Akif Pirinçci Die Tür - (Die Damalstür)

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Inhaltsangabe zu „Die Tür - (Die Damalstür)“ von Akif Pirinçci

Subtiler Horror vom Autor der Bestseller »Francis« und »Felidae« Der einst gefeierte Maler Alfred Seichem ist mit 40 Jahren am Ende: seine Ehe ist geschieden, seine Kunst unverkäuflich. Doch da ergibt sich für ihn plötzlich die Möglichkeit, sein Leben noch einmal von vorn zu beginnen. Der Traum von einem Neuanfang verwandelt sich allerdings schon bald in einen höllischen Albtraum, aus dem es kein Erwachen zu geben scheint …

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  • Renaissance eines Autors – Akif Pirinccis Abschied von der Handy-Generation

    Die Tür - (Die Damalstür)

    Peter_Waldbauer

    21. August 2017 um 15:37

    „Die Damalstür“ heißt das neueste Werk des Bonner Autors Akif Pirincci, das sich als durch und durch gelungener, spannend geschriebener Kriminalroman darstellt, der in seiner Qualität nicht nur an „Feldidae I“ und „Der Rumpf“ erinnert, sondern diese beiden Romane sogar übertrumpft. Diese Leistung Pirinccis war umso verblüffender, als man von dem Autor zuvor einen nahezu unerträglichen, mit Comicstrips vergleichbaren Sprachstil gewöhnt war, zum Beispiel in seinen Romanen „Francis“ („Felidae II“) und „Cave Canem“. Auch der dramaturgische Aufbau dieser Werke war eher dünn. Daran änderte auch das 800-Seiten-Epos „Yin“ nichts, das 1997 erschien und nur den hartgesottensten Pirincci-Fans zuzumuten war. Es stimmt schon, wenn selbst renommierte Autoren wie Ephraim Kishon darüber stönen, dass der Markt für begeisterte Stammleser in Zeiten der Fun-, HipHop-, Nintendo- und Handy-Generation ein ausgetrockneter sei. Diese Zielgruppe versuchte Pirincci ab etwa 1993 mit einem Sprachstil zu erreichen, der eher an „Werner Beinhart“ erinnerte, denn an handwerklich souveräne, epische Erzählkunst. Ob der Versuch nun gescheitert ist oder ob der Autor seine überstrapazierte, metapherhörige Schreibweise selbst satt hatte; fest steht, dass sich Pirincci mit „Die Damalstür“ von Vorbildern dieser Art verabschiedet hat und zurückgekehrt ist – zu künstlerischer Qualität. Eine kreative Kernidee liegt, wie in allen Pirincci-Romanen, auch dem Roman „Die Damalstür“ zugrunde. Diese wird hier jedoch vom Autor auf so konsequente Weise umgesetzt, dass ein einzigartiger Plot entsteht, der die Spannung bis zum Schluss mühelos aufrecht erhält. Die etwas abstrus anmutende Handlung des Romans – es geht um Zeitreisen – wird am Ende genial einfach aufgeklärt. Während der Leser noch mit seinem Aha-Erlebnis beschäftigt ist, klingt der Horrorroman sanft und leise aus. Erst Suspense, dann künstlerischer Genuss. „Die Damalstür“ ist Pirinccis bisher bester und reifester Roman. Er ist auch ein religiöser Roman, handelt er doch vom Leben und vom Tod, von Abschied und vom Los-lassen-können an einer nicht mehr zu ändernden Vergangenheit. Solche Themen sind immer aktuell, auch in Zeiten der Handy-Generation.

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  • Eine zweite Chance

    Die Tür - (Die Damalstür)

