben in der Stadt, die er langsam lieben gelernt hat, mixt er neue Kombinationen und Töne. Wohltuend. Neue Farbwelten öffnen sich uns, die die herkömmliche emotionale Bandbreite sprengt. Er macht auch Musik. Das spüren wir. Jedes Gedicht könnte ein Liedtext sein. Es k l i n g t einfach. Man kann nicht anders, als wieder “zuhören”, dazwischen-lauschen. Zur “Liebe” im ersten Teil (S. 30) schreibt er “Lass mich dich erreichen, dir entweichen … in dich hinein der Abendschein, der Morgenwein …” Beziehungen, Nähe und Distanzen, haben einen farblichen Hintergrund in Raum und Zeit. Die Beziehung zu sich selbst, die Aufforderung mit gleicher Intensität nach innen zu gehen, wie wir nach außen hin aktiv werden, ist ihm sehr wichtig, denn nicht umsonst trägt das Buch den Titel “Innengart”. Der Garten in unserem Inneren. Im Garten wird gesät, gepflegt und geerntet. Der Samen, der gesät wurde in unser Innerstes bestimmt die Ernte. Wir reflektieren und machen uns bewusst, dass man als Gärtner selbst bestimmt, was geerntet werden soll. “Es begräbt sich im Garten ein Gärtner / Und so, nach langem Begraben, / Begräbt er im Grunde genommen in / Seinem Sein und seinem Haben / Seine ewige Sehnsucht.” (S. 52) Aka Teraka ist [Dichter] geworden. Ein Prozess, der für uns nachvollziehbar wird, und der für ihn wichtig ist. Sein Weg. Die Welt, schreibt er auf seinem Blog, ist 2012 nicht untergegangen. Die Antwort auf die Frage “Was wäre, wenn …” hat ihm bewusst gemacht, etwas mit seinem Potential und Leben anzufangen: Ich möchte wieder Gedichte schreiben Unbekanntes verkleidend einverleiben Möchte das Fenster kratzen, sichtbar machen Nicht die Worte, sondern die versteckten Sachen Locken mich. Ich bin wieder dran Wissen, Weisheit, zieht mich an, Macht mich wieder euren Mann. “Innengart” ist nicht sein einziges Werk. Dieses Buch hat mich ent-zückt und ver-rückt. Ich vergebe fünf Sterne.

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    Chrissi92

    05. September 2014 um 14:27
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