Akira Yoshimura

 3.5 Sterne bei 15 Bewertungen
Autor von Unauslöschlich, Blumen im Schnee und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Akira Yoshimura

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Akira YoshimuraUnauslöschlich
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Unauslöschlich
Unauslöschlich
 (13)
Erschienen am 21.02.2002
Akira YoshimuraBlumen im Schnee
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Blumen im Schnee
Blumen im Schnee
 (1)
Erschienen am 29.07.2015
Akira Yoshimura„Die großen Tsunami der Sanriku-Küste“
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„Die großen Tsunami der Sanriku-Küste“
Akira YoshimuraShipwrecks
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Shipwrecks
Shipwrecks
 (1)
Erschienen am 10.01.2002
Akira YoshimuraBattleship "Musashi"
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Battleship "Musashi"
Battleship "Musashi"
 (0)
Erschienen am 30.11.1999
Akira YoshimuraBuild the Musashi
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Build the Musashi
Build the Musashi
 (0)
Erschienen am 01.12.1991
Akira YoshimuraJusticia de un hombre solo/ Justice for a Single Man
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Justicia de un hombre solo/ Justice for a Single Man
Akira YoshimuraONE MAN'S JUSTICE
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ONE MAN'S JUSTICE
ONE MAN'S JUSTICE
 (0)
Erschienen am 28.06.2004

Neue Rezensionen zu Akira Yoshimura

Neu
Marcus_Krugs avatar

Rezension zu "Shipwrecks" von Akira Yoshimura

Shipwrecks
Marcus_Krugvor 5 Jahren

Wieder einmal stieß ich vor kurzem eher zufällig auf ein Büchlein, was in relativ einfacher Sprache geschrieben und dennoch kraftvoll ist. In wenig mehr als 150 Seiten beschreibt Akira Yoshimura eine Gemeinschaft und den Rhythmus ihrer Existenz überraschend detailliert und erweckt gleichzeitig alles zum Leben.

Es geht um Isaku und sein Erwachsen werden in einem abgeschiedenen Dorf an der Küste Japans. Obwohl keine Zeitangabe gemacht wird, lässt sich die Geschichte in das japanische Mittelalter verorten. Die Bewohner des Dorfes ernähren sich von Fischfang. Das Salz, was sie aus dem Meer gewinnen, tauschen sie im weit entfernten Nachbardorf gegen Reis und andere Dinge, die sie nicht selbst herstellen können. Zur Salzherstellung werden große Kessel am Strand aufgestellt, in denen Meerwasser verkocht wird bis nur noch Salz übrig bleibt. Das wird meist in stürmischen Winternächten gemacht, um O-fune-sama herbei zu rufen. Die Feuer der Kessel werden von den vorbei fahrenden Schiffen als Leuchttürme wahrgenommen, diese steuern darauf zu und kentern auf den Riffen. Die Dorfgemeinschaft holt sich dann von den Schiffen, was sie brauchen kann und entledigt sich gegebenenfalls auch noch der Besatzung, die noch am Leben ist. Das rauhe Leben der Menschen im Dorf, die ständig der Gefahr einer Hungersnot ausgesetzt sind, ist geprägt von religiösen Ritualen. Diese Rituale dienen dazu das Überleben des Dorfes im Sinne der Vorfahren sicherzustellen und fortzuführen.

In diesen Umständen muss sich besagter Isaku zurechtfinden. Als sich nämlich Isakus Vater in zeitlich begrenzte Sklavenschaft verkauft, um der Familie mit dem Geld das Überleben zu erleichtern, ist Isaku gerade einmal neun. Als ältester Sohn der Familie obliegen ihm schon bald die Pflichten des Vaters. Fischfang, der nächtliche Dienst an den Salzkesseln, Feuerholz beschaffen etc. sind alles Aufgaben, die Isaku lernen muss. Dazu kommen im Laufe der Zeit noch die anderen Hürden des Erwachsenwerdens. So gibt es da in der Nachbarschaft ein Mädchen, welches Isaku eines Tages zu seiner Frau (was traditionell im Alter von 15 bis 17 geschieht) machen möchte. Während des ersten Winters stirbt Isaku kleine Schwester an Unterernährung. Doch dann eines nachts zeigt sich O-fune-sama gütig und spült eine vollbeladenes Kaufmannsschiff auf das Riff der Bucht. Man entledigt sich kurzerhand der lästigen Besatzung und verteilt Reis, Zucker, Sojasauce, Geschirr etc. unter den Dorfbewohnern. Die "Beute" ist überaus üppig und man kann bei sorgsamer Aufteilung mehrere Jahre davon zehren. Isaku und seine Geschwister essen zum ersten Mal richtigen Reis nicht nur den Reisschleim, den die Mutter aus Sparsamkeit immer kocht. Das folgende Jahr vergeht wie alle anderen, mit einer Ausnahme: eines nachts im folgenden Winter wird ein Boot an die Küste gespült, man bedankt sich wieder für / bei O-fune-sama. Jedoch wissen die Dorfbewohner nicht, was sie sich da "ins Haus" holen...

Akira Yoshimura lässt seinen Leser in das tägliche Leben eintauchen: Arbeit, Ritual, Geburt, Tod. Man kann sich fast selber als Bewohner des Dorfes vorstellen. Er schafft es, dass man sich in den täglichen Kampf ums Überleben hineinversetzt. Noch wichtiger ist es, dass er es schafft, einem das Gefühl der Verzweiflung zu vermitteln, welches so etwas schlimmes wie Schiffbruch und so etwas grauenvolles wie Mord als einen Segen wahrnimmt. Ich kann diese schmale Bändchen uneingeschränkt empfehlen!

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Isa85s avatar

Rezension zu "Unauslöschlich" von Akira Yoshimura

Rezension zu "Unauslöschlich" von Akira Yoshimura
Isa85vor 11 Jahren

Ich habe mehr erwartet von diesem Buch... Die auf dem Buchdeckel versprochene Erotik erstreckte sich über gerademal zwei Seiten und da man von Anfang an das Ende wusste, war das Buch auch wenig spannend. Zeitweise gab es schöne Passagen, die berührt haben, aber insgesamt bin ich eher froh, dass ich es nun fertig gelesen habe.

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