Akli Tadjer Das Paradies gleich um die Ecke

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Inhaltsangabe zu „Das Paradies gleich um die Ecke“ von Akli Tadjer

»Hab keine Angst vor dem Glück. Es ist ein schöner flüchtiger Augenblick.« Adèle hat kein Glück in der Liebe. Und eines ist klar: Die Tatsache, dass sie ein Bestattungsunternehmen führt, schreckt potenzielle Verehrer definitiv ab. Doch ihr Leben ändert sich, als sie Léo begegnet. Er war einst Zirkusakrobat, verlor aber nach einem Unfall sein Augenlicht – und seine große Liebe. Seitdem arbeitet er als Masseur in den Thermes du Paradis in Paris. Noch nie hat Adèle einen so attraktiven Mann gesehen, und sie wird alles tun, um ihn zu erobern. Und wie heißt es so schön? »Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar …«

Französischer Charme

— Bearnie

Sehr speziell und zuweilen etwas anstrengend

— raven1711

Trotz schwieriger Protagonistin überzeugt es mit Herz

— CoffeeToGo

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Der feine Humor und die herrlich verschrobenen Charaktere haben dieses Buch für mich zu einem Lesehighlight gemacht.

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WOW!!! Ein wunderbarer Roman, der alles enthält was man sich wünscht: Freundschaft, Humor, Tragik und viel viel Nächstenliebe.

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  • Das etwas andere Paradies

    Das Paradies gleich um die Ecke

    Bearnie

    04. August 2016 um 17:18

    Ich hätte gar nicht erwartet, dass mich dieser Roman von Akli Tadjer dermaßen begeistern würde, aber mit seinem frazösischen Charme hat er es auf ganzer Linie getan. Frei von Kitsch erzählt Tadjer die Geschichte der Bestatterin Adele, die alles andere als hübsch ist ist und die Welt lässt sie dies immer wieder spüren. An ihrem dreißigsten Geburtstag begegnet sie dem attraktiven blinden Leo und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Doch Leo war nicht immer blind: einst was er begnadeter Zirkusartist und die Frau an seiner Seite eine schöne Seehund-Dompteurin namens Clara. Als Adele erfährt, dass für Leos Augen noch Hoffnung besteht gerät sie in einen Zwiespalt: einerseits wünscht sie Leo alles Glück der Welt, andererseits fürchtet sie, er könne ihr den Rücken kehren um zu der schönen Clara zurückzukehren... Was ich an diesem Buch besonders mochte war der Schreibstil. Ohne große Theatralik erzählt Adele in kurzen Kapiteln aus ihrem Leben und obwohl der Spannungsbogen eher dünn ist, konnte ich das Buch kaum aus den Händen legen. Adele ist sympathisch, unscheinbar aber neurotisch und von ähnlichen Ängsten geplant wie so viele Frauen in den 30ern. Ihre Freundinnen und Familie sind Menschen mit Ecken und Kanten und wirken dadurch sehr nahbar. Das Paradies gleich um die Ecke hat mir sehr gut gefallen. Ich empfehle es allen, die zwar einen kurzweiligen aber nicht kitschigen Roman über die Liebe zu schätzen wissen oder denen nach einem Buch aus Frankreich der Sinn steht. Das Buch ist bei Blanvalet erschienen und hat 288 Seiten.

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  • Sehr speziell und zuweilen etwas anstrengend

