Akif Pirinçci Yin

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Inhaltsangabe zu „Yin“ von Akif Pirinçci

Alle Männer sind ausgestorben in Pirinccis düsterer Zukunftsvision: Ein Virus hat sich in die Chromosomen eingeschlichen und das männliche Genom zerstört. In dieser "brave new world" sind die Frauen völlig desorientiert. Sieben unter ihnen beschließen, das Schicksal ihres Geschlechts in die Hand zu nehmen. Im Kampf ums Überleben verflechten sich ihre Lebenslinien und münden in einem furiosen Drama der Leidenschaften.

Interessante Idee, leider schlecht durchdacht, übertrieben sexlastig.

— katzekatzekatze

Nette Idee (ok, nicht aus Männersicht ;-), ganz schön brutal und teilweise eklig, sehr düster.

— Miss_Lizzie

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  • Leider ein mißglücktes Epos

    Yin

    Peter_Waldbauer

    21. August 2017 um 15:50

    Vier Jahre hatte sich Akif Pirincci Zeit gelassen, um einen Roman zu schreiben, von dem er hoffte, damit endgültig den internationalen Durchbruch zu schaffen. (Obwohl er ihn ja eigentlich mit "Felidae" schon geschafft hatte.) Aber Pirincci zielte auf ein größeres, auf ein reiferes Publikum: den weiblichen Leser. Wenn statistisch erwiesen ist, dass die meisten Belletristikleser Frauen mittleren Alters sind; wenn man seine Zielgruppe nicht nur im Voraus kalkulieren, sondern manchmal auch treffen kann (bei "Felidae"/ Katzenbesitzer funktionierte es, bei "Der Rumpf"/ Behinderte dagegen weniger); dann schrieb Pirincci diesmal gleich für die dankbarsten Abnehmer seiner Romane: für die Frauen. Leider ist das Projekt gründlich daneben gegangen. Die eigentliche Handlung gerät ohnehin zur Nebensache, eine mühsam konstruierte Idee für einen Thriller. Ein weltweiter Virus muss herhalten für den Plot (die Idee erinnert an Stephen Kings "Das letzte Gefecht"). Aber Pirincci geht es ohnehin nicht um Suspense, ihn interessieren Biographien. Eine Lebensgeschichte nach der anderen wird in Rückblenden aufgerollt, sechs grundverschiedene Frauen portraitiert. Pirincci hatte viel recherchiert, der Erscheinungstermin von "Yin" musste immer wieder verschoben werden. Ursprünglich mit 500 Seiten geplant, schwoll der Roman an auf 800 Seiten. Die Recherche-Wut des Autors ist im fertigen Werk zu spüren, der Roman überladen mit Details, die zur Handlung wenig beitragen. Über viele Seiten ähnelt "Yin" einem Dokumentarbericht über Frauenschicksale, denn einer Dramaturgie. Einziger Lichtblick, die Episode um die naive Nutte Lilith. Das Milieu eines Edelbordells, die Ängste der Frauen, die Nöte ihrer Freier. Der Einblick, den der Autor hier gibt, wäre eine eigene Idee wert gewesen, hätte getragen eine ausführliche Kurzgeschichte oder einen kurzen Roman. Das Epos "Yin" dagegen, der Versuch, den ultimativen Frauenroman zu schreiben, war vom Autor leider nicht zu stemmen.

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  • Rezenssion "Yin"

    Yin

    katzekatzekatze

    29. May 2017 um 12:32

    Ich habe dieses Buch damals zufällig im Second Hand Buchshop gefunden und dachte, ich nehm es mal mit, weil mir der Name von den Felidae Romanen schon sehr bekannt war.Es geht eigentlich recht interessant los - zu jeder der Hauptfiguren gibt es eine längere Einleitung für die Hintergrundstory usw. und den Charakteren selbst wird auch wirklich Tiefe verliehen. Auch das Sterben der Männer aufgrund des Virus wird von vielen itneressanten Askepten beleuchtet. Unter anderem eben auch, dass die Menschheit irgendwann aussterben wird, also muss eine Ersatzlösung her.Soweit so gut. Es dürfte etwa ab der Hälfte des Buches gewesen sein, wo man der Handlung kein Stück mehr folgen kann. Der gesamte Handlungsstrang liest sich total konfus und größtenteils so als hätte der Autor irgendwann zwischendrin selbst den Faden verloren und einfach irgendwas geschrieben. Vor allem irgendwelche erotischen Fantasien zu Frauen. Ich will nicht so weit gehen, es chauvinistisch zu nennen, aber wenn es in einem Buch irgendwann nur noch um Sexualität geht und wer wen wann und wo mit einem Holzdildo die Unschuld raubt, oder leckt oder dass es für alle Frauen das seligste ist, Kinder zu kriegen, dann ist bei mir (und ich bin selbst lesbisch, darum geht es mir nicht) irgendwie eine Grenze erreicht, zumal die Charaktere, die anfangs noch so eine vielversprechende Einführung hatten, wie zB Viola das Model irgendwann total unwichtig werden und verblassen hinter dem ganzen sexuellen Zeug und der konfusen Handlung, die eigentlich keine mehr ist. Die zu anfangs interessant geknüpften Handlungsstränge gehen etwa ab Mitte/Dreiviertel des Buches völlig verloren und man bleibt mit einem sehr unbefriedigten Lesegefühl zurück.Und auch mit dem Gefühl, dass die Sexualisierung der Frau absolut im Vordergrund steht. Denn alle Hauptcharaktere sind fast ausnahmslos wunderwunderschön, alle werden plötzlich lesbisch und es geht echt nur noch ums Vögeln, verzeihung, wenn ich das so platt ausdrücken muss. Das Buch hat einige Längen, die sich ziehen wie Kaugummi.Zwei Sterne gebe ich nur, da ich den Schreibstil allgemein gut und flüssig zu lesen finde

