Akif Pirinçci Schandtat

(52)

Lovelybooks Bewertung

  • 69 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 7 Rezensionen
(16)
(16)
(14)
(4)
(2)

Inhaltsangabe zu „Schandtat“ von Akif Pirinçci

Ein Muss – nicht nur für Felidae-Fans! Satt und faul liegt Kater Francis vor dem Kamin und trauert seinem Reißzahn nach, den er beim Kampf mit einer fetten Ratte verlor. Doch viel Zeit zum Träumen bleibt ihm nicht, denn Francis junior, der kleine Klugscheißer, will endlich wissen, wie sein Vater zum Meisterdetektiv wurde. Den ungelösten Mord an seiner Familie konnte Francis nie aufklären, nun aber liefert Juniors Spürnase den entscheidenden Hinweis … Für alle Leserinnen und Leser von Leonie Swanns „Glennkill“. (Quelle:'Flexibler Einband/05.01.2009')

Ein deutlicher Aufschwung nach dem doch recht schwachen Salve Roma.

— katzekatzekatze
katzekatzekatze

Stöbern in Krimi & Thriller

Wildfutter

Zu Beginn ein toller Regiokrimi, der leider immer mehr in einer Posse endete

katikatharinenhof

Nachts am Brenner

Sehr komplexer und spannender Fall für Commissario Grauner, in dem es ihm gelingt, seine Dämonen zu besiegen.

takabayashi

Was wir getan haben

Leider langweilig und langatmig. Habe, nachdem ich den Klappentext gelesen habe, mehr erwartet.

Buchwurm05

Todesreigen

waaaahnsinn, diese reihe!.... band 4 haut mich komplett um.... spannend von seite 1 bis 570.. ohne längen.... hammer!

LeseSprotte

Die Party

Definitiv Lesenswert.

SaSu13

Geständnisse

Psychologisch ausgereift mit innovativem formalem Aufbau! (*****)

Insider2199

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension "Schandtat"

    Schandtat
    katzekatzekatze

    katzekatzekatze

    19. July 2017 um 16:45

    Nach dem schwachen Salve Roma! ist dieses Buch hier wieder ein wirklicher Lesespaß.Francis ist inzwischen schon in die Jahre gekommen und will eigentlich seinen Lebensabend gemütlich mit seiner Sancta, dem treuen Freund Blaubart und seinem Söhnchen Junior verbringen. Der allerdings ist recht interessiert an Papas erstem Fall und diese Erzählung weckt ungute Erinnerungen an etwas lang verdrängtes...Wo man bei dem Vorgänger doch ziemlich Spannung vermisst hat, wird man hier absolut nicht enttäuscht. Es geht recht spannend los, verschiedene Handlungsbögen verflechten sich ineinander und laufen gegen Ende schlüssig zusammen.Zwar mag es anfangs recht ungewohnt sein, dass der Autor sich entschieden hat, Übernatürliches mit einzubeziehen, aber seien wir mal ehrlich - sprechende und Mordfälle lösende Katzen? So abstrus ist das dann gar nicht.Einziges Manko meiner Meinung nach, dass es gegen Ende doch recht durchgehetzt wurde; Als Blaubart durch das "Höllenfeuer" erwischt wurde, da hielt sich Francis Trauer und Erschütterung doch enttäuschend in Grenzen.Aber nunja. Insgesamt wirklich ein Lesevergnügen, wenn auch mit unerwartetem Storyverlauf.

    Mehr
  • Francis´ Erinnerungen

    Schandtat
    MissJaneMarple

    MissJaneMarple

    04. March 2014 um 21:29

    An einem verschneiten Abend liegt der alternde Francis mit seiner geliebten Sancta, seinem besten Freund Blaubart und seinem Sohn Junior vor dem Kamin und döst, als ihn Junior frägt: "Wie wurdest du so, wie du jetzt bist, Paps?"  Francis überlegt ein wenig und beginnt dann aus seiner Jugend zu erzählen. Wie er mit seiner Mutter und seinen Geschwistern in ärmlichen Verhältnissen lebte, bis eine Rentnergang alle außer ihn erschoß, um die Nachbarschaft zu "reinigen". Der junge Francis stolperte während seiner Flucht in einen Brunnen und lernt dort eine Hippie-Katzengang kenne, die den ganzen Tag Katzenminze schnupfen und in dicken Wälzern lesen. Von ihrem Anführer Eloi lernt Francis elementare Dinge fürs Leben, bis auch diese Gruppe auf brutalste Art aus dem Katzenleben gerissen wird.  Von da an überschlagen sich die Ereignisse nur so!  Das Buch ist wieder ein richtig spannender Felidae-Krimi, wie ich ihn von Akif Pirincci gewohnt bin. Die Geschichte ist in sich schlüssig und zügig erzählt.  Ein wunderbarer Roman, der immer wieder mit Überraschungen aufwartet.  Ich kann ihn allen Francis-Liebhabern nur ans Herz legen.