    Krimifee86

    23. November 2016 um 13:35

    Klappentext: Mit vierzig Jahren ist der einst gefeierte Maler Alfred Seichtem am Ende: seine Ehe ist geschieden, seine Kunst unverkäuflich. Da ergibt sich für ihn plötzlich die Möglichkeit, noch einmal von vorn zu beginnen. Der Traum von der zweiten Chance verwandelt sich allerdings schon bald in ein teuflisches Schreckensszenario…Cover: Das Cover ist okay. Es zeigt einen Weg / Gang, der von Blumen umringt wird. Das passt auch zum Buch, wirkt aber auch ein wenig altbacken und nicht allzu modern. Im Laden hätte ich dem Cover sicherlich keine größere Aufmerksamkeit gewidmet, alles in allem finde ich das Cover aber in Ordnung. Schreibstil: Ich weiß nicht genau, ob es am Schreibstil oder an der Story an sich liegt, aber dieses Buch ist einfach unglaublich schwer und zäh zu lesen. Ich fand es wirklich richtig anstrengend und musste mich durch die Seiten quälen. Das lag sicherlich zum einen der abstrusen Geschichte, zum anderen ist es dem Autor aber auch einfach nicht gelungen, Spannung aufzubauen und Emotionen zu erzeugen. Dafür war das Buch viel zu sachlich geschrieben.Auch die Charaktere haben nicht dazu beigetragen, dass ich besser in die Geschichte hineinfinden konnte. Sie alle waren einfach schrecklich unglaubwürdig und vor allem auch unsympathisch. Lustig fand ich fast nur den „amtlichen Waldschrat“, auch wenn er wohl noch stereotyper dargestellt wurde als alle anderen Charaktere. Die Story: Der Maler Alfred (Ali) hat alles verloren: Sein Sohn ist bei einem Unfall gestorben, seine Frau will die Scheidung und sein Galerist hat aus Rache seinen guten Ruf komplett zerstört, sodass niemand mehr seine Kunst kaufen möchte. Da entdeckt Ali eine Tür, die ihn und seine Frau zehn Jahre in die Vergangenheit führt, als die Welt noch in Ordnung war. Doch um in der Vergangenheit leben zu können, muss er sein altes Ich töten. Auf dieser Basis entwickelt sich eine Geschichte rund um das Vertuschen einer Straftat, die immer neue Straftaten nach sich zieht und dem Auseinandersetzen mit der eigenen Vergangenheit und den Fehlern, die gemacht wurden. Während das Vertuschen der Straftat leider nur zum Teil leidlich amüsant ist, gerät das Auseinandersetzen mit der Vergangenheit zunehmend zu einem wahren Drama. Die Geschichte selbst bleibt dabei völlig unspektakulär, wichtig ist nur das, was nicht gesagt wird, die Moral, die hinter alldem steht.Ich kam mir teilweise wie bei einem Theaterstück vor, bei dem nicht das, was auf der Bühne gezeigt wird, interessant ist, sondern das, was hinter den Kulissen passiert. Ich habe das Stück / die Geschichte an mir vorbeiziehen lassen und eigentlich immer nur versucht, herauszufinden, was dahinter steckt, was sozusagen hinter der Bühne passiert. Hätte ich dies nicht getan, könnte ich dieses Buch nur mit maximal einem Punkt bewerten, denn das was „auf der Bühne“, also im Vordergrund passiert, ist einfach nur unrealistisch, abwegig und grottenschlecht.Fazit: Dieses Buch konnte mir kein besonders großes Lesevergnügen bescheren. Es war irgendwie sehr zäh und anstrengend sich durch die Seiten zu kämpfen und die Geschichte selbst konnte dabei einfach nicht überzeugen. Dennoch muss ich sagen, dass mir die Aussage / die Moral, die hinter alldem steht, sehr gefallen hat. Nur deshalb vergebe ich drei Punkte für „Die Damalstür“.

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  • Die Damalstür

    Die Tür - (Die Damalstür)

    odenwaldcollies

    19. August 2013 um 20:57

    Der ehemals erfolgreiche Maler Alfred "Ali" Seichtem steht vor den Trümmern seines Lebens: der kleine Sohn ist tödlich verunglückt, seine Frau Ida hat ihn verlassen, seine Bilder verkaufen sich nicht mehr und er ist Alkoholiker. Eines Tages erleidet er nach einem Kneipenbesuch einen skurrilen Unfall, in dessen Folge er eine geheimnisvolle Tür entdeckt: diese Türe führt 10 Jahre in die Vergangenheit, als Ali am Beginn einer vielversprechenden Karriere steht. Wer die neueren Felidae-Romane von Akif Pirincci kennt, weiß, daß der Autor seine Handlung gerne ins Alptraumhafte und Skurrile driften läßt. Das ist auch hier der Fall. Der Schritt durch die geheimnisvolle Tür in die glückliche Vergangenheit entwickelt sich beinahe von Anfang an in einen Alptraum, aus dem es kein Entrinnen gibt. Die Handlung ist flüssig und spannend geschrieben und stellenweise herrlich makaber. Zum Ende hin allerdings wirkt die Handlung dann doch etwas zu abgedreht und bemüht und es schleichen sich für mich zu viele Wiederholungen ein, es passiert nicht wirklich mehr was Neues. Bis zum letzten Kapitel: das ist zwar weder spannend noch skurril, sondern begründet ganz einfach das ganze Buch - und hat mich noch einige Tage gedanklich beschäftigt. Die Person Alfred Seichtem ist sehr gut und breit gefächert beschrieben, seine Frau dagegen blieb für mich überwiegend unsympathisch. Aber auch die anderen Charaktere kommen nicht zu kurz.