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  • Rezension zu "Yin" von Akif Pirinçci

    Yin

    Waldsurferin

    08. August 2011 um 22:19

    Interessante Gedankenführung über eine Welt ohne Männer. Es wurden viele Gesichtspunkte aufgezeigt, an die man so im Alltag nicht denkt. Die Story ansich, teilweise hart geschrieben am Ende fast unerträglich eklig. Deswegen nur drei Sterne. Dennoch ist es ein Buch, das mich immer wieder Gedanklich beschäftigt. Eine Welt ohne Männer ...

  • Rezension zu "Yin" von Akif Pirinçci

    Yin

    Otsuyu-Nana

    18. March 2010 um 21:17

    Ich oute mich hier als sehr, sehr großter Pirincci-Fan, dessen Felidae-Reihe einiger meiner ungeschlagenen Lieblingsbücher stellt. Mit entsprechenden Erwartungen ging ich an "Yin". Die Grundidee ist schlicht, aber genial: Eine Welt ohne Männer. Zu anfangs liegen sie noch im sterben, unwiderruflich zu Tode verurteild durch das Yin-Virus, welche tödlich endet- sofern man ein Y-Chromosom besitzt (wir erinnern uns: XX=Frau, XY=Mann), doch in der Mitte des Buches hat es auch den letzten Manne dahingerafft. Nun steht die Zivilisation Kopf. Plötzlich fehlen nicht nur die Arbeitskraft, sondern auch das Wissen der Männer- die zurückgebliebenen Frauen schaffen es nicht, die Technik am Laufen zu halten, während die Leichen der Männer im selbstgeschaufeltem Grabe vor sich hinverwesen. Die Zivilisation scheint am Ende, die Frauen der Lage nicht gewachsen- warum? Auch diesem Gedanlkenspiel geht Prinicci nach. Das Buch liefert Porträts von 7 völlig verschiedenen Frauen, die sich plötzlich verbünden, und einen Kampf zu führen haben: Um Essen, Obdach und das letzte Spermium. Die Charaktere und ihre Geschichten sind der interessanteste Teil des Buches. Der Rest ist zwar teilweise detailiert und eklig beschrieben, aber mich stört das soweit nicht. Jedoch finde ich, dass man aus der Idee viel mehr hätte machen können- eine Gruppe von Frauen, die ums nackte Überleben kämpft, während die "Herrscherin" einen riesigen Badetempel baut, in dem hunderte Frauen sich ihrer Wollust hingeben- das erscheint albern. Pirincci kann auch nicht wirklich überzeugen, warum die Frauen nicht die Ärmel hochkrempeln und an die Sitation rangehen. Das Buch endet für mich unbefriedigend.

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  • Rezension zu "Yin" von Akif Pirinçci

    Yin

    Jenni

    26. September 2008 um 18:44

    Anfangs ist es witzig geschrieben, dann wird es eklig und am Schluss kann es leider nicht befriedigen. Ich war mehrmals dabei, das Buch weg zulegen.
    Der Schluss ist dann nicht nachvollziehbar.
    Positiv fand ich einige Frauencharakteristiken - nicht alle.
    Wer sich mit einer "Welt ohne Männer" beschäftigt, findet darin sicher einige Anregungen

  • Rezension zu "Yin" von Akif Pirinçci

    Yin

    taguna

    07. November 2007 um 11:53

    Was passiert wenn alle Männer dahingerafft werden und nur Frauen übrig bleiben? Ausführliche Beleuchtung dieser Frage aus Sicht verschiedener Frauen in der typischen Prinicci-Erzählweise.

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