    Mehr
  • Rezension zu "Schandtat" von Akif Pirinçci

    Schandtat
    LadyMacbeth

    LadyMacbeth

    22. July 2011 um 10:01

    Die Meinungen über “Schandtat” gehen sehr weit auseinander – mir persönlich hat dieser Band wieder besser gefallen als “Das Duell” und auch noch etwas besser als "Salve Roma". Es ist sehr interessant, Francis’ Geschichte zu erfahren, den jungen Francis kennenzulernen. Sein erster großer Verlust – seine Mutter, sein Bruder und seine Schwestern, allesamt von Rentnern (zu viel Freizeit!) erschossen – hat mich tief berührt. Die Gemeinschaft der Dudes sorgte bei mir für den ein oder anderen herzlichen Lacher, glaubte ich doch den ein oder anderen meiner Argenossen in deren “Lifestyle” wiedererkennen zu können. Das grausame Blutbad an den Dudes war zweifellos ein Schockmoment und zumindest in diesem Punkt war ich mir über längere Passagen nicht völlig sicher, wer der Mörder war uns weshalb, auch wenn die “Hinweise” vorhanden waren. Obwohl die Handlung teilweise sehr offensichtlich ist, war sie trotzdem spannend zu lesen und sehr tiefsinnig – hier schließt sich auch wieder der Kreis zu “Felidae”: Tiere sind gute Menschen und Menschen sind böse Tiere. Und obwohl es hier im wahrsten Sinne um Tod, Teufel und ein bisschen Gott am Rande geht, eine Geschichte, die so alt ist wie das Leben also, war sie dennoch unterhaltsam – und das, obwohl schon nach den 100 Seiten mehr als klar ist, wie die Grenzen gesteckt wurden und die Geschichte letztlich enden wird; sehr unterhaltsam war die Verhandlung wegen des Teufelspakt gegen Ende. Herrlich war auch Archie – in “Schandtat” eindeutig die Figur, die das meiste Potential zur Karikatur aufweist. Kritisieren muss ich das Ende: Die Lösung, zu der Francis am Schluss greift, erscheint mir hier leider als etwas zu einfach und zu schnell; hier hätte Pirincci die Möglichkeit gehabt, weiter auszuholen und ein zündenderes Finale zu schreiben. Etwas enttäuscht war ich auch über das (vermeintliche?) Ableben Blaubarts, das mir als deutlich zu kurz geraten erschien. In Bezug auf die Figuren allgemein hat sich in Schandtat nicht viel getan; man erkennt zwar Francis Entwicklung vom Kind zum alten Mann, aber das war es dann im Endeffekt auch schon. Insgesamt empfand ich Schandtat als sehr befriedigend, weil sich gegen Ende herausstellt, dass eben nicht alles ist, wie es scheint und so hatte ich es hier wieder mit einem waschechten Katzenkrimi zu tun.

    Mehr
  • Rezension zu "Schandtat" von Akif Pirinçci

    Schandtat
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. December 2010 um 20:35

    Akif Pirinçci ist der Stammvater des Katzenkrimis und hat dieses Jahr bei der Verleihung des 1. Katzenkrimi-Preises den Ehrenpreis erhalten. Leider war ich zu spät dran und konnte der Veranstaltung nicht beiwohnen. Seine ersten drei Werke stehen schon lange bei mir im Regal und lange Zeit war mir gar nicht bewußt, wieviele Folgebände es noch gibt. So habe ich die Gelegenheit genutzt, als mir eine Kollegin "Schandtat" mitbrachte und habe mich voll Freude in diesen Roman gestürzt. Inzwischen ist Francis alt geworden und hat sogar einen Sohn namens Junior (wie originell!). Dieser will irgendwann wissen, wie sein Papa zum Meisterdetektiv wurde. So fragt er ihn aus, als er mit ihm, dessen neuen Partnerin und dem alten Blaubart vor dem Kamin döst. Francis beginnt zu erzählen und Junior will bald wissen, was wirklich dahintersteckt und macht sich selbst auf die Suche. Dabei gerät er und später auch Francis und Blaubart in sehr seltsame Abenteuer. Dabei spielen Drogen in Form von Katzenminze, ein Irrenhaus und deren Insassen und ein alter Mann namens Refizul, was rückwärts gelesen Luzifer heißt, eine Rolle. Letzerer hat seit Jugendjahren die Idee, die von Gott gewollte Ordnung der Nichtverständigung von Mensch und Tier aufzuheben. Er forscht an den Lauten der Tiere und hier vor allem der Katzen und siehe da, bei der Begegnung mit unseren Haupthelden können sich diese auch verstehen. So sehr ich mich auch bemüht habe, diesem Roman etwas abzugewinnen, wurde ich von Seite zu Seite immer genervter ob der allzu platten Vergleiche mit menschlichen Situationen etc. Zwischenzeitlich gleitet Pirinçci ins politisch-philosophische ab, was so gar nicht zur Handlung passen will. Der ganze Roman ist vollgestopft mit konstruierten Statements, die in meinen Augen immer weiter ins Absurde abgleiten. Auch die ganze Handlung ist so diffus und durcheinander, daß es keinen Spass macht, ihr zu folgen. Meine Gedanken glitten während des Lesens immer wieder ab. So ist es nur folgerichtig, daß am Ende alles nur ein Traum von Francis war. Da kann man nur sagen: Gott sei Dank - so unglaubwürdig kam die ganze Story daher. So schnell habe ich jetzt keine Lust mehr, einen weiteren Band der Francis-Reihe zu lesen - an den ersten kommt eh keiner ran.

