Akira Iriye Geschichte der Welt 1945 bis heute

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Inhaltsangabe zu „Geschichte der Welt 1945 bis heute“ von Akira Iriye

<p>Mit dem Band <em>Die globalisierte Welt seit 1945</em> wird die große, auf insgesamt sechs Bände angelegte <em>Geschichte der Welt</em> fortgesetzt. Die Zeit seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, also die unmittelbare Vorgeschichte unserer Gegenwart, setzt den Trend zur transnationalen Vernetzung der Welt fort, den bereits der Vorgängerband für die Jahre von 1870 bis 1945 beschrieben hatte.<br /> Die Weltpolitik im Zeichen des Kalten Krieges, die ökonomische Globalisierung, der dramatische Wandel der Erde mit einer Verdoppelung und dann Verdreifachung der Weltbevölkerung innerhalb weniger Jahrzehnte sowie einer explosionsartigen Zunahme aller Arten von Umweltbelastungen bis hin zur Klimaerwärmung und Reaktorkatastrophen, die Herausbildung einer globalen Kulturgemeinschaft bei gleichzeitiger, teilweise offensiv behaupteter Diversität&#160;´- all diese Megatrends der Weltgeschichte seit 1945 sind Gegenstand dieses ungewöhnlich reichen und neue Perspektiven eröffnenden Bandes.<br /> <br /> Mit Beiträgen von Peter Owen Engelke, Petra Goedde, Akira Iriye, Wilfried Loth, John R. McNeill und Thomas W. Zeiler.</p>

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  • Entwicklung und Folgen der Globalisierung

    Geschichte der Welt 1945 bis heute
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    19. November 2013 um 14:32

      Nach Ihrer „Geschichte der Welt 1870-1945“, dem umfassenden Blick auf die „Vorgeschichte“ der „modernen Welt“, zeichnen Osterhammel und Iriyve nun ebenfalls als Herausgeber für diese breite, umfassende und sehr fundierte Darstellung der Entwicklung der Welt nach 1945 bis in die Gegenwart hinein.   Wobei der Schwerpunkt deutlich erkennbar auf der Entwicklung einer „globalisierten Welt“ liegt, aber jeweils in den Themenbreichen die großen, geschichtlichen Linien der letzten knapp 70 Jahre nachgezeichnet werden. Gerade auch politische Linien, die über längere Zeit eher nach „Innen“ gerichtet waren denn auf ein unbedingtes „Zusammenwachsen der gesamten Welt“.   Linien, die in ihren Grundlegungen aber den Weg in eine sich immer stärker zunächst vor allem wirtschaftlich und kulturell vernetzte Welt eröffnet haben. Vernetzungen übrigens, denen die Politik durchaus noch ein stückweit hinterherhinkt, sich oft faktischen Gegebenheiten gegenüber sieht, die sie zwar mit geschaffen hat (Deregulierungen, gemeinsame Währung in Europa u.v.m.), deren globalisierten Folgen sie manches Mal dennoch scheinbar überrascht und zunächst machtlos gegenüber steht.   Interessant nachzulesen und überzeugend dargestellt im Buch ist da alleine schon die „erste Globalisierung“, nämlich der „globale kalte Krieg“ mit seiner zunächst begünstigten „Blockbildung“, die bis heute daran zu arbeiten hat, damals festgefahrene politische „innere“ Strukturen der „Blöcke“ zu überwinden, um der wirtschaftlich und kulturell voran geeilten Vernetzung politisch aktiv entsprechen zu können.   „Staaten und Machtbeziehungen im Wandel“ als erster Teil des Buches kündet von diesen Veränderungen in den Binnenbeziehungen, der zunächst Entstehung, dann Auflösung der „Blöcke des kalten Krieges“. Das Aufkommen neuer Mächte in der Weltpolitik und der daraus resultierenden neuen Weltordnung, die in der Gegenwart unter dem Begriff „Globalisierung“ bestimmend im Raume steht.   Eine „Weltgeschichte“, die, anders als in den Jahrhunderten zuvor, überaus federführend von wirtschaftlichen Interessen mitbestimmt und mitgeleitet wurde, spätestens seit dem Ende der Sowjetunion fast als „alleine bestimmend“ nachgewiesen werden kann. Auch hier bieten die Autoren im Buch Schritt für Schritt die Entwicklung dar. Von den „geschlossenen Türen“ der „Feindschaft“ über sich langsam öffnenden Türen bis zu den „weit offenen“ Toren der letzten Jahre. Wirtschaftliche Dominanzen und Entwicklungen, die im Buch in zwei Kernrichtungen intensiv ausgeleuchtet werden.   Wie aus „Menschen und Güter in Bewegung“ globale Kulturen entstehen und tradierte kulturelle Identitäten (mitsamt auch der Menschenrechte und anderer „gesetzter“ ethischer Werte des ehemaligen „Westens“) damit zumindest infrage gestellt werden, in Teilen einer Zerreißprobe zwischen Ethik und Gewinnstreben ausgesetzt sind, ist dabei der eine, wichtige Strang der Entwicklung.   „Mensch und Umwelt“ und damit die Fragen der Klimaveränderung, des ungebrochenen Wachstums von Metropolen, des immensen Hungers nach Energie mitsamt im Raume stehender Engpässe  und der Folgen für das „Biotop Erde“ stehen als zweiter Schwerpunkt der Folgen der Globalisierung im Buch im Raum.   So wird das Buch den verschiedenen Dynamiken der Entwicklung der letzten 70 Jahre überaus gerecht. Geopolitisch, ökonomisch, kulturell und ökologisch werden die sich teils überlappenden, teils getrennt voneinander geschehenen Entwicklungen differenziert und breit dargestellt und ergeben sie im Verlauf der Lektüre ein Gesamtbild, das im letzten Kapitel zur „Entstehung einer transnationalen Welt“ in ein großes Ganzes zusammenfließen.   Eine „Transnationalisierung“, die auch in ihrer Überwindung von „Einheit und Spaltung“ vorhergehender Jahrhunderte durch nun „miteinander verknüpfte Beziehungen“ auf vielfachen Ebenen im Buch gewürdigt wird.   „Die Zunahme dieses Interdependenzempfindens ist einer der bemerkenswertesten Aspekte der Zeitgeschichte“. Eine entwickelte Interdependenz, deren Entstehung und deren Folgen das Buch vor Augen führt und dabei die wesentlichen, bestimmenden Linien der Geschichte seit 1945 bestens darstellt.

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