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  • Gute Idee, unglaubwürdige Umsetzung

    Die Tür - (Die Damalstür)

    andreasmk

    01. July 2013 um 18:55

    Alfred "Ali" Seichtem ist am Ende, ein Alkoholiker, der alles hatte und alles verloren hat. Als er eine Tür in seine eigene erfolgreiche Vergangenheit entdeckt, sieht er eine neue Chance. Die Idee zur "Die Damalstür" ist ziemlich ausgefallen. Und der Autor Akif Pirinçci erzählt die Geschichte des Hauptcharakters Ali auf eine düstere und ziemlich spannende Weise. Dabei erfährt man einerseits die Handlung nach Alis Entdeckung der Damalstür und andererseits vom Aufstieg und Fall als Maler in der Vergangeheit durch Dialoge oder Rückblicke. Doch trotz Pirinçcis gutem Schreibstil fand ich die Handlungsweise der Charaktere an vielen Stellen einfach nicht nachvollziehbar und verwirrend. Und auch das Ende war zwar überraschend, für mich aber genauso unglaubwürdig und unbefriedigend.

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  • Rezension zu "Die Damalstür" von Akif Pirinçci

    Die Tür - (Die Damalstür)

    -anna-

    07. January 2013 um 14:37

    Noch vor 10 Jahren war Alfred Seichem, von allen Ali genannt, ein gefeierter Maler, verdiente als der "Totenmaler" mit Gemälden, die tödlich verunglückte Menschen zeigen Millionen und hatte grade mit seiner Frau Ida ein wahres Traumhaus bezogen. In der Gegenwart jedoch, mit 42 Jahren ist Ali ein gefallender Mann. Die Trauer um den verunglückten 2 Jährigen Sohn und Alis unzählbare Affären haben zur Scheidung von Ida und zum Ende seiner Karriere geführt. Dem Alkohol verfallen und von Selbstmordgedanken geplagt wankt er eines Nachts mal wieder durch die Straßen. Da entdeckt er eine Tür, die ihn scheinbar 10 Jahre in die Vergangenheit führt, direkt in die Straße wo sein damaliges Haus steht und er so glücklich war. Jedoch wird das Haus hinter der "Damalstür" auch vom 10 Jahre jüngeren Ali und seiner Ida bewohnt. Verwirrt eilt Ali zurück in die Gegenwart und zur Gegenwarts-Ida und überzeugt sie davon dass seine Beobachtungen real waren. Ida, eine Frau der Tat, die sich ebenso nach den vergangenen Tagen sehnt wie Ali, fasst den Plan die Vergangenheits-Doppelgänger zu beseitigen und deren Platz einzunehmen. Gemeinsam setzen die beiden den Plan um töten die beiden jüngeren Versionen und lästige Zeugen und beginnen ihre zweite Chance. Doch schon bald verwandelt sich das zurückgewonnene Paradies in eine wahre Hölle... Akif Pirinccis "Die Damalstür" kommt auf den ersten 70/80 Seiten zunächst nur langsam in Fahrt, dann geht es jedoch rund... und zwar so richtig. Der Roman ist geprägt von teilweise überraschend brutalen wie perversen Szenen und nervenzerreisender Spannung vor allem am Ende. Mit dem Ausgang des Buches rechnet so wohl keiner, mit ihm wird jedoch eine glaubhafte Erklärung für das surreale Vorhandensein der Damalstür und die Vorkommnisse hinter ihr geliefert. Alles in allem ein etwas anderer Roman, der meiner Meinung nach eher die Betitelung "Thriller" verdient hätte. Durchaus empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Die Tür - (Die Damalstür)" von Akif Pirinçci

    Die Tür - (Die Damalstür)

    silbereule

    27. July 2012 um 22:32

    Alfred genannt Ali steht im Jahre 2001 mit 42 vor den Trümmern seines Lebens: Ehe im Eimer, seine Karriere als erfolgreicher Kunstmaler zu Ende und sein schönes Haus muss er auch räumen, da er absolut pleite ist. Er gibt sich dem Selbstmitleid hin, trinkt mehr als ihm gut tut und ist nur noch in Kneipen anzutreffen. Als er wieder mal bis morgens durchgesoffen hat und der Wirt ihn raus schmeisst, wankt er ziellos durch die Strassen und entgeht ums Haar einem tödlichen Unfall. Plötzlich ist da diese Seitengasse, die er noch nie wahrgenommen hat. Neugierig geht er sie entlang und steht bald vor einer alten Tür, die den Weg versperrt. Sie lässt sich sogar öffnen und er geht weiter. Nach einiger Zeit wird ihm klar, dass er sich in seiner alten Straße befindet, dort, wo er viele glückliche Jahre mit Ida in seinem Traumhaus verbracht hat. Es ist 1991 und er sieht sein 10 Jahre jüngeres Ich mit der ebenfalls 10 Jahre jüngeren Ida, wie die Beiden gerade das Haus beziehen - jung, glücklich und ohne Geldsorgen. Ali kommt zu dem Schluss, dass dieses die Chance ist, die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren und will zusammen mit Ida an diesem Zeitpunkt noch einmal neu durchstarten. Aber so einfach, wie die Beiden sich das vorstellen, ist es nicht - um ihr Ziel zu erreichen, sehen sie sich gezwungen, einige Verbrechen zu begehen und überhaupt - vieles ist in dieser Strasse anders, als sie es in Erinnerung hatten... Ein genialer Roman, der anfangs etwas schwächelt, gelegentlich ziemlich blutrünstig ist, was ich persönlich weniger schätze, dann aber mit jedem Kapitel besser wird. Allein den Schreibstil fand ich sehr erfrischend - anspruchsvoll, aber nicht abgehoben.