    Mehr
  • Rezension zu "Schandtat" von Akif Pirinçci

    Schandtat
    Babecat

    Babecat

    07. April 2010 um 12:34

    Nun ja, wer seinen Geist öffnet und die wunderbar vielschichtige Fantasie des Herrn Pirincci kennt, der lässt sich sehr gerne auf dieses Buch ein..Ich könnte nicht behaupten, dass das Ende unbefriedigend wäre, denn warum wohl wurde uns Junior so ausführlich "vorgestellt", wenn nicht er evtl. in die Fußstapfen seines Vaters tritt und der neue Detektiv wird? Das wäre zumindest eine gute Option die sich Akif Pirincci auf geschickte Art und Weise damit offengehalten hat. Oh ja Francis ist ein sehr emotionaler Typ, jedoch auch ein kluger Kopf mit viel Sachverstand, der es im richtigen Moment versteht, seine Gefühle "beiseite" zu legen. Da auch ich ein bekennender Fan der pelzigen Schönheiten bin, finde ich es toll, dass dieses "Medium" verwendet wird, um den Menschen die Verzweiflung und Dunkelheit nahezubringen, ob der grausamen Massaker und des sinnlosen Blutvergiessens. Ein wunderbar übersinnliches Buch!

    Mehr
  • Rezension zu "Schandtat" von Akif Pirinçci

    Schandtat
    VeirCymoril

    VeirCymoril

    16. March 2010 um 10:37

    Junior, Francis Sohn, möchte mehr über die spannende Vergangenheit seines Vaters erfahren, der ihm daraufhin von seiner Jugend bei den "Dudes" erzählt und von deren Ermordung. Da Francis Junior neugierig ist, begibt er sich auf Spurensuche an den Orten der Vergangenheit und in Gefahr, da Francis noch alte Rechnungen offen hat. Der Roman wird sowohl von Francis als auch von seinem Sohn erzählt. Mir hat Felidae besser gefallen. Das kann auch daran liegen, dass ich mich gerade an Fancis als Erzähler gewöhnt hatte und mich nun, da ich nicht in der Reihenfolge gelesen habe, wieder an einen neuen Erzähler Francis Sohn Junior gewöhnen musste. Aber vielleicht lag es auch daran, dass der Roman mehr Fantasy-Elemente beinhaltet. Trotzdem ist es ein unterhaltsamer, spannender Krimi.

    Mehr
  • Rezension zu "Schandtat" von Akif Pirinçci

    Schandtat
    Ameise

    Ameise

    01. August 2008 um 18:49

    "Schandtat" ist tatsächlich mal eine Novität im "Felidae"-Universum. Endlich erfahren wir etwas über die Kindheit und Jugend unseres Katzendetektives Francis. Außerdem erleben wir die Story zum 1. Mal nicht nur aus Francis´s Sicht, sondern abwechselnd auch aus der Perspektive seines Sohnes Junior. Das ist ungewohnt und bietet mal etwas anderes als immer der gleiche "in der Nachbarschaft werden Katzen ermordet und Francis sucht den Mörder"-Plot. Die Handlung geht diesmal ins Übernatürliche, darauf muss man sich natürlich einlassen. Allerdings ist das für mich auch nicht unrealistischer als Katzen, die im Internet chatten, so man in "Cave Canem" lesen konnte, einem der anderen Felidae-Romane. Leider ist das Ende für mich sehr unbefriedigend, was schade ist. Ich habe nämlich das Gefühl, das dieser Roman jetzt wirklich der letzte Felidae-Krimi ist, aber wer weiß?

    Mehr