    Das Paradies gleich um die Ecke

    raven1711

    17. June 2016 um 18:59

    Klappentext:Adèle hat kein Glück in der Liebe. Und eines ist klar: Die Tatsache, dass sie ein Bestattungsunternehmen führt, schreckt potenzielle Verehrer definitiv ab. Doch ihr Leben ändert sich, als sie Léo begegnet. Er war einst Zirkusakrobat, verlor aber nach einem Unfall sein Augenlicht – und seine große Liebe. Seitdem arbeitet er als Masseur in den Thermes du Paradis in Paris. Noch nie hat Adèle einen so attraktiven Mann gesehen, und sie wird alles tun, um ihn zu erobern. Und wie heißt es so schön? »Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar …«Meinung:Frankreich, Paris, eine Liebesgeschichte - klingt ganz genau nach einem Buch nach meinem Geschmack :)Adèle führt ein Beerdigungsinstitut. Dieses hat sie von ihren Eltern geerbt. So viel Geschick sie allerdings auch für diesen Beruf mitbringt, so wenig hilfreich ist er bei der Suche nach dem Mann fürs Leben, denn die meisten Männer schreckt ihr Job eher ab. Hinzu kommt, dass Adèle das eher unscheinbare Äußere ihres Vaters geerbt hat und neben ihrer viel attraktiveren Schwester verblasst, die auch ständig meint, sich in Adèles Leben einmischen zu müssen und sie ständig bevormundet. Dann aber lernt Adèle den blinden Masseur Léo kennen und des Leben scheint für sie doch Liebe bereit zu halten. Adèle ist bereit, alles für diesen Mann zu tun, wie z. B. sein Augenlicht wieder herzustellen. Doch kann sie es schaffen und ist ihre Liebe groß genug für dieses Wagnis?So unscheinbar Adèle oft auf andere Menschen wirkten, so anstrengend ist sie manchmal für den Leser, denn Adele ist eine sehr verquere Person, die sich unheimlich viel gefallen lässt und zu sehr skurrilen Maßnahmen greift, wenn sie in Stress gerät und Druck abbauen muss. Denn Adèle geht direkten Konfrontationen lieben aus dem Weg. Mir war sie persönlich zu stressig und konnte mich mit ihren Ansichten vom Leben nicht ganz von sich überzeugen. Auch die Nebenfiguren im Buch sind reichlich überspitzt dargestellt und wirken mal mehr mal weniger anstrengend, aber nicht immer nah.Wer schon einige französische Romane gelesen hat weiß bestimmt, dass diese manchmal etwas gewöhnungsbedürftig und im Humor oft sehr speziell sind. Das Paradies gleich um die Ecke reiht sich in die Reihe der speziellen Bücher ein und man muss diese Art Humor mögen. Akli Tadjer hat sich an einigen Stellen leider zu oft mit seinen humoristischen Einlagen wiederholt, so dass er meinen Geschmack leider nicht ganz getroffen hat. Ansonsten ist die Erzählweise aber sehr schön und geographisch sehr detailliert. Wer eine Pariser Straßenkarte zur Hand hat, wird bestimmt die Wege, die Adèle in diesem Roman geht, nachverfolgen können. Ob so viele örtliche Anspielungen nötig gewesen wären ist bestimmt Geschmackssache, die Grundgeschichte hätte auch ohne diese Detailliebe funktioniert. Das Hauptaugenmerk liegt in dieser Story aber nicht wirklich auf der Liebesgeschichte, sondern auf dem Reifeprozess von Adèles Figur, die sich von der grauen Maus zu einem Menschen mit Durchsetzungskraft entwickelt. Alles in allem wirkt dieser Prozess aber noch nicht ganz rund, was aber Adèle selber geschuldet ist, die ja wie erwähnt sehr anstrengend ist und den Leser somit einiges an Nerven abverlangt.Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Perspekte aus Adèles Sicht. Die Kapitel sind relativ kurz und da die Geschichte mit 288 Seiten recht kurz ist, ist man auch schnell durch die Geschichte durch. Ein wenig Schade fand ich auch noch, dass hier relativ wenige Spannungsmomente im Buch vertreten sind, so dass die insgesamt nette Story oft vor sich hin plätschert.Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar.Fazit:Das Paradies gleich um die Ecke bietet gute Ansätze, die der Roman leider nicht ganz zu nutzen weiß. Die Hauptfigur ist oft anstrengend, der Humor kann nicht immer zünden und Spannungsmomente sind eher spärlich gesetzt, so dass man zwar eine nette Geschichte für zwischendurch erhält, die aber leider keinen größeren Eindruck hinterlassen wird.Von mir gibt es 3 von 5 Punkten.

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  • Problemlöser: gezuckerte Kondensmilch

    Das Paradies gleich um die Ecke

    CoffeeToGo

    17. June 2016 um 08:01

    InhaltAdèle leitet ein Bestattunsunternehmen und hat einfach kein Glück in der Liebe. Mit gezuckerter Kondensmilch und Erdnussflips tröstet sie sich über jeden Fehltritt hinweg und die steigenden Pfunde lassen sie noch verzweifelter werden.Doch auf ihrer Geburtstagsfeier lernt sie Léo kennen. Der blinde Ex-Zirkusakrobat zeigt ihr, wie lebenswert ihr Leben trotz allem ist. Eigene Meinung Kurz nach den ersten Seiten hat mich Adèle schon genervt. Ständig ist sie schlecht drauf und badet in Selbstmitleid. Dass ihre steigenden Pfunde und die Kondensmilch ein Teufelskreis sind, scheint sie nur noch mehr anzuspornen, anstatt, dass sie versucht, etwas zu ändern. Sie war mir einfach überhaupt nicht sympathisch, was sich leider auch nicht gebessert hat, da sie das GANZE Buch hindurch am jammern ist. Ihre Schwester versucht sie andauernd zu ändern, was ja ein netter Zug ist, doch dabei macht sie sie gleichzeitig total nieder. Adèle wird das öfter mal zu viel, wobei ich mich dann frage, warum sie ihrer Schwester nicht mal die Meinung geigt. Ihre beste Freundin, deren Job sich ebenfalls um Verstorbene dreht, hält komischerweise auch nicht richtig zu ihr. Ich bekam bei ihr immer das Gefühl, dass sie sich krampfhaft besser darstellen muss, als Adèle. Als Adèle ihr von ihren Gefühlen zu Léo erzählt, lacht diese sie sogar aus... hallo? Was ist das denn bitteschön für eine Reaktion. Einzig Léo hat mir von Anfang an gefallen. Er bringt eine positive Stimmung mit und hat nicht nur die Geschichte verschönert, sondern mir auch mein Lesevergnügen zurückgegeben. Zwar kann Léo Adèle auch nicht vollständig zum Guten verändern, doch das was er bewirkt, macht's um einiges besser. Zum Ende hin wurde es etwas unglaubwürdig und nicht gut genug ausgearbeitet. Schuppdiwupp war die Geschichte plötzlich zu Ende. Trotzdem ist es inhaltlich ein gut gewählter Schluss. Fazit Die Geschichte hat einen schweren Start und eine unglücklich gewählte Protagonistin. Trotzdem konnte es mich am Schluss ein kleines Bisschen begeistern.

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