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  • Rezension zu "Die Tür - (Die Damalstür)" von Akif Pirinçci

    Die Tür - (Die Damalstür)

    iFloh

    13. November 2010 um 13:14

    "Die Tür" von Aki Pirincci ist... an sich interessant und die Story bietet viel Spielraum. Ich hab das Buch mit keinen zu großen Erwartungen gekauft und begonnen zu lesen. Doch schnell sank mein Interesse. Pirincci schreibt viel zu viel "unnötiges", was oft nur anstrengend ist.. Man möchte der Handlung folgen, kann es aber nicht, weil oft auf Vergangenes eingegangen wird - etwas, über den Charkater und dies dann extrem ausgebaut wird. An sich gutes Buch, aber entweder liegt es an Pirinccis Schreibstil oder.. Einfach daran, dass die Spannung zu sehr auf sich warten lässt, durch diese endlosen "Charakter-Geschichten".

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  • Rezension zu "Die Tür - (Die Damalstür)" von Akif Pirinçci

    Die Tür - (Die Damalstür)

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. May 2010 um 23:17

    der wechsel zwischen "vergangenheit" und "gegenwart" ist teilweise sehr schwierig nachzuvollziehen. zum ende hin wird es sehr skurril, aber führt zu einem schließlich doch originellen ende.

  • Rezension zu "Die Damalstür" von Akif Pirinçci

    Die Tür - (Die Damalstür)

    Ameise

    12. October 2008 um 11:33

    "Die Damalstür" war mein erster "Nicht-Felidae"-Roman von Akif Pirincci. Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, da ich alle sechs "Felidae"-Romane gelesen habe und sie sehr mag - und meine hohen Erwartungen wurden nicht enttäuscht! Wir schreiben das Jahr 2001: Der 42-jährige Maler Alfred "Ali" Seichtem steht vor dem Scherbenhaufen seines Lebens. Sein kleiner Sohn wurde bei einem Unfall getötet, seine Frau Ida hat ihn verlassen und seine einst erfolgreiche Karriere ging den Bach runter. Aus dem gefeierten Maler wurde ein trauriger Alkoholiker. Als Ali eines Morgens volltrunken aus einer Kneipe wankt, verirrt er sich in das Luxusviertel, in dem er einst wohnte. Er erleidet einen skurillen Unfall und entdeckt auf einmal eine geheimnisvolle Tür. Wer durch diese Tür geht, findet sich in der Welt vor 10 Jahren wieder. Ali und Ida wollen die einmalige Chance nutzen, im Jahr 1991 einen Neuanfang zu starten, als die Welt für sie noch in bester Ordnung war. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen sie "nur" ihre jüngeren Ichs aus dem Weg schaffen und deren Plätze einnehmen... Akif Pirincci bleibt mit diesem Buch seinem Faible für skurrile Szenarien treu. Es fällt schwer, diesen Roman einem Genre zuzuordnen, was ein Zeichen für ein originelles und unkonventionelles Buch ist. Jedenfalls ist es ziemlich surreal, abgefahren, spannend und blutig. Die verheißungsvolle Idee von der zweiten Chance lässt sich natürlich nicht so einfach umsetzen und entpuppt sich sehr bald als nicht enden wollendes Chaos. Es ist höchst unterhaltsam zu erleben, wie Ali und Ida von einer Katastrophe in die nächste stolpern. Kaum haben sie ein Problem (oder unbequemen Zeugen!) aus dem Weg geräumt, bahnt sich schon das nächste Unheil an. Ich bin ja ein großer Fan von Pirinccis bildhafter Sprache und seinen treffenden Vergleichen, und auch mit diesem Roman habe ich mich mal wieder prächtig amüsiert. Jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger, wodurch die Spannung konstant auf einem hohem Niveau gehalten wird. Und soviel sei verraten: Den Leser erwartet am Ende eine faustdicke Überraschung, aber auch die geniale Lösung aller offenen Fragen. Fazit: "Die Damalstür" ist wieder mal ein großartiger und sehr unterhaltsamer Roman vom Autor meines Lieblingsbuches "Felidae"!

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